Männer behandeln Frauen schlecht, die sie eigentlich lieben.

Meinem Charakter und meiner Persönlichkeit geschuldet, habe ich meine Partnerinnen Zeit ihres Lebens auf Händen getragen. In selten, aber doch harten Disskursen einigte man sich, notfalls auf den KGN.

Zu keinem Zeitpunkt gab es persönliche, psychische oder gar physische Übergriffe!
Themen in denen kein Konsens gefunden werden konnte gab es in den langjährigen Beziehungen/Ehen nicht.

In jungen Jahren war gelegentlich kein Teil reif genug sich ernsthaft mit Konsens auseinander zu setzen und die Wege trennten sich. Früher gab es in der deutschen Sprache dafür die Erklärung "...Erfahrung sammeln".

Kuckuck, liebe Promi-Rinninen....
:mrgreen:
 
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Das ist wohl der springende Punkt, dann kann man einfach nichts falsch machen.
Vorausgesetzt das Gegenüber ist ähnlich strukturiert und es sind keine Projektionen aktiv. In solchen problembehafteten Beziehungen wird diese Strategie nicht funktionieren. Du wirst eher das Gegenteilige heraufbeschwören.
In destruktiven Beziehungen, wo ein Partner Nähe nicht integrieren kann, unbewusst abwertet und Liebe mit Kontrollverlust verwechselt, ist diese Regel sogar gefährlich!
Du zeigst Verständnis, der andere wird sich überlegen fühlen. Du versuchst respektvoll zu sein, der andere wird Schwäche erleben. Zeigst du dich geduldig, wird der andere keine Grenze spüren.
Die Gefahr ist nicht die Klarheit desjenigen mit höherer Selbstwahrnehmung sondern sie aus Loyalität zu verraten.
Mit oft ein Grund, warum so lange zugewartet wird, bis Konsequenzen gezogen werden.
 
Warum behandeln manche Männer genau die Frauen am Schlechtesten, die sie am Meisten lieben? Was läuft falsch?
Da zitiere ich eine ehemalige Kurbekanntschaft, die einmal meinte "Es ist erst dann eine Partnerschaft, wenn du dich im anderen wiederfindest"

Ich habe sehr lange diesen Spruch nicht verstanden, erst als ich selbst in einer monogamen Beziehung war und sich immer wieder - ich nenne es - toxische Episoden einschlichen. Für mich besonders schlimm, waren das Gaslighting und Drüberfahren über meine Gefühle. Ich gehöre zu den Frauen, wenn sie mal in einer Beziehung (Partnerschaft) sind, sich darin auch völlig ausleben und ich zu 100 % loyal bin. Es geht nicht um Monogamie, sondern um eine tiefe Verbindung zum anderen Menschen.

Wenn aber immer wieder kleine Sticheleien, Unterstellungen, Ignorieren Teil der Beziehung wird, wirds schwierig. Schwingt da auch noch Unsicherheit und die Folge daraus Eifersucht mit (nicht bei mir übrigens), dann wirds schmerzhaft. Ich musste deswegen viele meiner alten Freunde gehen lassen (habs danach sehr bereut).

Um deine Frage zu beantworten, ist es klug die eigene Position in der Beziehung zu sehen und sich zu fragen: Erkennt er sich in mir wieder? Sieht er mich, so wie ich ihn sehe? Respektiert er meine Gefühle, Wünsche, Ängste so, wie ich die seinen respektiere? Können wir offen über Konflikte, Befürchtungen und Unsicherheit sprechen? Ist Eifersucht ein Thema? Was ist der Grund dazu? Besitzdenken? Oder sogar Konkurrenzdenken? All das kann jede Beziehung in Frage stellen. Wenn man den Mut hat, hat man zwei Wege: Die Beziehung beenden oder versuchen, mit professioneller Hilfe die Beziehung zu kitten.

