Obergrenze an Beziehungen?!

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Weil die Diskussion gerade in diese Richtung geht: wenn ich etwas in den letzten 2 Jahren gelernt habe (ja ok, ich hab da einiges gelernt, aber das passt hier jetzt nicht hin :D), dann ist es, dass es egal ist, was irgendwelche Leute von der eigenen Beziehung, Lebensplanung oder Liebessituation halten.
Es geht einfach niemanden was an. Und ja, ich kann mir vorstellen, dass es schiefe Blicke gibt, wenn man zum fünften Mal in einem Jahr mit einem neuen Partner auftaucht... aber was solls?

Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich mich in den letzten 2 Jahren aufgrund meiner Beziehungskonstellation erklären musste... bzw die Leute von mir erwartet haben, mich zu erklären. "ja aber wieso denn so viel älter als du? Denkst du nicht an die Zukunft? Das ist doch keine Beziehung für die Zukunft! Willst du keine Kinder? Du kannst doch nicht glücklich damit sein, seine Affäre zu sein? Wie kann man sowas tun? Worüber redet ihr denn? Willst du keine Familie mit Haus und Garten?"

Und es ist einfach so egal. Es ist mir egal, ob Außenstehende das verstehen, gut finden, akzeptieren.
Meine Mutter hat mir keine dieser Fragen gestellt, weil sie einfach gemerkt hat (und auch immer noch merkt), dass ich glücklich bin. Und das ist das Einzige was zählt.
Wenn jemand also keine klassische Beziehung in dem Sinn hat... wie auch immer die aussehen möge... gibt es keinen Grund sich zu rechtfertigen.
Und es ist auch nicht nötig, jedem zu erklären, dass man eben KEIN "Haus, Heirat, Hund, Kind"-Mensch ist.
 
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kannst du auch die kommenden Zeiten ohne Bedauern genießen.
Mach ich eh schon länger.
Ich ärgere mich lediglich, dass ich da nicht schon früher drauf gekommen bin, dann hätte ich mir in den letzten zehn Jahren nämlich so einiges an extrem nervigen Beziehungsversuchen erspart. Das hat mir teilweise überhaupt nicht gut getan, also so wirklich überhaupt gar nicht. Und das obwohl ich schon damals gewusst habe, wie ich "ticke" es mir aber nicht eingestehen wollte.
Ich hab nämlich wirklich geglaubt, wennst nach Wien kommst, dann wirst sesshaft, wie sich das gehört. Alle anderen machen das auch, und denen gehts gut damit.
Und mit dieser Wahnvorstellung habe ich zehn Jahre meines Lebens verschwendet. Buchstäblich verschwendet weil ich davon in meiner persönlichen Einschätzung rein gar nichts Brauchbares mitgenommen habe.
...und den Erwartungen des Umfelds kannst du dementsprechend gut deren Wurschtigkeit aufzeigen
Meinem inzwischen winzigen privaten Umfeld ist das sowieso wurscht. Nur die, denen es wurscht ist, haben es geschafft auf meiner "Umfeldliste" zu bleiben. Alle anderen sind inzwischen eh aussortiert.
Und das ist gut so.
 
Und das obwohl ich schon damals gewusst habe, wie ich "ticke" es mir aber nicht eingestehen wollte.
Ich hab nämlich wirklich geglaubt, wennst nach Wien kommst, dann wirst sesshaft, wie sich das gehört. Alle anderen machen das auch, und denen gehts gut damit.

...dass uns die weitläufig verbreitete Vorstellung von ,,glücklich werden,, (die große Liebe, die Kinder, das gemeinsame
alt werden) prägt ist unumgänglich, nur du hast auch die Bälle nach etlichen Enttäuschungen gehabt, das nicht um jeden Preis zu verfolgen!

Vielleicht ist das bei mir eine Selbsttäuschung aus dem Bedürfnis nach Sicherheit heraus, oder ich ticke einfach so, jedoch brauche ich eine Frau an meiner Seite, die ich lieben kann. Allein die Vorstellung in eine leere Wohnung am Abend zurückzukommen macht mir Angst.
 
Vielleicht ist das bei mir eine Selbsttäuschung aus dem Bedürfnis nach Sicherheit heraus, oder ich ticke einfach so, jedoch brauche ich eine Frau an meiner Seite, die ich lieben kann. Allein die Vorstellung in eine leere Wohnung am Abend zurückzukommen macht mir Angst.

