Devote Frauen, dominante Männer....

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Ohja, der dominante Part dient der gemeinsamen Lust und trägt die Verantwortung, macht das Spiel dem gefolgt wird.
...würd ich mal so sagen, ganz frech...
Damit so eine Konstellation funktionieren kann, bedarf es zweier Seiten die präzise zusammenpassen. Was mit der einen Partnerin funktioniert und gut passt, kann mit der Nächsten völlig daneben sein.
Um Mann oder gar dominanter Mann sein zu können, braucht man ein Gegenüber, das einen so sein lässt und einen so annimmt.
Diese Jungs die sich als Doms oder gar Dumm-Doms bezeichnen weil sie sich ein Tascherl mit Gerätschaften und ein paar Techniken zurecht gelegt haben und glauben damit jede „devote“ Frau beglücken zu können....eher jämmerlich unterhaltsam.
 
....Die denken eben, dominant sein bedeutet, die Frau muss es mir immer besorgen wenn mir danach ist und mich immer und überall bedienen.
Nur hat das nichts mit Dom sein zu tun.
Sehr treffender Aspekt - würde mir auch eher vorstellen, dass man als dominanter Mann die Aufgabe hat, ihre Lust und Begierde zu kontrollieren und zu bespielen. Aber wer weiß :schulterzuck:
 
Grade bei BDSM klaffen Wunsch und Erwartungen mit der Realität oft weit auseinander
ganz richtig.
ausserdem sind meistens die wünsche und erwartungen äusserst spezifisch, werden aber unter einem sehr groben überbegriff vereint, was dann eben ein falsches gesamtbild (wie vom TE wahrgenommen) abgibt.

ich erlaub' mir mal ein eigentliches faux-pas, und mach eine autokauf-analogie ...
stellen wir uns eine person vor, die sich selbst als sehr sportlichen fahrer sieht, und demnach auf dem gebrauchtmarkt einen sportwagen sucht. diese person hat aber einen ganz besonderen sportwagen im sinn, nämlich einen porsche 964 turbo S leichtbau. von denen gibt es nunmal nicht sehr viele, die meisten sind nicht zum verkauf.
jetzt passieren hier zwei dinge, auf dem gebrauchtmarkt, die zu der anfangs erwähnten "verfälschung" führen.
zum einen gibt es viele "verkaufsanzeigen", die nur erwähnen "habe einen sportwagen zum verkauf, der einen sehr sportlichen fahrer als neuen besitzer sucht".
zum anderen schaltet der suchende seine eigene anzeige "sehr sportlicher fahrer sucht einen sportwagen".
jetzt wird es ganz viele verschiedene konstellationen geben, es werden die verschiedensten sportwagen zum verkauf stehen, und es werden ganz viele "sehr sportliche fahrer" einen bestimmten sportwagen suchen. wenn jetzt aber all diese leute den fehler begehen, mit so groben und nichtsaussagenden "überbegriffen" zu suchen, bekommt man schnell den eindruck, dass es zwar viele sportliche fahrer gibt, die einen sportwagen suchen, und ganz viele sportwagen gibt, die einen solchen fahrer eben suchen, aber komischerweise viele dann raunzen, dass sie ihr gegenstück nicht finden (also zB eben "ich finde einfach keinen sportwagen").
dabei scheitert es in wirklichkeit einfach daran, dass die suche genau genommen ja doch sehr spezifisch ist, und nunmal viele der sportlichen fahrer gar nicht zu dem angebotenen sportwagen passen.

so ähnlich verhält es sich nunmal mit diesen überbegriffen "dom" und "sub". das, was tatsächlich unter den begriffen dann für die eigene suche verstanden wird, ist eben sehr spezifisch, und nicht ausreichend durch diese zwei begriffe allein definiert.

somit entsteht dann der eindruck, dass hier zwei suchende gruppen "aneinander vorbeireden", was aber vermutlich gar nicht der fall ist.
viel eher ist es so, dass die leute meistens einfach mit dem aufwand, der nunmal notwendig ist, um da wirklich durchzublicken, überfordert sind, und sich sehr schnell auf irgendwelche details versteifen, die für die suche selbst gar nicht so relevant sind (stichwort "haarfarbe"), in hoffnung, so schneller einen passenden treffer zu landen.

