Männer behandeln Frauen schlecht, die sie eigentlich lieben.

Ich denke, das Problem ist schon etwas komplexer und nicht ausschließlich bei den Eltern oder in einem Migrationshintergrund zu verorten.
Ich hatte vor Jahren mal das Vergnügen eine Mathe-Vorlesung an einer Uni abhalten zu dürfen. Da saßen StudentInnen in der Lehrveranstaltung, die Probleme hatten, die Ableitung einer simplen Polynomfunktion zu bilden. Derartige Grundkompetenzen einer Hochschulreife zu vermitteln, liegt schon im Verantwortungsbereich sekundärer Bildungseinrichtungen und nicht primär bei den Eltern oder ist gar Frage der Herkunft.
Du hast aber schon verstanden dass es in der 3. MS um grundlegendes Deutsch geht, und nicht um höhere Mathematik?
Und natürlich geht es um mehr als ein Elternhaus das nicht möchte. IQ spielt natürlich auch eine Rolle, und der Wille nicht als Außenseiter zu glänzen. Übrigens auch einheimische haben, wie schon erwähnt, diese Probleme.
(Dies Nur erwähnt um der Fremdenfeindlichkeit zu entkommen).
 
Wäre mir noch nie aufgefallen. Und auch die schulischen Leistungen zeigen dies nicht. Aber natürlich hab ich dazu nicht soviel Zugang wie du.
Sehr deutlich zu sehen bei Kindern, die in 2. Generation hier aufwachsen. Ich muss bei den ersten Elternkontakten immer sehr vorsichtig sein. Es ist mir auch schon passiert, dass ich ein Elternteil mit einfachstem Hochdeutsch ansprach, weil das Kind derart schlecht Deutsch spricht, mir dieser Elternteil dann aber fadengerade im reinen Zürcherdialekt klar machte, dass ich doch bitte schweizerdeutsch sprechen soll. 🙈
Ausgehen kann man immer von einem Elternhaus/Familienleben dass nicht wirklich gerade läuft.
Alkohol, Missbrauch, Gewalt, Scheidung, .....prägen Kinder, und nicht nur diese.
Ja, das sind natürlich deutliche Störfaktoren in der Entwicklung eines Kindes. In Extremfällen kannst das als Lehrperson dann natürlich auch nicht mehr auffangen.
 
Wäre mir neu, aber ich verfüge da auch über keine Fachexpertise….


Viele von ADHS betroffenen Erwachsenen zeigen eine geringe Stresstoleranz. Geraten sie unter Druck, können sie mit diesem nicht umgehen und schaffen es nicht sich in der Situation zu strukturieren und kontrollieren.


Stress ist nicht gleich Stress. Es gibt ja bekanntlicherweise positiv erlebten Stress und negativ erlebten Stress. Als ADHSler kannst du Gliedmassen von anderen Menschen auf der Strasse zusammenkratzen und sie schreiend im Schokraum begleiten und sehr hochfunktional agieren, währendem du gleichzeitig ab der Unordnung in deinem Büro heulend zusammenbrichst. Letzteres wird dann als weniger stressresistent gesehen. Auch im Umgang mit zwischenmenschlichen Tönen können ADHSler deutlich sensibler reagieren.
 
