Hey Du! Immer mehr Paare überlegen, wie sie Abwechslung in ihr Sexualleben bringen können und immer öfter kommt dabei auch das Thema Gruppensex auf. Bei dir auch? Wir haben in diesem Artikel dieses Thema für dich etwas näher beleuchtet, so kannst du leicht herausfinden, ob diese Spielart der Erotik für dich und deine Partnerin oder deinen Partner eine Bereicherung sein kann oder ob du/ihr dieses Thema eher lassen sollt.
Du bist sexuell aufgeschlossen und bist gegenüber nicht alltäglichen Sexpraktiken offen eingestellt? Dann hast du dir vielleicht sogar schon die Frage gestellt: Ist Gruppensex für mich persönlich ein Lustbringer oder ein Lustkiller? Ob Gruppensex Top oder ein Flop ist/wird, hängt stark von euren Vorlieben ab, aber auch eure Einstellung zu Sex vor anderen Personen ist von entscheidender Bedeutung. Und nicht zuletzt das Vertrauen in den Partner oder die Partnerin. Darüber hinaus müssen sich alle Beteiligten über die Spielregeln im Klaren sein, die vor einem Abenteuer "zu mehrt" - gerade für Anfänger - unbedingt ausgemacht gehören.
Genau genommen ist Gruppensex jede Sexualpraktik, wo mehr als 2 Personen daran beteiligt sind. Bereits ein flotter Dreier ist streng genommen bereits Gruppensex. Somit eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten, die sexuelle Lust mit anderen zu teilen. Ob ein flotter Dreier, ein Gangbang (also eine Frau mit mehreren Männern), ein Reverse Gangbang (ein Mann mit mehreren Frauen) oder Sex in der Form, worunter wohl die meisten Menschen Gruppensex verstehen. Mehrere Männer und Frauen, wo das Verhältnis der weiblichen und männlichen Teilnehmer nahezu ausgeglichen ist oder ein leichter Überschuss von einem der Geschlechter besteht.
Gruppensex bietet durch die vielen verschiedenen Konstellationen und der Tatsache, dass Paare, aber auch ungebundene Personen daran teilnehmen können, schier unendlich viele Möglichkeiten, wer mit wem und wie man Gruppensex erleben kann. Vom reinen Partnertausch bei Paaren bis hin zu „Jeder mit Jedem“, also auch unter Einbeziehung von bisexuellem Verlangen, alles ist möglich. Ein Beispiel gefällig? Nehmen wir den klassischen „Dreier“ her, in diesem Falle die Konstellation 1 Mann und 2 Frauen. Hier kann entweder der Mann im Mittelpunkt stehen, aber auch, dass die 2 Frauen im Fokus des „Verwöhnt werden“ stehen. Genauso ist es aber möglich, dass alle oder niemand im Fokus steht und bei Bi-Ambitionen der Frauen alle miteinander Sex haben und sich gegenseitig stimulieren.
Rein theoretisch gibt es beim Gruppensex keine Regeln, Einschränkungen gibt es praktisch nur durch einvernehmliche Vereinbarungen, die vorher getroffen werden, wo festgelegt wird, was erwünscht bzw. erlaubt ist und was nicht gewollt ist.
Computertasten mit Paar-Icons und roter Suchtaste - giadophoto / stock.adobe.com
In anderen Kulturen ist Gruppensex bis heute fixer Bestandteil bestimmter Rituale, so ist es im Hinduismus zum Beispiel noch immer gang und gäbe bei der Abhaltung kultischer Feste.
Für viele Paare zum Beispiel ist es einfach ein Kick, neben einem anderen Paar Sex zu haben, auch ohne Partnertausch. Alleine das Sehen und Gesehen werden sorgt bei vielen Paaren für einen zusätzlichen Nervenkitzel und steigert oft die sexuelle Erregung.
Für viele Paare ist Gruppensex die perfekte Möglichkeit, Abwechslung ins Sexleben zu bringen und „fremde Haut“ zu spüren, ohne mit dem schlechten Gewissen, das man hat, wenn man fremdgeht. Erlebt man diese sexuellen Höhepunkte doch im Beisein des:der Partner:in und gesteht allen „gleiche“ Rechte zu.
Verschiedene Vorlieben lassen sich mit mehreren gleichgesinnten Partner:innen ebenfalls sehr gut gemeinsam ausleben, es kommt nicht selten vor, dass eine Frau es genießt, mit mehreren Männern gleichzeitig oder hintereinander Sex zu haben und den Mann es sexuell erregt, wenn er seine Frau mit anderen Männern beim Sex zusieht. Da wäre ein Gangbang dann die bevorzugte Variante.
