Weil jemand der für sich BDSM als "Lifestyle" definiert wieder bis zu einem gewissen Grad an Authentizität verlieren.
Im Gegenteil Personen die in einer Rolle zur Selbstdarstellung verhaftet sind oder auf Teufel komm raus zeigen müssen wie toll sie sind, die versuchen oft ihre unsicherheiten oder das fehlende know how zu kaschieren. Geht halt leider oft zu Lasten der Subs wobei man hier drüber streiten kann ob die das dann auch verdient haben oder nicht an so einen Dom zu kommen.
Ich habe mal meine Lieblingssätze raus genommen, ich hoffe Du verzeihst.
Mit dem Dom/Sub-Gefasel fange ich z.B. gar nix an. Das ist dermaßen in eine Richtung belastet, wo ich mich absolut nicht identifizieren kann.
Ich kann mit der seltsamen Sprache nicht, mit dem kostümierten Popoklopfen, Planung, vorherigen Absprachen etc.
Beim normalen Sex würde ich auch nicht sagen, wenn mir die Schleckerei Zuviel wird sag ich "orange", wenn ich vom Schlecken schon trocken werde "rot".
Gerade als dominante oder aktive Person, sollte man ziemlich genau mitfühlen, wo der andere ist.
Es macht für mich nicht den Reiz aus, einen anderen Körper zu benutzen, sondern meine Lust aus dessen Reaktion auf meine Aktivität, die wiederum des anderen Lust folgt.
Es gibt zwar Männer mit kleineren, die auch gerne dominanter sind/wären, aber irgendwie kommt das nicht wirklich so rüber und mutet eher nach verkrampften dominant sein wollen an...
Das Umgekehrte habe ich noch nicht wirklich erlebt, da Männer die im Bett devot sein wollen, das bei mir nicht ausleben können.
Dieser Ausdruck dominant für mich persönlich schon Genre-verseucht.
Eine dominante Person, hat als erster die Aufgabe Verantwortung, führt, sorgt und kümmert sich, geleitet an Grenzen und führt sicher am schmalen Grat.
Da kann die Reise durchaus wie Hardcore-Blümchen anfühlen.

Dominant zu führen, empfinde ich ebenfalls an Hingabe an den Partner, birgt es doch unheimlich viel Aufmerksamkeit und ihn wahrnehmen, aufpassen und sorgsam geleiten.
Das ist doch hingebend.
Zu Deiner Frage: Meines Erachtens zeichnet sich ein dominanter Mann dadurch aus, dass ihm seine Schwanzgröße absolut egal ist.
Wenn die es nicht ist, dann ist er auch nicht dominant.
Interessant wird es ohnehin, bei mir, wenn beide Partner gleich stark sind.
Egal auf welcher Seite, mit einem Hascherl macht nix Spaß.
Ich sehe gar keinen Zusammenhang zwischen Schwanzgröße und Dominanz.
Aber die Frage find ich gut.
Ob jemand stark und erregend ist, liegt meines Erachtens hinter seiner Stirn, ob jemand mutig ist, führen oder folgen kann, liegt ebenso dort.
Wenn jemand es sicher nicht ist, erkennt man in der Körperhaltung -Spannung.
Da kann er mir erzählen was er will, starke Personen mit dem Zeug zu führen, sind immer stark, net nur in der Harpfen.
...auch im realen Leben...sonst wird´s eben zu einem Klamauk, der ebenfalls gefallen kann und Spaß machen, aber vom Grund auf etwas anderes ist.
Hat man Führungskraft und Lust daran spielt soviel eine Rolle, die
Penisgröße steht meines Erachtens in keinem Zusammenhang.