Sehr deutlich zu sehen bei Kindern, die in 2. Generation hier aufwachsen. Ich muss bei den ersten Elternkontakten immer sehr vorsichtig sein. Es ist mir auch schon passiert, dass ich ein Elternteil mit einfachstem Hochdeutsch ansprach, weil das Kind derart schlecht Deutsch spricht, mir dieser Elternteil dann aber fadengerade im reinen Zürcherdialekt klar machte, dass ich doch bitte schweizerdeutsch sprechen soll. 🙈
Ich hab mit einem Afrikaner in der Schweiz gearbeitet. Der Typ war der Oberhammer. Er hatte Dialekte drauf, da wusste ich gar nicht mal das es diese gibt.
Und ich würde auch nie Alle ins selbe Töpfchen werfen.
Es ist allerdings Auffällig, wenn Eltern sich wehren, lernen es die Kinder auch nicht richtig.
Manchmal denke ich, wenn ich Mini abhole und die Kinder vor der Schule beobachte, Es muss echt cool sein blöd da zu stehen.
Auffällig auch dass es immer die gleiche Gruppe ist die sich blöd aufführt, und auch die größten Baustellen haben
Ja, das sind natürlich deutliche Störfaktoren in der Entwicklung eines Kindes. In Extremfällen kannst das als Lehrperson dann natürlich auch nicht mehr auffangen.
Tjo. Unser Sozialbereich, um Hilfestellung zu leisten, ist Tod gespart worden. Andererseits wird Geld verpulvert dass es gar nicht gibt. Es wird noch viel schlimmer werden, male ich jetzt mal düstere Zukunftsaussichten
 
Manchmal denke ich, wenn ich Mini abhole und die Kinder vor der Schule beobachte, Es muss echt cool sein blöd da zu stehen.
Auffällig auch dass es immer die gleiche Gruppe ist die sich blöd aufführt, und auch die größten Baustellen haben
Wenn man nicht auf andere Art und Weise einen gewissen Selbstwert aufbauen kann, auch weil man vielleicht indirekt seit früher Kindheit mit gewissen Vorurteilen konfrontiert ist, die eben auch Lehrpersonen mit sich tragen, wenn auch meist unbewusst (darüber gibt es einige Studien), dann entsteht dieses destruktive Verhalten. Darum ist mein oberstes Ziel immer und zu jeder Zeit den Selbstwert der Kinder zu schützen und zu fördern. In meiner aktuellen Klasse habe ich einen Anteil von 75% mit Migrationshintergrund (und noch ein paar sogenannter Verhaltensorginelle und ein sehr lernschwaches Kind) und ich habe mitlerweile so eine unglaublich strebsame Klasse (wirklich, jedes einzelne Kind), dass es manchmal schon fast unheimlich ist, wenn ich regelmässig gemütlich an meinem Pult sitze kann und die Kinder einfach voll am arbeiten sind. Die Klasse galt bei der Übernahme übrigens als Problemklasse. Bei der Übergabe waren eben genau diese von dir angesprochenen Personengruppe stark im Visier der letzten Lehrperson. Darum habe ich mich erst sehr intensiv um diese Jungs gekümmert. Jetzt sind sie kaum wiederzuerkennen und haben sich richtig toll entwickelt.
Tjo. Unser Sozialbereich, um Hilfestellung zu leisten, ist Tod gespart worden. Andererseits wird Geld verpulvert dass es gar nicht gibt. Es wird noch viel schlimmer werden, male ich jetzt mal düstere Zukunftsaussichten
Nein, ich habe täglich mit der Zukunft zu tun. Glaub mir, das ist eine tolle Zukunft, die heranwächst. Mehr Sorgen machen mir die alten weissen Männern in gewissen Positionen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man nicht auf andere Art und Weise einen gewissen Selbstwert aufbauen kann, auch weil man vielleicht indirekt seit früher Kindheit mit gewissen Vorurteilen konfrontiert ist, die eben auch Lehrpersonen mit sich tragen, wenn auch meist unbewusst (darüber gibt es einige Studien), dann entsteht dieses destruktive Verhalten. Darum ist mein oberstes Ziel immer und zu jeder Zeit den Selbstwert der Kinder zu schützen und zu fördern. In meiner aktuellen Klasse habe ich einen Anteil von 75% mit Migrationshintergrund (und noch ein paar sogenannter Verhaltensorginelle und ein sehr lernschwaches Kind) und ich habe mitlerweile so eine unglaublich strebsame Klasse (wirklich, jedes einzelne Kind), dass es manchmal schon fast unheimlich ist, wenn ich regelmässig gemütlich an meinem Pult sitze kann und die Kinder einfach voll am arbeiten sind. Die Klasse galt bei der Übernahme übrigens als Problemklasse. Bei der Übergabe waren eben genau diese von dir angesprochenen Personengruppe stark im Visier der letzten Lehrperson. Darum habe ich mich erst sehr intensiv um diese Jungs gekümmert. Jetzt sind sie kaum wiederzuerkennen und haben sich richtig toll entwickelt.
Schön zu lesen. Würde es nur mehr davon geben.
Nein, ich habe täglich mit der Zukunft zu tun. Glaub mir, das ist eine tolle Zukunft, die heranwächst. Mehr Sorgen machen mir die alten weissen Männern in gewissen Positionen...
Diese deine Zukunft werde ich aber nicht mehr erleben.
 
