Garten, Natur, Selbstversorgerthread

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...ich liebe ja Buchs, aber der Zünsler ... ich werde dann dehner... ;)
Buchs liebten unsere Vorbesitzer auch. Aber damit gibts halt 2 Probleme:
1) Kann man den nicht essen oder zu Marmelade verarbeiten.
2) Besagte Zünsler. Und unsere Vorbesitzer haben den ganzen Garten und Teich mit Chemie am Laufen gehalten. Dünger, Insektenvernichtung,.... Haufenweise!

Wir verwenden im Garten gar keine Chemie und demnach muss leider viel gehen. Und ich mag Obst... also ist sowieso alles in Gefahr was seine Existenz nicht durch Ernte rechtfertigt.
 
Ich hatte einen Brkannten, so eine Art Kunstschnitzer und Künstler, der hat Wunderwerkr aus Buchsholz gezaubert. Seither weiß ich auch, dass er das beste Holz für feine Schnitzarbeiten liefert.
Ja, sonst fällt mir auch nichts ein...
Ich habe übrigens mir unlängst einen langen Wunsch erfüllt und mir zwei Koreaberberitzen gesetzt. Bei uns noch relativ unbekannt.
 
Trockenbeeren - so verwenden wir sie. Gibt es im Drogeriehandel.
Frisch - wie die heimische Berberitze. Soll aber größere Früchte mit weniger Kern haben.
Mein Tipp - einfach einmal ein Packerl kaufen und ausprobieren (Müsli, Früchtebrei, Chutney....)
Ich hatte eine Kollegin aus dem Iran - dort werden sie in größerem Maßstab gebaut, geerntet und in der Küche verwendet.
 
Kleiner Tipp bezüglich Schlangen.

Heute habe ich dem Garten den Endschliff verpasst und als ich zur Biotonne ging lag eine Schlange darauf. Sie war augenscheinlich Schwarz, ich bin erschrocken da es doch über ein Meter Schlange war. Zusätzlich bäumte sie sich auf, zischte und machte Bewegungen mit dem Kopf als würde sie angreifen wollen.

Ich griff langsam zur Axt die in Griffweite lag und wollte sie gerade erledigen als ich bemerkte das es nur eine Ringelnatter war.

Viel hat jedenfalls nicht gefehlt! Aber bei genauer Betrachtung konnte man sehen das sie nicht schwarz, sondern nur dunkelgrau war.
Am Kopf der Schlange war dann auch eindeutig zu erkennen was es war.

Die Ringelnatter macht leider oft einen großen Fehler bei Kontakt mit Menschen und führt Scheinangriffe durch. Ist aber trotzdem für Menschen völlig harmlos! Aber ich würde es auch keinem übel nehmen wenn er im Reflex durchzieht. Das Aufbäumen wirkt extrem bedrohlich.

Man sollte sich aber vielleicht vor der Gartenarbeit im Frühjahr noch einmal genau die typischen Schlangen in Österreich im Internet ansehen.
Aber man muss auch flexibel beachten das Schlangen nicht immer wie im Lehrbuch aussehen. Farbe und Größe können durchaus abweichen!

Trotzdem sollte man auch nicht naiv mit dem Thema umgehen. Es gibt natürlich auch giftige Schlangen und bei all den Tierhortern kann man auch nicht ausschließen das eine Giftschlange entkommen oder ausgesetzt wurde.

Aber die Ringelnatter ist dann doch recht gut zu identifizieren.
 
Puh... ich bin schon froh wenn ich mal Eidechsen find in unserem Garten. Wir haben ziemlich viele Rehe, Hasen, Rebhühner und sonstiges Wild in der Gegend (Traun-Auen). Aber Schlangen wären mir hier gottseidank noch nie über den Weg gelaufen.

Keine Ahnung wie ich da reagieren würde wenn das irgendwas größeres als eine Blindschleiche wäre. Aber ich glaub im Flachland in Oberösterreich bin ich da auch nicht allzusehr in Gefahr das herauszufinden.
 
Bei mir geht ein Bach durch das Grundstück (leider). Bei starken Regenfällen kommt es sogar vor das es Kreuzottern aus höheren Gefilden anspült. Bin schon zweimal gebissen worden und so harmlos wie oft gemeint wird sind die Bisse nicht! Je nach Kaliber fällt da Joggen für eine Woche aus. Oft weniger das Gift, aber die Folgeinfektion. Darum halte ich auch den Rasen immer kurz, dazu eine jagdwütige Katze und diverses "Werkzeug" in der Nähe.
Bei den ganzen Auflagen und Gesetzen bräuchte ich langsam einen Beauftragten für Umsiedlung.

