Nur einer, der Threads.
Essen zelebrieren scheint ein Generationending zu sein, es wird von Generation zu Generation weniger.
Wenn ich meine Eltern ansehe, mich, meinen Fortpflanz....
Tja, dann sieht man das eigene Versagen, wenn man einen derartigen Spruch klopft.
Das ist sich Abputzen vom Feinsten. (Oder einfach nie geschafft, Verantwortung zu entwickeln um eine Familie zu führen.)
Eltern bestimmen und leben vor.
Man bekommt etwas von daheim mit, man findet es gepflegt, angenehm und gut, dann wird man sich selbst die Mühe machen und selbiges weiter geben.
Man findet etwas nicht gut, dann heißt das nicht "nichts" zu tun, sondern man wird es anders machen, aber mit etwas Besseren ersetzen.
Dass es bei Euch nicht zelebriert wird (wobei ich zelebrieren für gedeckten Tisch und frischgekocht schon lächerlich finde), liegt nicht an der Zeit, nicht an den anderen, sondern an Deiner nicht vorhandenen Wertschätzung des "Gemeinamen Essens" und ich hänge da natürlich das Kochen dran.
"Die heutigen Jungen können ja gar nimmer kochen", hört man auch oft, sogar von Eltern erwachsener Kinder im Bezug auf ihre (Un)Fähigkeiten."
oder
"Die können mit dem Geld nicht umgehen." Das sind mir die Allerliebsten, wissen einen Tinnef, was es bedeutet jung zu sein, um Ausbildung, Job und Wohnraum zu kämpfen, Zukunftschancen und Lebensplanung. (ich rede nur von hiesigen Eltern hier)
Tja, wenn Kinder Kinder kriegen - scheinbar ist das altersunabhängig.
Wie kann man sich nur so sehr ins eigene Knie schießen.
Familien- und Haushaltsführung obliegt immer beiden Eltern, ihren Zielen und ihren Gepflogenheiten, aber vor allem ihrer Mühe das vorzuleben.
(Seit meine Kids draußen sind koche ich nimmer täglich, schön ist´s, 30 Jahre sind genug, aber sie haben den Level übernommen, sie können das. Amen)
Manchmal bin ich sowas von erstaunt wie wenig die Wertschätzung in dem Fall den eigenen Eltern gegenüber ist.
Eigentlich müsste man wissen, dass es anstrengend ist eine Level zu halten und wissen, dass es den Eltern wert war, das mitzugeben.
Wenn ich an meine Eltern denke, dann hatten sie das Wirtschaftswunder und konnten aufbauen.
Wenn ich an mich denke, dann hatte ich noch immer guter Wind und konnte ein Haus bauen und vier Kids gut raus bringen.
Wenn ich an meinen Jüngsten denke, hat er nicht im Ansatz dieselben Voraussetzungen, die wir hatten.
Die Respektlosigkeit über die heutige Jugend zu richten, ist mir ein wahres Gräuel.
(Es sind die heutigen 40iger+, die es verbockt haben.)