Als Hetero an Männern aufgeilen

Warum ist euch das so wichtig ob er Hetero aber eigentlich Bi ist? Es verwässert den Thread VOLLKOMMEN unnötig weil's wurscht is, keiner hier kennt in persönlich. 🤷‍♂️

Edit: gerade auf dieser Plattform erwarte ich mir mehr Toleranz
 
Warum ist euch das so wichtig ob er Hetero aber eigentlich Bi ist? Es verwässert den Thread VOLLKOMMEN unnötig weil's wurscht is, keiner hier kennt in persönlich. 🤷‍♂️

Edit: gerade auf dieser Plattform erwarte ich mir mehr Toleranz
Aber kopfkratz. Ist das nicht das Thema? Auch hier ist es "unüblich" dass hetero Männer sich an Männer aufgeilen. Das ist dann das " eigentlich hetero".
 
Ich bin seit ich denken kann hetero.
Immer der aktive Part in der Beziehung und immer auf Frauen aus.
Mit 16 hat man dann sich unter den guten Kumpels beim nächtlichen zocken ausprobiert und sich gegenseitig einen geblasen, einfach um es mal ausprobiert zu haben.
Mit meiner Frau habe ich dann ausprobiert dass sie während dem Blowjob an meinem Loch spielt oder es leckt.
Was mich unglaublich geil gemacht hat.
Das war für sie noch in Ordnung.
Vor 1.5 Jahren gab es dann bei uns mal eine Zeit wo wir öfter getrennt geschlafen haben.
Und irgendwie bekomm man dann Gedanken durch Pornos, kopfkino etc.
Dann wurde mal einen Männerporno geschaut, dann ein zweiter, dann wurde selektiert welche Art von Schwänzen mich geil macht und irgendwann wollte ich dann meinen eigenen Schwanz in den Mund nehmen, was aber nicht klappte. Doch als er da so baumelte dachte ich mir: mhm dann probieren wir mal das schlucken aus.
Gesagt getan
Easy nicht schlimm
Dann wurde in der Abwesenheit meiner Frau mal ihr Dildo ausprobiert. Auch kein Problem.
Die Sessions an schwulen Pornos wurden dann häufiger, doch als ich es ihr dann mal gebeichtet habe als es eine Aussprache gab, fand sie es unglaublich abturnend dass ich mein Sperma schlucke und im Bett liege und mir ihren Dildo reinschiebe
Geht es mehreren hetero Männern hier so mit solchen Phantasien bzw. Was habt ihr dann unternommen?
Liebe Grüße
Na vielleicht bist du gar nicht rein hetero?
 
Warum ist euch das so wichtig ob er Hetero aber eigentlich Bi ist? Es verwässert den Thread VOLLKOMMEN unnötig weil's wurscht is, keiner hier kennt in persönlich. 🤷‍♂️

Edit: gerade auf dieser Plattform erwarte ich mir mehr Toleranz

Verwässert wird eigentlich nicht. Andere Hetero-Männer, an die die Eingangsfrage gerichtet war, haben eben mehrheitlich geantwortet, dass sie kein Interesse an anderen Männern haben und es ihnen daher nicht so geht wie dem TE.

Vermutlich wollte niemand "intolerant" sein oder den TE "schubladisieren", im Gegenteil, es herrscht ziemlicher Konsens, dass alle so sein dürfen sollen, wie sie möchten, und es daher kein "Stigma" für den TE darstellen sollte, wenn er sich zu seiner sexuellen Orientierung "bekennt" oder sie zumindest "kennt".

Ob ihn das wirklich glücklich machen wird, sei dahingestellt, aber zumindest könnte es mehr innere Klarheit schaffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber kopfkratz. Ist das nicht das Thema? Auch hier ist es "unüblich" dass hetero Männer sich an Männer aufgeilen. Das ist dann das " eigentlich hetero".

Das Thema ist, dass jemand verunsichert ist und deshalb die Bestätigung sucht, dass er in Ordnung ist, und dass er die Zuwendung seiner Frau wiederbekommen möchte.