Aufgrund der Nähe zum Wasser kann ich auch bestätigen das 99% der vergrämenden oder schützenden Hausmittel Nonsens sind. In der Werkstatt laufen oft diverse sehr laute Geräte zur Holz und Stahlbearbeitung, dazu eine Stereoanlage mit Bassbox, aber die Abwärme, Zuflucht ist doch für die meisten Tiere interessanter.

Gegen Maulwürfe und andere subterranische Angriffe habe ich den Gemüse und Kräutergarten mit der höchsten vergrabenen Betonrasenkante geschützt den es im Baumarkt gab.

Gegen Nacktschnecken ziehe ich alle zwei Monate eine Linie mit Metaldehydgranulat über die komplette Grundstückgrenze.

Gegen Maulwürfe an sich hilft am besten eine Katze die Gefallen daran findet sie zu jagen. Sehr selten das ich einmal einen Hügel in den letzten Jahren gesehen habe.
Ratten, Mäuse die gleiche Geschichte.
Zusätzlich fressen die dem Marder auch noch zu viel weg womit sie meistens umziehen und die Vögel überlegen es sich zweimal bei den Beeren etc. zu landen.

Gegen Rehe hilft eigentlich nur ein Zaun oder eine ordentliche Hecke. Hund habe ich leider keinen mehr, aber die Katze kommt mir sowieso effektiver zum Gartenschutz vor.

Ein weiteres Problem das ich einmal hatte waren Holzameisen. Da ein Ameisenbär leider zu teuer war musste ich die Nester gezielt auslöschen. Ohne Gift sieht man da alt aus. Viel hat nicht gefehlt und der alte Apfelbaum und die Schaukel wären draufgegangen. Wobei das übliche Nestgift zumindest bei mir kaum eine Wirkung hatte. Nach ein paar Litern Insektizid sieht die Sache aber schon anders aus.

Fallobst immer gleich entfernen, lockt nie Gutes an, Obstbäume die man nicht nutzt für den Smoker verwenden.
Frauen im Garten auch etwas bremsen was die Blütenpracht betrifft.

Harmonisch lebe ich mit den Eichhörnchen, Igeln und ein paar Kröten. Einen kleinen Holzstoß habe ich den Hirschkäfern überlassen, den Nussbaum können die Eichhörnchen vollständig verwenden.

Ist eben immer auch relevant wo man lebt. Irgendwo am Stadtrand oder so kann man sich so manches einbilden. Aber wenn man neben der "Wildnis" lebt hat man schnell ein paar ernste Probleme wenn man sich nicht effektiv durchsetzt.

Das gefährlichste was ich je hatte waren Zecken auf breiter Front an einer Seite einer Hecke. Da gab es dann einmal "The Fog", ein paar Igelbäder und seither war Ruhe.

Wenn ich daran denke als wir unser Haus gekauft haben... . Da war es noch Dschungel. Inzwischen kann man von A-Z Barfuß laufen.
Trotzdem muss man immer dahinter bleiben.

Ein kleines nerviges Problem ist aber derzeit der gepflasterte Gehweg seit ich kein Roundup mehr bekomme. Flammen bringt gar nichts, Gas und Strom probiert. Salzwasser selbst in extremer Konzentration hat auch 0 Effekt. Damit tötet man immer nur die Blätter ab. Ein Monat später ist das Unkraut wieder da. Wirklich hilfreich ist bislang nur der Rasentrimmer mit extra starkem Faden angewinkelt drüber. Aber da lasse ich mir noch etwas besseres einfallen.
 
Bei mir geht ein Bach durch das Grundstück (leider). Bei starken Regenfällen kommt es sogar vor das es Kreuzottern aus höheren Gefilden anspült. Bin schon zweimal gebissen worden und so harmlos wie oft gemeint wird sind die Bisse nicht! Je nach Kaliber fällt da Joggen für eine Woche aus. Oft weniger das Gift, aber die Folgeinfektion. Darum halte ich auch den Rasen immer kurz, dazu eine jagdwütige Katze und diverses "Werkzeug" in der Nähe.
Bei den ganzen Auflagen und Gesetzen bräuchte ich langsam einen Beauftragten für Umsiedlung.

Aufgrund der Nähe zum Wasser kann ich auch bestätigen das 99% der vergrämenden oder schützenden Hausmittel Nonsens sind. In der Werkstatt laufen oft diverse sehr laute Geräte zur Holz und Stahlbearbeitung, dazu eine Stereoanlage mit Bassbox, aber die Abwärme, Zuflucht ist doch für die meisten Tiere interessanter.