im grunde genommen gibt's für jeden topf an deckel da draussen ... aber wenn man keine lust hat, sich die mühe zu machen, den verschiedenen deckeln eine chance zu geben, dann wird's eben zu eine "suche der nadel im heuhaufen", bei der wohl der faktor glück noch die entscheidenste rolle spielen wird.

meiner erfahrung nach haben sich die wenigsten bdsm pärchen tatsächlich mit vordefinierten vorstellungen gesucht und gefunden (gibt es natürlich auch, aber ich bezweifle eben, dass das eine mehrheit darstellt). viel häufiger ist es so, dass sich zwei menschen komplett abseits der sexuellen vorlieben näher gekommen sind, und sich verliebt haben, und dann eben ihre bdsm vorlieben gemeinsam zu einem funktionierenden spiel entwickelt haben, bei dem eben beide zufrieden und erfüllt sind.
 
meiner erfahrung nach haben sich die wenigsten bdsm pärchen tatsächlich mit vordefinierten vorstellungen gesucht und gefunden (gibt es natürlich auch, aber ich bezweifle eben, dass das eine mehrheit darstellt). viel häufiger ist es so, dass sich zwei menschen komplett abseits der sexuellen vorlieben näher gekommen sind, und sich verliebt haben, und dann eben ihre bdsm vorlieben gemeinsam zu einem funktionierenden spiel entwickelt haben, bei dem eben beide zufrieden und erfüllt sind.

Darf ich nachfragen, worauf sich diese Behauptung stützt, welche Variante "die Mehrheit" sei?
Für eine solche statistische Aussage ist "meiner Erfahrung nach" wohl eine zu schmale Basis.
Wenn ich zurückdenke, dann kenne ich mehr Paare, die sich über die Neigung gefunden haben also solche, die sich zuerst fanden und dann ihre Vorlieben zur Kongruenz brachten. (Ich beziehe mich in beiden Fällen nur auf BDSM-Paare)

Könnte daran liegen, dass den Betroffenen klar ist, dass ein "passend machen" von BDSM-Vorlieben selten zu einer erfüllenden Beziehung führt (weil mit Verbiegen zumindest bei einem/r Beteiligten verbunden)

Könnte auch daran liegen, dass BDSM-affine Menschen eher im einschlägigen Dunstkreis (Plattformen usw) suchen

Keineswegs sehe ich meine Überlegungen als repräsentativ an, dazu bewege ich mich wahrscheinlich nicht lange genug in der Szene.
 
Um Mann oder gar dominanter Mann sein zu können, braucht man ein Gegenüber, das einen so sein lässt und einen so annimmt.
Wie darf ich das verstehen? Ein Singlemann ist kein Mann?
Und ein dominanter Mann ist nicht mehr dominant, weil er es derzeit nicht auslebt?
Diese Jungs die sich als Doms oder gar Dumm-Doms bezeichnen ...
Bitte um ein Beispiel, wo sich jemand selber(!) als Dumm-Dom bezeichnet.
 
Keineswegs sehe ich meine Überlegungen als repräsentativ an
na eben, und genau mit dem selben unterton hab ich meine von mir gegeben ... da steht nämlich "meiner erfahrung nach" und "ich bezweifle" :)
als eine statistische erhebung hat es sich wohl nicht angehört, wenn du's wirklich genau nimmst ;)
 
na eben, und genau mit dem selben unterton hab ich meine von mir gegeben ... da steht nämlich "meiner erfahrung nach" und "ich bezweifle" :)
als eine statistische erhebung hat es sich wohl nicht angehört, wenn du's wirklich genau nimmst ;)
meiner erfahrung nach haben sich die wenigsten bdsm pärchen tatsächlich mit vordefinierten vorstellungen gesucht und gefunden (gibt es natürlich auch, aber ich bezweifle eben, dass das eine mehrheit darstellt). viel häufiger ist es so, dass sich zwei menschen komplett abseits der sexuellen vorlieben näher gekommen sind, und sich verliebt haben, und dann eben ihre bdsm vorlieben gemeinsam zu einem funktionierenden spiel entwickelt haben, bei dem eben beide zufrieden und erfüllt sind.