Stress ist nicht gleich Stress. Es gibt ja bekanntlicherweise positiv erlebten Stress und negativ erlebten Stress. Als ADHSler kannst du Gliedmassen von anderen Menschen auf der Strasse zusammenkratzen und sie schreiend im Schokraum begleiten und sehr hochfunktional agieren, währendem du gleichzeitig ab der Unordnung in deinem Büro heulend zusammenbrichst. Letzteres wird dann als weniger stressresistent gesehen. Auch im Umgang mit zwischenmenschlichen Tönen können ADHSler deutlich sensibler reagieren.
Das ist schon richtig, dass ADHS Betroffene Stress oder besser Situationen anders als Nicht-Betroffene erleben können. Dennoch halte ich die Aussage, dass ADHS Betroffene in Extremsituationen besonders super funktionieren für eine gewagte These. Auch weil eine genaue Definition, was unter einer Extremsituation zu verstehen ist, fehlt).
Und nicht umsonst gelten ADHS Bettoffene mit starker Ausprägung und/oder medikamentöser Behandlung im Heeres- und Polizeidienst oft als untauglich. Und auch als Pilot ungeeignet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist schon richtig, dass ADHS Betroffene Stress oder besser Situationen anders als Nicht-Betroffene erleben können. Dennoch halte ich die Aussage, dass ADHS Betroffene in Extremsituationen besonders super funktionieren für eine gewagte These.
Wird in der Fachliteratur zum Thema oft beschrieben und konnte ich selbst auch schon mehrfach selbst erfahren, bei anderen aber auch bei mir selbst. Aber in wiefern diese These auf wissenschaftlichen Auswertungen fusst, da muss ich gestehen habe ich mich selbst zuwenig durchgewühlt.
Auch weil eine genaue Definition, was unter einer Extremsituation zu verstehen ist, fehlt).
Gebe ich dir absolut recht. Da fehlt natürlicheine klare Definition.
Und nicht umsonst gelten ADHS Bettoffene mit starker Ausprägung und/oder medikamentöser Behandlung im Heeres- und Polizeidienst oft als untauglich. Und auch als Pilot ungeeignet.
Man muss natürlich auch bedenken, dass falsch behandeltes oder nicht richtigt damit umgegangenes ADHS natürlich auch ordentliche Folgewirkungen haben kann, wobei Betroffene problematisch Charakterzüge/ psychologische Folgeerkrankungen entwickeln können, die in gewissen Positionen sicher nicht erwünscht sind. Allerdings wäre mir neu, dass im Heeresdienst dahingehend so sauber aussortiert werden würde. In der Schweiz jedenfalls nicht.
 
Hi,

Weil man sich spätestens zuhause so gibt wie man ist. Man kann sich schliesslich nicht 24/7 verstellen. Ein Grund warum ich nie mehr mit einem Partner zusammenziehen möchte. Ich brauche meinen Raum, mein Egosein dürfen. Wäre ich da nicht hin und wieder alleine, würde ich auch meine Liebsten mit der Zeit schlecht behandeln, weil ich einfach nicht auf sie immer Rücksicht nehmen kann.

ich glaube, Dir ist nicht so ganz klar, was "schlecht behandeln" bedeutet.

