Eigentlich hetero

Der Verglleich mit dem Salatessenden nicht Vegetarier ist trotzdem, technisch, als auch logisch, unstimmig.

Wer hin und wieder das eigene Geschlecht vernascht, mag sich selbst als Heterosexuell bezeichnen, aber er ist es nicht, er ist Bisexuell.
warum kann er nicht das sein, als das er sich bezeichnet und nicht das wie du ihn klassifizierst?
 
Das ändert nichts. Eine Frau dir hin und wieder eine Frau vernascht ist auch nicht heterosexuell.
das geht schon sehr stark ins totalitäre. immer wenn menschen eingeteilt werden und das individium missachtet wird, kommt für den einzelnen nichts gutes dabei heraus. ich will da jetzt keine bsp. aus der geschichte bringem, aber ich denke du kannst es dir vorstellen und solltest deine meinung überdenken.
 
Ich muss da immer an den Satz denken: Wer hin und wieder gerne Salat isst, wird dadurch auch nicht zum Vegetarier.

Ich hab den Satz mal in einer Comedy-Show gehört, in der es auch ums "schwul sein" ging und fand ihn einfach nur lustig.
Ist er zu 100% korrekt auf sexuelle Identität anwendbar? Nö, weil die meisten auch keinen Sex mit Salat haben!
Ist es eine schöne Analogie zum Thema? Absolut!
Habe ich damit ausdrücken wollen, dass ich mein vorheriges "einzelne" auf einmal durch "hin und wieder" ersetzen möchte? Nö, sonst hätte ich ja auch nicht zwei Sätze vorher etwas anderes geschrieben.

Es war einfach nur ein Satz, an den ich denken musste, weil ich ihn lustig fand.
Mehr nicht.

Ich hätte auch schreiben können, dass ich an Dirk Bach denken musste, weil ich auf der Arbeit das Hörspiel "Rumo und die Wunder im Dunkeln" gehört habe und er ja schwul war. Hätte das an meiner ursprünglichen Aussage irgendetwas geändert? Nein, absolut nicht.

Aber das ich einen Satz mit den Vegetariern im Kopf hatte, ist ein absolutes No-Go.... was zum Geier ist falsch bei euch?
 
Hier zu diskutieren ist sinnlos.
Hier werden Fakten ignoriert und es gilt nur, wie sich gerade jemand identifiziert und wenn sich jemand grad als Katze fühlt, dann is er eine Katze.
Auf dieser Basis kann man nicht mit Fakten argumentieren
 
das geht schon sehr stark ins totalitäre. immer wenn menschen eingeteilt werden und das individium missachtet wird, kommt für den einzelnen nichts gutes dabei heraus. ich will da jetzt keine bsp. aus der geschichte bringem, aber ich denke du kannst es dir vorstellen und solltest deine meinung überdenken.
@Mitglied #440959 hat mMn einfach seine Auffassung davon geäussert, was "heterosexuell“ bedeutet. Man kann das anders sehen, klar. Aber daraus direkt einen Bezug zu Totalitarismus oder historischen Entwicklungen abzuleiten, finde ich ziemlich weit hergeholt.
Nicht jede Einordnung oder Begriffsdefinition ist automatisch ein Angriff auf das Individuum. Wir definieren und kategorisieren ständig Dinge, sonst wären Diskussionen kaum möglich. Ob seiner Aussage stimmt oder nicht, kann man diskutieren. Aber "totalitär“ ist sie deswegen noch lange nicht.
 
@Mitglied #440959 hat mMn einfach seine Auffassung davon geäussert, was "heterosexuell“ bedeutet. Man kann das anders sehen, klar. Aber daraus direkt einen Bezug zu Totalitarismus oder historischen Entwicklungen abzuleiten, finde ich ziemlich weit hergeholt.
Nicht jede Einordnung oder Begriffsdefinition ist automatisch ein Angriff auf das Individuum. Wir definieren und kategorisieren ständig Dinge, sonst wären Diskussionen kaum möglich. Ob seiner Aussage stimmt oder nicht, kann man diskutieren. Aber "totalitär“ ist sie deswegen noch lange nicht.
Verstehe ich, aber ich teile deine Meinung nicht. Wer so streng einordnet tut das aus einem totalitären Zugang zu einer scheinbaren Ordnung die es nicht gibt. Die Welt ist nicht Schwarz auch nicht Weiß sie ist Grau. Und darin befinden sich unendlich viele Möglichkeiten.
 
