Ich muss sagen, es kommt darauf an ... .
Würde ich in einem anderen Leben eine/n potentiellen PartnerIn kennenlernen mit einem - sagen wir mal - 6jährigen - Kind, das dauerhaft bei ihr/ihm lebt, ... ich weiß nicht.
Unsere sind weit darüber, mein Leben ist (endlich) wieder freier als vor 10 oder mehr Jahren, ich denke, ich würde diese Person mögen und vielleicht ein bisserl Liebeskummer haben, aber eine fixe Partnerschaft mit zusammenwohnen und Alltag teilen: Eher nicht.
Das ist Egoismus, ich muss ja diese Person nicht als Partner haben, aber ich WILL gewisse Freiheiten genießen.
Und ich fühle mich zu alt für diesen ganzen VS-Kinderkram. Elternabende, bei denen um Patschensackerl diskutiert wird, nie einfach mal ausgehen und dem Kindlein (oder sogar mehreren Kindleins) einfach etwas zu essen vorzubereiten oder eine TK-Pizza und Eis bereitzustellen, einfach länger zu schlafen am Wochenende und zu wissen, dass eh nur wir grad jetzt um 8.00 wach sind und wir tun und lassen können, was wir wollen (

), weil sicher niemand plötzlich in der Tür steht und irgendwas will, keine fixen Abholzeiten von der Schule, Pflegeurlaub, weils Kinderl ein bisserl Fieber hat, ... unendlich fortführbar (hab seit meinem 12. Lebensjahr Kindererziehung- und Großziehung "genießen" dürfen und weiß definitiv, wovon ich rede).
Noch dazu würde ich nienieniemals wollen, dass jemand an meiner Seite (oder umgekehrt) das Gefühl hat, sich entscheiden zu müssen zwischen seinem, seines Kindes oder meinem Wohlbefinden, was gewisse Dinge (Kleinigkeiten im Alltag) betrifft.
Das ist der Jetzt-Zustand. Als meine
@Mitglied #510680 und ich zusammengekommen sind, waren unsere Kinder 8, 9 und 10, da waren die Umstände ganz anders und wir jünger und haben das sozusagen ohnehin gemeinsam getragen. Allerdings: Wir haben das Wichtigste gleich besprochen: Wir wollen kein gemeinsames Kind mehr. Der einseitige Wunsch nach einem gemeinsamen Kind wäre für uns beide jeweils DER Grund gewesen, unsere Beziehung nicht anzufangen.