Stundenlang zu diskutieren, in welche Schublade er gehört, ist recht amüsant, aber auch oberflächlich, etwas erbärmlich und unangebracht.

Leider ist das die normale Eigendynamik von Foren allgemein und dem EF im Besonderen, weil es schwer ist, über Sexualität und Gefühle ehrlich und ohne Verurteilung zu reden, während es bequem und einfach ist, mehr oder weniger trefflich über Kategorien und Schubladen zu philosophieren.

Und weil die meisten Menschen, glaube ich, tatsächlich diese Schubladen für wichtig halten.
 
Edit: gerade auf dieser Plattform erwarte ich mir mehr Toleranz
OK, ich toleriere den strikten Veganer. Ich kratz mich aber schon ein bissi am Kopf, wenn sich herausstellt, dass er auch mal den einen oder anderen Burger verdrückt :mrgreen:

Schubladen sind praktisch: Man steckt alles rein, was einem nicht passt, und denkt: alles ist sortiert. Das Leben wirft blöderweise ständig Sachen rein, die so gar nicht hineinpassen.
 
IHR stigmatisiert IHN
Nö.
Homosexualität und Bisexualität sind kein Stigma.
Es sind einfach Neigungen. Nicht mehr, nicht weniger. Und ich finde es eigentlich sehr unterirdisch den Menschen gegenüber, die Neigungen ehrlich und offen kommunizieren und die dafür gesorgt haben, dass es gelebt werden darf ohne von der Gesellschaft eben verurteilt zu werden.
Weil das war ein langer Kampf.

Bis die "eigentlich hetero" Fraktion auftauchte, die, teilweise, so wie ich es erleben durfte, mit einem Lächeln, schenkelklopfend die Homosexuellen- Witze begleitet.
Ganz ehrlich, mich berührt das sehr, wenn heute noch jemand auf der eigene Geschlecht so reflektiert aber in Panik ausbricht wenn ein Wort wie bi oder homosexuell erscheint

Aber möglicherweise hat du Recht und der te ist erst 17 und in der Selbstfindungsphase. Da kann und sollte man natürlich etwas sensibler sein.
 
Aber möglicherweise hat du Recht und der te ist erst 17 und in der Selbstfindungsphase. Da kann und sollte man natürlich etwas sensibler sein.
Er spricht von seiner Frau und liest sich alles eher langjährig, also vermutlich mindestens 25-30, wenn nicht sogar noch mehr aufwärts.
Jedenfalls ein Alter indem man die Reife zur Reflektion schon haben sollte.

Aber gut, mein EIGENTLICH HETERO Spezl ist ja jetzt auch schon Mitte 30 - also vergiss es. 🤗
 
über Sexualität und Gefühle ehrlich und ohne Verurteilung zu reden, während es bequem und einfach ist, mehr oder weniger trefflich über Kategorien und Schubladen zu philosophieren.

Der Satz "Du bist vermutlich bisexuell" gehört zwangsläufig zur Kategorie "Schubladen", also negativ besetzt?
Warum?

Kann er nicht genauso eine neutral oder freundlich gemeinte Feststellung sein, ehrlich und ohne Verurteilung?
 
Warum ist euch das so wichtig ob er Hetero aber eigentlich Bi ist? Es verwässert den Thread VOLLKOMMEN unnötig weil's wurscht is, keiner hier kennt in persönlich. 🤷‍♂️

Edit: gerade auf dieser Plattform erwarte ich mir mehr Toleranz
Wir wären eh alle ganz schrecklich tolerant wenn er sich als Bi outen würde.
 
