Männer, die fremdgehen

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Also ich lebe lieber pragmatisch als dramatisch. Wie schon geschrieben, es spielen komplexe Dinge bei diesem Thema rein. Bei mir war es ähnlich wie bei @Mitglied #440959 nicht ganz so dramatisch. Die Trennung lag jetzt nicht gerade direkt am Sexleben, aber es spielte indirekt mit. Quasi wurde es irgendwann offen und Frau hat sich verliebt. Dann war für mich Ende im Gelände. Wäre ganz normal emotional und seelisch draufgegangen. Die Kinder haben es verstanden, man muss es nur kindgerecht erklären und gebetsmühlenartig wiederholen, dass sie keine Schuld oder Verantwortung an der Trennung haben. Habe sehr lange mit dem Loslassen gebraucht. Jetzt passt es, wir verstehen uns gut, arbeiten zeitweise sogar zusammen. Ich sehe das so, gehts der Mutter gut, gehts den Kindalan gut.

Es ist wie es ist und jede Situation und Mensch tickt anders. Wenn es nicht mehr passt und Änderungen nichts bringen, ist es Zeit zu gehen, ganz egal, ob Kind, Haus, Hund etc...Das muss sich jeder Mensch selbst wert sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen, bei mir ist es so, dass ich nicht ständig hinter jeder Frau her war oder bin die mir über den Weg läuft. Ich bin seit 33 Jahren verheiratet und liebe meine Frau wirklich sehr. Trotzdem habe ich in all den Jahren mittlerweile die dritte Freundin, wobei ich jede über einen langen Zeitraum hatte, bzw. habe.
Der Grund ist relativ einfach. Wenn es um das Thema Sex geht, sind wir beide komplett verschieden, meine Frau bräuchte gar keinen Sex und ich bin halt genau das Gegenteil und habe mehrmals die Woche Lust darauf. Leider hat sich das erst nach dem zweiten Kind so entwickelt, vorher hatten wir regelmäßig Sex zusammen. Ich selbst weiss nicht was schwerer ist, Sex haben zu sollen obwohl man einfach keine Lust hat, oder keinen Sex zu bekommen, obwohl man ständig scharf ist. Wir hatten sehr viele Diskussionen über dieses Thema, aber leider war das Ergebnis immer dasselbe.... sie blockte halt immer öfter ab, egal mit welchen Argumenten.
Es war einfach nicht möglich unser Sexleben zu beleben, wenn von einer Seite keine Lust vorhanden ist, dann nützt einfach gar nichts.
So kam es halt dazu, dass ich es irgendwann nicht länger aushalten konnte und eine der vielen Gelegenheiten nutzte. Alle meine Affären waren und sind das genaue Gegenteil meiner Frau und haben fast immer Lust auf Sex und auch viel Spass daran.
Natürlich sind diese Treffen sehr schwierig auszumachen, da ich ja alles heimlich machen muss.
Für mich das Schlimmste ist natürlich das schlechte Gewissen und das heimliche Doppelleben. Ich liege nächtelang wach und suche nach einer Lösung, aber ich finde nicht wirklich eine. Ich liebe meine Frau und die Kinder und eine Trennung ist meinerseits ausgeschlossen, aber egal wie lange man versucht enthaltsam zu sein, irgendwann gewinnt der Körper über den Geist und ich treffe meine Freundin wieder, weil mich die Sehnsucht nach Zärtlichkeit und körperlicher Nähe einfach auffrisst.

ich könnt so nicht leben
 
ich glaub die meisten trennen sich nicht weil sie angst haben aus ihrer comfortzone auszubrechen. typisch für menschen halt :D
 
