Sollte man eigentlich noch heiraten, nachdem die Ehe den ganzen Sex kaputtmacht?

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Also bist nur du einseitig sexuell aktiv nebenher?
Nein, sie kann kein Mann sein, ich keine Frau. Wir sind ja beide Bisexuell. Was das andere Geschlecht angeht, so möchte sie mich nicht teilen. Weil ich ehrlich bin, kann ich ihr aber nicht verheimlichen, dass ich grundsätzlich kein monogamer Mensch bin.
Ich habe nicht fix vor, jemals Sex mit einer anderen Frau zu haben. Kann aber genausowenig versprechen, dass das in den nächsten Jahrzehnten immer so sein wird. Sie darf das natürlich auch, sowas kann man meiner Meinung nach einfach zementieren. Ich will ich sein dürfen und Frauen mit denen ich wirklich Sex haben wollen würde sind sehr rar gesät.
Das weiß sie auch. Wichtig ist jedenfalls, dass wir gegenseitig scharf aufeinander bleiben:).
 
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Das verstehe ich nicht ganz? Ich dachte immer, mit Treue sei der ausschließliche Sex mit dem eigenen Partner gemeint? Falls nicht, dann wäre das ja genau das, das ich hier die ganze Zeit vertreten habe?
Nö treue heisst, dass man zueinander steht und ehrlich miteinander ist. Zumindest für mich.
Wenn wir gemeinsam swingen ist das ja keine untreue oder?
wenn ich jetzt aber heimlich was mit nem anderen mann hab, ist es untreue.
 
Nein, sie kann kein Mann sein, ich keine Frau. Wir sind ja beide Bisexuell. Was das andere Geschlecht abgeht, so möchte sie mich nicht teilen. Weil ich ehrlich bin, kann ich ihr aber nicht verheimlichen, dass ich grundsätzlich kein monogamer Mensch bin.
Ich habe nicht fix vor, jemals Sex mit einer anderen Frau zu haben. Kann aber genausowenig versprechen, dass das in den nächsten Jahrzehnten immer so sein wird. Sie darf das natürlich auch, sowas kann man meiner Meinung nach einfach zementieren. Ich will ich sein dürfen und Frauen mit denen ich wirklich Sex haben wollen würde sind sehr rar gesät.
Das weiß sie auch. Wichtig ist jedenfalls, dass wir gegenseitig scharf aufeinander bleiben:).
Aber wenn sie dich nicht teilen möchte, solltest du das doch respektieren? Die männer gesteht sie dir ja zu.
 
Nö treue heisst, dass man zueinander steht und ehrlich miteinander ist. Zumindest für mich.
Wenn wir gemeinsam swingen ist das ja keine untreue oder?
wenn ich jetzt aber heimlich was mit nem anderen mann hab, ist es untreue.
Naja, daas ist eine weitläufige Interpretation des gemeinen Verständnisses von Treue. Ihr seid euch treu, indem ihr gemeinsam swingen geht - Punkt
 
Nö treue heisst, dass man zueinander steht und ehrlich miteinander ist. Zumindest für mich.
Wenn wir gemeinsam swingen ist das ja keine untreue oder?
wenn ich jetzt aber heimlich was mit nem anderen mann hab, ist es untreue.
Mein ex hat mehrere kolleginen gefickt hinten meine Rücke, und hat noch auch gepostet die Erfahrungs.... Also nie wieda!!!!
 
Wenn man etwas heimlich tut, weiß man eh das es eigentlich nicht richtig ist.
Wenn man von anfang an nicht klarstellt, du ich bin immer so geil das ich mit vielen Leuten schlafen "muss", dann hat man etwas wichtiges verheimlicht.

Ehrlichkeit währt am längsten. 😁
 
Aber wenn sie dich nicht teilen möchte, solltest du das doch respektieren? Die männer gesteht sie dir ja zu.
Ich respektiere es und lebe auch monogam...ich hab mich gut unter Kontrolle. Sie hatte noch nie eine derart lange Beziehung...so wie ich sie kenne, wird sie von selbst irgendwann Lust auf einen anderen Mann bekommen. Dann werden wir bestimmt einen für beide Seiten gangbaren Weg finden. Sie hat ja gemeint ich soll es so machen, dass sie davon nichts mitbekommt.
Das ist nur nicht das was ich will, weshalb Frauen derzeit auch kein Thema sind.
 