Eh gut, dass die Menschen so unterschiedlich sind.
Mich erschreckt eher die Vorstellung, nach einem langen Arbeitstag noch mit Belanglosigkeiten vollgetextet zu werden.
 
und in vielen anderen Beziehungen auch, ja und so kleinen Machtkämpfen kann ich auch was abgewinnen :up:;)
Echt? Ich gar nicht, ich finde diese Machtkämpfe zermürbend und halte sie für den Beziehungskiller schlecht hin.
Und bei mir fingen diese Machtkämpfe schon an, als meine Tochter noch bei mir gelebt hatte :D
Teil weise erdreisteten sich diese Kampfweiber sogar, sich in das Leben meiner Tochter einmischen -
bzw. über deren Leben bestimmen zu wollen. Die hatten sich dann ein ganz schlechtes Blatt gegeben.
 
Du hast wahrscheinlich einen besonders agressiven Hausdrachen erwischt, so ne Wuchtbrumme:Dkönnte ich sicher auch ned ertragen :down:
waren ja meherere - also habe ich da a bissl an weiteren Überblick.
Sie haben's immer versucht - die einen aggresiver, die anderen subtiler. Ändert aber nix am verwerflichen Ziel
das ich jedoch auch erkenne, wenn aus taktischen Überlegungen verschlungene Wege eingeschlagen werden.
Für diese Spielchen bin ich wohl zu erfahren und erkenne sowas schon im Ansatz :mrgreen:
 
waren ja meherere - also habe ich da a bissl an weiteren Überblick.
Sie haben's immer versucht - die einen aggresiver, die anderen subtiler. Ändert aber nix am verwerflichen Ziel
das ich jedoch auch erkenne, wenn aus taktischen Überlegungen verschlungene Wege eingeschlagen werden.
Für diese Spielchen bin ich wohl zu erfahren und erkenne sowas schon im Ansatz :D


Und trotzdem gerätst du immer wieder an diesen Typ Frau. Du mußt also drauf stehen. :D
 
Eh gut, dass die Menschen so unterschiedlich sind.

Stimmt. Technicolor is doch um einiges besser gewesen als schwarz/weiß:lol::cool:

Mich erschreckt eher die Vorstellung, nach einem langen Arbeitstag noch mit Belanglosigkeiten vollgetextet zu werden

...vielleicht habe ich das Glück, dass, wenn ich mal erledigt bin, mir mein Freiraum zugestanden wird. Andersrum wäre es wohl unerträglich.

...wahrscheinlich interpretiere ich das jetzt falsch, aber für mich ist nichts was meine Partnerin bewegt belanglos, auch wenn es nicht gerade den tiefsinnigsten Einblick wäre. Menschen sind nunmal keine Fernseher, bei denen man einfach das Programm wechseln kann und gut ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und trotzdem gerätst du immer wieder an diesen Typ Frau. Du mußt also drauf stehen. :D
Ich glaub einfach, dass diese Eigenschaft bei Frauen weit verbreitet ist.
Dem Phänomen entkommt man so gut wie nicht.
Sie versuchen's halt immer wieder, Dinge durchzusetzen wenn sie ihnen wichtig erscheinen,
auch wenn diese den Interessen des Partner diametral entgegen stehen.
Sie schaffen's aber auch recht geschickt, die Dringlichkeit dieses Wunsches zu verbergen.
Wohl auch, weil sie gar nicht verstehen können, dass man etwas nicht mag
was ihnen aber doch soviel Spaß macht ;)

Ich bin da sehr feinfühlig, auch wenn ich das vielleicht hier nicht immer vermittle -
und höre da auch sehr subtile Andeutung "über die Maschekseitn" - und erkenne sie bereits im Ansatz.
"Ich hab mir das was gekauft, das könnte ich auch auf einem Ball anziehen, sollte ich in meinem Leben irgendwann
noch einmal auf einen Ball kommen ..
." - da schrillen gleich sämtliche Alarmklocken. :D
Ich hab da durch eine "kleine" Frau viel gelernt in den letzten knapp 20 Jahren. :D
Beispiel: Kind: "Wollen wir uns heute Sushi bestellen, Daddy?"
Ich: "Nein WIR wollen nicht, Du kannst auch einfach sagen, DU willst Sushi!
Dann werden wir einen Sushiladen finden, der Sushi für Dich UND für mich auch was anderes liefert
" :D
 
Echt? Ich gar nicht, ich finde diese Machtkämpfe zermürbend und halte sie für den Beziehungskiller schlecht hin.

Es ist denke ich die Frage, ob Paarbeziehung das Ziel ist.
Mit einem Menschen, mit dem ich als Mensch nicht 100% kann, hab ich keinen Sex und bin kein Paar.
Wenn es so ist, dass es Beziehung wird und hier Differenzen sind bis hin zur Trennung, sind wir noch immer Menschen, die sich gefunden haben.
Es liegt vielleicht ein wenig am Anspruch.

