Was wir von Bonobo-Affen lernen können

Empfehle das Buch: Sex, die wahre Geschichte von Christopher Ryan und Cacilda Jethá
Kommen zu einem ähnlichen Schluss wie der Forumersteller

Wir sind halt Gefangene unserer Kultur
Leider und zum Teil auch Gott sei dank;)
 
Bonobo-Affen (Pan paniscus) sind Schwestern der Schimpansen (Pan troglodytes) und damit Hominiden, zu denen auch die Menschen gehören. Im Gegensatz zu den Schimpansen und den Menschen gelten die Bonobos, die in gemischten Gruppen von 6 - 25 Individuen leben, als aussergewöhnlich friedfertig. Dies dürfte auf das völlig freie Sexualleben zurückzuführen sein. Sie pflegen sich gegenseitig das Fell, haben täglich Geschlechtsverkehr in allen Formen und mit wechselnden Partnern und teilen öfter die Nahrung miteinander. Von Dominanz der Männchen ist wenig zu spüren und diese halten den Kontakt mit der Mutter aufrecht, solange diese lebt. Selbstbefriedigung und Homosexualität sowie Zungenküsse sind ebenfalls verbreitet. Könnte es sein, dass wir Menschen auch so zusammengelebt haben, bevor wir uns religiös untermauerte Vorschriften über das Sexualleben gaben, und sind wir vielleicht schon unterwegs zu diesem ursprünglichen Verhalten? Was denkt ihr darüber?

Das Bonobos auch zur Verteidigung ihres Ranges auch vor Vergewaltigungen (Auch homosexuell) nicht zurückschrecken, ungewünschten Nachwuchs vom Baum werfen und nachher kannibalistisch Verspeisen, und keine Ahnung von Kunst, Kreativität, Fantasie oder Intellekt haben, finde ich persönlich nicht erstrebenswert....
 
Das Bonobos auch zur Verteidigung ihres Ranges auch vor Vergewaltigungen (Auch homosexuell) nicht zurückschrecken, ungewünschten Nachwuchs vom Baum werfen und nachher kannibalistisch Verspeisen, und keine Ahnung von Kunst, Kreativität, Fantasie oder Intellekt haben, finde ich persönlich nicht erstrebenswert....

Ist das so? Ich dachte, dass dies die Gorillas so tun, nicht die Bonobos.
 
Das Bonobos auch zur Verteidigung ihres Ranges auch vor Vergewaltigungen (Auch homosexuell) nicht zurückschrecken, ungewünschten Nachwuchs vom Baum werfen und nachher kannibalistisch Verspeisen, und keine Ahnung von Kunst, Kreativität, Fantasie oder Intellekt haben, finde ich persönlich nicht erstrebenswert....
Wo hast du das her?

Ich weiß nur von Vergleichen mit Schimpansen - und dort hats geheißen, dass Schimpansen vergewaltigen, Bonobos aber nicht.
 
Das Bonobos auch zur Verteidigung ihres Ranges auch vor Vergewaltigungen (Auch homosexuell) nicht zurückschrecken, ungewünschten Nachwuchs vom Baum werfen und nachher kannibalistisch Verspeisen, und keine Ahnung von Kunst, Kreativität, Fantasie oder Intellekt haben, finde ich persönlich nicht erstrebenswert....
Und was machen Menschen? Sie missbrauchen sogar Kinder, bringen sich gegenseitig massenhaft um, die Kunst beschränkt sich zu einem höchsten Prozentsatz auf beschäftigungstherapeutische Massenveranstaltungen, die Phantasie ist bei den meisten nicht einmal vorhanden oder wird ideologisch unterdrückt und der Intellekt ist bei ebenso vielen gleichsam unter Null, wenn man sich anschaut, wie sie ihre eigene Lebensgrundlage kaputt machen usw. usf.
 
Ist das so? Ich dachte, dass dies die Gorillas so tun, nicht die Bonobos.
Wo hast du das her?

Ich weiß nur von Vergleichen mit Schimpansen - und dort hats geheißen, dass Schimpansen vergewaltigen, Bonobos aber nicht.

War mal eine Doku im Discovery-Channel, wo ich nur dachte: "Die sind auch nicht besser als Delfine" (Welche, im Gegensatz zur weitläufigen Meinung, auch extrem asozial und brutal sind)
 
Ja, wir sollten uns durchaus die Bonobos zum Vorbild nehmen.
Was ja bei uns Menschen soviel Unglück anrichtet, auch im sexuellen Bereich, ist ja das Privateigentum! Die meisten Menschen wollen bei ihrem Partner, ihrer Partnerin sexuelle Exklusivität, was dann, weil es auch wider die Natur ist, jede Menge Probleme beschert. Und: Ein Paar soll zusammen gehören, nicht einander besitzen wollen!
 
Ich denke auch , dass die Geschichte der Menschheit Anlass genug geben sollte über "menschliches Verhalten" zu sinnieren. Ein "Zurück auf die Bäume" gibt es nicht.
 