Aber auch diverse Fetische können beim Gruppensex sehr gut bedient werden. Bei organisierten Orgien kann man zum Beispiel seine Vorliebe oder seinen Fetisch zu Natursektspielen hervorragend mit anderen Personen ausleben, die diese Vorliebe teilen.
Drei Männer mit nacktem Oberkörper umgarnen eine Frau in schwarzen Minikleid - Symbolbild von konradbak / stock.adobe.com
Du bist sexuell aufgeschlossen und bist gegenüber nicht alltäglichen Sexpraktiken offen eingestellt? Dann hast du dir vielleicht sogar schon die Frage gestellt: Ist Gruppensex für mich persönlich ein Lustbringer oder ein Lustkiller? Ob Gruppensex Top oder ein Flop ist/wird, hängt stark von euren Vorlieben ab, aber auch eure Einstellung zu Sex vor anderen Personen ist von entscheidender Bedeutung. Und nicht zuletzt das Vertrauen in den Partner oder die Partnerin. Darüber hinaus müssen sich alle Beteiligten über die Spielregeln im Klaren sein, die vor einem Abenteuer "zu mehrt" - gerade für Anfänger - unbedingt ausgemacht gehören.
Was ist Gruppensex eigentlich?
Doch was ist Gruppensex eigentlich genau? Was macht den Reiz an Gruppensex aus? Wo hat diese Sexualpraktik ihren Ursprung? Diesen, und weiteren Fragen zum „Sex zu mehrt“ wollen wir jetzt auf den Grund gehen.Genau genommen ist Gruppensex jede Sexualpraktik, wo mehr als 2 Personen daran beteiligt sind. Bereits ein flotter Dreier ist streng genommen bereits Gruppensex. Somit eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten, die sexuelle Lust mit anderen zu teilen. Ob ein flotter Dreier, ein Gangbang (also eine Frau mit mehreren Männern), ein Reverse Gangbang (ein Mann mit mehreren Frauen) oder Sex in der Form, worunter wohl die meisten Menschen Gruppensex verstehen. Mehrere Männer und Frauen, wo das Verhältnis der weiblichen und männlichen Teilnehmer nahezu ausgeglichen ist oder ein leichter Überschuss von einem der Geschlechter besteht.
Gruppensex bietet durch die vielen verschiedenen Konstellationen und der Tatsache, dass Paare, aber auch ungebundene Personen daran teilnehmen können, schier unendlich viele Möglichkeiten, wer mit wem und wie man Gruppensex erleben kann. Vom reinen Partnertausch bei Paaren bis hin zu „Jeder mit Jedem“, also auch unter Einbeziehung von bisexuellem Verlangen, alles ist möglich. Ein Beispiel gefällig? Nehmen wir den klassischen „Dreier“ her, in diesem Falle die Konstellation 1 Mann und 2 Frauen. Hier kann entweder der Mann im Mittelpunkt stehen, aber auch, dass die 2 Frauen im Fokus des „Verwöhnt werden“ stehen. Genauso ist es aber möglich, dass alle oder niemand im Fokus steht und bei Bi-Ambitionen der Frauen alle miteinander Sex haben und sich gegenseitig stimulieren.
Rein theoretisch gibt es beim Gruppensex keine Regeln, Einschränkungen gibt es praktisch nur durch einvernehmliche Vereinbarungen, die vorher getroffen werden, wo festgelegt wird, was erwünscht bzw. erlaubt ist und was nicht gewollt ist.
Computertasten mit Paar-Icons und roter Suchtaste - giadophoto / stock.adobe.com
Gruppensex im Lauf der Geschichte
Gruppensex hat im Lauf der Geschichte immer schon eine gewisse Faszination ausgeübt, so wurden im alten Rom schon Orgien veranstaltet, wo ein reges Treiben zwischen allen Beteiligten stattgefunden hat. Erst im Laufe der Zeit, meist religiös bedingt, wurde dieses Thema immer mehr tabuisiert und als unethisch, unmoralisch und schmutzig, da Sex nur in der Ehe und nur mit dem Partner praktiziert werden sollte. Spätestens aber seit der Liberalisierung der (westlichen) Gesellschaft ist das passé und diese Form der Sexualität fand immer weitere Verbreitung.In anderen Kulturen ist Gruppensex bis heute fixer Bestandteil bestimmter Rituale, so ist es im Hinduismus zum Beispiel noch immer gang und gäbe bei der Abhaltung kultischer Feste.
Was macht für viele den Reiz am Gruppensex aus?
