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Ja, da muss ich zustimmen. Es ist auch oft schwierig einzuschätzen, ob eine Frau das macht, weil sie es wirklich von sich aus möchte oder ob sie damit Liebe, Zuwendung, Aufmerksamkeit oder einfach nur ein bisschen Nähe erheischen will. - Ich habe das gemacht. Wollte anerkannt werden, mir so die Bestätigung holen, als Frau attraktiv zu sein - oder einfach nicht alleine sein.Und ja, es gibt auch vor allem Frauen, die überreissen es nicht wie du sagst... Die ficken dann oder übersexualisieren sich, weil sie denken, der Mann bleibt, und es wird Liebe draus. Good luck then! Den Vorwurf den Männern zu machen, halt ich für verwegen.
Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass ich mich damit nur selbst verletze. Die Männer, mit denen ich damals geschlafen habe, hatten kein Interesse an mir als Mensch. Es ist ein Preis, den ich nicht mehr zahlen wollte und will.
Auch wenn mich so mancher nun als fette und frustrierte Alte abstempelt, ich habe meine Selbstachtung wieder gefunden.
Den Männern die Schuld zuzuweisen, wäre nicht gerecht. Sie mögen die Situation ausgenutzt haben, aber ich habe es nicht nur zugelassen, ich habe mich selbst ausgebeutet und somit verletzt.
Ist ja lächerlich. Ich habe niemals irgendeinem Mann vorgeworfen, dass er eine Erektion bekommt. Man könnte das ja durchaus auch als Kompliment verstehen.Die Erektion eines Mannes wird mittels vegetativem ZNS gesteuert, konkret führen Neurotransmitter wie beispielsweise NO und Acetylcholin zu einer Ausschüttung des Enzyms Guanylatcyclase, welches wiederum die Konzentration an cGMP erhöht. Das cGMP wirkt dann entspannend auf die Muskulatur in den Arterien des Schwellkörpers und führt so zu einer Erektion.
Also ja, im Falle der Erektion haben Männer recht wenig Kontrolle über ihren Körper. Was das mit Selbstachtung zu tun haben soll, erschließt sich - vermutlich nicht nur mir - nicht ganz.
Mein Unverständnis betrifft das Verhalten der Männer, die, nur weil sie gerade was Hartes in der Hose haben, sämtliche Gehirnfunktionen abschalten und sofort irgendwas/oder wen, irgendwie besamen müssen.
Und wenn ein Mann zu einem derart geistlosen, unkontrollierbaren Zombie mutiert, dann hat das sehr wohl mit Selbstachtung zu tun. Denn er macht sich ja selbst dazu, indem er zulässt, dass sein Schwanz über ihn bestimmt und nicht umgekehrt.
So, und bevor jetzt wieder die Steine fliegen: Es geht nicht um alle Männer! Sondern nur um die beschriebenen.
Wenn sich jemand durch meine Worte so tief getroffen fühlt, dass er meint, er müsse ausfällig werden, kann ich das nicht ändern.
Es gibt ja auch Menschen hier, die ihre Lage und ihr Verhalten sehr schön und verständlich erklärt haben. Menschen, die mich zumindest teilweise über die Beweggründe eines solchen Verhaltens aufklären konnten. Nochmals Danke.
Tut mir leid. Ich kann den von Dir zitierten User nicht mehr lesen und bin sehr froh darüber.In dem zitierten Text von @Mitglied #527463 sind überall Fragezeichen. Wo liegt da eine Wertung? Nur eine die Du selber dazu dichtest.
Meine Mutter hat mich gelehrt, dass ich mir aussuchen kann, wer mich beleidigt. Er ist für mich einfach nicht wichtig genug.
Klar, wenn man nur seinen biologischen Bestimmung folgt, dann verhalten wir uns wie irgendwelche Würmer. Wir fressen, pflanzen uns fort und sterben alsbald, denn die neue Generation braucht Platz um sich ebenfalls fortzupflanzen.Letzenendes geht es darum dass wir uns vermehren. Also ja. Genauso wie die Frau dafür zuständig ist für anständige Befruchtung zu sorgen. Man sollte sich selbst nicht so wichtig nehmen unter dem Deckmantel der Selbstachtung.
Ich habe meine biologische Zuständigkeit nur halb erfüllt, weil nur eine anständige Befruchtung ausgetragen wurde. So ein Skandal aber auch. Hoffentlich sind nicht bald zu wenig Menschen auf dieser Welt.
Aber ich habe schon eine Lösung:
Ich werfe den Deckmantel der Selbstachtung darüber - dann sieht´s keiner mehr...
