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So einfach funktioniert die menschliche Psyche aber nicht.Das ist eine Interpretation, die nicht Ockhams Sparsamkeitsprinzip nahe kommt.
Die Kinder, die Zuhause kein Nein kennen, erkennt man auch in der Schule meist sehr gutEinfach schlecht erzogen, sie wissen, dass Mama und Papa es sich gefallen lassen und trotzdem für sie da sind.
Das sind die typischen Kinder, die daheim kein Nein kennen und keine Konsequenzen.
Negatives Verhalten erzeugt negative Konsequenzen. Daraus resultiert dass sich das negative Verhalten verringert. Nur solch eine klassische Konditionierung funktioniert nur bedingt und noch lange nicht bei jedem/jeder. Es können auch ander Verhalten aus negativen Konsequenzen hervorgehen. ZB kann daa Individuum die negativen Konsequenzen auch einfach anders für sich interpretieren. zB die sind eh alle blöd, Schule ist Scheisse, die Gesellschaft ist doof, lernen ist nur für Streber, gesittetes Bürgertum ist nur was für Spieser etc... passiert oft aus Selbstschutz. Es ist nunmal nicht so einfach mit einer gestörten Impulskontrolle nicht gleich jedem Reiz zu erliegen. Prioritäten zu setzen, die einem in der Zukunft zwar Vorteile bringen aber im hier und jetzt gefühlt eben nicht. Solche Menschen brauchen mehr Training, mehr Begleitung, mehr Skills und Tricks für den Alltag und das am besten in jungen Jahren.Wie entwickelt sich soziales Verständnis? Indem man mitbekommt, dass man einen Nachteil erleidet, wenn man sich wie ein Arsch benimmt. In der Schule, bei den Verwandten, Freunden ...
Naja... zb Smaltalk zu führen ist für einige Leute extrem anstrengend aber sie haben es gelernt und können es einigermassen, wenn nötig, weil sie wissen es gehört dazu. Kostet aber Energie und zuhause werden diese dann kaum mehr die Lust dazu haben, auch noch das gefühlt oberflächliche Bla des Partners/ der Partnerin sich anzuhören und darauf passend zu reagieren. Irgendwann ist die Batterie aufgebraucht und die Maske fällt unweigerlich.Du kannst Sozialverhalten aber gerne als "Maske" bezeichnen ...