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klingt für mich ned gesellschaftskritisch sondern hinterwäldlerisch und frustriert.
wenn man schon gesellschaftskritisch daherreden will dann hinterfrag mal lieber worauf unsere gesellschaft zusteuert.
kleinstkinder werden zeitig in der früh im pyjama in die kinderkrippe gebracht und abends zum schlafengehen wieder abgeholt, weil frau sofort wieder in den beruf will oder viel öfter - muss. ich weiß aus erfahrung das kinder, die ihre eltern viel um sich haben weit mehr ausgeglichen sind als kinder die ständig abgegeben werden.
ich würde es begrüßen wenn mehr familien dieses "typische" bild wieder leben würden!
frauen die bei ihren kindern daheimbleiben werden aber mittlerweile (siehe TE und leider auch schon selbst erlebt) schief angeschaut und als faule weiber abgestempelt die sich aushalten lassen, anstatt ihre rolle als mutter und hausfrau zu respektieren.
mein bruder war selber ein paar monate in karenz und er hat gemeint, er würde es nie wieder machen. und nicht weil er es abwertend meint, sondern weil er draufgekommen ist was das für ein knochenjob ist. haushalt, baby, kochen, einkaufen...und all die sachen die anfallen. soviel zum theme "rumlungern" ...
da kann ich echt nur noch den kopf schütteln bei soviel ignoranz... und hoffen, das sich sowas bittschen ned weitervermehrt...
Ich bin grundsätzlich ganz bei dir. Allerdings möchte ich betonen, dass die Betreuungsaufgabe der Kinder und Haushalt allgemein auch von Männern übernommen werden soll. Es liegt nicht nur an den Mütter die Kinder Zuhause zu betreuen. Wenn das eine Familie so für sich entscheidet, ist es ok. Wenn aber in 90% der Familien immer noch Frauen mehr im Haushalt machen und Kinder betreuen, dann läuft was schief und sind wir ehrlich, genau so siehts aus, auch wenn die meisten Frauen noch „nebenbei“ arbeiten gehen...
