Die heterosexuelle "Geschlechterrolle"

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das stimmt nicht. Geh auf den Bau oder werde Förster; Männer sterben statistisch gesehen öfter während der Arbeit weil sie andere Arbeiten erledigen die Frauen teils auch nicht machen können.
Tja, das ist die gesellschaftliche Prägung. Ohne diese (ein ohne dies ist aber unrealistisch weil das so tief in unseren Köpfen drin steckt) gäbe es auch Frauen, die auf dem Bau arbeiten gehen und Förster werden würden. Die gesellschaftlich geförderte Ungleichheit zwischen den Geschlechtern ist schliesslich nicht nur für Frauen ein Nachteil.

Aber was red ich hier mein Mund fusslig. Diese Mechanismen stecken derart unterbewusst tief in uns drin, dass eine Argumentation auf der bewussten Ebene praktisch unmöglich ist...
 
Frauen verdienen in Wimbledon gleich gut wie Männer: 2,25 Millionen Pfund für den Einzeltitel.
Dass bei den Frauen das Niveau geringer ist, liegt alles an der Erziehung. Ähnlich wie beim Bankdrücken und beim Schach usw.
 
Warum muss die Bindung nur zwischen Mutter und Baby gepflegt werden? Was ist mit dem Vater? Ein Kind braucht die Bindung, ja. Aber es ist eigentlich egal ob das eine Bindung zur Mutter oder zum Vater oder zur Grossmutter ist...
Als Mutter zu sagen, ich hätte es nicht übers Herz gebracht mein Kind nach der Geburt nicht ständig um mich haben zu dürfen, ist sehr egoistisch gesehen, wenn man gleichzeitig es als völlig selbstverständlich ansieht, dass der Mann nach einem Tag sofort wieder arbeiten gehen soll...

Bei uns nehmen sich sehr viele Männer länger frei.
Nachdem ein Baby nun mal von der Mutter ausgetragen und geboren wird, ist es doch ganz natürlich, dass diese Bindung im Normalfall stärker ist.
Männer sind da im Nachteil, stimmt, aber nur zum Teil, sie können die freie Zeit die sie haben, genauso mit dem Kind verbringen. Mütter haben ja auch rundum noch was anderes zu tun, als Baby herumtragen.
 
Frauen verdienen in Wimbledon gleich gut wie Männer: 2,25 Millionen Pfund für den Einzeltitel.
Dass bei den Frauen das Niveau geringer ist, liegt alles an der Erziehung. Ähnlich wie beim Bankdrücken und beim Schach usw.
Oder wie beim Snooker, oder Dart, oder Poker, oder Motorsport... Ich bin mir nicht sicher, ob du deinen Post ernst meinst, aber ja etwa genau so sehe ich das auch. Auch wenn ich mit dieser Position stark polarisiere :D
 
Da denk ich mir schon, Hallo wir haben 2019, nicht 1590
Dann kannst Du Dir vielleicht vorstellen wie es mir vor 16 Jahren ergangen ist.
In der Arbeit galt das Argument, ich muss heute den Kleinen von der Tagesmutter holen nicht, da wurde gefragt ob das Kind denn keine Mutter hätte.
Es hat sich trotzdem etwas verändert und ich freue mich darüber ein Teil dieser Veränderung gewesen zu sein.
Nicht zuletzt wegen dem guten Verhältnis, das ich zu meinen Kindern habe.
Da kann meine Vätergeneratiln in den seltensten Fällen mithalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Frauen verdienen in Wimbledon gleich gut wie Männer: 2,25 Millionen Pfund für den Einzeltitel.
Dass bei den Frauen das Niveau geringer ist, liegt alles an der Erziehung. Ähnlich wie beim Bankdrücken und beim Schach usw.
Das erklärt natürlich auch, warum der Mann, der eine weniger anspruchsvolle Arbeit als meine Frau mit Kopf und Computer ausführt, trotzdem mehr verdient.
Und nein, meine Frau will nicht Mutter werden, oder hat einen niedrigeren Abschluss als dieser Mann.
Über körperliche Unterschiede kann man diskutieren, über intellektuelle Fähigkeiten hingegen schon lange nicht mehr.
 
das stimmt nicht. Geh auf den Bau oder werde Förster; Männer sterben statistisch gesehen öfter während der Arbeit weil sie andere Arbeiten erledigen die Frauen teils auch nicht machen können.