Zu meinem Glück hatte mich in meiner Jugend ein Freund von mir zu meinem ersten Sex überhaupt verführt. Ich kannte die Begriffe „schwul“ und Homo“ damals noch gar nicht, bevor er sagte: „Jetzt sind wir zwei Homos.“ Jedenfalls hatte er damit nicht Recht. Er war tatsächlich schwul, ich allerdings nicht. Spaß hatte es mit ihm aber trotzdem gemacht. In der Folgezeit stand ich jedoch ausschließlich auf Mädchen/Frauen, ohne Ausnahme.
Nachdem ich mich aber ein Leben lang mit ihnen ausgetobt habe, denke ich öfters auch an die Anfangszeit zurück. Ich hätte keinerlei Probleme, mich auch heute noch mit Männern zu vergnügen, wenn sie das gewisse etwas haben. Meist ist es nicht das Aussehen, sondern das Wesen an sich, was passen muss (genau wie bei den Frauen). Mir macht es am meisten Spaß, wenn ich jemandem sexuelles Vergnügen bis zum Höhepunkt bereiten kann und wir gemeinsam auf unser Vergnügen kommen. Ob es Frau oder Mann ist, spielt weniger eine Rolle. Offiziell nennt man es Bi. Mir ist das allerdings völlig egal. Und meiner Partnerin auch.
Das Unterscheiden, Einordnen und Kategorisieren in der Sexualität ist das, was alles kaputt macht. Nur das führt zu Selbstzweifel und angeblichen Betrugsvorwürfen. Lasst das sein und habt einfach Spaß, wie ihr seid. Das Leben ist zu kurz, um Zeit mit Vorwürfen und Zweifeln zu verschwenden, die niemanden etwas Gutes bringen. Freut euch stattdessen, dass die Palette zum Spaßhaben einfach noch ein Stück größer geworden ist, wenn ihr solch eine Lust bei euch verspürt.
 
sehr interessanter Beitrag!
Bei mir ist es so, dass wir seit 20 Jahren verheiratet sind und sich in den letzten Jahren unser Sexleben gegen NULL entwickelt hat. Mich törnt halt ab, wenn eine Frau meckert und zickig ist... Da spielt bei mir zuviel der Kopf mit. Meine Frau hat aber auch nicht den großen Drang nach Sex, da ich sie offensichtlich im Laufe der Jahre körperlicht nicht mehr so anspreche, wie sie es gerne hätte.

Gleichzeitig habe ich in den letzten Jahren immer mehr das Bedürfnis einen Schwanz in mir (Mund & Arsch) zu spüren... Meine Frau hat keine Ahnung und würde wahrscheinlich ausflippen! Hab schon überlegt, ob ich nicht mal eine Transe besuche, da ich Männer nicht anziehend finde

Es ist eine blöde Situation und ich hoffe, dass sich das noch irgendwie einspielt, denn sonst sehe ich für unsere Ehe schwarz
Sie ist im Wechsel wie ich vermute. Ehrlichkeit und Gespräche helfen...
 
Der Satz "Du bist vermutlich bisexuell" gehört zwangsläufig zur Kategorie "Schubladen", also negativ besetzt?
Warum?

Kann er nicht genauso eine neutral oder freundlich gemeinte Feststellung sein, ehrlich und ohne Verurteilung?
Kann er. Muss er aber nicht.

Wenn ihn jemand mit homosexuell Neigungen äußert, bedeutet er "Du bist vermutlich ein bisschen wie wir".

Wenn ihn jemand, der Bisexualität brüsk von sich weißt, äußert, bedeutet er "Du bist anders als wir".
 
Der Satz "Du bist vermutlich bisexuell" gehört zwangsläufig zur Kategorie "Schubladen", also negativ besetzt?
Warum?

Kennst du irgendjemanden, der sich gerne von wildfremden Leuten 20x hintereinander erklären lässt, in welche Schublade er gehört? Kennst du jemanden, der auf so etwas reagieren würde, indem er sich mal einfach so überzeugen lässt und seine lebenslange Selbstdefinition von heute auf morgen komplett umstellt?

Die Frage ist, ob man darauf pochen will, dass man recht hat - oder ob man lieber mit jemandem eine Verbindung aufbauen möchte, die vielleicht auf beiden Seiten zu neuen Erkenntnissen führen könnte.
 
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