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Hallo James,
ich hatte nicht gesagt, man solle alles über den Haufen werfen. Die Versorgungssituation darf nicht verändert werden. Die Kinder gehören geliebt und umsorgt und auch Mann und Frau gehören zusammen - mit Respekt und Liebe. Es wird doch auch niemand gezwungen, sich mit anderen abzugeben, wenn alle mit der Monogamie glücklich sind!
ABER: Wenn der Sex nicht mehr zusammen klappt, stellt die heutige Vorstellung von Ehe denjenigen, der ihn trotzdem erleben will, (meistens) auf die Verliererseite. Dass jeder promiskuitiv sein darf, ohne den Rest der Ehe zu gefährden ist, gelinde gesagt, blauäugig!

...die Auffassung wie bindend eine Ehe sein sollte unterlegt einem stetigen Wandel, wie die Gesellschaft selbst. Mittlerweile wird eine Gleichberechtigung nicht nur in den Verpflichtungen gegenüber der Familie, sondern auch was den Rechten betrifft, angestrebt. Nur ist das nicht im rechtlichen Sinne aufzufassen, sondern geht es vielmehr darum die individuellen Bedürfnissen in Einklang mit den Bedürfnissen der familiären Einheit zu bringen. Dabei gibt es verschiedene Lösungsansätze die den verschiedenen Persönlichkeiten und Situationen entsprechen. Wenn das Gleichgewicht verloren geht kommt eben die Scheidung, oder Trennung.

Deswegen wird auch eine besondere Form von Ehe, die das Recht der Partner auf sexuelle Befriedigung sicherstellt und ihnen die Möglichkeit verschafft nur Sex außerhalb der Ehe zu suchen, in Wirklichkeit nicht benötigt.

Es wird sowieso eher selten sein, dass jemandem die sexuelle Befriedigung verweigert wird und ihm dabei nicht der nötige Freiraum zugestanden wird. Falls so, muss man unbedingt Familie spielen?

Man sollte sich auch fragen, ob dein ,,Gefangener,, nicht durch emotionalen Entzug, oder andere Unachtsamkeit den sexuellen Entzug herbeigeführt hat?
 
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Vergleiche hinken immer, deshalb ist er so gut wie ein anderer. Ich hatte auch nicht vor, eine Person mit einer Sache zu vergleichen. Für ein passenderes Beispiel bin ich dankbar!
Genau deshalb sprach ich ja darüber, die Ehe vom Sex zu entkoppeln, damit nichts mehr hinter dem Rücken ablaufen muss. Meine Meinung ist, dass Sex eigentlich zu unwichtig ist, um sich zu trennen, wenn das das Einzige ist, das in der Ehe nicht mehr klappt. WARUM ist Sex außerhalb der Ehe so schlimm, wenn beide ihn miteinander nicht mehr wollen?
Oft ist es nur eine Person, die nicht mehr will und die andere versucht mit allen möglichen Mitteln das Verlangen wieder aufflammen zu lassen. Wenn beide es nicht mehr wollen, dann ists eh ok. Die Frage ist dann hald warum. Findet man sich nicht mehr anziehend? Haben andere Dinge einen höheren Stellenwert?

Die meisten Menschen koppeln Liebe und Sex. Das heißt dann, will ich nicht mehr mit meinem Partner schlafen, dann liebe ich ihn auch nicht mehr. Ich persönlich kann dem nix abgewinnen, aber viele andere schon. Und das ist auch ok so. Wenn deine Partnerin so denkt, dann ist sie verständlicherweise betrübt, wenn du woanders schnaxeln willst, aber nimma daheim.
 
sind viele Männer sehr zärtlichkeitssuchend, so dass die verheiratete Frau ihm auf Dauer zu wenig ist.
Das wäre/ist schlimm.
Jede Beziehung braucht Pflege/Arbeit/Hingabe um langfristig gut und glücklich zu funktionieren.
Das Prinzip: Wenns nicht mehr Spaß macht, einfach austauschen, unterstützt die Philosophie der Weg-werf-Gesellschaft.

Ich finde: Wer in seiner Beziehung etwas vermisst, hat meist selbst schuld daran.
Die Ehe zu verteufeln, weil man zu faul ist um an der Beziehung zu arbeiten finde ich falsch.
Alle 3, 4 oder 5 Jahre den Partner wechseln, weil der alte langweilig geworden ist, wäre kein Leben für mich.
 
Das wäre/ist schlimm.
Jede Beziehung braucht Pflege/Arbeit/Hingabe um langfristig gut und glücklich zu funktionieren.
Das Prinzip: Wenns nicht mehr Spaß macht, einfach austauschen, unterstützt die Philosophie der Weg-werf-Gesellschaft.