Und natürlich berühren uns Aussagen der/des PartnerIn mehr, als von einer Person, die einem nicht so nahe steht. Ich kann über Kritik von ArbeitskollegInnen oder NachbarInnen hinweg sehen, aber von meinem Partner? Wir wollen doch alle geliebt werden. ;)
 
Ich kenne Kinder, die können in der Schule die liebsten und angepasstesten Schüler sein aber zuhause ticken sie regelmässig aus. Nicht weil sie ihre Eltern/Geschwistern nicht gerne hätten, sondern weil sie nur zuhause ihre Masken fallen lassen können, die sie sonst den ganzen Tag tragen. Manche Menschen lassen ihre Masken nur bei ihren Liebsten fallen, weil sie sich da sicher fühlen und was darunter dann zum Vorschein kommt, ist nicht immer schön...
 
Hi,

Ich kenne Kinder, die können in der Schule die liebsten und angepasstesten Schüler sein aber zuhause ticken sie regelmässig aus.

soweit eine Beobachtung.


Nicht weil sie ihre Eltern/Geschwistern nicht gerne hätten, sondern weil sie nur zuhause ihre Masken fallen lassen können, die sie sonst den ganzen Tag tragen.

Das ist eine Interpretation, die nicht Ockhams Sparsamkeitsprinzip nahe kommt.

Einfach schlecht erzogen, sie wissen, dass Mama und Papa es sich gefallen lassen und trotzdem für sie da sind.

Das sind die typischen Kinder, die daheim kein Nein kennen und keine Konsequenzen.

Wie entwickelt sich soziales Verständnis? Indem man mitbekommt, dass man einen Nachteil erleidet, wenn man sich wie ein Arsch benimmt. In der Schule, bei den Verwandten, Freunden ...

Du kannst Sozialverhalten aber gerne als "Maske" bezeichnen ...

LG Tom
 
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Ich kenne Kinder, die können in der Schule die liebsten und angepasstesten Schüler sein aber zuhause ticken sie regelmässig aus. Nicht weil sie ihre Eltern/Geschwistern nicht gerne hätten, sondern weil sie nur zuhause ihre Masken fallen lassen können, die sie sonst den ganzen Tag tragen. Manche Menschen lassen ihre Masken nur bei ihren Liebsten fallen, weil sie sich da sicher fühlen und was darunter dann zum Vorschein kommt, ist nicht immer schön...
Am Ende bleibt die nüchterne Hoffnung, dass aus dem kindlichen „Ich halt das alles aus und lasse es da raus, wo es sicher ist“ irgendwann ein erwachsenes „Ich bin für meine Emotionen selbst verantwortlich“ wird. Hoffnung, mehr ist es nicht.
 
Das sind die typischen Kinder, die daheim kein Nein kennen und keine Konsequenzen.
Auch, ja. Aber es gibt auch andere - zb Autisten, adhsler. Für viele von denen ist Sozialverhalten tatsächlich eine Maske, die sie sich aufsetzen müssen, während der "normale" Mensch (hoffentlich) Sozialverhalten in sein Wesen integriert (aka innerer Kompass, Anspruch an sich selbst). Aber auch viele "normale" Menschen schaffen das bis ins hohe Alter nicht (zB sog. "Arschlöcher"). 😌
 
Das sind die typischen Kinder, die daheim kein Nein kennen und keine Konsequenzen.
Mag sicher vielfach zutreffen und trotzdem sollte im Hinterkopf behalten werden: ich/du sind nicht in diesen Familienalltag integriert, wir sehen maximal eine Momentaufnahme.
Warum behandeln manche Männer genau die Frauen am Schlechtesten, die sie am Meisten lieben? Was läuft falsch?
Und nach dem hier Augenmerk auf den destruktiven Part gelegt wurde, könnte man auch die Frage stellen, weshalb es dem schlecht behandelten Part nicht leicht fällt klar Schiff zu machen: „Ich begegne dir als erwachsene Frau – oder gar nicht.“
 
Hi,

Aber es gibt auch andere - zb Autisten, adhsler. Für viele von denen ist Sozialverhalten tatsächlich eine Maske, die sie sich aufsetzen müssen, während der "normale" Mensch (hoffentlich) Sozialverhalten in sein Wesen integriert (aka innerer Kompass, Anspruch an sich selbst).

ich kann in niemanden hineinsehen. Genausowenig wie das irgendjemand anderer kann.

