Das Singleleben 2020 loswerden!!!!

Heutzutage ist es nur mehr die wirtschaftliche Abhängigkeit...
zB.: Einer alleine kann sich die Wohnung nicht leisten oder Mann hat keinen Bock Allimente und Unterhalt zu brennen.
Zwei bringen mehr Geld zusammen wenn sie arbeiten und einer alleine rackert sich zu Tode,aber als Single überlegt man sich neue Strategien wie man durchs Leben schlendert und man ist einfalsreich und immer aktiv!!;););)
 
Heutzutage ist es nur mehr die wirtschaftliche Abhängigkeit...
zB.: Einer alleine kann sich die Wohnung nicht leisten oder Mann hat keinen Bock Allimente und Unterhalt zu brennen.

Was für Beziehungen hast du bitte erlebt?
Ich bin mit meinem Freund aus purer reiner Liebe zusammen. Weil er mir guttut, weil ich glücklich bin wenn ich mit ihm zusammen bin und weil ichs gar nicht beschreiben kann wie ich mich mit ihm zusammen fühle...
So wie du das beschreibst wirds das schon geben, aber das ist doch ein verschwindend geringer Anteil.
 
Heutzutage ist es nur mehr die wirtschaftliche Abhängigkeit...
zB.: Einer alleine kann sich die Wohnung nicht leisten oder Mann hat keinen Bock Allimente und Unterhalt zu brennen.
Es gehören immer zwei dazu, dass es zu einer Schwangerschaft kommt. Dann muss man auch der damit verknüpften Verpflichtung nachkommen und für das Kind sorgen. Möchtest Du das nicht: verhüte
 
Ich bin mit meinem Freund aus purer reiner Liebe zusammen. Weil er mir guttut, weil ich glücklich bin wenn ich mit ihm zusammen bin und weil ichs gar nicht beschreiben kann wie ich mich mit ihm zusammen fühle...

So ein Satz nach einem deftigem Abendmahl kann echt gefährlich sein... aber ist nochmals gut gegangen.
Je öfter ich den Satz lese, desto mehr beschleunigt sich mein Puls (interessant) :unsicher::unsicher::unsicher: SCNR
Ich habe aus dem Freundes und Bekanntenkreis schon etliches mitbekommen und ziehe aus so manchen Vorgehen meine Schlüsse.

Beziehungen wo nach den ersten Wochen gleich eine neue große Bleibe angemietet wird...
Beziehungen die beendet werden wo nach kürzester Zeit die neue (natürlich von ihm unbeabsichtigt Schwanger) einzieht...
etc... etc...


Es gehören immer zwei dazu, dass es zu einer Schwangerschaft kommt. Dann muss man auch der damit verknüpften Verpflichtung nachkommen und für das Kind sorgen. Möchtest Du das nicht: verhüte

Ja, so will es auch das österreichische Gesetz.
Von daher ist es ja auch so das man(n) lieber auf dem toten Pferd sitzen bleibt, als es bis ans Ende seiner Tage zu finanzieren.
 
War mir auch klar. Aber warum steht er nicht dazu? Und mir ist auch klar, dass es im Grossraum München oder in Wien mehr Frauen gibt als in ganz Slowenien. Aber dafür auch weniger Männer. Also sind die Chancen gleich. :D

Jein. Er ist in einem österreichischen Forum. Slowenen stehen nicht so unbedingt auf der Wunschliste österreichischer Frauen. Neben den kulturellen Unterschieden spielen da auch so schnöde Fakten wie die Kaufkraft mit. Sowie länderspezifische Abneigungen. Meiner Meinung sollte nach sollte er sich in seinem Heimatland umsehen, anstatt hier Zeit zu verschwenden.
 
So ein Satz nach einem deftigem Abendmahl kann echt gefährlich sein... aber ist nochmals gut gegangen.

Wie meinst Du das?
Welche Reaktion hast Du gefühlt, wenn jemand von (seiner) Liebe erzählt?

Klang so als hättest Du fast das Essen erbrochen, oder hab ich da was fehl interpretiert?
Nur so aus Neugier... klingt so, als würde unverdauter Schmerz Ekel vor der Liebe auslösen und sie ablehnen.

Dass man so nie wieder lieben kann oder Liebe annehmen kann, bis das "weg" ist wäre ja klar, dass die Wahrnehmung aller Paare dann nur so ist, dass das nie etwas wird... mit der Liebe. Ist eine interessante Selbst-Konditionierung, wenn dem so ist. Und schade, das Leben und die Liebe (vor allem die der anderen) so abzuwerten.

Ich hab mich zB total für @Mitglied #470492 gefreut. Einfach, klares schönes Mitgefühl und Freude. Gegessen hatte ich auch grad... :)
 
Jein. Er ist in einem österreichischen Forum. Slowenen stehen nicht so unbedingt auf der Wunschliste österreichischer Frauen. Neben den kulturellen Unterschieden spielen da auch so schnöde Fakten wie die Kaufkraft mit. Sowie länderspezifische Abneigungen. Meiner Meinung sollte nach sollte er sich in seinem Heimatland umsehen, anstatt hier Zeit zu verschwenden.
Zeit ist kostbar das ist Richtig aber das Forum hier ist auch eine gute Basis um mein Deutsch in Schwung zu halten damit es nicht gänzlich einrostet.So trainiere ich auch die Sprache bitte um Entschuldigung wenn der eine oder andere Fehler mehr in der Rechtsschreibung passiert!!
 
Zeit ist kostbar das ist Richtig aber das Forum hier ist auch eine gute Basis um mein Deutsch in Schwung zu halten damit es nicht gänzlich einrostet.So trainiere ich auch die Sprache bitte um Entschuldigung wenn der eine oder andere Fehler mehr in der Rechtsschreibung passiert!!