Schlichtweg: bullshit. :fies:

In meinem Ausbildungsjahrgang (zum Flugzeugmechaniker) war damals bei der Lufthansa das ERSTE Mädchen dabei. Und da ist es eben nicht nur damit getan, irgendwelche Computerboxen auszutauschen und mal eben das "Test"-Knöpfchen zu drücken, nein.
Da müssen schwere Bremsen & Reifen gewechselt werden, da wurde gelernt, wie man schweißt, nietet, feilt, bohrt, fräst & dreht, ect...
Und sie schnitt in der Abschlussprüfung besser ab als manch männlicher Kollege.;)

Es gibt Försterinnen...genauso wie Dachdeckerinnen, Soldatinnen, Fleischerinnen...ect.
Es ist das typische, anerzogene Rollenmuster, welches Frauen noch immer hemmt, mehr in die typischen Männerberufe einzudringen, leider.

Apropos "Mädchen, die wie Jungen sein möchten": sie möchten keine Jungen SEIN - aber doch bitte das Gleiche mögen oder machen dürfen!
"Mädchen klettern nicht auf Bäume"? :rofl:

Ich war gestern mit meiner Partnerin und ihrer 8-jährigen Tochter in einem Hochseil-Kletterparcour. Von Baumwipfel zu Baumwipfel - stellenweise nur auf einem Stahlseil balancierend. ( gut...dreifach gesichert)
Du kannst dir nicht vorstellen, wie toll die Kleine das fand...mit welcher Leichtigkeit sie die Parcoure meisterte...
...und vor allem: was für einen Schub von Selbstvertrauen so etwas den Kindern gibt - AUCH den Mädchen. :D
 
Über körperliche Unterschiede kann man diskutieren, über intellektuelle Fähigkeiten hingegen schon lange nicht mehr.

Ich sage sogar, dass auch körperliche Unterschiede nicht in der Art ausgeprägt wären wie wir sie heute wahr nehmen, wenn nicht gewisse Erwartungshaltungsmechanismen greifen würden.
 
Jetzt wirst aber kleinlich ;) bei den paar Sekunden müssen wir Männer ein Auge zudrücken :cool:

Welche paar Sekunden? Damen Grand Slam ist best of three, Herren Grand Slam best of five, von der medialen Reichweite ganz zu schweigen. Gäbe es nicht Spieler, wie Federer, Nadal, Djokovic, etc., keine Sau würde sich für Damentennis interessieren.
 
Ich bin mittlerweile in einem männerdominierten Beruf.

Das hätt ich früher auch probiert. Als Mechanikerin (selbst mein Autokorrekt macht daraus 'Mechaniker in' :D), Tischlerin oder in der Metallbranche hätt I gern a Lehre gemacht.
Aber ich hab mich immer mehr beweisen müssen als männliche Anwärter; oder manche Arbeiten sind mir nicht übertragen worden weil i a Mädchen bin.
Da hab i dann irgendwann darauf geschissen.
 
Welche paar Sekunden? Damen Grand Slam ist best of three, Herren Grand Slam best of five, von der medialen Reichweite ganz zu schweigen. Gäbe es nicht Spieler, wie Federer, Nadal, Djokovic, etc., keine Sau würde sich für Damentennis interessieren.
Ich bin dafür, dass Frauen und Männerkategorien gänzlich abgeschafft werden und das sich Frauen mit den Männern messen müssen.
 
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