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Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Frauen sich zum Sex mit mir verführen lassen und es auch richtig genießen können, obwohl sie strikt von sich behaupten weder lesbisch noch bisexuell zu sein. Offenbar scheint da wohl doch generell eine latente Leidenschaft in Frauen zu schlummern, sich gelegentlich zum Sex mit dem eigenen Geschlecht einzulassen, bzw. sich gerne mal dazu verführen lassen. Oder ist es wohl eher nur aus Mitleid, wenn sie darum gebeten werden?
Meine sexuelle Orientierung wird hauptsächlich durch dauerhafte Anziehung, Beziehungsvorstellungen und meine Selbstidentifkation bestimmt - aber nicht durch einzelne sexuelle Handlungen.
Nur weil eine Frau mal mit einer Frau schläft, heißt das nicht automatisch, dass sie lesbisch oder bisexuell sein muss.
Es bedeutet eigentlich nur, dass sie in dem Moment Lust auf diese Erfahrung hatte.
Ich muss da immer an den Satz denken: Wer hin und wieder gerne Salat isst, wird dadurch auch nicht zum Vegetarier.