Gegen Maulwürfe und andere subterranische Angriffe habe ich den Gemüse und Kräutergarten mit der höchsten vergrabenen Betonrasenkante geschützt den es im Baumarkt gab.

Gegen Nacktschnecken ziehe ich alle zwei Monate eine Linie mit Metaldehydgranulat über die komplette Grundstückgrenze.

Gegen Maulwürfe an sich hilft am besten eine Katze die Gefallen daran findet sie zu jagen. Sehr selten das ich einmal einen Hügel in den letzten Jahren gesehen habe.
Ratten, Mäuse die gleiche Geschichte.
Zusätzlich fressen die dem Marder auch noch zu viel weg womit sie meistens umziehen und die Vögel überlegen es sich zweimal bei den Beeren etc. zu landen.

Gegen Rehe hilft eigentlich nur ein Zaun oder eine ordentliche Hecke. Hund habe ich leider keinen mehr, aber die Katze kommt mir sowieso effektiver zum Gartenschutz vor.

Ein weiteres Problem das ich einmal hatte waren Holzameisen. Da ein Ameisenbär leider zu teuer war musste ich die Nester gezielt auslöschen. Ohne Gift sieht man da alt aus. Viel hat nicht gefehlt und der alte Apfelbaum und die Schaukel wären draufgegangen. Wobei das übliche Nestgift zumindest bei mir kaum eine Wirkung hatte. Nach ein paar Litern Insektizid sieht die Sache aber schon anders aus.

Fallobst immer gleich entfernen, lockt nie Gutes an, Obstbäume die man nicht nutzt für den Smoker verwenden.
Frauen im Garten auch etwas bremsen was die Blütenpracht betrifft.

Harmonisch lebe ich mit den Eichhörnchen, Igeln und ein paar Kröten. Einen kleinen Holzstoß habe ich den Hirschkäfern überlassen, den Nussbaum können die Eichhörnchen vollständig verwenden.

Ist eben immer auch relevant wo man lebt. Irgendwo am Stadtrand oder so kann man sich so manches einbilden. Aber wenn man neben der "Wildnis" lebt hat man schnell ein paar ernste Probleme wenn man sich nicht effektiv durchsetzt.

Das gefährlichste was ich je hatte waren Zecken auf breiter Front an einer Seite einer Hecke. Da gab es dann einmal "The Fog", ein paar Igelbäder und seither war Ruhe.

Wenn ich daran denke als wir unser Haus gekauft haben... . Da war es noch Dschungel. Inzwischen kann man von A-Z Barfuß laufen.
Trotzdem muss man immer dahinter bleiben.