Wenn Ziele oder Projekte definiert sind, kann es kaum mehr Machtspiele geben, dann geht es ums Ziel. Recht haben und Schuld zuweisen, ist unnötig. Wenn man das mal weiß, dann ist es vorbei mit der ganzen Kinderkacke.

Für diese Spielchen bin ich wohl zu erfahren und erkenne sowas schon im Ansatz :D

Die sind ansich in der Anbahnung zu erkennen. Nur irgendwann will jeder nach der Verliebtheitsphase Nägel mit Köpfen machen, das ist zwischen einem und zwei Jahren nach der massiven Verliebtheitsphase. Das ist die nächste Paarherausforderung. Ich sehe immer wieder, dass es nicht das verflixte 7. Jahr ist, sonder das zweite wo es beginnt zu kriseln, dann wenn es ums Eingemachte und Einrichtung der Beziehung geht, in Kombination mit Alltagstauglichkeit, Verlässlichkeit und so einem Kram. :D

Vielleicht wäre es einfacher die Künftige ordentlich abzuklopfen. :D

...also du vermisst nichts und fühlst dich wohl dabei?

Es ist schon eine Abwägungssache.
Wenn man sich entschieden hat, Gefüge zu Leben ist der Weg zurück fast nimmer möglich.
Nicht jeder braucht die Wärme oder vielleicht ist sie auch in Freundschaft Gleichgesinnter zu finden.
Das kann ich mir gut vorstellen.
Hätte ich dieses ganze Theater hier nicht, würde ich sicher WG wohnen und hätte ein anderes Theater. :D
Fürs alleine Leben, liebe ich das Popwackeln beim Kochen, mit guter Musik und anderen Leuten zu sehr.
Hach und eine nicht geteilte Depression wäre im Nachhinein gesehen für die Fisch, was habe ich schon mitgelitten und wer ist nicht aller schon mit mir voll durchgehängt. :D
Schön wars.

Das Alleinsein hingegen hat was, nicht immer die Ablenkung, einen Gedanken zu Ende denken können, keine Rücksicht wann Aufstehen, was essen, Badezimmerbenützung etc.
In Entscheidungen frei sein und nicht bedenken müssen, wer aller davon betroffen ist. Fehler machen können, denn man ist weder Vorbild noch trägt man Verantwortung für andere - auch die eigene Gesundheit betreffend. Ohja es hat schon was. :)

Mich erschreckt eher die Vorstellung, nach einem langen Arbeitstag noch mit Belanglosigkeiten vollgetextet zu werden.

Da muss ich aber ehrlich fragen, so sehr ich Dich wirklich schätze, unter welchen Gesichtspunkten Du Deine Partnerinnen wählst.
Jemand mit dem ich verbal nicht erstklassig kann, interessiert mich absolut nicht.
Ja ich bin das was Du selbstständig nennst. Es gibt keinen Grund mit einem Mann zu leben, wenn es nicht auch in dieser Beziehung passt.
….bin ja nicht die Mama....

Ein Partner der einen volltextet, das irritiert mich ein wenig. Entweder es ist ein wirkliches Anliegen, das ich für Pipifax halte, dann sind wir auf der Kinderschiene.
Volltexten ohne Sinn, Verstand oder zumindest Humor, kenne ich nicht.

(Männer/Frauen - die Problematik kann es beidseitig geben - die Vorurteile den Frauen ans Bein zu binden empfinde ich als nicht ganz richtig - das Schweigen hatten wir erst vor Kurzem, wird ebenfalls beidgeschlechtlich benützt um den anderen klein zu kriegen. ;))

Da lob ich mir den @Mitglied #398867 , ganz klar, da weiß man woran man ist, wie er tickt und was einfach nicht geht. Perfekt.
Da kann ich mir kaum falsches Balzgehabe vorstellen um dann mit einer Frau dazustehen, die ihm nicht entspricht.
 
Wenn Ziele oder Projekte definiert sind, kann es kaum mehr Machtspiele geben, dann geht es ums Ziel. Recht haben und Schuld zuweisen, ist unnötig. Wenn man das mal weiß, dann ist es vorbei mit der ganzen Kinderkacke.

Ziele und Projekte habe ich im Beruf, aber nicht in meiner Freizeit - außer vielleicht mein Golfhandicap zu verbessern -
aber auch das ist mehr Wunsch als echtes Ziel.
Über das Alter in dem man Eigenheimbau und Familiengründung plant bin ich schon raus.
Die Probleme entstehen ja, wenn nur ein Teil gewisse Ziele definiert.
Und das im vollen Wissen, dass der andere Teil diese Ziele absolut nicht als die seinen ansieht.