Zum ADHS: schau, ich hab um die 10 Dioptrien, ohne Sehprothese kann ich kaum was im Alltag tun. Also bin ich sehbehindert.

Wenn jetzt wer kommt und jammert, weil er 50 ist und der Augenarzt festgestellt hat, dass er auf einem Auge 0,25 Dioptrien hat, aber eh keine Brille braucht, und wie arm er denn nicht ist, und ob er vielleicht sogar einen Behindertenausweis beantragen kann, dann ist das in meinen Augen ein Depp.

So ungefähr halte ich es mit jeder Behinderung, also auch mit ADHS.

Relevant wird das da, wo es das Leben der Betroffenen beeinträchtigt. Wenn Du furchtbar traurig bist, weil Du eine Party absagst, weil Du es nicht geschafft hast, Deine Wohnung aufzuräumen, das ist ADHS. Wenn Du stattdessen die Leute in Deine verdreckte Wohnung lässt und Party machst, zweifle ich an Deiner Diagnose. Das ist idR. Möchtegern ADHS.

Dazu passt auch, dass Du normale Menschen als "neurotypisch" bezeichnest.

Im Dreck zu leben, erst am Tag vor der Prüfung lernen, mit dem Notrad rumfahren, und noch stolz drauf sein, ist kein ADHS sondern Faulheit, Bequemlichkeit. Mit ADHS zurecht kommen bedeutet es zu zu schaffen, seine Wohnung aufzuräumen, rechtzeitig zu lernen und so rasch als möglich richtige Reifen aufzuziehen, trotz ADHS.

Du stellst Dich als das typische Beispiel für den Möchtegern ADHSler hin, für den die Krankheit zentral für das Selbstbild wurde und identitätsstiftend ist.


Quelle wolltest Du auch, nimm die englische Wikipedia, such nach ADHD, und schau Dir dort die Quellen an.

