Was ist grauslich?

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
Manchmal schmeckt etwas so gut, da möchte man sogar noch den Teller ausschlecken.
Allerdings musste ich feststellen, praktisch alle Frauen in meinem Umfeld finden das grauslich...
:idea:
Trick 17:
Der echte "Mann von Welt" benutzt ein Stück Brot, um seinen Teller "sauber" zu bekommen! :lehrer:
Externe Inhalte von YouTube
Dieser Beitrag beinhaltet externe Inhalte von YouTube. YouTube könnte Cookies auf deinem Computer setzen bzw. dein Surfverhalten protokollieren. Mehr Informationen zu Cookies und externen Inhalten findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Möchtest du die externen Inhalte laden?
 
Als wir noch Kinder waren, war es bei uns zu Hause nicht üblich, dass ein Suppenteller und ein flacher Teller verwendet wurden. Ich habe daher den Teller wo vorher die Suppe gegessen wurde immer ausgeschleckt. Ich wollte einen "sauberen" Teller für das nachfolgende Essen. Als ich dann von zu Hause ausgezogen bin, war das Erste was ich mir gekauft haben Suppenteller und flache Teller. Nie wieder Teller auschlecken!!!
 
Als wir noch Kinder waren, war es bei uns zu Hause nicht üblich, dass ein Suppenteller und ein flacher Teller verwendet wurden. Ich habe daher den Teller wo vorher die Suppe gegessen wurde immer ausgeschleckt. Ich wollte einen "sauberen" Teller für das nachfolgende Essen. Als ich dann von zu Hause ausgezogen bin, war das Erste was ich mir gekauft haben Suppenteller und flache Teller. Nie wieder Teller auschlecken!!!
ja war bei meiner tante auch üblich das man die schnitzel aus dem suppenteller isst.
mein grossvater war gleich nach dem krieg in oberösterreich als knecht bei einem bauern. da haben alle aus einer schuessel in der mitte mit dem löffel gegessen. da gabs eine essensspur am tisch bis zu jedem platz. meinen grossvater habens immer als „krowod“ (kroatische ortschaft bgld) geschimpft aber als er einmal gesagt hat, ich bin vielleicht ein „krowod“ aber bei uns hat jeder an teller am tisch, hats ab den nächsten tag für jeden einen teller gegeben.
 
ja war bei meiner tante auch üblich das man die schnitzel aus dem suppenteller isst.
mein grossvater war gleich nach dem krieg in oberösterreich als knecht bei einem bauern. da haben alle aus einer schuessel in der mitte mit dem löffel gegessen. da gabs eine essensspur am tisch bis zu jedem platz. meinen grossvater habens immer als „krowod“ (kroatische ortschaft bgld) geschimpft aber als er einmal gesagt hat, ich bin vielleicht ein „krowod“ aber bei uns hat jeder an teller am tisch, hats ab den nächsten tag für jeden einen teller
Das waren andere Zeiten, damals. Ich glaube, das aus einer Schüssel essen war besonders in vielen Regionen lange üblich. Sieht man manchmal in den ganz alten Filmen
 
Das waren andere Zeiten, damals. Ich glaube, das aus einer Schüssel essen war besonders in vielen Regionen lange üblich. Sieht man manchmal in den ganz alten Filmen
Da hat der Spruch "es wird nicht so heiss gegessen wie geckocht "auch nicht gepasst , der was die Temperatur mehr ertragen hat , hatte eine grössere chance satt zu werden .
Weiss ich von meinem Vater , der hat Zeitlebens gegessen wie wenn er auf der Flucht wäre .
 
Nur einer, der Threads.
Essen zelebrieren scheint ein Generationending zu sein, es wird von Generation zu Generation weniger.
Wenn ich meine Eltern ansehe, mich, meinen Fortpflanz.... :rolleyes:
Tja, dann sieht man das eigene Versagen, wenn man einen derartigen Spruch klopft.
Das ist sich Abputzen vom Feinsten. (Oder einfach nie geschafft, Verantwortung zu entwickeln um eine Familie zu führen.)
Eltern bestimmen und leben vor.

Man bekommt etwas von daheim mit, man findet es gepflegt, angenehm und gut, dann wird man sich selbst die Mühe machen und selbiges weiter geben.

Man findet etwas nicht gut, dann heißt das nicht "nichts" zu tun, sondern man wird es anders machen, aber mit etwas Besseren ersetzen.