Verstehe ich, aber ich teile deine Meinung nicht. Wer so streng einordnet tut das aus einem totalitären Zugang zu einer scheinbaren Ordnung die es nicht gibt. Die Welt ist nicht Schwarz auch nicht Weiß sie ist Grau. Und darin befinden sich unendlich viele Möglichkeiten.
Richtig
Es gibt nicht nur schwul/lesbisch und hetero, es gibt auch Bi ;)
 
Verstehe ich, aber ich teile deine Meinung nicht. Wer so streng einordnet tut das aus einem totalitären Zugang zu einer scheinbaren Ordnung die es nicht gibt. Die Welt ist nicht Schwarz auch nicht Weiß sie ist Grau. Und darin befinden sich unendlich viele Möglichkeiten.
Dass die Welt nicht nur schwarz und weiss ist, da bin ich bei dir. Aber auch in einer grauen, komplexen Welt brauchen Begriffe irgendwo Grenzen, sonst verlieren sie ihren Sinn. Man kann darüber streiten, wo diese Grenzen liegen, genau dafür sind Diskussionen da. Aber jemandem wegen eine Definition gleich einen totalitären Zugang zu unterstellen, finde ich etwas überzogen.
Am Ende reden wir hier über unterschiedliche Auffassungen eines Begriffs, nicht über den Versuch, Menschen in eine ideologische Ordnung zu zwingen.
 
Dass die Welt nicht nur schwarz und weiss ist, da bin ich bei dir. Aber auch in einer grauen, komplexen Welt brauchen Begriffe irgendwo Grenzen, sonst verlieren sie ihren Sinn. Man kann darüber streiten, wo diese Grenzen liegen, genau dafür sind Diskussionen da. Aber jemandem wegen eine Definition gleich einen totalitären Zugang zu unterstellen, finde ich etwas überzogen.
Am Ende reden wir hier über unterschiedliche Auffassungen eines Begriffs, nicht über den Versuch, Menschen in eine ideologische Ordnung zu zwingen.
Täusch dich nicht, am Anfang steht immer die Zuordnung. User haben hier gesagt das diese Art der Klassifizierung nicht einverstanden sind. Sie sehen sich nicht so, sie wurden zurechtgewissen und eingeteilt. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
 
Ich spiele jetzt kurz Spieglein:
das geht schon sehr stark ins totalitäre. immer wenn menschen eingeteilt werden und das individium missachtet wird, kommt für den einzelnen nichts gutes dabei heraus. ich will da jetzt keine bsp. aus der geschichte bringem, aber ich denke du kannst es dir vorstellen und solltest deine meinung überdenken.
Verstehe ich, aber ich teile deine Meinung nicht. Wer so streng einordnet tut das aus einem totalitären Zugang zu einer scheinbaren Ordnung die es nicht gibt. Die Welt ist nicht Schwarz auch nicht Weiß sie ist Grau. Und darin befinden sich unendlich viele Möglichkeiten.

Ich verstehe deine Angst vor der Klassifizierung in deinem suggerierten Kontext. Aber die notwendige Folgerung die du ziehst existiert nicht. Viel mehr ist für eine Sachliche Diskussion eine Definition und Einordnung wichtig. Nur so können wir überhaupt sicher gehen, dass wir vom Gleichen sprechen und unnötige Missverständnisse vermeiden. Wir müssen dazu nicht einmal in unseren Definitionen übereinstimmen! Wir brauchen sie dennoch für einen vernünftigen Diskurs.
Das beharren auf einer bestimmten Definitionen kann manchmal Sinn machen und manchmal nicht. Es kommt auf den Kontext an.

Aber was ich vor allem aufzeigen wollte ist der starke Kontrast zwischen deiner (berechtigten) Abneigung für totalitäre Aussagen und deiner eigenen totalitären Aussage. (nur als Anstoß zur Reflexion und nicht bös gemeint)
 
Zuletzt bearbeitet:
Täusch dich nicht, am Anfang steht immer die Zuordnung. User haben hier gesagt das diese Art der Klassifizierung nicht einverstanden sind. Sie sehen sich nicht so, sie wurden zurechtgewissen und eingeteilt. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
Ein Mann, der regelmäßig auch mit Männern schläft, ist halt nicht hetero. Vollkommen egal als was er sich sieht.
Dafür gibt es dann den Begriff bisexuell.
Oder ist er, wenn er sich als Hund sieht, dann auch ein Hund für dich? Oder ist er doch immer noch ein Mensch?
 