LG Tom
 
ich glaube, Dir ist nicht so ganz klar, was "schlecht behandeln" bedeutet.
Ist nicht genauer definiert. Ich für meinen Teil habe gewisse Ansprüche wie ich die Menschen um mich behandlen möchte und ich kenne meine Grenzen und weiss, ab einem gewissen Zeitpunkt bin ich nur noch gereizt und genervt und kann diesem Anspruch nicht mehr gerecht werden.
Relevant wird das da, wo es das Leben der Betroffenen beeinträchtigt. Wenn Du furchtbar traurig bist, weil Du eine Party absagst, weil Du es nicht geschafft hast, Deine Wohnung aufzuräumen, das ist ADHS. Wenn Du stattdessen die Leute in Deine verdreckte Wohnung lässt und Party machst, zweifle ich an Deiner Diagnose. Das ist idR. Möchtegern ADHS.
Ich lasse niemanden in meine Wohnung, wenn diese in einem schlechten Zustand ist. Passiert mir aber nicht mehr so oft. Habe ich mittlerweile meist unter Kontrolle. Ausser der Wäscheberg in meinem Zimmer und den sieht niemand.
Dazu passt auch, dass Du normale Menschen als "neurotypisch" bezeichnest.
Was für ein Problem hast du mit diesem Wort (Fachbegriff)? Schau, ich weiss seit über 20 Jahren, dass ich AD(H)S habe. Da hat noch niemand davon gesprochen.
Im Dreck zu leben, erst am Tag vor der Prüfung lernen, mit dem Notrad rumfahren, und noch stolz drauf sein, ist kein ADHS sondern Faulheit, Bequemlichkeit.
Im Dreck lebe ich nicht (mehr). Aber gewisse Schränke darfst nicht öffnen und chaotisch ist doch einiges. Die Prüfungen habe ich so immer geschafft. Früher habe ich Tage oder gar Wochen ein schlechtes Gewissen mit mir deswegen rumgetragen weil ich sollte ja noch. Heute weiss ich, wie ich funktioniere. Auf den letzten Drücker und darauf ist Verlass. Das Notrad. Och geh...
Mit ADHS zurecht kommen bedeutet es zu zu schaffen, seine Wohnung aufzuräumen, rechtzeitig zu lernen und so rasch als möglich richtige Reifen aufzuziehen, trotz ADHS.
du weisst ja nicht was ich alles trotzdem so schaffe, nur halt nicht alles. Aber ich funktioniere mitlerweile recht gut. Und glaub mir, ich erzähl das hier im Forum und unter guten Freunden aber auch nur da sehr bedacht. Ansonsten hüte ich mich soetwas gross an die Glocke zu hängeng weil entsprechende Reaktionem natürlich folgen würden und ich natürlich grad auch in meinem Beruf etwas um meinen Ruf besorgt bin. Nur weil ADHS in aller Munde ist, wirds noch lange nicht verstanden oder könnte man sich darauf gar ausruhen, im Gegenteil. So Reaktionen wie deine, wenn man darüber offen spricht, sind mehr als nur typisch... also keine Sorge, ausser den paar Sozial Media Influencern wird dich wohl kaum einer mit dieser Diagnose belästigen.
Du stellst Dich als das typische Beispiel für den Möchtegern ADHSler hin, für den die Krankheit zentral für das Selbstbild wurde und identitätsstiftend ist.
Mein ADHS hat heute für mich kaum mehr eine Relevanz in meinem Leben und schränkt mich nur wenig ein. Ich führe ein gutes Leben aber eben auch deshalb, weil ich es schon früh wusste und entsprechend lernen durfte und konnte. Eine Relevanz hat die Thematik in meinem Beruf bei meinen Schülern. Nicht dass ich zu denen gehöre, die jedes 4. Kind in der Klasse am liebsten abklären möchte, im Gegenteil, da bin ich sogar sehr vorsichtig. Und ich brauche keine Diagnose um zu verstehen, dass bei gewissen Kinder die Strafandrohung bei vergessenen Hausaufgabe, oder fehlerhaftem Verhalten nicht wirklich greifen und ich auf andere Methoden zurückgreifen muss (mit Wirkung).
Quelle wolltest Du auch, nimm die englische Wikipedia, such nach ADHD, und schau Dir dort die Quellen an.
Oh wow, nein dann frage ich lieber Chatgpt... :roll:
 
Ich gerate mit meiner Frau vor allem dann in eine Auseinandersetzung, wenn sie gewisse meiner Freunde schlecht macht und wenn ich nach ihrer Ansicht zu wenig Ordnungssinn zeige.
 
Im Dreck zu leben, erst am Tag vor der Prüfung lernen, mit dem Notrad rumfahren, und noch stolz drauf sein, ist kein ADHS sondern Faulheit, Bequemlichkeit.
Faulheit heisst: man könnte anders, will aber nicht. Bei ADHS wollen viele es anders, scheitern aber immer wieder an der Selbststeuerung. Von aussen sieht das gleich aus, die Ursache ist eine andere.
Ich spreche hier nicht theoretisch: Ich bin selbst betroffen, mein Sohn ist ärztlich diagnostiziert. Ich arbeite seit Jahren mit o.a. Jugendlichen mit ADHS.

Aus dieser Erfahrung weiss ich, wie viel innere Anstrengung und Frust hinter genau diesen Verhaltensweisen stecken und wie sehr solche Pauschalurteile Akzeptanz und echte Unterstützung verhindern.

@Mitglied #500462: Wenn du wirklich so unterrichtest, wie du es beschreibst, können deine Schüler sich glücklich schätzen. So eine Lehrerin hätten wir uns damals für unseren Sohn nur wünschen können. 🌹
 
Ist nicht genauer definiert. Ich für meinen Teil habe gewisse Ansprüche wie ich die Menschen um mich behandlen möchte und ich kenne meine Grenzen und weiss, ab einem gewissen Zeitpunkt bin ich nur noch gereizt und genervt und kann diesem Anspruch nicht mehr gerecht werden.