Ich hab mir immer fest vorgenommen, dass ich beim Vater meiner Kinder bleibe - komme was wolle. Und es war irgendwann nichts mehr da...schlafen auf der Couch, kaum Berührungspunkte und die Frage an mich selbst - „das willst du?“ ...Das Herz sehnt sich irgendwann nach mehr. Nicht unbedingt nur Sexuelles...klar fehlte mir auch das, aber in erster Linie wirkliche Nähe, Miteinander, Liebe...ich hab nächtelang geweint, war immer wieder kurz davor zu sagen „ich kann nicht mehr“ und in mir rief dann laut der Zweifel „Bist du jetzt nicht doch sehr egoistisch? Denk an die Kinder“ - Wir haben immer wieder geredet, immer wieder blieb alles wie es war und ehrlich, wenn ich mal innerlich abgeschlossen hab, ist es vorbei, da geht auch Sex nimma...Wohngemeinschaft. Fein.
Ich hab Männer kennengelernt, aber trotzdem nicht den Blick auf „Erhalt der Vater/Mutterrolle“ verloren, das auch klar kommuniziert und somit auch immer wieder gehört, dass Mann damit (verständlicherweise) nicht umgehen kann oder man es einfach irgendwann gespürt hat.
Irgendwann kam dann der Punkt an dem ich wusste, ich bleib über und dass ich das nicht verdient habe, das war der Tag an dem ich mir geschworen habe, dass ich ab sofort nur eines in den Mittelpunkt stelle, nämlich Kommunikation...so ehrlich und offen wie möglich. Und damit kann ich leben, denn wenns passt, passts und wenn nicht, dann soll es so sein. :)

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Kinder sehr leiden, wenn die Eltern oder ein Elternteil unglücklich sind. Ich habe mir immer gewünscht, dass sich meine Eltern trennen, was sie dann auch irgendwann getan haben, allerdings erst spät. Wenn ich bei Freundinnen zu Besuch war und gesehen haben, wie die Eltern dort liebevoll miteinander umgehen (Bussis, Umarmungen, sich gegenseitig necken etc.), war dies immer sehr schlimm für mich, weil ich mir gewünscht hätte, dass es bei uns zu Hause auch so wäre. Man kann zwar versuchen vor den Kindern nicht zu streiten, allerdings merkt ein Kind die kalte Atmosphäre, das Kind merkt, dass die Eltern nicht glücklich sind. Ich erinnere mich daran als ich ein Teenager war und da einige Male bei meiner Mutter zu Besuch in ihrer Arbeit. Sie hatte dort einen Arbeitskollegen, den ich sehr mochte und immer, wenn die beiden miteinander gesprochen haben, hat meine Mutter gestrahlt und herzlich gelacht. Ich wollte dann unbedingt, dass meine Mutter diesen Mann heiratet und habe mir ausgemalt wie das dann wäre. Leider waren die beiden aber nur befreundet. Ein Kind will die Eltern lachen und strahlen sehen und nicht unzufrieden und unglücklich krampfhaft nebeneinander her leben.

Kinder wollen, dass die Eltern glücklich sind. Sind sie es nicht, leidet das Kind mit. Und wenn man miteinander nicht mehr glücklich ist, halte ich persönlich es für besser sich zu trennen und einen Menschen zu finden, mit dem man eben glücklich sein kann.
 
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Kinder sehr leiden, wenn die Eltern oder ein Elternteil unglücklich sind. Ich habe mir immer gewünscht, dass sich meine Eltern trennen, was sie dann auch irgendwann getan haben, allerdings erst spät. Wenn ich bei Freundinnen zu Besuch war und gesehen haben, wie die Eltern dort liebevoll miteinander umgehen (Bussis, Umarmungen, sich gegenseitig necken etc.), war dies immer sehr schlimm für mich, weil ich mir gewünscht hätte, dass es bei uns zu Hause auch so wäre. Man kann zwar versuchen vor den Kindern nicht zu streiten, allerdings merkt ein Kind die kalte Atmosphäre, das Kind merkt, dass die Eltern nicht glücklich sind. Ich erinnere mich daran als ich ein Teenager war und da einige Male bei meiner Mutter zu Besuch in ihrer Arbeit. Sie hatte dort einen Arbeitskollegen, den ich sehr mochte und immer, wenn die beiden miteinander gesprochen haben, hat meine Mutter gestrahlt und herzlich gelacht. Ich wollte dann unbedingt, dass meine Mutter diesen Mann heiratet und habe mir ausgemalt wie das dann wäre. Leider waren die beiden aber nur befreundet. Ein Kind will die Eltern lachen und strahlen sehen und nicht unzufrieden und unglücklich krampfhaft nebeneinander her leben.

