Eigentlich hetero

Ob du dich als "Maßstab" siehst ist unerheblich. Du hast zu meinen Vorlieben Stellung bezogen. Und da bist du eben nicht der Maßstab.
ich sehe mich nicht als Maßstab, diese Behauptung stellst du ohne Grund auf, warum, kann ich nur ahnen. wenn du in einem öffentlichen Forum solche Vorlieben beschreibst, muss du damit rechnen, dass es Leute gibt, die so ein manipulatives Verhalten widerlich finden.
 
ich persönlich bin einfach froh, dass meine Sexualität nicht auf den Goodwill eines Partners angewiesen ist, der sich über mich verwirklichen will (oder nur kann) :happy:

Hast Du nicht vor längerer Zeit einmal in einem BDSM-Thread geschrieben, dass Dein Partner "alles mit Dir machen darf" ?

Wir haben darüber kurz diskutiert, weil mir diese Aussage doch ziemlich extrem erschien. Inwiefern unterscheidet sich das von Marlenes Situation?
 
Hast Du nicht vor längerer Zeit einmal in einem BDSM-Thread geschrieben, dass Dein Partner "alles mit Dir machen darf" ?

Wir haben darüber kurz diskutiert, weil mir diese Aussage doch ziemlich extrem erschien. Inwiefern unterscheidet sich das von Marlenes Situation?
ganz einfach - mein Partner lebt seinen Sex MIT mir, nicht DURCH mich.

"alles mit dem anderen tun dürfen" heißt im BDSM Kontext nicht, den Partner in möglichst extreme Situationen zu bringen, sondern gemeinsam Dinge zu erleben, die in einem gewissen Rahmen liegen, wobei einer führt. wenn ich "alles" sage, dann weiß ich, dass er nie etwas tun würde, das mich verletzt.
 
ich sehe mich nicht als Maßstab, diese Behauptung stellst du ohne Grund auf, warum, kann ich nur ahnen. wenn du in einem öffentlichen Forum solche Vorlieben beschreibst, muss du damit rechnen, dass es Leute gibt, die so ein manipulatives Verhalten widerlich finden.

Ich habe auch nicht behauptet, dass du dich als Maßstab siehst. Entscheidend ist, dass für mich deine Meinung kein Maßstab ist. So schwer zu verstehen?
 
ganz einfach - mein Partner lebt seinen Sex MIT mir, nicht DURCH mich.

"alles mit dem anderen tun dürfen" heißt im BDSM Kontext nicht, den Partner in möglichst extreme Situationen zu bringen, sondern gemeinsam Dinge zu erleben, die in einem gewissen Rahmen liegen, wobei einer führt. wenn ich "alles" sage, dann weiß ich, dass er nie etwas tun würde, das mich verletzt.

Ok, danke für diese Erklärung.

ich bin leicht devot, aber mit BDSM und all den ungeschriebenen Gesetzen, die dieser "eigenen Welt" zugrunde liegen, habe ich nie etwas anfangen können, vielleicht tue ich mir deswegen schwer, manches zu verstehen.

Die Aussage, dass jemand "alles mit jemandem machen darf", hat für mich tatsächlich etwas Verstörendes.
 
Ok, danke für diese Erklärung.

ich bin leicht devot, aber mit BDSM und all den ungeschriebenen Gesetzen, die dieser "eigenen Welt" zugrunde liegen, habe ich nie etwas anfangen können, vielleicht tue ich mir deswegen schwer, manches zu verstehen.

Die Aussage, dass jemand "alles mit jemandem machen darf", hat für mich tatsächlich etwas Verstörendes.

Für mich lässt sich der Satz auch interpretieren als: Ich vertraue ihm, dass er niemals etwas mit mir machen würde, das mir oder unserer Beziehung zueinander schadet.
 
Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Frauen sich zum Sex mit mir verführen lassen und es auch richtig genießen können, obwohl sie strikt von sich behaupten weder lesbisch noch bisexuell zu sein. Offenbar scheint da wohl doch generell eine latente Leidenschaft in Frauen zu schlummern, sich gelegentlich zum Sex mit dem eigenen Geschlecht einzulassen, bzw. sich gerne mal dazu verführen lassen. Oder ist es wohl eher nur aus Mitleid, wenn sie darum gebeten werden?
Ich denke, verführen ist die falsche Definition. Diejenige wird im Innersten schon mal darüber nachgedacht und so die Gelegenheit genutzt haben.
 
ganz einfach - mein Partner lebt seinen Sex MIT mir, nicht DURCH mich.