Dass es bei Euch nicht zelebriert wird (wobei ich zelebrieren für gedeckten Tisch und frischgekocht schon lächerlich finde), liegt nicht an der Zeit, nicht an den anderen, sondern an Deiner nicht vorhandenen Wertschätzung des "Gemeinamen Essens" und ich hänge da natürlich das Kochen dran.

"Die heutigen Jungen können ja gar nimmer kochen", hört man auch oft, sogar von Eltern erwachsener Kinder im Bezug auf ihre (Un)Fähigkeiten."
oder
"Die können mit dem Geld nicht umgehen." Das sind mir die Allerliebsten, wissen einen Tinnef, was es bedeutet jung zu sein, um Ausbildung, Job und Wohnraum zu kämpfen, Zukunftschancen und Lebensplanung. (ich rede nur von hiesigen Eltern hier)

Tja, wenn Kinder Kinder kriegen - scheinbar ist das altersunabhängig.

Wie kann man sich nur so sehr ins eigene Knie schießen.
Familien- und Haushaltsführung obliegt immer beiden Eltern, ihren Zielen und ihren Gepflogenheiten, aber vor allem ihrer Mühe das vorzuleben.
(Seit meine Kids draußen sind koche ich nimmer täglich, schön ist´s, 30 Jahre sind genug, aber sie haben den Level übernommen, sie können das. Amen)

Manchmal bin ich sowas von erstaunt wie wenig die Wertschätzung in dem Fall den eigenen Eltern gegenüber ist.
Eigentlich müsste man wissen, dass es anstrengend ist eine Level zu halten und wissen, dass es den Eltern wert war, das mitzugeben.

Wenn ich an meine Eltern denke, dann hatten sie das Wirtschaftswunder und konnten aufbauen.
Wenn ich an mich denke, dann hatte ich noch immer guter Wind und konnte ein Haus bauen und vier Kids gut raus bringen.
Wenn ich an meinen Jüngsten denke, hat er nicht im Ansatz dieselben Voraussetzungen, die wir hatten.
Die Respektlosigkeit über die heutige Jugend zu richten, ist mir ein wahres Gräuel.
(Es sind die heutigen 40iger+, die es verbockt haben.)
 
Da hat der Spruch "es wird nicht so heiss gegessen wie geckocht "auch nicht gepasst , der was die Temperatur mehr ertragen hat , hatte eine grössere chance satt zu werden .
Weiss ich von meinem Vater , der hat Zeitlebens gegessen wie wenn er auf der Flucht wäre .
Der Spruch kommt aus einer Zeit, als das Essen aus der Burgküche hinauf getragen wurde. :)

So weit müssen wir alle GsD nimmer rennen um das Essen auf den Tisch zu bringen.
Ich hab das Glück Herr über die Mahlzeit zu sein, mag eh nix essen wenn ich gekocht habe, bin dann eher die Kaltesserin. :)
 
Der Spruch kommt aus einer Zeit, als das Essen aus der Burgküche hinauf getragen wurde. :)

So weit müssen wir alle GsD nimmer rennen um das Essen auf den Tisch zu bringen.
Ich hab das Glück Herr über die Mahlzeit zu sein, mag eh nix essen wenn ich gekocht habe, bin dann eher die Kaltesserin. :)
Schweinsbraten und schwiegermutter am liebsten kalt :mrgreen:.
 
Ich vermute einmal diese Unsitte kommt noch aus Mangelzeiten. Aber nicht nur vom Mangel an Nahrung, sondern auch vom Mangel an Besteck.

So ein Essbesteck war zu mancher Zeit sicher nicht für jeden verfügbar und wenn Nahrung ohnehin knapp war könnte ich mir vorstellen das man vielleicht noch den Teller ableckt. Später wird so etwas peinliches dann gerne romantisch verklärt, zum Beispiel als Kompliment für die gute Soße. Aber das ist dann natürlich oftmals zurechtgerückte Historie um das Ansehen zu wahren.

Bei einer Grabung im Garten bin ich einmal auf eine Schicht gestoßen wo noch Holzbesteck und Holzteller im lemigen Boden konserviert waren. Schätzungsweise Nachkriegszeit nachdem das Gebiet ausgiebig geplündert wurde. Ja, so schnell kann es gehen und man steht wieder wie im Mittelalter da.

