Eigentlich hetero

Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Frauen sich zum Sex mit mir verführen lassen und es auch richtig genießen können, obwohl sie strikt von sich behaupten weder lesbisch noch bisexuell zu sein. Offenbar scheint da wohl doch generell eine latente Leidenschaft in Frauen zu schlummern, sich gelegentlich zum Sex mit dem eigenen Geschlecht einzulassen, bzw. sich gerne mal dazu verführen lassen. Oder ist es wohl eher nur aus Mitleid, wenn sie darum gebeten werden?

Meine sexuelle Orientierung wird hauptsächlich durch dauerhafte Anziehung, Beziehungsvorstellungen und meine Selbstidentifkation bestimmt - aber nicht durch einzelne sexuelle Handlungen.

Nur weil eine Frau mal mit einer Frau schläft, heißt das nicht automatisch, dass sie lesbisch oder bisexuell sein muss.
Es bedeutet eigentlich nur, dass sie in dem Moment Lust auf diese Erfahrung hatte.

Ich muss da immer an den Satz denken: Wer hin und wieder gerne Salat isst, wird dadurch auch nicht zum Vegetarier.
 
Ich muss da immer an den Satz denken: Wer hin und wieder gerne Salat isst, wird dadurch auch nicht zum Vegetarier.
Nicht Vegetarier zu sein heißt nicht nur Fleisch zu essen.

Der Mensch ist biologisch gesehen ein Allesfresser. Wenn er also weder vegan noch vegetarisch ist, dann ist er ein Allesfresser.

Der Vergleich is schlecht.
 
@Mitglied #521068 Das ist deine Meinung! Und du hast jedes Recht dazu!

Meine Analogie zeigt lediglich auf, dass einzelne Verhaltensweisen nicht automatisch die Zugehörigkeit zu einer Kategorie oder Identität definieren.

Ich habe nicht behauptet, dass eine Frau heterosexuell ist, weil sie normalerweise Männer bevorzugt, so wie ein Allesfresser Fleisch isst - sondern dass eine einzelne Handlung keine Identität ausmacht. Abgesehen davon ist es für den Vergleich weitestgehend egal, ob Nicht-Vegetarier biologisch Allesfresser sind.

Aber wenn dein Ziel war, meine Analogie "technisch" zu kritisieren, ohne auch nur ein klitzekleines bisschen auf den Hauptgedanken einzugehen... dann ist die Kritik nicht unbverechtigt! Wobei du das ja sicherlich nicht machen würdest, weil du ja auch weißt, dass der Hauptgedanke das Entscheidende bei einer Analogie ist.

Ich musste einfach die Chance nutzen, so häufig wie möglich Analogie zu schreiben.. und ich schäme mich nicht!
 
@Mitglied #521068 Das ist deine Meinung! Und du hast jedes Recht dazu!

Meine Analogie zeigt lediglich auf, dass einzelne Verhaltensweisen nicht automatisch die Zugehörigkeit zu einer Kategorie oder Identität definieren.

Ich habe nicht behauptet, dass eine Frau heterosexuell ist, weil sie normalerweise Männer bevorzugt, so wie ein Allesfresser Fleisch isst - sondern dass eine einzelne Handlung keine Identität ausmacht. Abgesehen davon ist es für den Vergleich weitestgehend egal, ob Nicht-Vegetarier biologisch Allesfresser sind.

Aber wenn dein Ziel war, meine Analogie "technisch" zu kritisieren, ohne auch nur ein klitzekleines bisschen auf den Hauptgedanken einzugehen... dann ist die Kritik nicht unbverechtigt! Wobei du das ja sicherlich nicht machen würdest, weil du ja auch weißt, dass der Hauptgedanke das Entscheidende bei einer Analogie ist.

Ich musste einfach die Chance nutzen, so häufig wie möglich Analogie zu schreiben.. und ich schäme mich nicht!
Viele Menschen brauchen die strikte Einordnung in Kategorien, denn nur so entsteht ein „Wir“ und ein „Die“.

In Wirklichkeit ist das jedoch wenig wertvoll. Jeder Mensch ist, wie er ist. Ob andere dafür eine bestimmte Klassifizierung oder einen Begriff haben, ist letztlich irrelevant. Entscheidend ist der Mensch selbst, nicht die Schublade, in die man ihn steckt.
 
@Mitglied #521068 Das ist deine Meinung! Und du hast jedes Recht dazu!

Meine Analogie zeigt lediglich auf, dass einzelne Verhaltensweisen nicht automatisch die Zugehörigkeit zu einer Kategorie oder Identität definieren.