Die Annahme, es wäre für die wie eine Maske, ist nur eine Umschreibung dafür, dass ihnen soziale Kompetenzen schwerer fallen als vielen anderen.

In dem Kontext ist aber auch das Phänomen beurteilenswert, dass heute plötzlich so extrem viel mehr ADHSler und Autisten existieren wie nie zuvor.


Offenbar fördert eine integrative Gesellschaft die Existenz solcher Krankheiten. Zum Teil sicher weil diese Krankheiten von manchen Menschen nicht mehr als Stigma gesehen werden. Zum Teil aber auch deshalb, weil so das Leben einfacher wird.


Aber auch viele "normale" Menschen schaffen das bis ins hohe Alter nicht (zB sog. "Arschlöcher"). 😌

Fallen Menschen, die behaupten, ADHS oder Autismus zu haben, um sich das Leben leichter zu machen, in die Gruppe "Arschlöcher"?

Wie immer, es ist der Gesellschaft intrinsisch, sich der Arschlöcher zu entledigen.

Es ist auch bezeichnend, wie viele Menschen nur von einzelnen Personen als "Arschloch" bezeichnet werden, wohingegen der Rest der Gesellschaft das ganz anders sieht .... :D

LG Tom
 
Hi,

wobei, ich bin grad durch den Bahnhof gegangen, die schlimmste geistige Behinderung ist nicht ADHS oder Autismus, sondern der Drang permanent auf sein Mobiltelefon zu schauen, mitten im Gehen in einer Gruppe einfach stehen zu bleiben, weil man ja ganz dringend was tippen muss und auch sonst nicht mehr viel von seiner Umwelt wahrzunehmen. :D

LG Tom
 
Hi,

wobei, ich bin grad durch den Bahnhof gegangen, die schlimmste geistige Behinderung ist nicht ADHS oder Autismus, sondern der Drang permanent auf sein Mobiltelefon zu schauen, mitten im Gehen in einer Gruppe einfach stehen zu bleiben, weil man ja ganz dringend was tippen muss und auch sonst nicht mehr viel von seiner Umwelt wahrzunehmen. :D

LG Tom
Da tut eine Laterne gut die dem einfach mal im Wege steht :up:
 
In dem Kontext ist aber auch das Phänomen beurteilenswert, dass heute plötzlich so extrem viel mehr ADHSler und Autisten existieren wie nie zuvor.
Eigentlich nicht, aber okay. In den 90/2000ern war übrigens Burnout sehr "in".

Immer wenn eine mentale Gschicht in der Gesellschaft angekommen ist und nicht mehr als Stigma, sondern als Umstand, mit dem man umgehen lernen kann, gesehen wird, entdecken viele Menschen ähnliche Symptome an sich. Ist, wie wenn man ein sich ein neues rotes Auto kauft, dann sieht man einen Zeitlang sehr viele rote Autos.


Das heißt aber nicht, dass es automatisch nur noch "falsche" adhsler und Autisten gibt.
Offenbar fördert eine integrative Gesellschaft die Existenz solcher Krankheiten. Zum Teil sicher weil diese Krankheiten von manchen Menschen nicht mehr als Stigma gesehen werden. Zum Teil aber auch deshalb, weil so das Leben einfacher wird.
Nicht die Existenz wird gefördert, sondern dass Menschen erkennen, woran sie leiden könnten.
Wie immer, es ist der Gesellschaft intrinsisch, sich der Arschlöcher zu entledigen.
Leider nicht 😂
Hi,

wobei, ich bin grad durch den Bahnhof gegangen, die schlimmste geistige Behinderung ist nicht ADHS oder Autismus, sondern der Drang permanent auf sein Mobiltelefon zu schauen, mitten im Gehen in einer Gruppe einfach stehen zu bleiben, weil man ja ganz dringend was tippen muss und auch sonst nicht mehr viel von seiner Umwelt wahrzunehmen. :D

LG Tom
Wärst du damit aufgewachsen (schon als Kleinkind) würde es dir vermutlich nicht viel anders gehen. Ich finde es sehr gut, dass nun doch endlich über ein social Media Verbot für jüngere Kinder/Jugendliche nachgedacht wird.