Kinder wollen, dass die Eltern glücklich sind. Sind sie es nicht, leidet das Kind mit. Und wenn man miteinander nicht mehr glücklich ist, halte ich persönlich es für besser sich zu trennen und einen Menschen zu finden, mit dem man eben glücklich sein kann.
seh ich genauso. meine Eltern waren nicht glücklich miteinander als ich ein kind war und das hat sich unbewusst auch auf mich reflektiert. ich und mein Vater haben uns regelrecht die köpfe eingeschlagen. irgendwann hat meine mutter ihn verlassen

1 jahr später haben sie dann aber wieder zusammen gefunden und ihre Probleme aufgearbeitet und seit diesem tag an sind mein vater und ich eine seele

echt Wahnsinn wie stark Kinder das alles unbewusst aufnehmen
 
ich glaub die meisten trennen sich nicht weil sie angst haben aus ihrer comfortzone auszubrechen. typisch für menschen halt :D
Ich hab jetzt nur den einen Beitrag von euch genommen, weil es einfach zu viele zum zitieren wären. Aber die Grundessenz eurer Beiträge ist ziemlich deutlich - Paare, die sich lieben gehen nicht fremd. Paare trennen sich nicht, weil sie sie ihre Comfortzone nicht verlassen wollen. Wenn es beim Sex nicht mehr klappt, sollte man sich trennen (vorher kommunikativ eine Lösung suchen).Fremdgehen ist für euch ausgeschlossen und unverständlich.
Lt eurem Profil seid ihr 22 und 25 Jahre alt (ob ihr Kinder habt, weiß ich nicht) Ihr habt bis jetzt vielleicht das Glück gehabt, dass eventuelle Krisen (sei es Krankheit, Probleme in der Arbeit, oder ein sonstiges Tief) euch bis jetzt noch nicht erreicht haben. Es gibt jedenfalls sehr vieles im Leben, was eine bis dahin stabile Beziehung irgendwann in Frage stellen könnte. Das schleicht sich oft langsam ein, man merkt die Vorzeichen oft gar nicht oder zu spät. Man vermisst etwas, kann aber mit dem Partner nicht oder wenig darüber reden, weil man Angst hat ihn zu verletzen. Die Liebe ist da, aber es fehlt einem was. Das kostet Kraft. Gerade in solchen Zeiten ist man besonders empfänglich für Zuneigung, für Aufmerksamkeit . Und etwas was man 22 Jahre lang für sich selber ausgeschlossen hat, passiert - man geht fremd. Und ja, da hat man ein schlechtes Gewissen. Weil ja die Gefühle für den eigenen Partner immer noch sehr stark sind. Und es ist dann oft ein schwerer innerer Kampf, weil man weiss wie sehr es den Partner verletzen würde, wenn er es wüsste. Und auf der anderen Seite bekommt man das, was man so sehr braucht.
Und dann kommt der Tag, wo alles auffliegt. Die Verletztheit des Partners ist da oft die größte Strafe. Aber da sieht man oft erst, welchen Wert die Beziehung hat, wie stark die Liebe ist. Man hat die Wahl sich zu trennen oder für eine weitere gemeinsame Zukunft zu kämpfen. Beides ist legitim. Beides ist schwer.
Wir haben uns für zweiteres entschieden, es war ein schwerer Weg. Aber unsere Liebe ist (vielleicht gerade durch meine "Schwäche") stärker geworden, weiter gewachsen. Wir wissen , dass nichts selbstverständlich ist, dass wir immer an uns und an unserer Beziehung arbeiten müssen. BEIDE.
Es gibt viele verschiedene Gründe und Situationen, wo ein Teil einer Partnerschaft fremdgeht. Und ich kann nur sagen, dass es mir nicht zusteht zu urteilen warum und weswegen jemand das macht. Den jeder hat seine eigene Geschichte und nur er/sie weiß warum es so gekommen ist.