Die sind ansich in der Anbahnung zu erkennen. Nur irgendwann will jeder nach der Verliebtheitsphase Nägel mit Köpfen machen, das ist zwischen einem und zwei Jahren nach der massiven Verliebtheitsphase. Das ist die nächste Paarherausforderung. Ich sehe immer wieder, dass es nicht das verflixte 7. Jahr ist, sonder das zweite wo es beginnt zu kriseln, dann wenn es ums Eingemachte und Einrichtung der Beziehung geht, in Kombination mit Alltagstauglichkeit, Verlässlichkeit und so einem Kram. :D
Sag ich ja - nach ein bis zwei Jahren erlebe ich diese Ummodelungsversuche.
Und nach der Anbahnung "Werbungsphase" tauchen immer wieder mal dann doch
unerwartete und überraschende Dinge auf.
Vielleicht wäre es einfacher die Künftige ordentlich abzuklopfen. :D
Das klingt grundsätzlich g'scheit und richtig - ist jedoch nicht so einfach.
Wie auch in diesem Thread zu lesen ist, verstellen sich ja Viele am Anfang recht geschickt -
auch wenn das natülich nicht nachhaltig ist.

Wenn man sich entschieden hat, Gefüge zu Leben ist der Weg zurück fast nimmer möglich.
Was heißt das jetzt wieder? Der Begriff ist mir zu schwammig.


(Männer/Frauen - die Problematik kann es beidseitig geben - die Vorurteile den Frauen ans Bein zu binden empfinde ich als nicht ganz richtig - das Schweigen hatten wir erst vor Kurzem, wird ebenfalls beidgeschlechtlich benützt um den anderen klein zu kriegen. ;))
Ich hab hier von subjektiven Themen geschrieben, Eindrücken und Erlebnissen -
somit sind die zwingend einseitig :D
Aber klar kann das in beide Richtungen funktionieren.
 
Da kann ich mir kaum falsches Balzgehabe vorstellen um dann mit einer Frau dazustehen, die ihm nicht entspricht.
Gebalzt hab ich eh nie, ich weiß gar nicht ob ich das könnte.
Ich war einfach immer nur da, und dann sinds mir halt reihenweise verfallen, ohne dass ich was gemacht habe. :D

Das ist übrigens einer der Gründe warum ich hier auf die ganzen selbsternannten "Gentlemen" und andere Beischlafbettler oft so unwirsch reagiere. Ich verstehe dieses, für mich lächerliche, Gehabe nicht und wenn ich etwas nicht verstehe werde ich wütend.
 
Das klingt grundsätzlich g'scheit und richtig - ist jedoch nicht so einfach.
Wie auch in diesem Thread zu lesen ist, verstellen sich ja Viele am Anfang recht geschickt -
auch wenn das natülich nicht nachhaltig ist.

Dazu könnte man was schreiben, aber da möchte ich mir die Finger nicht verbrennen.
Vielleicht sehe ich das zu einseitig und habe Vorurteile.
Prinzessinnen sind mir etliche begegnet, die nicht mal dem Stallburschen gerecht werden würden, aber sich auf Grund alleine ihrer Genitalien, auf Händen getragen werden wollen. Ein "toller Mann" ist nicht so begehrenswert, weil nix dahinter steht, der erwartet ebenso. Wenn das dann mal auf den Tisch kommt, ja dann geht das von Dir erwähnte im Kreis reden an. (persönlich vorurteilsbehaftet)

Ich verstehe dieses, für mich lächerliche, Gehabe nicht und wenn ich etwas nicht verstehe werde ich wütend.

Ich auch nicht. Ich hau mich doch nicht ins Zeug, verstell mich, dass ich nachher mit jemand dastehe, der in ein Bild von mir verschossen ist, dass ich gerade für ihn erfunden habe und auch nicht durchhalten will oder kann. Gut, dann hab ich einen, dann fangen wir an zum basteln und biegen. Wozu verdammt?

Jetzt habe ich mir schon erklären lassen, dass es einen Marktwert gibt, und dass man dem so breitflächig (konturlos) wie möglich entsprechen muss.
Gut dann habe ich 30 in der Warteschleife und keiner passt zu mir oder ich zu ihm.
Ich sag lieber gleich was ich für ein Oaschal bin, was ich alles so im Gnack habe, und das will ich auch von ihm hören.
Dann die Frage: "Wüst oder wüst net."
Wenn ja: Gemma!
Passt.

Für Einfahrer und Blender ist mein Leben zu kurz, ebenso wie einen Wert zu haben, der daraus resultiert wird, wieviele mich begehren und was sie bereit wären für mich zu tun.
Drauf geschissen. (wenig damenhaft, ich weiß) :D
 
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