Ich finde: Wer in seiner Beziehung etwas vermisst, hat meist selbst schuld daran.
Die Ehe zu verteufeln, weil man zu faul ist um an der Beziehung zu arbeiten finde ich falsch.
Alle 3, 4 oder 5 Jahre den Partner wechseln, weil der alte langweilig geworden ist, wäre kein Leben für mich.
Zur Richtigstellung: Es war gemeint, dass vielen Zärtlichkeit suchenden Männern eine (fremde) verheiratete Frau zu wenig ist. ( Es waren zwei Beispiele dafür, das Menschen mit anderen, verheirateten Menschen nicht glücklich werden können). Hört sich, aus dem Zusammenhang gerissen natürlich falsch an!
 
Da spricht doch nichts dagegen, wenn jemand trotzdem will. Ich sagte nur, es sollte von vornherein klar sein, dass nicht jeder MUSS! Klar glaubt am Anfang jeder, dass diese Vertrautheit und Gier aufeinander ewig währt. Leider zeigen doch die meisten Fälle (auch hier im EF), dass das (fast) unerfüllbare Wünsche sind
Ich habe noch immer nicht verstanden wer der Meinung ist, dass man das MUSS?
Die Kirche? Du sprichst ja von "zwanghafter Monogamie" - wer zwingt Menschen zur Monogamie (bitte sag nicht dass es die Gesellschaft ist)?

Ich sehe das so: du gehst eine Ehe ein und versprichst deiner Partnerin monogam zu sein bzw. lässt sie im Glauben, dass du monogam bist. Wenn du das irgendwann nicht mehr leben kannst, dann suchst du mit dem Partner eine Lösung. Wenn der aber auf einer monogamen Beziehung besteht, kannst du den Partner auch nicht zu einer offenen Ehe "zwingen". Wenn du trotzdem heimlich Sex mit anderen Menschen hast, so begehst du einen Betrug - das sollte man sich auch nicht schönreden lassen a la "warum werden wir zur Monogamie gezwungen".

ABER: Wenn der Sex nicht mehr zusammen klappt, stellt die heutige Vorstellung von Ehe denjenigen, der ihn trotzdem erleben will, (meistens) auf die Verliererseite. Dass jeder promiskuitiv sein darf, ohne den Rest der Ehe zu gefährden ist, gelinde gesagt, blauäugig!
Auch hier gibst du die Verantwortung für deine Ehe quasi ab. Nein, nicht die heutige Vorstellung von Ehe ist dafür verantwortlich, sondern die Vorstellung deiner Frau von Ehe. Ihr seid einfach in der Hinsicht nicht kompatibel, so einfach (und kompliziert) ist das.
Dass man den Ehepartner gerne für andere Aktivitäten außer Sex behalten möchte, besonders wenn Kinder im Spiel sind, das verstehe ich. Aber ... man kann nicht alles haben. Deine Frau bleibt letztendlich die Verliererin, weil du holst dir ja den Sex woanders - sie ist im Glauben, sie hätte einen treuen Mann an ihrer Seite.
 
BITTE, BITTE noch einmal: der Thread entstand NICHT um Antworten auf meine Ehesituation zu finden. Mir ist einfach aufgefallen, das viele hier Probleme mit verheirateten Männern und Frauen haben. Als Verheiratete und als deren Pendant. Wenn ich Hilfestellung für mich selbst suche, kommuniziere ich das auch klar!
wer zwingt Menschen zur Monogamie (bitte sag nicht dass es die Gesellschaft ist)?
na gut - wenn ich das nicht sagen darf, dann grummle ich es halt vor mich hin!
Ich sehe das so: du gehst eine Ehe ein und versprichst deiner Partnerin monogam zu sein bzw. lässt sie im Glauben, dass du monogam bist. Wenn du das irgendwann nicht mehr leben kannst, dann suchst du mit dem Partner eine Lösung. Wenn der aber auf einer monogamen Beziehung besteht, kannst du den Partner auch nicht zu einer offenen Ehe "zwingen". Wenn du trotzdem heimlich Sex mit anderen Menschen hast, so begehst du einen Betrug - das sollte man sich auch nicht schönreden lassen a la "warum werden wir zur Monogamie gezwungen".
Lass mich deinen Absatz umformulieren:
Zwei sich Liebende gehen eine Ehe ein und und versprechen sich, monogam zu sein. bzw. lässt sie im Glauben, dass du monogam bist. (Du glaubst doch nicht, das das bei einer Heirat unausgesprochen im Hintergrund lauert?) Wenn einer von beiden das irgendwann nicht mehr leben kann, dann sucht er (sie) mit dem Partner eine Lösung. Wenn der andere aber auf einer monogamen Beziehung besteht, kann man den Partner auch nicht zu einer offenen Ehe "zwingen". Wenn er/sie trotzdem heimlich Sex mit anderen Menschen hat, so begeht er/sie einen Betrug - das sollte man sich auch nicht schönreden lassen a la "warum werden wir zur Monogamie gezwungen"