Sorry für den langen Text
 
Ich hab jetzt nur den einen Beitrag von euch genommen, weil es einfach zu viele zum zitieren wären. Aber die Grundessenz eurer Beiträge ist ziemlich deutlich - Paare, die sich lieben gehen nicht fremd. Paare trennen sich nicht, weil sie sie ihre Comfortzone nicht verlassen wollen. Wenn es beim Sex nicht mehr klappt, sollte man sich trennen (vorher kommunikativ eine Lösung suchen).Fremdgehen ist für euch ausgeschlossen und unverständlich.
Lt eurem Profil seid ihr 22 und 25 Jahre alt (ob ihr Kinder habt, weiß ich nicht) Ihr habt bis jetzt vielleicht das Glück gehabt, dass eventuelle Krisen (sei es Krankheit, Probleme in der Arbeit, oder ein sonstiges Tief) euch bis jetzt noch nicht erreicht haben. Es gibt jedenfalls sehr vieles im Leben, was eine bis dahin stabile Beziehung irgendwann in Frage stellen könnte. Das schleicht sich oft langsam ein, man merkt die Vorzeichen oft gar nicht oder zu spät. Man vermisst etwas, kann aber mit dem Partner nicht oder wenig darüber reden, weil man Angst hat ihn zu verletzen. Die Liebe ist da, aber es fehlt einem was. Das kostet Kraft. Gerade in solchen Zeiten ist man besonders empfänglich für Zuneigung, für Aufmerksamkeit . Und etwas was man 22 Jahre lang für sich selber ausgeschlossen hat, passiert - man geht fremd. Und ja, da hat man ein schlechtes Gewissen. Weil ja die Gefühle für den eigenen Partner immer noch sehr stark sind. Und es ist dann oft ein schwerer innerer Kampf, weil man weiss wie sehr es den Partner verletzen würde, wenn er es wüsste. Und auf der anderen Seite bekommt man das, was man so sehr braucht.
Und dann kommt der Tag, wo alles auffliegt. Die Verletztheit des Partners ist da oft die größte Strafe. Aber da sieht man oft erst, welchen Wert die Beziehung hat, wie stark die Liebe ist. Man hat die Wahl sich zu trennen oder für eine weitere gemeinsame Zukunft zu kämpfen. Beides ist legitim. Beides ist schwer.
Wir haben uns für zweiteres entschieden, es war ein schwerer Weg. Aber unsere Liebe ist (vielleicht gerade durch meine "Schwäche") stärker geworden, weiter gewachsen. Wir wissen , dass nichts selbstverständlich ist, dass wir immer an uns und an unserer Beziehung arbeiten müssen. BEIDE.
Es gibt viele verschiedene Gründe und Situationen, wo ein Teil einer Partnerschaft fremdgeht. Und ich kann nur sagen, dass es mir nicht zusteht zu urteilen warum und weswegen jemand das macht. Den jeder hat seine eigene Geschichte und nur er/sie weiß warum es so gekommen ist.

Sorry für den langen Text
Ich verstehe was du meinst :)

Wir sind seit 8 1/2 jahren zam und hatten viele höhen und tiefen (speziell weil wir ja auch noch extrem jung waren als wir uns kennengelernt haben). Man muss immer an der beziehung aber das wissen wir ;) nein wir haben noch keine kinder

du hast recht ich hab kein recht über andere zu urteilen aber das ist unsere sicht auf dieses thema :)
 
Also ich kann eines noch dazu sagen... Mein Vater ist auch fremdgegangen. Meine Mutter ist bei ihm geblieben, hat aber sehr gelitten teilweise. Er hat oft getrunken und ist nächtelang nicht nach hause gekommen. Sie dachten immer, ich bekomme den Streit nicht mit und vor allem nicht worum es geht. Doch ich wusste schon in sehr jungen Jahren was da abgeht. Egal ob Mutter oder Vater fremdgeht... Irgendwann fliegt es wahrscheinlich auf und dann zu glauben, Kinder würden das nicht mitbekommen ist einfach naiv. Auch wenn Kinder vielleicht den Grund erst später herausfinden, die Stimmung empfinden Kinder noch weit stärker als Erwachsene. Ich hab meinen Papa immer aufrichtig geliebt, aber als ich davon erfahren habe war ein Grundvertrauen in mir gestorben. Es tat mir extrem weh und ich konnte nicht verstehen warum er andere Frauen wollte und es ekelte mich auch irgendwie an. Meine mutter konnte damit denk ich fast besser umgehen als ich. Als ich in der Pubertät war, kam es dann immer öfter vor. Sie sind immer noch zusammen, er geht nicht mehr fremd aber ich glaub weil er sich eh genug due hörner abgestossen hat. Meine Eltern sind um die sechzig und hassen sich mittlerweile. Sie haben es versäumt rechtzeitig die Bremse zu ziehen. Es kommt immer irgendwie oder irgendwann raus und auch wenn es unausgesprochen sein sollte, es fügt Verletzungen zu die meist nicht mehr heilen. Ich wäre dankbar gewesen wenn sie einfach getrennte Wege gegangen werden. Ich geb niemandem Schuld aber es hat sicher meinen Zugang zu Männern und Sexualität nicht positiv beeinflusst.