So vielfältig die Möglichkeit im Gruppensex sind, so vielfältig sind auch die Vorstellungen und Erwartungen der Menschen, die Gruppensex praktizieren.Für viele Paare zum Beispiel ist es einfach ein Kick, neben einem anderen Paar Sex zu haben, auch ohne Partnertausch. Alleine das Sehen und Gesehen werden sorgt bei vielen Paaren für einen zusätzlichen Nervenkitzel und steigert oft die sexuelle Erregung.
Für viele Paare ist Gruppensex die perfekte Möglichkeit, Abwechslung ins Sexleben zu bringen und „fremde Haut“ zu spüren, ohne mit dem schlechten Gewissen, das man hat, wenn man fremdgeht. Erlebt man diese sexuellen Höhepunkte doch im Beisein des:der Partner:in und gesteht allen „gleiche“ Rechte zu.
Verschiedene Vorlieben lassen sich mit mehreren gleichgesinnten Partner:innen ebenfalls sehr gut gemeinsam ausleben, es kommt nicht selten vor, dass eine Frau es genießt, mit mehreren Männern gleichzeitig oder hintereinander Sex zu haben und den Mann es sexuell erregt, wenn er seine Frau mit anderen Männern beim Sex zusieht. Da wäre ein Gangbang dann die bevorzugte Variante.
Aber auch diverse Fetische können beim Gruppensex sehr gut bedient werden. Bei organisierten Orgien kann man zum Beispiel seine Vorliebe oder seinen Fetisch zu Natursektspielen hervorragend mit anderen Personen ausleben, die diese Vorliebe teilen.
Drei Männer mit nacktem Oberkörper umgarnen eine Frau in schwarzen Minikleid - Symbolbild von konradbak / stock.adobe.com
FAQ's zum Thema Gruppensex
- ↘ Ich will unbedingt mal Gruppensex ausprobieren, wie kann ich mein:e Partner:in dazu überreden?
- ↘ Mein:e Partner:in will Gruppensex ausprobieren, ich habe aber Bedenken. Wie kann ich diese Bedenken bei Seite legen?
Tipps und Tricks für ein lustvolles Miteinander
Du denkst über eine Erweiterung deines sexuellen Horizonts nach und kannst dir Gruppensex als erotische Spielart vorstellen? Dann haben wir hier ein paar Tipps für dich, damit Gruppensex wirklich ein Lustbringer, und kein Lustkiller ist.- Denk über deine eigenen Vorstellungen nach, was du dir vom Gruppensex erwartest. Lässt sich das leicht umsetzen, findet sich eine Gruppe oder ein Paar, mit dem sich deine Vorstellungen decken? Grundsätzlich gilt: Stell dir Gruppensex nicht so vor wie du es vielleicht aus vielen Pornofilmen kennst. Je niedriger deine Erwartungen sind, desto eher ist die Chance, dass aus dem Gruppensex eine erfüllende Erfahrung wird.
- Bist du als Single beim Gruppensex dabei oder als Paar? Wenn du Single bist, dann musst du „nur“ dir mit deinen „fremden“ Spielpartnern einig sein über diverse Spielregeln.
Bist du/seid ihr als Paar interessiert, am Gruppensex teilzunehmen, dann solltet ihr im Vorfeld folgende Punkte unbedingt abklären:
- Spontan oder geplant?
Macht euch Gedanken darüber, ob ihr Gruppensex eher spontan oder doch geplant erleben wollt. Für eine spontane Aktion reicht oft ein Besuch in einem Swingerclub, je nach gewünschter Konstellation könnt ihr euch einen „offenen“ Abend, wo erfahrungsgemäß mehr Männer als Frauen anwesend sind, oder einen Club suchen, der an diesem Tag einen Pärchenabend veranstaltet.
- Dabei sein oder selber organisieren?
Wenn das Abenteuer Gruppensex nicht spontan sein soll und ihr es selbst organisieren wollt, dann ist etwas Planung von Vorteil. Macht euch Gedanken über die Zusammensetzung der Gruppe. Wenn ihr selbst plant, geht zwar die Spontanität verloren, dafür könnt ihr aber im Vorfeld, z.B. über dementsprechende Kontaktanzeigen und vorheriger Kommunikation mit den Interessenten, eure Mitspieler selektieren.
- Im privaten Umfeld oder in einem Swingerclub?
Werdet euch auch im Klaren darüber, ob es im „privaten“ Umfeld sein soll, oder eher in der „Öffentlichkeit“ eines Swingerclubs. Wobei: Privat muss nicht unbedingt heißen, dass es in eurem Wohnbereich sein muss, ein organisiertes, privates Hotelzimmer kann ebenso gut ein „geschütztes, privates“ Umfeld bieten. Wollt ihr gewisse Vorlieben und Neigungen ausleben, dann ist ein entsprechender Club wahrscheinlich die beste Wahl.