Das Ablecken der Teller habe ich selbst noch in einem Gebiet in der Steiermark erlebt welches stark von Holzknechten bzw. deren Nachfahren bewohnt wurde. Natürlich in Kombination mit Außenklo, Daumenschneuzer und Lemboden im Haus ohne fließendem Wasser! Gegessen wurde oft aus einem Reindl am Tisch, Teller waren eher selten in Verwendung. Darauf dann etwas übrig zu lassen war gegen die dortige Sitte.
Die Reinigung der Finger übernahm ebenfalls die Zunge oder wenn gerade verfügbar der Hund. Aber wahrscheinlich hat man da keine hohen Ansprüche wenn man voll auf Hidrach ist. Aber darüber wird heutzutage nicht gerne gesprochen! ;)

Der Bauer von Welt nahm dazu natürlich ein Stück Brot!

Daher definitiv ein absolutes No-Go!
 
Zuletzt bearbeitet:
Viele Leute können sich in der heutigen Zeit nicht vorstellen, wie es in der Vergangenheit war. Als ich Kind war, gab es bei uns in der Gegend noch keine Wasserleitung, von einer Kanalisation ganz zu schweigen. Wenn man selber im Haus keinen Brunnen hatte, musste man das Trinkwasser und auch das Wasser zur Körperreinigung, zum Wäschewaschen usw Kübelweise nach Hause bringen. Waschmaschinen konnten sich nur die reichen Leute Leisten. Die Frauen standen vor dem Waschtrog und bürsteten die Kleidung sauber. Ausgekocht wurde die Wäsche in einem Kessel, den man mit Holz befeuern musste. In den meisten Fällen war das den Frauen vorbehalten, weil die Männer ja zum Geldverdienen gar nicht zu Hause waren. Damals gab es keine 40 Std Woche und ich erinnere mich, dass mein Vater sogar am Samstag arbeiten musste.
Das in diesen Zeiten andere Hygenische Gesetze herrschten ist aus meiner Sicht verständlich. Ein Spruch aus dieser Zeit, gesprochen von einer alten Frau. "Eine Unterhose trägt man so lange, bis sie von alleine steht" Eine Unterhose war damals kein Tanga Slip, sondern eine Wollhose ähnlich einer Boxershort. Wenn man das heute hören würde, bekämen viele wahrscheinlich einen Brechreiz.
Daher sollten wir das was wir heute haben sehr schätzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Pizza lieferant klingelt. Tür wird geöffnet, Guten Abend sagt der Lieferant, gibt den Mann das Pizza und sagt, es ist ein Schwerer Job, es riecht so Gut und ich darf nicht essen.
Sowie bei mir sagt der Mann.
Bist du auch Pizzaliegerant?
Nein, Frauenarzt.......
 
Essen zelebrieren scheint ein Generationending zu sein, es wird von Generation zu Generation weniger.
Wenn ich meine Eltern ansehe, mich, meinen Fortpflanz.... :rolleyes:

Tja, dann sieht man das eigene Versagen, wenn man einen derartigen Spruch klopft.
Das ist sich Abputzen vom Feinsten. (Oder einfach nie geschafft, Verantwortung zu entwickeln um eine Familie zu führen.)
Eltern bestimmen und leben vor.

Man bekommt etwas von daheim mit, man findet es gepflegt, angenehm und gut, dann wird man sich selbst die Mühe machen und selbiges weiter geben.

Man findet etwas nicht gut, dann heißt das nicht "nichts" zu tun, sondern man wird es anders machen, aber mit etwas Besseren ersetzen.

Dass es bei Euch nicht zelebriert wird (wobei ich zelebrieren für gedeckten Tisch und frischgekocht schon lächerlich finde), liegt nicht an der Zeit, nicht an den anderen, sondern an Deiner nicht vorhandenen Wertschätzung des "Gemeinamen Essens" und ich hänge da natürlich das Kochen dran.
Ich rätsle immer noch, aus welchem Umfeld du kommst.
Manche Ausdrucksweise deutet auf hohe Bildung, bedachtsam, fern von bestimmtem Gedankengut.
Aber dann wieder, na bumm.
Mit dieser Frau bin ich nicht gern allein!
Ich hoffe, du weißt, woher ein fast wortgleiches Zitat stammt.