"alles mit dem anderen tun dürfen" heißt im BDSM Kontext nicht, den Partner in möglichst extreme Situationen zu bringen, sondern gemeinsam Dinge zu erleben, die in einem gewissen Rahmen liegen, wobei einer führt. wenn ich "alles" sage, dann weiß ich, dass er nie etwas tun würde, das mich verletzt.
Was heißt denn schon extrem? Die Dinge sind sehr relativ.
Du betreibst Dinge die Andere als extrem empfinden und nicht nachvollziehen können.
Und ehrlich ich verstehen @Mitglied #391280
auch nicht so ganz.
Auch meine Ansichten stoßen manche vor den Kopf. So und deswegen versuche ich toleranter zu werden.
 
Ok, danke für diese Erklärung.

ich bin leicht devot, aber mit BDSM und all den ungeschriebenen Gesetzen, die dieser "eigenen Welt" zugrunde liegen, habe ich nie etwas anfangen können, vielleicht tue ich mir deswegen schwer, manches zu verstehen.

Die Aussage, dass jemand "alles mit jemandem machen darf", hat für mich tatsächlich etwas Verstörendes.
Es gibt keine "ungeschriebenen Gesetze" im BDSM , jedes Paar "schreibt" seine eigenen. Die Unterschiede sind gewaltig. Die einzige Regel die zählt, alles nur soweit es beiden gefällt. Die/der Sub gibt quasi die Grenzen vor.
 
Es gibt keine "ungeschriebenen Gesetze" im BDSM , jedes Paar "schreibt" seine eigenen. Die Unterschiede sind gewaltig. Die einzige Regel die zählt, alles nur soweit es beiden gefällt. Die/der Sub gibt quasi die Grenzen vor.
Ja und der/die Sub entscheidet eben auch nicht alleine und schon wird es komplex. Missverständnisse sind vorprogrammiert.
 
Grundlegend sind Mädels Favoriten, doch in der Praxis besorgen es Männer meinen Allerwertesten eine unvergessliche Erfahrung
 
Ja und der/die Sub entscheidet eben auch nicht alleine und schon wird es komplex. Missverständnisse sind vorprogrammiert.
Sub alleine entscheidet wie weit es geht und was Sub mitmacht, nicht anders. Alles darüber hinaus wäre Missbrauch.
Missverständnisse gibt es nur, wenn man nicht kommunizieren kann, falsch kommuniziert oder sich nicht wirklich kennt.
 
Sub alleine entscheidet wie weit es geht und was Sub mitmacht, nicht anders. Alles darüber hinaus wäre Missbrauch.

Wenn die SUB entscheidet was wie weit gehen darf ist sie dominierend. Das ist eben das Grundproblem jeder DOM/SUB - Beziehung. Und DOM/DEV eigentlich per se ein Widerspruch in sich. Aber "Spielen" kann man natürlich alles. BDSM-Erfahrene sind sich dessen bewusst und wissen es zu genießen.

Einen DOM zu illegalen oder nicht legitimen Handlungen zu verführen wäre ebenso ein Missbrauch.
 
Wenn die SUB entscheidet was wie weit gehen darf ist sie dominierend. Das ist eben das Grundproblem jeder DOM/SUB - Beziehung. Und DOM/DEV eigentlich per se ein Widerspruch in sich. Aber "Spielen" kann man natürlich alles. BDSM-Erfahrene sind sich dessen bewusst und wissen es zu genießen.

Einen DOM zu illegalen oder nicht legitimen Handlungen zu verführen wäre ebenso ein Missbrauch.
Das ist eben das Dilemma vor dem ich auch stand. Eine Herrin sollte eben völlig frei über mich entscheiden können, im Zweifel auch gegen meinen Willen. Doch genau das löst heftig Widerstand aus. Ja sogar auch bei der dominanten Person.
Denn ihr ist das schlichtweg zuviel.
Doch genau das setzt auch das Regulativ ein.
Es passieren eben nur Dinge die für beide passen.
Vorausgesetzt es besteht eine (gute) Beziehung zwischen Dom und Sub.
Bei @Mitglied #391280 habe ich jedoch so meine Zweifel. Demzufolge sind eben alle psychisch krank die zu weit gehen. Nun diese Ansicht teile ich nicht.
Eine Beziehung setze ich jedenfalls immer vorraus und dabei vertraue ich meiner Herrin, dass sie mich nicht zerstören möchte, obwohl sie es denn könnte.
Im Augenblick gebe ich mich jedoch mit sehr viel weniger zufrieden. Wenn meiner Lady dies zuviel ist, dann ist dies auch ok. Sie bestimmt eben wie weit sie gehen möchte und in welchem Maße sie meine Hingabe annehmen möchte.
 
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