Die heterosexuelle "Geschlechterrolle"

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Puppen haben sie alle aber willst du deine Buben rosa anziehen und so in den Kindergarten schicken ?
Es geht nicht darum was ich will. Hätte er rosa Sachen gewollt, hätte er sie bekommen. Er wäre halt von vielen Buben und Mâdchen ausgelacht worden, die zu Hause Sprüche wie "Rosa ist nur für Mädchen" zu hören bekommen. Das ist aber nicht die Schuld der Kinder, sondern liegt in den Vorurteilen der Eltern begründet.
Deshalb ändert sich auch so wenig, solange bestimmte Attribute auf biegen und brechen irgendeinem Geschlecht zugeordnet werden, werden die Kinder solcher Erwachsenen so sozialisiert und alles bleibt wie es ist.
Da können sich noch Generationen von Politikern den Mund fusselig reden, die breite Masse ist zu bequem um zu erkennen, dass die Unterschiede hauptsächlich physischer Natur sind.
Beide Geschlechter sind Menschen:schulterzuck:.
 
Buben und Mädchen sind so verschieden, da muss man blind wenn man das nicht sehen kann.
 
Buben und Mädchen sind so verschieden, da muss man blind wenn man das nicht sehen kann.

der Punkt ist aber, sie wollen das nicht .
Sozusagen ist meine Frau keine Frau. Die hasst Pink, mag kein Glitzerzeug, sagt immer was sie denkt und argumentiert jeden Mann, dessen "Überlegenheit" auf längst widerlegten Geschlechterrollen beruht mit Hilfe ihrer Expertise in Grund und Boden. Sie ist mir in Mathe um Welten voraus und hat obendrein noch einen höheren Abschluss als ich.
Man könnte natürlich auch behaupten ich sei kein "richtiger" Mann.
 
Sozusagen ist meine Frau keine Frau. Die hasst Pink, mag kein Glitzerzeug, sagt immer was sie denkt und argumentiert jeden Mann, dessen "Überlegenheit" auf längst widerlegten Geschlechterrollen beruht in Grund und Boden. Sie ist mir in Mathe um Welten voraus und hat obendrein noch einen höheren Abschluss als ich.
du willst jez aus deiner Frau einen Mann machen damit du recht behältst ?
das belegt doch nur, dass Chance für Frauen so schlecht nicht stehen können.

Frauen sind nun mal keine Männer, das ist Unfug so etwas anzunehmen, dass alle gleich sind.
 
wenn alle gleich sind, dann muss auch nicht mehr kommuniziert werden denn dann denkt und fühlt jeder das selbe.
kann man alle gleich durch einen Prototyp austauschen und fertig, der EinheitsMensch.

auch belegt die Geschichte, dass es Unterschiede gibt; daran sind ja laut so mancher Logik auch die Männer schuld und blabla.
 
du willst jez aus deiner Frau einen Mann machen damit du recht behältst ?
Falsch, Frauen sind Menschen wie Männer...ich lege mich nur nicht auf die Unterschiede fest, sondern sehe auch die Gemeinsamkeiten.
Für Dich hingegen scheinen ja die Unterschiede, die es natürlich gibt, ganz besonders wichtig zu sein, sonst würdest Du nicht dauernd darauf herumreiten.
 
Falsch, Frauen sind Menschen wie Männer...ich lege mich nur nicht auf die Unterschiede fest, sondern sehe auch die Gemeinsamkeiten.
hat irgendjemand gesagt, dass Frauen keine Menschen sind ?
Kinder sind auch Menschen aber keine Männer und keine Frauen - noch nicht.

weil wir gerade dabei sind; wie viel Mensch steck denn in Menschenaffen oder anderen Tieren ?
 
hat irgendjemand gesagt, dass Frauen keine Menschen sind ?
Kinder sind auch Menschen aber keine Männer und keine Frauen - noch nicht.

weil wir gerade dabei sind; wie viel Mensch steck denn in Menschenaffen oder anderen Tieren ?
Das Kinder die Rollen ihrer Eltern nur allzu oft unhinterfragt übernehmen, scheint an Deiner Wahrnehmung vollkommen vorbeigeschlichen zu sein.
Geschlechterrollen sind auch das Ergebnis der Sozialisation.
Und solange die Unterschiede "hervorgekehrt" werden, so wie Du es gerne tust, bleibt auch alles beim Alten.
Keine Sorge, Deine Männlichkeit ist aufgrund einer Änderung der Geschlechterrollen keineswegs in Gefahr. ;).

In Lamas und Alpakas steckt jedenfalls weniger Mensch, als in Gorilla und Schimpanse, die mit uns einen gemeinsamen unmittelbaren Vorfahren teilen.
 
