Grade was Medien betrifft, fühlt sich ja mittlerweile Jede/r zum Journalisten berufen (es aber nicht ist), der/die irgendwann mal ein Blog geführt hat. (btw. ich finds gut, wenn die Presseförderung nun auch an der Qualität der Medien gekoppelt wird, da wären "Österreich", "Krone" und "Heute" in Bedrängnis). Allein, welche "Medien" wie Schwammerl aus den Boden schießen und Minderheiten, Frauen oder insbesondere Linke auf das niederträchtigste darstellen. Das hat für mich weder was mit Journalismus noch mit Presse zu tun und hat zu 100% keinen Nachrichtengehalt.
Generell gilt es Inhalte immer zu verifizieren, egal, ob um welches Thema sich handelt. Politik, Wissenschaft, Gesellschaft - gehört für mich alles zusammen und auch, wie wir andere Menschen betrachten und welchen Klischees wir denen umhängen. Daher fände ich Medienkompetenz im Unterricht so wichtig. Um eben auch gegen politische Vereinnahmung, Fakenews und Populismus anzugehen.