Vergebene Männer: Tabu oder sogar Erwünscht?

Wie ging noch der blöde Witz?
Der Unterschied zwischen einer Frau und einem Zug?
Der Zug fährt steif in die Weichen
Die Frau fährt weich in den Steifen
 
Der berühmte Altherrenhumor...
...musste doch schon längst der woke correctness weichen. Aber fad is es halt a bisserl weil wenn ein nicht ganz so korrekter oder anzüglicher Witz gut war dann konnten die betroffenen Gruppen früher halt noch mitlachen anstatt sich zu echauffieren.

Vergebene Frauen ( da ich Mann bin) würden für mich nur in folgender Konstellation in Frage kommen:

a) beim Partnertausch / Gruppensex im Beisein deren PartnerInnen

Affäre oder Geliebter zu sein wäre denke ich nicht zielführend da auf Dauer unbefriedigend wenn man immer nur die zweite Geige spielt und jemand der nicht die Eier hat mit seine/r PartnerIn zu klären dass es nicht läuft im Bett der hat meistens auch nicht die notwendige liberale Einstellung die für paarübergreifende Aktivitäten oder ähnliches erforderlich ist.

lg sakura
 
Hi,

Affäre oder Geliebter zu sein wäre denke ich nicht zielführend da auf Dauer unbefriedigend wenn man immer nur die zweite Geige spielt

aber geh. Es ist doch nur eine Frage, was man sich vorstellt. Wenn Du an die große Liebe denkst, mit der man sein Leben verbringen will, ist das definitiv die falsche Wahl. Dafür sind dann ONS und F+ genauso die falsche Wahl.

Wenn man aber als Single glücklich ist, sind ONS, F+ und eben Verheiratete gar nicht so unpraktisch. Du kombinierst die Vorteile des Singlelebens mit dem regelmäßigen Sex einer Partnerschaft.

Das Problem sind eher die verheirateten Frauen, weil die - wenn mal Gefühle zunehmen - nach Exklusivität streben. Ich hab das öfter erlebt, dass die nach einem Jahr oder so das beendet haben, weil sie meinten, nicht damit leben zu können, dass in meinem Leben auch noch andere Frauen sind, ihnen aber klar war, dass ein oder zwei Treffen im Monat einem Mann nicht reichen können.

Und "die zweite Geige spielen" ist auch so ein Klischee, was soll das genau bedeuten? Als Affaire ist man - beschränkt - immer die erste Geige. Zumindest wenn sie kleine Kinder hat ist man immer die zweite Geige, auch wenn man verheiratet ist. Als Erwachsener sollte man damit klar kommen, dass Kinder - egal ob eigene oder angeheiratete - die erste Geige spielen! Eine Frau, bei der das nicht so wäre, will man nicht.

Als Affaire hat man lediglich einen Punkt: niemand weiß im Idealfall von einem. Ist eine Frage des eigenen Egos, ob man das braucht.

LG Tom
 
Hi,



aber geh. Es ist doch nur eine Frage, was man sich vorstellt. Wenn Du an die große Liebe denkst, mit der man sein Leben verbringen will, ist das definitiv die falsche Wahl. Dafür sind dann ONS und F+ genauso die falsche Wahl.

Wenn man aber als Single glücklich ist, sind ONS, F+ und eben Verheiratete gar nicht so unpraktisch. Du kombinierst die Vorteile des Singlelebens mit dem regelmäßigen Sex einer Partnerschaft.

Das Problem sind eher die verheirateten Frauen, weil die - wenn mal Gefühle zunehmen - nach Exklusivität streben. Ich hab das öfter erlebt, dass die nach einem Jahr oder so das beendet haben, weil sie meinten, nicht damit leben zu können, dass in meinem Leben auch noch andere Frauen sind, ihnen aber klar war, dass ein oder zwei Treffen im Monat einem Mann nicht reichen können.

Und "die zweite Geige spielen" ist auch so ein Klischee, was soll das genau bedeuten? Als Affaire ist man - beschränkt - immer die erste Geige. Zumindest wenn sie kleine Kinder hat ist man immer die zweite Geige, auch wenn man verheiratet ist. Als Erwachsener sollte man damit klar kommen, dass Kinder - egal ob eigene oder angeheiratete - die erste Geige spielen! Eine Frau, bei der das nicht so wäre, will man nicht.

Als Affaire hat man lediglich einen Punkt: niemand weiß im Idealfall von einem. Ist eine Frage des eigenen Egos, ob man das braucht.