Ein kleines nerviges Problem ist aber derzeit der gepflasterte Gehweg seit ich kein Roundup mehr bekomme. Flammen bringt gar nichts, Gas und Strom probiert. Salzwasser selbst in extremer Konzentration hat auch 0 Effekt. Damit tötet man immer nur die Blätter ab. Ein Monat später ist das Unkraut wieder da. Wirklich hilfreich ist bislang nur der Rasentrimmer mit extra starkem Faden angewinkelt drüber. Aber da lasse ich mir noch etwas besseres einfallen.
Wir haben 5000qm mit Wald, Ringelnattern, Schlingnattern (edit:wahrscheinlich Verwechslung mit Kreuzotter), nahem Wasser, Wespen im Holzstoß und Hornissen in einem hohlen Baum. Kein Nachbar unter 1,5k., auf der Einen Seitd kilometerweit naturnaher Wald, auf der anderen Seite kilometerweit Wald und Felder...ich verstehe Dein Problem nicht.
Blüten und Bienen überall, wir mähen nur Wege frei, ich laufe aus Prinzip barfuß, auch im Wald oder im hohen Gras.
Mein Onkel hat einen Hof auf 1000m Seehöhe, ich bin praktisch in den Bergen aufgewachsen und musste knapp 40 werden um jemals eine Kreuzottdr aufrecht zu sehen.
Habe selten Zecken und mich hat weder jemals eine Schlange gebissen, noch hat mich in den letzten Jahren irgendetwas gestochen.
Einzig meine Frau hatte mal Pech, weil sie sich einen Bademantel angezogen hat...im Herbst, im Haus. Darin hatte sich offenbar leider eine Hornisse zum Überwintern eingenistet. Die Hornisse hat es leider nicht überlebt.
Ein Freund hatte einen Hornissenkrug in der Gartenhütte, man konnte normal aus und ein gehen, im nächsten Jahr kommen sie nicht wieder und wo Hornissen sind, gibt es wenige Wespen. Bienen jagen sie halt auch, aber so ist nun mal die Natur.
Die gepflasterte (alte Straßenpflastersteine) Einfahrt wird mittlerweile normal gemäht...grün ist sowieso schöner und die Steine bleiben kühler.
Wenn man in die Wildnis zieht, sollte man mMn lernen mit ihr zu leben, anstatt sie zu bekämpfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir haben 5000qm mit Wald, Ringelnattern, Kreuzottern, nahem Wasser, Wespen im Holzstoß und Hornissen in einem hohlen Baum. Kein Nachbar unter 1,5k., auf der Einen Seitd kilometerweit naturnaher Wald, auf der anderen Seite kilometerweit Wald und Felder...ich verstehe Dein Problem nicht.
Blüten und Bienen überall, wir mähen nur Wege frei, ich laufe aus Prinzip barfuß, auch im Wald oder im hohen Gras.
Habe selten Zecken und mich hat weder jemals eine Schlange gebissen, noch hat mich in den letzten Jahren irgendetwas gestochen.
Einzig meine Frau hatte mal Pech, weil sie sich einen Bademantel angezogen hat...im Herbst, im Haus. Darin hatte sich offenbar leider eine Hornisse zum Überwintern eingenistet. Die Hornisse hat es leider nicht überlebt.
Ein Freund hatte einen Hornissenkrug in der Gartenhütte, man konnte normal aus und ein gehen, im nächsten Jahr kommen sie nicht wieder und wo Hornissen sind, gibt es wenige Wespen. Bienen jagen sie halt auch, aber so ist nun mal die Natur.
Die gepflasterte (alte Straßenpflastersteine) Einfahrt wird mittlerweile normal gemäht...grün ist sowieso schöner und die Steine bleiben kühler.
Wenn man in die Wildnis zieht, sollte man mMn lernen mit ihr zu leben, anstatt sie zu bekämpfen.
würde gerne wissen wo ungefähr du zu Hause bist? den die Kreuzotter gibt es nicht überall die hat es gerne kühl und feucht ab einer Seehöhe von ca 500m
 
Bei uns will sich eine Hornisse beim Hauseingang sich ein zu Hause schaffen muss warte bis sie ausfliegt und die Öffnung verschließen noch hat sie keine Brut
 
würde gerne wissen wo ungefähr du zu Hause bist? den die Kreuzotter gibt es nicht überall die hat es gerne kühl und feucht ab einer Seehöhe von ca 500m
Ich hab sie offensichtlich verwechselt und war auch verwundert, weil ich sie nur aus den Bergen kannte. Ein Jäger aus der Gegend behauptete auch, dass es hier Kreuzottern gibt. Wie dem auch sei. Mein Onkel hat einen Hof auf über 1000m Seehöhe. Ich bin dort praktisch aufgewachsen und auch dort schon als Kind Barfuß auf den Feuchtwiesen herumgelaufen. Ich war schon in der Pubertät als ich zum ersten Mal überhaupt eine Kreuzotter sah. Und ich war über 40, als ich zum ersten mal eine aus der Nähe in aufrechter Drohhaltung erlebt habe.
Damals sind wir laufend von einem knapp 2000m hohen Gipfel vor einem nahenden Gewitter geflüchtet und mein Sohn, der vor mir lief, wäre aus Versehen in der hohen Wiese beinahe auf eine draufgesprungen.
Ich wohne im Mittelburgenland auf knapp 500m üA., mein Onkel in den niederen Tauern.
Bei uns will sich eine Hornisse beim Hauseingang sich ein zu Hause schaffen muss warte bis sie ausfliegt und die Öffnung verschließen noch hat sie keine Brut
Ja, ich habe auch diverse Löcher in der Isolierung und beim Dachstuhl mit Drahtgitter verschlossen aber im Baumstamm stören sie nicht. Dort sind sie alle paar Jahre mal, hin und wieder ziehen auch Wespen ein.
 
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Weshalb hast du ein großes Grundstücke, wenn du darin so lebst, als befindest du dich in einem Kriegsgebiet?

Danke. Ich finde das ganz schrecklich zu lesen, was der mit der Natur macht. Schlangen töten? Roundup und andere Gifte verwenden? "Ein paar Liter Pestizid"? :oops: Wege abflämmen? Solche Leute sollten in einer Betonwüste leben :( Mit "Leben mit der Natur" hat das nichts zu tun, wenn man alles killt, was einem nicht zusagt. Das passt auch gar nicht hierher, diese Einstellung, da die anderen Beiträge duchwegs positiv sind. Mich macht so ein Verhalten traurig, ich wünschte, ich hätte das nie gelesen.
 
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