Ich lasse niemanden in meine Wohnung, wenn diese in einem schlechten Zustand ist. Passiert mir aber nicht mehr so oft. Habe ich mittlerweile meist unter Kontrolle. Ausser der Wäscheberg in meinem Zimmer und den sieht niemand.

Was für ein Problem hast du mit diesem Wort (Fachbegriff)? Schau, ich weiss seit über 20 Jahren, dass ich AD(H)S habe. Da hat noch niemand davon gesprochen.

Im Dreck lebe ich nicht (mehr). Aber gewisse Schränke darfst nicht öffnen und chaotisch ist doch einiges. Die Prüfungen habe ich so immer geschafft. Früher habe ich Tage oder gar Wochen ein schlechtes Gewissen mit mir deswegen rumgetragen weil ich sollte ja noch. Heute weiss ich, wie ich funktioniere. Auf den letzten Drücker und darauf ist Verlass. Das Notrad. Och geh...

du weisst ja nicht was ich alles trotzdem so schaffe, nur halt nicht alles. Aber ich funktioniere mitlerweile recht gut. Und glaub mir, ich erzähl das hier im Forum und unter guten Freunden aber auch nur da sehr bedacht. Ansonsten hüte ich mich soetwas gross an die Glocke zu hängeng weil entsprechende Reaktionem natürlich folgen würden und ich natürlich grad auch in meinem Beruf etwas um meinen Ruf besorgt bin. Nur weil ADHS in aller Munde ist, wirds noch lange nicht verstanden oder könnte man sich darauf gar ausruhen, im Gegenteil. So Reaktionen wie deine, wenn man darüber offen spricht, sind mehr als nur typisch... also keine Sorge, ausser den paar Sozial Media Influencern wird dich wohl kaum einer mit dieser Diagnose belästigen.

Mein ADHS hat heute für mich kaum mehr eine Relevanz in meinem Leben und schränkt mich nur wenig ein. Ich führe ein gutes Leben aber eben auch deshalb, weil ich es schon früh wusste und entsprechend lernen durfte und konnte. Eine Relevanz hat die Thematik in meinem Beruf bei meinen Schülern. Nicht dass ich zu denen gehöre, die jedes 4. Kind in der Klasse am liebsten abklären möchte, im Gegenteil, da bin ich sogar sehr vorsichtig. Und ich brauche keine Diagnose um zu verstehen, dass bei gewissen Kinder die Strafandrohung bei vergessenen Hausaufgabe, oder fehlerhaftem Verhalten nicht wirklich greifen und ich auf andere Methoden zurückgreifen muss (mit Wirkung).

Oh wow, nein dann frage ich lieber Chatgpt... :roll:
🫶
 
Hi,


Faulheit heisst: man könnte anders, will aber nicht. Bei ADHS wollen viele es anders, scheitern aber immer wieder an der Selbststeuerung. Von aussen sieht das gleich aus, die Ursache ist eine andere.

korrekt. Und wenn man wen kennt, kann man das oft gut unterscheiden. Psychologen tun sich da oft schwerer, weil sie auf die Selbstauskunft der Betroffenen angewiesen sind. Würden die öfter mal die Schule der Betroffenen anschreiben und Auskunft erhalten, oder mit dem Umfeld der Betroffenen sprechen, dann gäbe es deutlich weniger ADHS Diagnosen.

LG Tom
 
Hi,

Schau, ich weiss seit über 20 Jahren, dass ich AD(H)S habe. Da hat noch niemand davon gesprochen.

ADHS ist seit mindestens Mitte der 1990er Jahre ein großes Thema. Samt wissenschaftlichen Arbeiten dazu, zur Medikation, usw.