Kinder dann als ausrede zu nehmen um sich nicht zu trennen, ist schlicht und einfach der komplett falsche Weg!! Tut es ihnen nicht am, wenn ihr sie wirklich liebt wäre mein rat.
 
Es mag egoistisch klingen! Meine innerliche Ausgeglichenheit erfüllt sich mit geistiger UND körperlicher Nähe. Ein respektvoller Umgang miteinander und erfüllter Sex. Fehlt mir dann über längere, wirklich lange Zeit, ich spreche über Jahre, ein Teil davon, im konkreten Fall ist es wie solte es auch anders sei, der Sex und körperliche Nähe, dann werde ich unrund. Die Augen nach Neuem öffnen sich. Plötzlich ist da jemand, der einem aus dem Chaos zurückholt.
Da habe ich kein schlechtes Gewissen fremd zu gehen. Im Gegenteil, ja ich würde es wieder machen wenn ich mir ganz sicher bin.

Ich bin der festen Ansicht, das hier 99,9% der User/innen auf der Suche sind!
 
Ich werd mir keine statistiken durchlesen. Ich kann nur von mir sprechen und ich würd meinen partner niemals ausbeuten.
Musst Du nicht, bzw. müsstest Du in Österreich nicht. Auch nicht mit Kindern.
Alimente können auch ohne Gericht vereinbart werden. Es gibt keinen Mindestbetrag, solange die Versorgung der Kinder gesichert ist.
 
Musst Du nicht, bzw. müsstest Du in Österreich nicht. Auch nicht mit Kindern.
Alimente können auch ohne Gericht vereinbart werden. Es gibt keinen Mindestbetrag, solange die Versorgung der Kinder gesichert ist.
Das war ja auch darauf bezogen, dass frauen sooft den mann ausnehmen gg ich hab nur gschrieben dass ich das nicht machen würd. Egal wie das jetzt gesetzlich geregelt ist.
 
Es mag egoistisch klingen! Meine innerliche Ausgeglichenheit erfüllt sich mit geistiger UND körperlicher Nähe. Ein respektvoller Umgang miteinander und erfüllter Sex. Fehlt mir dann über längere, wirklich lange Zeit, ich spreche über Jahre, ein Teil davon, im konkreten Fall ist es wie solte es auch anders sei, der Sex und körperliche Nähe, dann werde ich unrund. Die Augen nach Neuem öffnen sich. Plötzlich ist da jemand, der einem aus dem Chaos zurückholt.
Da habe ich kein schlechtes Gewissen fremd zu gehen. Im Gegenteil, ja ich würde es wieder machen wenn ich mir ganz sicher bin.

Ich bin der festen Ansicht, das hier 99,9% der User/innen auf der Suche sind!
Ach und so ehrlich zu sein und sich dann zu trennen kommt nicht in frage?

Bestimmt gehen hier viele fremd aber macht es das deswegen weniger schlimm?
 
Bevor den Leuten wie im anderen Thread einer abgeht, das war :ironie:
Klar könnte es sein, das es "Männer" gibt die auf so eine Erklärung hin fremdgehen. Geben soll es ja immerhin alles, aber wirklich pauschal wird man es ohnehin nicht erklären können, dafür kommt es halt zusehr auf die Umstände an...

Du brauchst dringend ein Ironieschild in Übergröße und am besten wäre, wenn es wie verrückt blinken würde. :D
 
Es mag egoistisch klingen! Meine innerliche Ausgeglichenheit erfüllt sich mit geistiger UND körperlicher Nähe. Ein respektvoller Umgang miteinander und erfüllter Sex. Fehlt mir dann über längere, wirklich lange Zeit, ich spreche über Jahre, ein Teil davon, im konkreten Fall ist es wie solte es auch anders sei, der Sex und körperliche Nähe, dann werde ich unrund. Die Augen nach Neuem öffnen sich. Plötzlich ist da jemand, der einem aus dem Chaos zurückholt.
Da habe ich kein schlechtes Gewissen fremd zu gehen. Im Gegenteil, ja ich würde es wieder machen wenn ich mir ganz sicher bin.

