Devote Frauen, dominante Männer....

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Einvernehmliche Wunscherfüllung/ Lustbefriedigung auf Gegenseitigkeit ist weder für eine echte SUB noch für einen echten DOM wirklich befriedigend und was für Hobby- BDSM-ler. Wobei grundsätzlich der DOM die schlechteren Karten hat, weil er im Gegensatz zur SUB ein Opfer braucht.
Für dauerhaftes Glück brauchen wir gegenseitiges Verständnis und Hingabe. Dominanz und Unterwürfigkeit vergiften auf die Dauer jedes Verhältnis einer Liebesgemeinschaft.
 
Die meisten der "dominanten" Männern sind Machos die keine Ahnung von Dominant und devot haben.
Viele der Männer hier im Forum, die sich selbst als dominant bezeichnen, kann man nicht ernst nehmen. Dominanz hat imho z. B. nichts mit Respektlosigkeit zu tun - und da haperts oft schon bei der ersten Kontaktaufnahme.
Die meisten selbsternannten Doms hier sind einfach nur lächerlich...
Ich such sowas zwar nicht, muss aber regelmäßig lachen bei diversen Kontaktanzeigen von "Doms", er wird der Frau schon zeigen wo es langgeht, sie muss sich ihm unterwerfen und er sagt ihr was sie darf und was nicht.. 😂

Nun - meine Erfahrung dazu in diesem Forum ist
Laut Erzählungen von devoten Frauen -
dass so wie zuvor erwähnt es leider viele Männer gibt, die vermutlich glauben eine willige Frau zu finden, die sie ficken können - und eben sagen dominant zu sein - kennen ein paar Pornos aber haben KEINE Ahnung - und auch eine Frau, die Anfängerin ist - wird dies bemerken und LACHEN

Doch es gibt sicher auch wirklich dominante Männer, die Erfahrung haben ...
DOCH nun kommt der andere Part ins Spiel - die "devote" Frau
Zum einen gibt es User - die sich als Frau ausgeben - doch sind sie es wirklich? - Viele Männer geilen sich einfach mit diesen Unterhaltungen auf
Dann gibt es Frauen, die sich einen Spaß machen und einfach Männer verarschen wollen …
Ich würde auch sagen - dass es Frauen gibt, die UNFÄHIG zu Kommunikation sind. Die Neugierig sind, aber KEIN Treffen wollen - doch anstatt dies auch mitzuteilen, gibt es nur halbherzige Unterhaltungen und als Mann stellt man die Unterhaltung dann ein
Oder jene Frauen, die Erfahrung haben - und somit wissen, was sie wollen und was nicht - wo man im Vorfeld eben herausfindet - dass die Vorlieben zu unterschiedlich sind - zum Beispiel - der Dom will Gangbang - und sie nicht etc - es gibt eben eine zu kleine Schnittmenge an gemeinsamen Vorlieben

Dazu kommt der Umstand - dass es hier ja in etwa 12-15 mal mehr Männer wie Frauen gibt … so dass es für wirklich dominante Männer nicht einfacher wird die passende Frau zu finden

Kommunikation ist aber allgemein hier bei den meisten Usern ein Problem - gefolgt von der Ehrlichkeit - oder umgekehrt
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn er ein „Opfer“ braucht, ist er ein Psychopath, ein Realsadist oder Schlimmeres. Eigentlich ist es ganz einfach: ohne dauerhaften und fortgesetzten Konsens ist jede Form von SM Missbrauch und strafbar (und das ist gut so).

Der Sadist/ DOM möchte sein Opfer beherrschen/ quälen. Ein Konsens schließt das aus. Deshalb ist das "Erweitern der Grenzen" ja auch so beliebt. Eben oft bis an den Rand der Strafbarkeit.
 
Na das hast beim Sex genauso.
Da weiß man auch nicht vorab, was oder wer da auf einen zukommen könnte, ob das auch nur irgendwie passt.

Nur geht da etwas schief, dann war es halt ein Flopp und mehr nicht.
Geht bei BDSM etwas schief, schaut die Sache vielleicht etwas anders aus.

Ich finde auch das man einfach klar in Vorhinein über das reden sollte.....
Also bei mir passt das vollkommen.
In Vorhinein darüber reden und danach ist der Sex richtig gut
 
fehlende Authentizität.
solange es für das Gefühl der handelnden Personen stimmt, ist das ausreichend Authentizität. ich weiß schon, du willst wieder darauf hinaus, dass gewünschte Erniedrigung keine echte Erniedrigung sein kann, aber wenn du das so erlebst, solltest du dir besser über dich Gedanken machen.
 
Dominanz hat viel mit Vertrauen und Erfahrung zu tun. Gerade in der Zeit, als diese "50 Shades..." Bücher und Filme ihre Hochzeit hatten, hatte ich etliche Anfragen und auch Kontakte.

Nur, so wie etliche meiner Vorredner schon gesagt haben, es spielt sich viel im Kopf ab, und daß Köpfe nicht immer kompatibel sind, wird schon jeder erfahren haben.

Was aber sicherlich auch ein großes Problem ist, ist die Art und das Niveau der Kontaktanfragen. Ich habe hier mit einer Freundin zusammen auch ein Paarprofil, das ständig geflutet wird mit Einzeilern, Rechtschreibfehlersammlungen und Schwanzbildern.

Und wenn es schon bei einem Paar so ist - wie muss es erst bei einer Frau sein...
 
Der Sadist/ DOM möchte sein Opfer beherrschen/ quälen. Ein Konsens schließt das aus.