- Mit fremden „anonym“ oder mit bekannten Personen?
Es macht einen Riesenunterschied, ob ihr eure Gruppensexerfahrungen mit fremden Menschen anonym sammeln wollt oder ob ihr es mit Freunden oder Bekannten erleben wollt. Beides hat Vor- und Nachteile: Die Anonymität bietet etwas Schutz und Sicherheit vor Eifersucht, da sich die Gefahr, in den:die Sexpartner:in gleich zu verlieben, eher gering ist. Im vertrauten Bekannten- oder Freundeskreis kann man sich dafür eher „fallen“ lassen. Ein sexuelles Erlebnis mit Freunden kann aber dafür wieder die Freundschaft etwas beeinträchtigen. Wägt also genau ab, was euch lieber ist.
Was recht häufig passiert, dass eine anfangs anonyme Gruppe sich häufiger zu Gruppensex verabredet. Dadurch wird das Team eingespielter und harmonisiert auch besser miteinander, nicht selten kommt es vor, dass sich daraus sogar Freundschaften „abseits der Bettkante“ entwickeln. Das ist zwar vorteilhaft für die gemeinsame Action, das Gefühl der „fremden Haut“ hat sich dann aber recht schnell erledigt und auch das Thema Eifersucht spielt unter Umständen wieder eine größere Rolle.
- Stellt eure Regeln auf!
Seid euch bewusst, dass ihr euch beim Sex mit anderen Personen eventuell aus eurer Komfortzone bewegt. Stellt euch eigene Regeln auf, was ok ist un was ein No Go ist. Ist gegenseitiges „Anteasern“ der Gruppensexpartner erlaubt aber Geschlechtsverkehr nicht mehr? Oder ist vaginale Penetration erwünscht, aber Analsex bleibt dem eigenen Partner vorbehalten? Oder ist es bei Gruppensex gar nicht erwünscht? Geht verschiedene Szenarien durch und legt fest, was erwünscht ist und was nicht. Ein weiterer Vorteil davon: Schon das Besprechen und die Vorstellungen davon können euch im Vorfeld anheizen und „heiß“ auf das Abenteuer Gruppensex machen.
- Trennt eure Gefühle und Liebe von dem, was beim Gruppensex passiert.
Eifersucht spielt in vielen Fällen, gerade zu Beginn der Gruppensex- bzw. Swingerkarriere vermehrt eine Rolle. Trennt das, was beim Gruppensex passiert klar ab vom Gefühlsleben eurer Beziehung. So ganz nach dem Motto: „What happens in Vegas, stays in Vegas!“. Beim Gruppensex spielen Gefühle eine untergeordnete Rolle und haben eine andere Priorität gegenüber dem Sex, den ihr zu zweit praktiziert. Beim Swingen / Gruppensex / Partnertausch geht es um das gemeinsame Genießen der Stimmung, der erotischen Atmosphäre und dem gemeinsamen Erleben der sexuellen Spannung, die in der Luft liegt.
- Safeword für Stopp!
Ihr habt alles besprochen und endlich ist es so weit. Ihr findet euch mittendrinn statt nur live dabei. Trotz bester Vorbereitung kann es vorkommen, dass gewisse Sachen oder die Situation einen oder beide von euch gerade überfordert. Ähnlich wie beim BDSM macht ihr euch am besten ein „Safeword“ aus, dass dem:der Partner:in signalisiert, dass ihr das Ganze jetzt beenden wollt. Auch wenn die Situation gerade für deinen Partner oder deine Partnerin noch so erregend sein mag: Lass dich zu nichts zwingen, was dir Unbehagen bereitet und zwinge aber auch niemand zu Derartigem. Macht nur das, was euch beiden gerade in diesem Moment Spaß macht und den anderen nicht verletzt.
- Safer-Sex ist wichtig!
Nicht nur ein Safeword gehört zu den Grundregeln von einem entspannten Gruppensex. Damit das ekstatische, wilde Durch- und Miteinander später keine unliebsamen Überraschungen bringt, denkt an Safer-Sex, also an Verhütung mit Kondomen. Und damit ist nicht eine ungewollte Schwangerschaft gemeint, schütze dich und deine Sexpartner auch gesundheitlich. Gruppensex lässt sich – wie auch der „normale“ Sex zu zweit – viel besser und unbeschwert genießen, wenn man sich um eine sexuell übertragbare Krankheit keine Gedanken machen muss.
- Ob Spontan oder geplant: Eine gute Vorbereitung ist wichtig!
Vielleicht klingt es nicht allzu erotisch, aber eine gute Vorbereitung ist das A & O von gutem Gruppensex, erst recht, wenn du/ihr noch wenig bis keine Erfahrung darin habt.