So Reaktionen wie deine, wenn man darüber offen spricht, sind mehr als nur typisch... also keine Sorge, ausser den paar Sozial Media Influencern wird dich wohl kaum einer mit dieser Diagnose belästigen.

Sogar hier im Forum werde ich damit belästigt. Im Alltag sowieso.

Gabz ehrlich, Du plauderst selbst daher wie der 08/15 ADHS Ticktocker, und behauptest, ich würde damit eh nicht belästigt.



Oh wow, nein dann frage ich lieber Chatgpt... :roll:

Ja, Faule, die sich nicht selbst informieren wollen, konnen das so machen.

LG Tom
 
Hi,




Psychologen tun sich da oft schwerer, weil sie auf die Selbstauskunft der Betroffenen angewiesen sind. Würden die öfter mal die Schule der Betroffenen anschreiben und Auskunft erhalten, oder mit dem Umfeld der Betroffenen sprechen, dann gäbe es deutlich weniger ADHS Diagnosen.

LG Tom
Das ist ein verbreiteter Irrtum. Eine seriöse ADHS-Diagnostik nach gängigen Leitlinien (z. B. ICD-11 oder DSM-5) ist immer mehrdimensional aufgebaut. Dazu gehören o.a. ein klinisches Interview, standardisierte Fragebögen sowie Fremdbeurteilungen durch Eltern, Lehrkräfte und Fachärzte. Ausserdem wird eine Entwicklungsanamnese erhoben, um zu klären, ob die Symptome bereits seit der Kindheit bestehen. Ebenso wichtig ist der Ausschluss anderer möglicher Ursachen wie Depressionen, Angststörungen, Schlafmangel oder Traumafolgen.
Wie genau das in Österreich gehandhabt wird, weiss ich nicht. Zumindest in der Schweiz ist das jedoch der korrekte und empfohlene Weg.

Sorry @Mitglied #125812, ich konnte die Aussage so nicht stehen lassen.
Aber das war mein letzter Beitrag zu diesem Thema.
 
ADHS ist seit mindestens Mitte der 1990er Jahre ein großes Thema. Samt wissenschaftlichen Arbeiten dazu, zur Medikation, usw.
Bei Kinder, ja. Wobei man nannte es damals noch POS und dachte nur Jungs sein davon betroffen. Damals glaubte man noch, dass sich das ganze herauswächst. Diagnosen bei Erwachsenen gab es nicht. Mein Onkel war Anfangs der 2000er einer der ersten Erwachsenen in der Schweiz, die auf ADHS diagnostiziert wurden.
Sogar hier im Forum werde ich damit belästigt. Im Alltag sowieso.
Oh, armer Tom.
Gabz ehrlich, Du plauderst selbst daher wie der 08/15 ADHS Ticktocker, und behauptest, ich würde damit eh nicht belästigt.
Ganz ehrlich, du plauderst so, dass man denken könnte, du wärst selbst auf irgendeiner Art ein Betroffener. Deine Art zu "diskutieren" beinhaltet oft das gezielte herabsetzen von anderen, um dich selbst grösser zu machen. Von wo kommt dieser fragiler Selbstwert?
Ja, Faule, die sich nicht selbst informieren wollen, konnen das so machen.
Faul ist der, der mir sagt ich soll Wiki durchlesen und mir keine konkrete Quelle nennen will.
korrekt. Und wenn man wen kennt, kann man das oft gut unterscheiden. Psychologen tun sich da oft schwerer, weil sie auf die Selbstauskunft der Betroffenen angewiesen sind. Würden die öfter mal die Schule der Betroffenen anschreiben und Auskunft erhalten, oder mit dem Umfeld der Betroffenen sprechen, dann gäbe es deutlich weniger ADHS Diagnosen.

Hier zeigt sich, dass du wirklich keine Ahnung von der Thematik hast. Einen grossen Teil der Diagnose wird über die gezielte Befragung des Umfeldes gemacht.
 
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