@Mitglied #500462 ja und was is mitm stillen?
Die einstellung dass eine frau nach einer woche wieder arbeiten gehen soll find ich schockierend.

Wer sagt denn, dass sie es sollen? Ich sage nur, dass es möglich ist. Jede Familie soll das selber für sich entscheiden. Elternzeit von zwei Monaten, die frei auf Frau und Mann verteilt werden können, halte ich für richtig. Wenn ich als Frau in einem Modell in dem der Mann hauptsächlich den Haushalt macht und die Kinder versorgt und vielleicht nebenbei einer 20% Tätigkeit nachgeht und ich dafür 100% arbeiten gehe, dann will ich doch keine zwei Monate Zwangspause nach der Geburt. Da wäre es für unser Familienmodell sinnvoller, wenn diese grösstenteils dem Mann zusteht. Oder wenn Job und Familienaufgaben gleichermassen verteilt sind, dann wäre es zB sinnvoll, wenn sowohl Mann als Frau je einen Monat vom Job entbunden sind. Das heutige Modell des Mutterschaftsurlaubs (in der Schweiz) unterstützt nur das traditionelle Familienmodell und das halte ich für falsch.

die meisten frauen brauchen locker 1 monat um sich von der geburt zu erholen und bis das stillen klappt brauchsts auch meistens 1-2 wochen

Interessant, dass unsere Grossmütter zT schon fast am gleichen Tag nach der Geburt wieder auf dem Feld arbeiten konnten... Du warst noch nie Schwanger und hast keine Geburt erlebt. Glaub mir, man braucht definitiv nicht einen Monat um sich davon zu erholen. Es ist zwar schön, wenn man diese Zeit hat. Es ist aber auch für einen Vater schön, wenn er diese Zeit hätte. Und das Stillen funktioniert auch ziemlich schnell, wenn man überhaupt stillen will. Stillen ist kein muss. Soll jede Frau selber entscheiden dürfen, ob sie stillen möchte oder nicht.
 
Mir kommt das persönlich voll so vor... heute haben Frauen mehr Changen den je, aber ich verstehs nicht, wenn sich Frauen daheim noch immer vom Mann durchfüttern lassen wollen anstatt arbeiten zu gehen!
Oh mein Gott, ich habe gestern die Bankmatkarte von meinem Mann zum Einkaufen mitgenommen. Und ja, ich will nicht arbeiten gehen, denn während ich unsere Tochter füttern, muss mein Mann halt auf mich schauen. Wir lungern halt lieber herum, eh klar, Nachwuchs ist ja auch ein Mädchen. :roll:

Ich kenn ja noch die Zeiten, da das Postfach nur, ich glaube, 50 Nachrichten aufnehmen konnte.
Nur ein paar Auserwählte hatten ein höheres Limit. Das waren dann, wiederum ohne Gewähr, 1000 PNs.
Früher war alles besser!
Jaaaa 1000 warens :haha:
Die gute alte Zeit!

du willst jez aus deiner Frau einen Mann machen damit du recht behältst ?
das belegt doch nur, dass Chance für Frauen so schlecht nicht stehen können.

Frauen sind nun mal keine Männer, das ist Unfug so etwas anzunehmen, dass alle gleich sind.
Wo bitte liest du heraus, dass er aus seiner Frau einen Mann machen will?

Die Chancen stehen immer noch schlechter als für Männer. Und nicht sooo schlecht und gleich ist ein immenser Unterschied.

Natürlich sind Frauen keine Männer, aber sie sind auch nicht weniger Wert. Um das geht es! Mir ist es nicht begreiflich wie man das nicht sehen kann?!

wenn alle gleich sind, dann muss auch nicht mehr kommuniziert werden denn dann denkt und fühlt jeder das selbe.
kann man alle gleich durch einen Prototyp austauschen und fertig, der EinheitsMensch.

auch belegt die Geschichte, dass es Unterschiede gibt; daran sind ja laut so mancher Logik auch die Männer schuld und blabla.
Was genau meinst du? Kannst du da Beispiele aus der Geschichte nennen?
 
Oh mein Gott, ich habe gestern die Bankmatkarte von meinem Mann zum Einkaufen mitgenommen. Und ja, ich will nicht arbeiten gehen, denn während ich unsere Tochter füttern, muss mein Mann halt auf mich schauen. Wir lungern halt lieber herum, eh klar, Nachwuchs ist ja auch ein Mädchen. :roll:


Jaaaa 1000 warens :haha:
Die gute alte Zeit!


Wo bitte liest du heraus, dass er aus seiner Frau einen Mann machen will?