das geht schon sehr stark ins totalitäre. immer wenn menschen eingeteilt werden und das individium missachtet wird, kommt für den einzelnen nichts gutes dabei heraus. ich will da jetzt keine bsp. aus der geschichte bringem, aber ich denke du kannst es dir vorstellen und solltest deine meinung überdenken.
So ein Blödsinn.
Mir ist das grundsätzlich absolut egal, soll jeder sein wie er will. Aber wozu genau bezeichnest Du Dich denn als heterosexuell, warum ordnet Du Dir denn überhaupt dieser Kategorie zu, wenn das doch so schlimm ist?
Wozu gibt es Namen für Farben, Tätigkeiten, oder Eigenschaften, ist doch wurscht, wenn gelb für mich grün heißt, interessiert das keine Sau. Nur wenn Du mir dann ein gelbes Etwas zeigen willst, werde ich halt nicht wissen wovon Du redest.
Wenn für eine Frau, die hin und wieder Frauen vernascht Kategorisierung unerwünscht ist, wird sie sich auch nicht als Heterosexuell bezeichnen müssen oder wollen, dann ist das einfach wurscht.

Aber das ich einen Satz mit den Vegetariern im Kopf hatte, ist ein absolutes No-Go.... was zum Geier ist falsch bei euch?
Der Satz ergab nur für mich, im Zusammenhang mit dem was Du in Deinem ersten Beitrag vorher geschrieben hast, überhaupt keinen Sinn. Und das habe ich zum Ausdruck gebracht, mehr nicht.
 
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Das ändert nichts. Eine Frau dir hin und wieder eine Frau vernascht ist auch nicht heterosexuell.
Naja, sexuelle Anziehung und eine konkrete geschlechtliche Handlung sind zwei Paar Schuhe. Eine Person, die sich einmalig aus Interesse am eigenen Geschlecht ausprobiert oder beispielsweise beruflich gleichgeschlechtlichen Sex hat, sich aber sonst zum anderen Geschlecht hingezogen fühlt, würde ich jetzt nicht zwingend als bisexuell bezeichnen. Das gibt mMn die Definition von bisexuell nicht her.
 
Ein Mann, der regelmäßig auch mit Männern schläft, ist halt nicht hetero. Vollkommen egal als was er sich sieht.
Dafür gibt es dann den Begriff bisexuell.
Oder ist er, wenn er sich als Hund sieht, dann auch ein Hund für dich? Oder ist er doch immer noch ein Mensch?
Was ist für dich ein biologisch geborener Mann der sich als Frau sieht?
 
Naja, sexuelle Anziehung und eine konkrete geschlechtliche Handlung sind zwei Paar Schuhe. Eine Person, die sich einmalig aus Interesse am eigenen Geschlecht ausprobiert oder beispielsweise beruflich gleichgeschlechtlichen Sex hat, sich aber sonst zum anderen Geschlecht hingezogen fühlt, würde ich jetzt nicht zwingend als bisexuell bezeichnen. Das gibt mMn die Definition von bisexuell nicht her.
Das habe ich auch nicht getan und es ging auch nicht um einen beruflichen Kontext.
Wir könnten aber natürlich auch noch darüber diskutieren, ob man Menschen, die beruflich Sex mit anderen haben, Sexworker nennen darf, oder ob das eine böse Kategorisierung ist.
Oder ob das gar keine Sexworker sind, sondern Models oder Tänzerinnen.
 
Wozu gibt es Namen für Farben, Tätigkeiten, oder Eigenschaften, ist doch wurscht, wenn gelb für mich grün heißt, interessiert das keine Sau. Nur wenn Du mir dann ein gelbes etwas zeigen willst, werde ich halt nicht wissen wovon Du redest.
Wenn man Dinge mit Menschen gleichsetzt wird es halt im allgemeinen immer Schwierig bzw. für manche machts das einfacher in Bezug auf die Denkanstrengung.
Mir ist das grundsätzlich absolut egal, soll jeder sein wie er will.
Wenigstens das macht ja Hoffnung.
 
Wenn man Dinge mit Menschen gleichsetzt wird es halt im allgemeinen immer Schwierig bzw. für manche machts das einfacher in Bezug auf die Denkanstrengung.
Geh bitte, dem jungen Mädel springst im Falle einer schwachsinnigen Analogie zur Hilfe wenn man sie hinterfragt, mir willst Du totalitäre Tendenzen vorwerfen wenn ich Eigenschaften als Vergleich anbringe?
Das ist einfach nur lächerlich.
Warum in aller Welt bezeichnest Du Dich als heterosexuellen Mann? Ist doch Kategorisierung.
 
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