Ich habe nicht behauptet, dass eine Frau heterosexuell ist, weil sie normalerweise Männer bevorzugt, so wie ein Allesfresser Fleisch isst - sondern dass eine einzelne Handlung keine Identität ausmacht. Abgesehen davon ist es für den Vergleich weitestgehend egal, ob Nicht-Vegetarier biologisch Allesfresser sind.

Aber wenn dein Ziel war, meine Analogie "technisch" zu kritisieren, ohne auch nur ein klitzekleines bisschen auf den Hauptgedanken einzugehen... dann ist die Kritik nicht unbverechtigt! Wobei du das ja sicherlich nicht machen würdest, weil du ja auch weißt, dass der Hauptgedanke das Entscheidende bei einer Analogie ist.

Ich musste einfach die Chance nutzen, so häufig wie möglich Analogie zu schreiben.. und ich schäme mich nicht!
Schau. Du kannst gerne von beiden Ufern naschen. Dann bist du aber nicht hetero... Es gibt dafür sogar einen Namen. Bisexuell.
 
Na dann ist ja deine Welt wieder in Ordnung, wenn alle in dein Schubladensystem passen ;)
Das hat nichts mit Schublade zu tun. Es ist schlichtweg falsch. Hetero kommt vom griechische heteros und was das bedeutet kannst du gerne selbst nachschlagen.

Ist es für euch so schlimm, euch als bisexuell zu bezeichnen, wenn ihr auf beide Geschlechter steht? Es ist ja nichts schlimmes, sondern einfach nur der richtige Begriff dafür. Oder wollen es so viele nicht wahr haben, dass sie bi sind?
 
Tja. Was ich mich Frage woher die vielen Bi-Männer plötzlich kommen.
Die waren schon immer da ... Hetero und Homo dürften wohl lediglich Extreme auf einer Skala sein.
Ich denke man ist mit gestiegenem Alter und gefestigten Rollenverständnis und ausreichendem Bi Faktor dann eher in der Lage für solche Sexperimente.

Gesellschaftlich hat sich halt (aktuell und global gesehen zumindest teilweise ... wir leben ja eigentlich in einer Welt unterschiedlicher "Entwicklungsstadien") wieder einmal etwas im Bereich Sichtbarkeit und Akzeptanz getan ..

Wenns't dann auch geschichtlich ein bisserle in's Detail gehst Römer und Wikinger z.B. war eher Entscheidend, wer der "Empfangende" Teil ist ... bei den Wikingern hat es dafür sogar einen eigenen Begriff gegeben ... der war dann auch Grund für eine Frau "Scheidung" einzureichen ...

Aktive Penetration wurde in der Regel mit Männlichkeit und Dominanz in Verbindung gebracht ...
 
Das hat nichts mit Schublade zu tun. Es ist schlichtweg falsch. Hetero kommt vom griechische heteros und was das bedeutet kannst du gerne selbst nachschlagen.

Ist es für euch so schlimm, euch als bisexuell zu bezeichnen, wenn ihr auf beide Geschlechter steht? Es ist ja nichts schlimmes, sondern einfach nur der richtige Begriff dafür. Oder wollen es so viele nicht wahr haben, dass sie bi sind?
Ja du hast recht. Männer mit Frauen => heterosexuell. Männer mit Männer und Frauen, Frauen mit Männer und Frauen => bisexuell.
Ich hoffe dein Weltbild ist jetzt wieder in Ordnung und die Bauecke in dienem Kopf ist ordentlich zusammengeräumt.
 
Schau. Du kannst gerne von beiden Ufern naschen. Dann bist du aber nicht hetero... Es gibt dafür sogar einen Namen. Bisexuell.
Ich habe das Gefühl, du kritisierst nur des Kritisierens wegen und liest nur das, was du lesen möchtest.

Ich versuche das mal erneut:
Ausschlaggebend für meine sexuelle Orientierung sind dauerhafte Anziehung, meine Vorstellungen von Beziehungen und wie ich mich selbst einordne, nicht einzelne sexuelle Handlungen!
Meine gesamte sexuelle Identität, Ansicht zu Beziehungen etc. ändert sich ja nicht, weil ich mal eine Frau küssen möchte.