Die Chancen stehen immer noch schlechter als für Männer. Und nicht sooo schlecht und gleich ist ein immenser Unterschied.

Natürlich sind Frauen keine Männer, aber sie sind auch nicht weniger Wert. Um das geht es! Mir ist es nicht begreiflich wie man das nicht sehen kann?!


Was genau meinst du? Kannst du da Beispiele aus der Geschichte nennen?
Er hat einfach nur Angst, weil an seinem aussterbendem Weltbild gerüttelt wird;).
 
Interessant, dass unsere Grossmütter zT schon fast am gleichen Tag nach der Geburt wieder auf dem Feld arbeiten konnten... Du warst noch nie Schwanger und hast keine Geburt erlebt. Glaub mir, man braucht definitiv nicht einen Monat um sich davon zu erholen. Es ist zwar schön, wenn man diese Zeit hat. Es ist aber auch für einen Vater schön, wenn er diese Zeit hätte. Und das Stillen funktioniert auch ziemlich schnell, wenn man überhaupt stillen will. Stillen ist kein muss. Soll jede Frau selber entscheiden dürfen, ob sie stillen möchte oder nicht.
Herzlichen Glückwunsch, dass du keinen Monat gebraucht hast. Es werden ja Preise verteilt... Da gäbe es den " ich bin schwanger, nicht krank" Preis, den "früher haben's auch ned so ein Theater gemacht, ich stell mich also nicht so an" Preis, den "ich habe ohne Schmerzmittel entbunden" Preis, den "ich bin nach meinem Kaiserschnitt sofort wieder topfit" Preis und den "stillen ist doch kein Problem" Preis.
Ich liebe sie alle :kotzen::winke:

Und zu der netten Oma Geschichte, dazumal sinds auch reihenweise abgebankelt, die Babys und die Mütter. Aber gut.

Ich versteh ned, wie man das als Argument bringen kann? Früher haben die Frauen auch ned wählen dürfen und haben auch überlebt. Bitte, bloß nicht nach vorne schauen.
 
Stillen ist kein muss. Soll jede Frau selber entscheiden dürfen, ob sie stillen möchte oder nicht.
Stillen können auch die Männer übernehmen, solange Frau genügend Milch abpumpt damit das Kleine während ihrer Abwesenheit satt wird. Hat bei uns immer bestens funktioniert.
Und ja, die derzeitigen Modelle unterstützen das alte Weltbild. Ich musste jedesmal vorübergehend "kündigen" um ein paar Monate mit meinen Söhnen und dem Haushalt verbringen zu dürfen, es war eine wunderbare Zeit und definitiv kein 24/7 Job, bei dem keine Zeit für mich geblieben wäre.
 
Theoretisch reicht heute bei einer normalen Schwangerschaft und normalen Geburt sogar eine Woche... Die drei Wochen sind sogar grosszügig gewählt.

Die starke Bindung zwischen Mutter und Baby soll aber wesentlich länger gepflegt werden. Natürlich gibt es Mütter die dem Ganzen nichts abgewinnen können, aber das ist eher die Ausnahme würde ich sagen.
Ich hätte mir nicht mal vorstellen wollen, nach max. 3 Wochen nicht mehr rund um die Uhr bei meinem Baby zu sein.
 
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Stillen können auch die Männer übernehmen, solange Frau genügend Milch abpumpt damit das Kleine während ihrer Abwesenheit satt wird. Hat bei uns immer bestens funktioniert.
Und ja, die derzeitigen Modelle unterstützen das alte Weltbild. Ich musste jedesmal vorübergehend "kündigen" um ein paar Monate mit meinen Söhnen und dem Haushalt verbringen zu dürfen, es war eine wunderbare Zeit und definitiv kein 24/7 Job, bei dem keine Zeit für mich geblieben wäre.
Ich habe einen Kollegen, der meinte zuerst er nimmt Wsl den Papa Monat in Anspruch... Als es dann soweit war hat er gesagt, es wäre doch besser wenn seine Frau sich um das Kind kümmert, so wie es sich gehört. Solange Männer und auch Frauen so denken, wird sich nie etwas zum positiven entwickeln. :(
 
Die starke Bindung zwischen Mutter und Baby soll aber wesentlich länger gepflegt werden. Natürlich gibt es Mütter die dem Ganzen nichts abgewinnen können, aber das ist eher die Ausnahme würde ich sagen.
Ich hätte mir nicht mal vorstellen wollen, nach max. 3 Wochen nicht mehr rund um die Uhr bei meinem Baby zu sein.
Bitte nach einer Woche bzw 3 hat man noch Wochenfluss. Ich will da gar ned drauf einsteigen eig.

Drei Wochen sind nicht großzügig!!!!!
 
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