LG Tom
Sehe das genau gleich. Ich war auch immer wieder in der Rolle des "Liebhabers nebenbei" - und das gerne.
Wie viele Dinge im Leben hat auch diese Rolle Vor- und Nachteile. Und auch diese "Bewertung" ist nicht auf ewig in Stein gemeißelt,
sondern unterliegt einem Wandel, der wohl durch die individuelle und ganz persönliche Prioritätensetzung bestimmt wird.
Lustig fand ich, dass die eine oder andere "ein Schnoferl" zog, dass es auch andere Frauen in meinem Leben gab, fanden es aber selbstverständlich ok, auch weiterhin mit ihrem Angetrauten Sex zu haben. :rofl:
 
Sehe das genau gleich. Ich war auch immer wieder in der Rolle des "Liebhabers nebenbei" - und das gerne.
Wie viele Dinge im Leben hat auch diese Rolle Vor- und Nachteile. Und auch diese "Bewertung" ist nicht auf ewig in Stein gemeißelt,
sondern unterliegt einem Wandel, der wohl durch die individuelle und ganz persönliche Prioritätensetzung bestimmt wird.
Lustig fand ich, dass die eine oder andere "ein Schnoferl" zog, dass es auch andere Frauen in meinem Leben gab, fanden es aber selbstverständlich ok, auch weiterhin mit ihrem Angetrauten Sex zu haben. :rofl:
Schnoferl ist so ein liebes Wort :love: Lang nicht mehr gehört.
 
Wie seht ihr das?
Kommt für euch ein vergebener Mann - wofür auch immer - in Frage? Legt ihr es ev. sogar darauf an? Oder kommt das für euch auch nicht in Frage?
Da es grundsätzlich um sexuelle Aktivitäten geht, wenn wir Männer einladen, ist es uns völlig gleichgültig, ob sie in Beziehung sind oder Single. Sie müssen selbst wissen, was sie tun.
 
Wie "vergeben"?

im Wort?
in Ehe?
in offener Beziehung?
in fixer Partnerschaft
in exklusiver F+?
alleinerziehend an die Kids?
an Job und Karriere?
an den Peniskäfig?

Wer sich selbst an sein eigenes Gefängnis vergeben hat und das vergessen will, für den ist jede Liebesmüh vergebens.

Es kann so unglaublich einfach sein.
Es gibt Menschen, für die ist es selbstverständlich sich mit ihrem Namen vorzustellen und ihr Geburtsdatum zu nennen - das ist die eigene unabänderliche Identität, für die man sich normalerweise nicht schämt, sodass man sie verheimlichen müsste .....gehört zu einem wie die Nase, einige können keine Bankomat- oder Kreditkarte benützen, können kein nettes Hotel buchen, die schauen nervös auf die Uhr oder Handy, die können nicht in ein gewöhnliches Restaurant gehen, drücken sich lieber Outdoor, Parkplatz oder in dunklen Spelunken mit alten verkommenen Pensionszimmern herum.......

Das gibt es alles - tja und gradaus gehen und im Bewusstsein ein erwachsener Mensch zu sein - können manche nicht.
.....dennoch hätten sie halt soviel gerne, was für andere Erwachsene selbstverständlich ist......

Die halte ich für komplett vergeben - nämlich an ihr eigenes Leben, in dem sie sich überall irgendwo selbst eingekastelt haben, schleichend wie Diebe, die großen Sachen des Lebens - die für andere einfach normal sind - auch mal beschnuppern wollen.
(m/w/d)

Aus meiner Sicht.
(Beziehungsstatus spielt keine Rolle, davon gibt es 100erte - es ist wie beim Sex: Nicht was man tut, sondern wie man es tut, ist das Thema, das Restln vom selbstbewussten und souveränen Menschen unterscheidet.

Sorry und ich entschuldige mich gleich - aus meiner ganz persönlichen Sicht natürlich. Kann jeder halten wie er will und ich kann lächerlich finden, was ich will.

o.t. Sich selbst "TABUs" zu verordnen, strikt in einfachem, real untauglichem Schema, macht bestenfalls Erklärbären, die jede Ausnahme sich selbst erklären wollen.
Man braucht kein Tabu-Regelwerk, man entscheidet aus der Situation, die man vor sich sieht, je nachdem wie sie sich darstellt: "Finde ich o.k. oder eben nicht."
Scheinbar zu einfach.
 
Affäre oder Geliebter zu sein wäre denke ich nicht zielführend da auf Dauer unbefriedigend wenn man immer nur die zweite Geige spielt

Ich spiel immer die erste Geige .......

Und das ist doch eine win/win Situation. Man teilt die schönen Seiten des Lebens, erspart sich die Routine und die Hürden des Alltags und weitergehende Bedürfnisse werden vom anderen Partner erfüllt. :)
 
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