Ich bin sehr gespannt, wie sich zb tiktok und andere Apps gesamtgesellschaftlich auswirken werden (zb Verkürzung der Aufmerksamkeitsspanne). Gut jedenfalls nicht 🫣
 
Gut jedenfalls nicht
ob die Menschheit ihre eigene Unbewusstheit überleben wird können, wissen wohl nur die Sterne... 😁
nach dem die Sterne schon so lange über unseren Köpfen thronen und diese noch immer geduldig auf uns blicken, besteht zumindest ein klitzekleiner Hoffnungsschimmer, dass im Bewusstwerdungsprozess Zeit keine primäre Rolle zu spielen scheint 🫣
 
Wärst du damit aufgewachsen (schon als Kleinkind) würde es dir vermutlich nicht viel anders gehen. Ich finde es sehr gut, dass nun doch endlich über ein social Media Verbot für jüngere Kinder/Jugendliche nachgedacht wird.
Ich wiederum würde eine Diskussion im "Diskussionsforum" abseits von Sex und Beziehung (auch wenn das dabei auch zur Sprache kommen würde) äußerst angetan.
Momentan fühle ich mich noch zu sehr emotionsbehaftet um einen Thread dazu zu erstellen.
Ohja, auch ich kann Userantworten fürchten und wie.

Eigentlich nicht, aber okay. In den 90/2000ern war übrigens Burnout sehr "in".
Tatsachen, Fakten haben was einst Trend (oder die ersten Warnzeichen) war eingeholt. Es war ein Vorläufer, die Patienten werden immer jünger und mehr, stehen einer äußerst geringen Anzahl von medizinischem Fachpersonal gegenüber (einer noch geringeren Anzahl von fachlich kompetenten bzw. auf Krankenkassaleistung vorhandenen mediznischer Dienstleister) gegenüber.
Das ist kein Witz und durchaus erklärbar.

Generell: Bevor ein Verbot kommt würde ich gerne wissen:
Wer erzieht unsere Kinder?
In welchem Umfeld bewegen sie sich?
Wieviel Qualitätszeit?
(z.B. Erlernen/Erfahren von Tätigkeiten wie Haushalt, Sport, Ernährung. Unterstützung bei Konflikten/KiGa,Schule, Unterstützung bei schulischen Angelegenheiten - nö auch im sozialen "Berufsalltag", die Rolle für die Weihnachtsaufführung, Blätter sammeln, Bibliothek für Referat u.s.w., und natürlich was man an einem Menschen immer erkennt: Kunst/Kultur/Literatur/Museen/Kreativität - großartig bereits für die Kleinsten. )
Wie sieht das soziale Umfeld aus? Wieviel an Personen jeden Alters sind im Umfeld vorhanden und wie bringen sie sich ein?

ABER Nummer 1:
Wie gehen die Eltern oder hauptsächliche Bezugsperson/en (so vorhanden) mit Internet und sozialen Medien um?

Im Anbetracht dessen, dass auch hier sehr viele Obsorgeberechtigte unterwegs sind, wähne ich nicht das unbedingt das Problem, bei den sozialen Medien. Es sind die Menschen, die sie füttern und füllen.

Ich halte nichts vom Bekämpfen von Symptomen ohne an die Wurzel zu gehen.
Andererseits wenn da nichts mehr zu machen ist, quasi austherapiert, dann bleibt mitunter nur noch Symptombekämpfung und sei es durch Amputation.


o.t. Diagnostizieren tu ich mich nicht. Verlangt wird von vielen Stellen gefordert "der mündige Patient".
Wieviele rennen wie irre durch die Gegend um endlich den richtigen Arzt, die richtige Diagnose zu finden, im psychiatrischen/psychologischen Bereich speziell die Frage wann, wo und zu welchem Preis. (Wie mit auffälligen Schülern verfahren wird, ist bekannt.)
Ich selbst erliege berufsbedingt mitunter häufigen einer temporäreren Hypochondrie - mittlerweile konnte ich eine gewisse Resilienz bilden. :D
 
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