Sicher hilft es! Vieles was wir gemeinsam geniessen, schweisst die Beteiligten zusammen: gemeinsam singen und musizieren, gemeinsam essen und trinken, gemeinsam tanzen und lachen. Nur gemeinsam Sex geniessen ist bei den Menschen noch tabu.

Um gemeinsam zu essen brauchts so viel Vertrauen, dass ich weiß, dass mich der andere nicht vergiften will.
Gemeinsam singen kann man schon, man muss sich aber nicht so nahe kommen dass es fast ein Kuschelchor wird.
..
Sex ist Intimität. Sex ist sich fallen lassen können. Sex braucht Vertrauen. Beim Sex muss so viel mehr passen (physisch und psychisch) als bei anderen Beschäftigungen.
Wäre Sex allgegenwärtig würde es an Zauber verlieren.
 
Ich denke auch , dass die Geschichte der Menschheit Anlass genug geben sollte über "menschliches Verhalten" zu sinnieren. Ein "Zurück auf die Bäume" gibt es nicht.
Da muss ich Dir absolut rechtgeben. Das tierische Verhalten ist vom Überlebenskampf gekennzeichnet, das der Menschen von ideologischer Dummheit.
 
Um gemeinsam zu essen brauchts so viel Vertrauen, dass ich weiß, dass mich der andere nicht vergiften will.
Gemeinsam singen kann man schon, man muss sich aber nicht so nahe kommen dass es fast ein Kuschelchor wird.
..
Sex ist Intimität. Sex ist sich fallen lassen können. Sex braucht Vertrauen. Beim Sex muss so viel mehr passen (physisch und psychisch) als bei anderen Beschäftigungen.
Wäre Sex allgegenwärtig würde es an Zauber verlieren.

Wer sagt, dass die Bonobos einander nicht vertrauen würden?
Und ob Sex immer Intimität - zweier Personen - braucht, das stelle ich in Frage. Wäre es so, so gäbe es z.B. keine Swingerclubs, keinen Gruppensex.
Man/frau kann sich ja auch in einer Gruppe vertrauen und auch innerhalb einer Gruppe gibt es Intimität.
 
Wer sagt, dass die Bonobos einander nicht vertrauen würden?
Und ob Sex immer Intimität - zweier Personen - braucht, das stelle ich in Frage. Wäre es so, so gäbe es z.B. keine Swingerclubs, keinen Gruppensex.
Man/frau kann sich ja auch in einer Gruppe vertrauen und auch innerhalb einer Gruppe gibt es Intimität.
SC geher sind IMO eine Minderheit (wenn man sich anschaut wie viele Menschen in AT leben und wieviele aktiv in SCs gehen).
Da spielen aber auch Vorlieben mit ein.
Will ich mir zuschauen lassen?
Will ich mir hin und wieder etwas neues gönnen, etwas, wo ich nicht weiß welche Knöpfe ich drücken muss?

Aber (und das is ein richtig fettes Aber): Viele lehnen Gruppensex u.a. ab, weil es da Leute gibt, die glauben sie müssten kein Kondom benutzen. Und damit ist (für mich) die Intimität und das Fallen lassen dahin.

Ich glaub' einfach nicht daran, dass es so einfach ist und man Probleme einfach wegficken kann.
Als Mensch kann ich kommunizieren. Das sollte man nutzen...
 
SC geher sind IMO eine Minderheit (wenn man sich anschaut wie viele Menschen in AT leben und wieviele aktiv in SCs gehen).
Da spielen aber auch Vorlieben mit ein.
Will ich mir zuschauen lassen?
Will ich mir hin und wieder etwas neues gönnen, etwas, wo ich nicht weiß welche Knöpfe ich drücken muss?

Aber (und das is ein richtig fettes Aber): Viele lehnen Gruppensex u.a. ab, weil es da Leute gibt, die glauben sie müssten kein Kondom benutzen. Und damit ist (für mich) die Intimität und das Fallen lassen dahin.

Ich glaub' einfach nicht daran, dass es so einfach ist und man Probleme einfach wegficken kann.
Als Mensch kann ich kommunizieren. Das sollte man nutzen...

Also vorab: Ich war bisher noch nicht in einem SC, hatte auch noch keinen Gruppensex, nur schöne 3er. Ich diskutiere das grundsätzlich, nicht nur aufgrund eigener Erfahrungen. Dass es sinnvoll ist, Kondome zu benutzen, steht hier nicht zur Diskussion, wenn jemand nicht verhüten muss und aus anderen Gründen kein Kondom nötig ist, so ist in jedem Fall der Akt deswegen nicht intimer oder weniger intim und auch nicht mehr oder weniger vertrauensvoll.

Probleme selbst kann man/frau nicht wegficken, stimmt! Doch mit gutem Sex kann man/frau eine (bessere) Atmosphäre schaffen, wo es dann eine bessere Gesprächsbasis zur Lösung von Problemen gibt. Und Sexualtät ist ja eine Form der Kommunikation! Gespräch ist nicht die einzige Form der Kommunikation.
 
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