Ließt sich so nach typischem Fall einseitiger Schuldzuweisung. Solche Beziehungen sind aber einfach nur zerrüttet, unabhängig von der Schuldfrage, die wenn sie gestellt würde, beide treffen würde.

Ich bin der festen Ansicht, das hier 99,9% der User/innen auf der Suche sind!

Du schließt von dir auf andere. Und versuchst sich damit zu entschuldigen.
 
Ließt sich so nach typischem Fall einseitiger Schuldzuweisung. Solche Beziehungen sind aber einfach nur zerrüttet, unabhängig von der Schuldfrage, die wenn sie gestellt würde, beide treffen würde.
Das ist keine Schuldzuweisung, die würde ganz anders formuliert sein. Es gehören immer zwei dazu!

Ließt sich so nach typischem Fall einseitiger Schuldzuweisung. Solche Beziehungen sind aber einfach nur zerrüttet, unabhängig von der Schuldfrage, die wenn sie gestellt würde, beide treffen würde.

Du schließt von dir auf andere. Und versuchst sich damit zu entschuldigen.

Nein, nicht von mir auf andere, nur auf den Heiligenschein
 
zuerst reden...und wenn das nix nützt is es dann eh egal was du machst...........trennst du dich bist ein arsch...betrügst du bist ein arsch..........also
Nicht ganz wurscht, weil
-Bei einer Trennung bin ich momentan ein Arsch, kann's für mich aufarbeiten und komm mit mir wieder ins Reine
-Betrüge ich, bin ich ein Dauerarsch, und fühl' mich selber schäbig dabei

Das schwierige Beispiel mit Krankheit des Partnerns, wo ihm eine ehrliche Ausrede nicht gut tun würde, hat mich noch einiges beschäftigt.
Ich glaub, ich würd' trotzdem offen reden. Weil ich meinem Partner trotz Krankheit Mündigkeit und Urteilsvermögen nicht absprechen möchte, und weil ich mich sonst selbst verlieren würd'
 
In den Beiträgen wurde häufig die gemeinsamen Kinder als Begründung genannt, sich nicht von der Partnerin zu trennen, habe ich auch so gehandhabt.
Vorwiegend Frauen sagen wiederum, es wäre ihnen als Kinder lieber gewesen, ihre Eltern hätten die desolate Beziehung beendet, als diese ohne Liebe und Respekt fortzusetzen.

Während meiner beruflichen Tätigkeit ist mir aufgefallen, das Kinder und Jugendliche den Tod eines Elternteiles weit besser verarbeiteten bzw damit fertig wurden als Scheidungskinder mit der Trennung der Eltern. Wie soll auch ein Kind verstehen, dass plötzlich die Liebe eines Elternteiles wegbricht? Nicht alle, aber doch der überwiegende Teil der Kinder reagierte verhaltensauffällig.
Erst vor kurzer Zeit wurde eine Langzeitstudie einer englischen Universität mit tausenden Kindern veröffentlicht, die meine Beobachtungen voll bestätigten. Ein hoher Prozentsatz der Scheidungskinder leidet massiv unter der Trennung der Eltern.

Ich habe Familiensituationen erlebt, wo die Familie - Frau und Kinder - durch das widerwärtige Verhalten des Mannes ein regelrechtes Matyrium durchlebt haben - arbeitslos, Alkoholsucht, fremde Weiber, Spielsucht und zu Hause für Frau und Kind mehr Prügel als sonst was - klar, dass eine derartige Lebenssituation unerträglich ist. Mich hat oft gewundert, wie lange Frauen solche Situationen ausgehalten haben - andererseits, wenn ich das soziale Umfeld betrachtet habe wiederum nicht. Vereinzelt gab es auch Frauen, ie vollkommen aus dem Ruder liefen.
Innerhalb der ersten 5 Jahre der Ehe ist mir ein einmaliger Ausrutscher passiert, der mit nachträglich leid getan hat, weil er gar nicht das prickelnde Erlebnis war, das ich erwartet hatte. Meine Frau hat zwar was vermutet, gesagt habe ich ihr nichts davon.
Das war der erste und zugleich letzte Seitensprung. In der Sexualität hat sich die Frau positiv verändert - von nur Missionarstellung bis hin zu einer variantenreichen, sehr aktiven Sexpartnerin, sodass keine Notwendigkeit zum Fremdgehen bestand und besteht.
 
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