Wenn du meinst, dass "viel häufiger ist es so" Zeichen einer vorsichtigen subjektiven Meinung sind, dann soll es so sein...
 
Da muss ich dir aber energisch widersprechen.
Als DIE Expertin für Nacktputzsklaven im EF :mrgreen:.
Es sind nicht die Fantasien der Frauen an denen es scheitert, sondern dass eben Nacktputzsklaven sich bewerben, die eben nicht nur mit dem Nacktputzen zufrieden zu stellen sind.
Das in der Bewerbung aber gerne weglassen.
Mädchen mit Erfahrung.......dies bezüglich :D
mann will ja auch eine Belohnung ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du meinst, dass "viel häufiger ist es so" Zeichen einer vorsichtigen subjektiven Meinung sind, dann soll es so sein...
ok, let's see...
Könnte daran liegen, dass den Betroffenen klar ist, dass ein "passend machen" von BDSM-Vorlieben selten zu einer erfüllenden Beziehung führt
Könnte auch daran liegen, dass BDSM-affine Menschen eher im einschlägigen Dunstkreis (Plattformen usw) suchen
und wenn du jetzt versuchst, diese "absolute" durch das "könnte daran liegen" zu relativieren, weise ich dich bei meinen aussagen wieder aufs "meiner erfahrung nach" hin.

was wird das jetzt bitte für eine erbsenzählerei? ;)
 
Die meisten selbsternannten Doms hier sind einfach nur lächerlich...
Ich such sowas zwar nicht, muss aber regelmäßig lachen bei diversen Kontaktanzeigen von "Doms", er wird der Frau schon zeigen wo es langgeht, sie muss sich ihm unterwerfen und er sagt ihr was sie darf und was nicht.. 😂

Sei doch nicht so frech 😅
 
Du verwechselst (wieder einmal) Diskussion und Debatte.
ich habe ehrlich gesagt weder an das eine, noch an das andere gedacht ... ich habe meinen beitrag zur diskussion nicht als eine absolute dargestellt, und deine behauptung, ich hätte das getan, bezieht sich auf einen aus dem kontext gerissenen wortfetzen (im kontext von "meiner erfahrung nach" fällt nämlich "viel häufiger ist es so" definitiv in den bereich von vorsichtig und subjektiv formuliert hinein).

again ... was wird das jetzt?
 
dominant/devot sagt meines Erachtens soviel aus wie Mann/Frau.
So ziemlich gar nix.

Diese aussage unterschreibe ich dir gerne.
Die Dominanz wird von dem Partner anerkannt, in dem er oder sie sich devot zeigt.
Und es sagt auch nichts aus wie Dominant man sich fühlt, wenn dein Pat es nicht anerkennt und würdigt.
Es ist so das es nicht auf jeden gleich wirkt, auch das es vielleicht diese Spielart, oder sagen wir es so die Neigung nicht als Dominant anerkannt wird. Auch kann es anderen schon zu viel sein, weil von ihren Neigungen eine Spielweise bevorzugt werden.
Sinnesenzug kann ein NoGo sein oder der Kick.
Also braucht man schon etwas Geduld bis sich die richtigen Neigungen zusammen finden.
Und wenn sich ein Pärchen gefunden hat wird es das nicht unbedingt da im Forum annoncieren.
 
Damit so eine Konstellation funktionieren kann, bedarf es zweier Seiten die präzise zusammenpassen. Was mit der einen Partnerin funktioniert und gut passt, kann mit der Nächsten völlig daneben sein.
Um Mann oder gar dominanter Mann sein zu können, braucht man ein Gegenüber, das einen so sein lässt und einen so annimmt.
Diese Jungs die sich als Doms oder gar Dumm-Doms bezeichnen weil sie sich ein Tascherl mit Gerätschaften und ein paar Techniken zurecht gelegt haben und glauben damit jede „devote“ Frau beglücken zu können....eher jämmerlich unterhaltsam.

Aber es funktioniert bei den möchtegern Anastasia Steeles :mrgreen:

@Mitglied #146101 danke für diese Redewendung :haha:
 
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