Was will Frau

na ja, nimm die zeit von damals. da standen frauen in der gesellschaft ned viel über leibeigenen oder vieh auf der weide. wir dürfen nie vergessen, wie jung und fragil die (undiskutiert völlig zu recht bestehende) gleichberechtigung der geschlechter ist.
Grad um die Jahrhundertwende fallen mir ad hoc ein paar selbstbewusste Damen ein. Aber es stimmt schon, auch wenn die erste Welle der Emanzipation durch die Gesellschaft ging, so waren selbstbewusste Frauen bei weitem nicht "normal" (Leibeigene gab es da ja gsd nicht mehr)

Trotzdem....100 Jahre später stellen sich "die normalen Männer" diese Frage.....Lässt sich daraus folgern das jetzt die breite Masse dort angekommen ist wo Freud vor 100 Jahren war....:/
 
Freud war natürlich ein Kind seiner Zeit, er dachte so, wie Männer damals über Frauen dachten. Zusätzlich war er auch ein fanatischer Wissenschaftler. Z.B. die Analyse seiner eigenen Tochter widerspricht ja z.B. den gängigen ethischen Regeln der Psychotherapie. Freud wollte diese Dinge halt trotzdem erforschen, koste es was es wolle.

Auf der anderen Seite haben seine Erkenntnisse Männern UND Frauen geholfen. Indirekt, und auf lange Sicht Frauen vielleicht sogar mehr. Den Grant, den Frauen bei manchen von Freuds geistigen Ergüssen haben, verstehe ich jedoch. Ich glaube, am Ende hat er wohl nie verstanden "was das Weib will".

So wie ich ja ebensowenig. :lol:
 
Freud war natürlich ein Kind seiner Zeit, er dachte so, wie Männer damals über Frauen dachten. Zusätzlich war er auch ein fanatischer Wissenschaftler. Z.B. die Analyse seiner eigenen Tochter widerspricht ja z.B. den gängigen ethischen Regeln der Psychotherapie. Freud wollte diese Dinge halt trotzdem erforschen, koste es was es wolle.

Auf der anderen Seite haben seine Erkenntnisse Männern UND Frauen geholfen. Indirekt, und auf lange Sicht Frauen vielleicht sogar mehr. Den Grant, den Frauen bei manchen von Freuds geistigen Ergüssen haben, verstehe ich jedoch. Ich glaube, am Ende hat er wohl nie verstanden "was das Weib will".

So wie ich ja ebensowenig. :lol:
Liegt womöglich an der Pauschalierung
 
Er versucht "sich darüber zu erheben" und als Wissenschafter betrachtet er "die Frau" als zu analysierenden Objekt. Gruselig. Und darüber absolute Aussagen treffen.
Ich versteh' deinen Ansatz, aber ich glaub' nicht dass es seine Intention war sich über Frauen "zu erheben".
Will man etwas wissenschaftlich erklären sind so manche Formulierungen nicht "politisch korrekt" - schon gar nicht zu seiner Zeit.
Wäre er homosexuell gewesen hätte er vielleicht geschrieben "Was will Mann?"

Ohne jemals seine Studie gelesen zu haben - aber durch die Unterschiede, die nunmal vorhanden sind ist die Frage durchaus berechtigt.
Wenn hier jemand fragt warum seine Frau nicht mehr mit ihm vögeln möchte antworten wir auch anders als wenn eine Frau fragt warum der Mann nicht mehr will..

Die meisten Männer aber neigen dazu Frauen als Objekt zu sehen und sie zu ihrer Bedürfnisbefriedigung (welcher Art auch immer) zu benutzen.
Ja und Nein.

Ich bewege mich in einer Blase, wo ich sehr auf den Umgang mit Menschen (erwischt; insbesondere Männer gegenüber Frauen) achte.
Wenn ich das Gefühl habe ein Mann sieht sich als superior - weil er halt einen Schwanz hat - kommt der gar nicht in meinen engeren Freundes- / Bekanntenkreis.
Daher möchte ich das nicht so stehen lassen, weil es genug Männer gibt, bei denen man Respekt und Gespräche auf Augenhöhe erntet. Aber halt nur dann, wenn man zeigt, dass man das auch kann. Wenn ich nach der Devise "I have the Pussy, i make the rules" gehe (was auch nicht wenige Frauen machen!) ist es nicht verwunderlich, wenn man als Objekt behandelt wird.

Frauen begeben sich auch teilweise in der Position Männer auszunutzen.
 
und, als mann gesprochen: ja, es gibt in unserem geschlecht jede menge arschlöcher. aber: ja, es gibt auch jede menge rest.

auch als mann gesprochen: ja, es gibt im geschlecht da vis a vis auch arschlöchinnen. ja, weniger als bei den männern, find ich. aber: ja, sie holen auf, find ich - zu meinem bedauern.
 
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