Ich meinte damit, dass meine Eltern, vor allem auf Reisen, an keinem Haubenlokal vorbeigehen konnten
Ich liebe zwar auch die Gastronomie, aber eher bodenständiger bis hin zu einem gelegentlichen Besuch beim Plachutta.
Mein Sohn reicht schon das Chinesenbuffet.

Wenn es um selbst Kochen geht, dann hat mein Sohn hier ein bisserl was praktisch auch in meinem Haushalt anwenden können, aber für sich sind es hauptsächlich möglichst wenig arbeitsintensive Fertiggerichte, vormarinierte Speisen und Fertigsalate, also etwas, das er bei mir nie gesehen hat.
 
Also ich bekenne mich hiermit als leidenschaftliche Tellerleckerin. Ist die Sauce fein, kann ich mich kaum beherrschen, diese nicht bis zum letzten auszulecken. In der Öffentlichkeit lass ichs (meist) bleiben, ja. Aber Zuhause muss man( n) damit klar kommen.
 
Also ich bekenne mich hiermit als leidenschaftliche Tellerleckerin. Ist die Sauce fein, kann ich mich kaum beherrschen, diese nicht bis zum letzten auszulecken. In der Öffentlichkeit lass ichs (meist) bleiben, ja. Aber Zuhause muss man( n) damit klar kommen.
Ja dann bitte gleich mal im klotürthread vorbeischauen .....
 
Manchmal schmeckt etwas so gut, da möchte man sogar noch den Teller ausschlecken.
Allerdings musste ich feststellen, praktisch alle Frauen in meinem Umfeld finden das grauslich.
Warum ist das so?
Dabei ist es, genau genommen, doch sogar ein Kompliment.
Ich mein, wir schlecken doch noch an ganz anderen Dingen herum und finden nichts dabei.

Anhang anzeigen 13960710
Gerade die Festtage geben da öfters Anlass, sich an besonders schmackhafte Speisen restlos zu erfreuen.
Als Mann von Welt gebe ich mich diese Neigung nur mehr heimlich hin, wenn es wirklich niemand beobachten kann.
Aber Erklärung finde ich keine dazu.
Geht es nur mir so?
Was sagt ihr dazu?
Die Sache an sich, also der Cunnilingus, ist eine feine Sache und kann mitunter so manche Penetration ersetzen, aber ... wenn ein erwachsener Mann es "Schlecken" nennt, ist er bei mir raus. Ich schlecke meinetwegen ein Eis, aber der Cunnilingus hat mit Schlecken rein gar nichts zu tun. Und dass es - lt. deiner Aussage - viele Frauen es "grauslich" finden, liegt wohl eher daran, dass ihr wirklich schleckt und nicht leckt. Der Cunnilingus ist eine Kunst zu verstehen, wann Druck und Nachlassen erforderlich ist. Der Künstler versteht es, die Lust zu steigern, ohne sie im Schmerz zu erwürgen. Ein gekonnter Cunnilingus kann einer Frau zu unsagbaren Höhenflüge führen, aber jemand, der schleckt, begräbt ihre Lust, noch bevor sie überhaupt gestartet hat.
 
Die Sache an sich, also der Cunnilingus, ist eine feine Sache und kann mitunter so manche Penetration ersetzen, aber ... wenn ein erwachsener Mann es "Schlecken" nennt, ist er bei mir raus. Ich schlecke meinetwegen ein Eis, aber der Cunnilingus hat mit Schlecken rein gar nichts zu tun. Und dass es - lt. deiner Aussage - viele Frauen es "grauslich" finden, liegt wohl eher daran, dass ihr wirklich schleckt und nicht leckt. Der Cunnilingus ist eine Kunst zu verstehen, wann Druck und Nachlassen erforderlich ist. Der Künstler versteht es, die Lust zu steigern, ohne sie im Schmerz zu erwürgen. Ein gekonnter Cunnilingus kann einer Frau zu unsagbaren Höhenflüge führen, aber jemand, der schleckt, begräbt ihre Lust, noch bevor sie überhaupt gestartet hat.
Mir ging es wirklich nur um den Teller.
Das Foto hab ich reingegeben, um das Ganze etwas lustiger zu gestalten.

Ich gebe zu, dass das deine Interpretation, es beziehe sich auf einen Geschlechtsakt, geradezu herausfordert.
Aber so war es nicht gemeint.
 
Zurück
Oben