Ich denke, die wenigsten Menschen heiraten mit der Absicht, polygam zu leben. Solange alles für beide zufriedenstellen ist, ist alles OK. Und jetzt kommt die besondere Stellung von SEX ins Spiel: Wenn einer von beiden keine Lust mehr auf Fahrradfahren hat, hat in den seltensten Fällen der Partner was dagegen, wenn der andere es weiterhin tut. Wenn einer keine Lust mehr hat auf Bergwandern - dto. Wenn einer keine Lust mehr hat auf Sauna - dto. Wenn einer keine Lust mehr hat auf SEX - dto. - ach nein - HALT - das ist ja ganz was anderes! Auch wenn einer keine Lust mehr hat, ist es legitim zu sagen - wenn es mir nicht passt, darfst du es auch nicht mehr haben? Und als Alternative gibt es nur die Scheidung? Wenn so viele freizügig bekennen, das sie in einer 'offenen' Beziehung glücklich sind, warum soll es dann eine Ehe, bei der nur der Sex auf unterschiedliches Interesse stößt, schädlich sein? Und deshalb meine Einstellung: Warum muss heute noch eine Ehe verpflichtend als monogam betrachtet werden (von freigeistigen Abweichlern abgesehen!)
Auch hier gibst du die Verantwortung für deine Ehe quasi ab. Nein, nicht die heutige Vorstellung von Ehe ist dafür verantwortlich, sondern die Vorstellung deiner Frau von Ehe. Ihr seid einfach in der Hinsicht nicht kompatibel, so einfach (und kompliziert) ist das.
Dass man den Ehepartner gerne für andere Aktivitäten außer Sex behalten möchte, besonders wenn Kinder im Spiel sind, das verstehe ich. Aber ... man kann nicht alles haben. Deine Frau bleibt letztendlich die Verliererin, weil du holst dir ja den Sex woanders - sie ist im Glauben, sie hätte einen treuen Mann an ihrer Seite.
Hier habe ich eigentlich nichts dazu zu sagen, weil mein Post aus dem Zusammenhang gerissen wurde und nur im ganzen Gesprächsverlauf sinnvoll wird
 
Wenn in einer Partnerschaft etwas falsch läuft, sollte man es richtig stellen.
Egal ob das nun eine "echte Ehe" oder "Wilde-Ehe" ist.
Davon laufen ist zwar kurzfristig der Weg des geringeren Widerstandes, lindert aber nur kurz die Symptome, und trägt nicht zur Heilung bei.
Manchmal macht ihr es einem verdammt einfach, den ganzen Post zu finden, aus dem ihr ein einziges Wort gerissen habt!
 
PUUUHH - wenn ich gewusst hätte, was ich mit meinem Post anrichte, hätte ich es vielleicht sein gelassen. Vor allem, was es für mich einen Aufwand bedeutet, alles zu erklären und richtigzustellen.
ABER! Ein Lob an alle Beteiligten - ich habe schon lange keinen Thread mehr verfolgt, bei dem so viele, so ausführliche Beiträge dabei waren. Und .. ich glaube nicht an einer Stelle wurde vom Thema abgewichen. Vielleicht bedeutet es ja doch, dass esn hier ordentlich Diskussionsbedarf gibt. Schön wäre es, wenn auch jemand mich mit meiner Einstellung unterstützen würde - ich glaube nicht, das ich mit meinen Ansichten alleine auf weiter Flur bin!
 
PUUUHH - wenn ich gewusst hätte, was ich mit meinem Post anrichte, hätte ich es vielleicht sein gelassen. Vor allem, was es für mich einen Aufwand bedeutet, alles zu erklären und richtigzustellen.
ABER! Ein Lob an alle Beteiligten - ich habe schon lange keinen Thread mehr verfolgt, bei dem so viele, so ausführliche Beiträge dabei waren. Und .. ich glaube nicht an einer Stelle wurde vom Thema abgewichen. Vielleicht bedeutet es ja doch, dass esn hier ordentlich Diskussionsbedarf gibt. Schön wäre es, wenn auch jemand mich mit meiner Einstellung unterstützen würde - ich glaube nicht, das ich mit meinen Ansichten alleine auf weiter Flur bin!
Was genau ist denn deine ansicht? Dass die ehe gfälligst monogam sein soll und sonst braucht ma nicht heiraten?
 
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