Wenn du eine andere Sichtweise darauf hast und deine sexuelle Identität in eine Schublade stecken möchtest, in der man auf magische Weise schwul wird, wenn man mal einen Schwanz in den Mund nehmen möchte - dann ist das deine Meinung und du hast jedes Recht dazu!
Aber du darfst anderen nicht vorschreiben, was sie zu fühlen und denken haben, wenn sie nicht deinem "gedankenkonstrukt" entsprechen.
 
sondern dass eine einzelne Handlung keine Identität ausmacht.
Eine einzelne Handlung natürlich nicht. Aber hin und wieder Salat essen, oder hin und wieder Frauen vernaschen sind zwei grundverschiedene Dinge.
Eine Frau die heterosexuell, ein Mann der heterosexuell ist, mag vielleicht ein mal, womöglich auch zwei mal, das eigene Geschlecht ausprobieren und muss deshalb nicht zwangsläufig bisexuell sein.
Aber hin und wieder, also regelmäßig, nicht nur Versuchsweise, das eigene Geschlecht zu vernaschen wäre wohl das, was man allgemein unter Bisexualität versteht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine einzelne Handlung natürlich nicht. Aber hin und wieder Salat essen, oder hin und wieder Frauen vernaschen sind zwei grundverschiedene Djnge.
Eine Frau die heterosexuell, ein Mann der heterosexuell ist, mag vielleicht ein mal, womöglich auch zwei mal, das eigene Geschlecht ausprobieren und muss deshalb nicht zwangsläufig bisexuell sein.
Aber hin und wieder, also regelmäßig, nicht nur Versuchsweise, das eigene Geschlecbt zu vernaschen wäre wohl das, was man allgemein unter Bisexualität versteht.
Das darfst du doch hier nicht sagen :shock:
 
Eine einzelne Handlung natürlich nicht. Aber hin und wieder Salat essen, oder hin und wieder Frauen vernaschen sind zwei grundverschiedene Djnge.
Eine Frau die heterosexuell, ein Mann der heterosexuell ist, mag vielleicht ein mal, womöglich auch zwei mal, das eigene Geschlecht ausprobieren und muss deshalb nicht zwangsläufig bisexuell sein.
Aber hin und wieder, also regelmäßig, nicht nur Versuchsweise, das eigene Geschlecbt zu vernaschen wäre wohl das, was man allgemein unter Bisexualität versteht.
genau deswegen habe ich auch ganz am Anfang ...
Meine sexuelle Orientierung wird hauptsächlich durch dauerhafte Anziehung, Beziehungsvorstellungen und meine Selbstidentifkation bestimmt - aber nicht durch einzelne sexuelle Handlungen.
geschrieben!

Aber irgendwie haben "einige wenige" immer das Bedürfnis, nur das zu lesen, was sie lesen wollen - völlig egal, was tatsächlich da steht.
 
Es geht hier nicht um Schubladen.

Es geht um Männer, die ins Forum kommen und zunächst ihre Heterosexualität wie ein geweihtes Schild vor sich her tragen. Oftmals mit einem "lustigen"Angriff auf Schwule, denn man selber ist ja nicht so.
Im Laufe der Forumskarriere kommen sie darauf, dass die Damen seltsamerweise nicht so willig sind, wie sie wohl wollen.

Die Herren schon. Irgendwann probieren sie es aus, schimpfen aber immer noch auf Schwule etc, denn sie sind ja Hetero. Eigentlich.

Deshalb der Forumsinterne Begriff Eigentlich Hetero.
 
Aber irgendwie haben "einige wenige" immer das Bedürfnis, nur das zu lesen, was sie lesen wollen - völlig egal, was tatsächlich da steht.
Der Verglleich mit dem Salatessenden nicht Vegetarier ist trotzdem, technisch, als auch logisch, unstimmig.
Wer hin und wieder gerne Salat isst, wird dadurch auch nicht zum Vegetarier.
Wer hin und wieder das eigene Geschlecht vernascht, mag sich selbst als Heterosexuell bezeichnen, aber er ist es nicht, er ist Bisexuell.
 
Es geht hier nicht um Schubladen.

Es geht um Männer, die ins Forum kommen und zunächst ihre Heterosexualität wie ein geweihtes Schild vor sich her tragen. Oftmals mit einem "lustigen"Angriff auf Schwule, denn man selber ist ja nicht so.
Im Laufe der Forumskarriere kommen sie darauf, dass die Damen seltsamerweise nicht so willig sind, wie sie wohl wollen.

Die Herren schon. Irgendwann probieren sie es aus, schimpfen aber immer noch auf Schwule etc, denn sie sind ja Hetero. Eigentlich.

Deshalb der Forumsinterne Begriff Eigentlich Hetero.
Ich habe in meinem ersten Beitrag den Beitrag der TE zitiert und in dem ging es um Frauen. Nicht um Männer. Nur um Frauen.
 
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