In keiner Weise! Wenn und weil ich jemand anderem erlaube, ev. wörtlich, die Zügel in die Hand zu nehmen, mich führen zu lassen – was sollte das sein, wenn nicht Konsens? Wenn ich eine willige Partnerin nach allen Regeln der Kunst verschnüre und fessle, bis sie sich nicht mehr rühren kann, zu unser beiderseitigem Vergnügen: Wo und warum ist hier Konsens ausgeschlossen?

Bei "bloßen" Sadomasochisten ist es noch einfacher: der Bottom erlaubt dem Top ihn zu schlagen usw. Konsens ist hier nicht nur nicht ausgeschlossen sondern, ich wiederhole mich, zu allen Zeiten notwendig. Ansonsten ist es eben gerade nicht mehr einvernehmlich gelebte Sexualität, sondern sexueller Missbrauch oder Schlimmeres.

Eben oft bis an den Rand der Strafbarkeit.

Was soll das heißen "bis an den Rand"? Ohne Konsens ist es strafbar, Punkt.
 
Das glaube ich eigentlich nicht, nein. Alle Frauen, die ich bisher kennen lernen durfte, hatten eigene Bedürfnisse, die über die Rolle der bloß passiven Wunscherfüllerin hinausgingen. Und umgekehrt: Ein Top, der "alle seine Bedürfnisse an der Sub auslebt" (und sonst nix) erscheint mir, freundlich gesagt, auch wenig ideal.

Ich denke, dass ein Mensch, der nicht nur BDSM SPIELT. Grundsätzlich in seinem Wesen dominant ist. Wichtig ist das „ist“.

Was alles mit Dominanz „ist“ zusammenhängt haben einige wenige gut beschrieben.

Es ist eine Mentalität, die sich in allen Lebenssituation wiederspielgelt.
 
Es ist eine Mentalität, die sich in allen Lebenssituation wiederspielgelt.
ja, aber nur in einem ganz anderen kontext.
wenn jemand in einem sexuellen forum über dominante persönlichkeiten spricht, ist nicht von solchen die rede, die diese dominante mentalität in allen lebenssituationen haben ...
 
Ich meine diese Dinge hängen immer miteinander zusammen.
nein, tun sie nicht ;)
es gibt etliche "waschlappen", die, aus welchen gründen auch immer, beim sexuellen eine klar ausgeprägte dominante mentalität haben ... das eine hat mit dem anderen eher wenig zu tun, und wird nur in küchenpsychologie zusammengehalten ...

edit: besonders umgekehrt kommt oft vor ... dominante persönlichkeiten, die beim sexuellen plötzlich stark devot sind.
 
nein, tun sie nicht ;)
es gibt etliche "waschlappen", die, aus welchen gründen auch immer, beim sexuellen eine klar ausgeprägte dominante mentalität haben ... das eine hat mit dem anderen eher wenig zu tun, und wird nur in küchenpsychologie zusammengehalten ...

edit: besonders umgekehrt kommt oft vor ... dominante persönlichkeiten, die beim sexuellen plötzlich stark devot sind.

Ich bin damit einverstanden, dann spreche ich nur für Menschen, die das so sehen, und mich allein.
 
In keiner Weise! Wenn und weil ich jemand anderem erlaube, ev. wörtlich, die Zügel in die Hand zu nehmen, mich führen zu lassen – was sollte das sein, wenn nicht Konsens? Wenn ich eine willige Partnerin nach allen Regeln der Kunst verschnüre und fessle, bis sie sich nicht mehr rühren kann, zu unser beiderseitigem Vergnügen: Wo und warum ist hier Konsens ausgeschlossen?

Bei "bloßen" Sadomasochisten ist es noch einfacher: der Bottom erlaubt dem Top ihn zu schlagen usw. Konsens ist hier nicht nur nicht ausgeschlossen sondern, ich wiederhole mich, zu allen Zeiten notwendig. Ansonsten ist es eben gerade nicht mehr einvernehmlich gelebte Sexualität, sondern sexueller Missbrauch oder Schlimmeres.



Was soll das heißen "bis an den Rand"? Ohne Konsens ist es strafbar, Punkt.

Wer gerne leidet, leidet nicht wirklich. Das ist der nicht auflösbare der Einvernehmlichkeit/ Legalität inhärente Widerspruch.

Und ich wiederhole mich auch: Der echte Sadist/ DOM versucht, diese Grenze zu sprengen. Nur in der echten Leidzufügung liegt für ihn der Reiz. Dürfte wohl auch logisch sein. Er möchte ja nicht einer Maso "dienen", indem er ihre Lust zu Leiden brav erfüllt. Weder körperlich noch mental.

Letztlich kann sich sogar das Verhältnis DOM/ DEV oder SADO/MASO an einem bestimmten Punkt umkehren, sodass der DOM/Sadist unter seiner Erfolglosigkeit leidet, weil die SUB an ihrer Qual Gefallen gefunden hat das deutlich signalisiert.

Und wie gesagt, auf der Hobby-Ebene spielen solche Überlegungen keine Rolle. Da wird eh nur gespielt.
 
Ich glaube das ist die große Crux - zumindest für mich.
Ein Mann der hier bemüht ist dominant zur erscheinen, sei es durch Nickname und/oder ständiger Betonung seiner Dominanz, ist es einfach nicht.

Gibt – für mich – nix aufregendes an einem Mann, als eine natürliche lässige Dominanz.
Allerdings recht selten anzutreffen diese Art Mann, besonders auf Erotikplattformen.
 
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