Nichts zu entschuldigen. Du schreibst besseres Deutsch als viele Einheimische. Aber was willst du: an deinem Deutsch oder an einer Beziehung arbeiten?
 
Wie meinst Du das?
Welche Reaktion hast Du gefühlt, wenn jemand von (seiner) Liebe erzählt?
Klang so als hättest Du fast das Essen erbrochen, oder hab ich da was fehl interpretiert?

Aus purer reiner Liebe... das Gefühl der Liebe ist nichts anderes als eine Hormonausschüttung des Körpers welche man nicht oder nur sehr schwer kontrollieren kann. Ähnlich einem Rauschverhalten. Man kann es eigentlich sehr gut damit vergleichen. Ist ja auch nichts anderes als ein chemischer Prozess.

Wenn eine Frau etwas von Liebe fasselt, da stellt es mir einfach die Nackenhaare auf.

Und schade, das Leben und die Liebe (vor allem die der anderen) so abzuwerten.
Ich werte nicht das Leben ab. Offenbar verbindest du die Liebe mit dem Leben. Das sind 2 komplett verschiedene Bereiche.
Ich schliesse daraus das du der Ansicht bist das man nur ein gutes und zufriedenes Leben führen kann wenn man liebt bzw. geliebt wird.
Meiner Ansicht nach könnte man das wahre Leben erst führen wenn man von niemanden geliebt wird. Somit hat man die Freiheit alles zu tun ohne sich für seine Taten und sein Tun rechtfertigen zu müßen.
 
Aus purer reiner Liebe... das Gefühl der Liebe ist nichts anderes als eine Hormonausschüttung des Körpers welche man nicht oder nur sehr schwer kontrollieren kann. Ähnlich einem Rauschverhalten. Man kann es eigentlich sehr gut damit vergleichen. Ist ja auch nichts anderes als ein chemischer Prozess.

Wenn eine Frau etwas von Liebe fasselt, da stellt es mir einfach die Nackenhaare auf.


Ich werte nicht das Leben ab. Offenbar verbindest du die Liebe mit dem Leben. Das sind 2 komplett verschiedene Bereiche.
Ich schliesse daraus das du der Ansicht bist das man nur ein gutes und zufriedenes Leben führen kann wenn man liebt bzw. geliebt wird.
Meiner Ansicht nach könnte man das wahre Leben erst führen wenn man von niemanden geliebt wird. Somit hat man die Freiheit alles zu tun ohne sich für seine Taten und sein Tun rechtfertigen zu müßen.

Alter Falter o_O hast dus schon mal mit einer Therapie versucht?
 
Zeit ist kostbar das ist Richtig aber das Forum hier ist auch eine gute Basis um mein Deutsch in Schwung zu halten damit es nicht gänzlich einrostet.So trainiere ich auch die Sprache bitte um Entschuldigung wenn der eine oder andere Fehler mehr in der Rechtsschreibung passiert!!

Wenn du aus Slowenien bist (btw. wunderschönes Land, bin gerne dort :)) warum kommst du nicht mal zu einem Stammtisch nach Kärnten oder Steiermark?!
Dort hast du die Möglichkeit Leute aus dem Forum zu treffen.
 
Ich würde mir vornehmen...2020 das Jahr 2020 zu (er)leben! Ohne die Altlasten aus 2019 und davor... & ohne an 2021 zu denken!

Ich würde mir weder vornehmen etwas loswerden zu wollen, noch etwas bestimmtes erwirken zu wollen...

In der Früh aufstehen... den Tag nehmen wie er kommt und Abends ins Bett gehen. Täglich schauen... ob ich aus alten (erfolglosen) Mustern ausbrechen kann und vielleicht „einfach“ mal Dinge anders mache...

Groß denken ist gut... wenn man vor hat... kleine Schritte zu tun! Flexibel bleiben und lernen, das alleine sein - nichts mit Einsamkeit zu tun hat und zu zweit sein nicht bedeuten muss... das man sich nicht einsam fühlen kann.

Lernen - mit sich selber zufrieden zu sein... damit ein neuer Mensch im Leben nicht die Last tragen muss... Lücken zu schließen und Defizite ausgleichen zu müssen!

Nun... alles gute für wen auch immer... in 2020... möge ein jeder finden, was er/sie/divers sucht!
 
Meiner Ansicht nach könnte man das wahre Leben erst führen wenn man von niemanden geliebt wird.
:hmm: eine interessante Sichtweise. Ein Mensch mit einem klaren Ziel vor Augen scheinst du zu sein.
Ich werte nicht das Leben ab.
das wäre nicht logisch, da du ja ein Teil davon bist...
Wenn eine Frau etwas von Liebe fasselt, da stellt es mir einfach die Nackenhaare auf.
ich verstehe dich...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Alter Falter o_O hast dus schon mal mit einer Therapie versucht?

Würde nichts bringen! :D

... und wieso sollte ich auch deiner Meinung nach eine in Anspruch nehmen?
Nur weil meine Sicht der Dinge eine andere Sicht als deine ist?


eine interessante Sichtweise. Ein Mensch mit einem klaren Ziel vor Augen scheinst du zu sein.
Ein theoretisches Konstrukt - Praktisch nicht umsetzbar.

das wäre nicht logisch, da du ja ein Teil davon bist...
Die Aussage dürftest du falsch verstanden haben. Das Leben selbst bittet sehr viele Facetten in denen der Mensch glücklich sein kann.
Die Liebe, oder zumindest die Form von Zuneigung welcher hier angestrebt wird, ist eine davon. Das ganze hat viel mit Heuchelei zu tun.
 
Nichts zu entschuldigen. Du schreibst besseres Deutsch als viele Einheimische. Aber was willst du: an deinem Deutsch oder an einer Beziehung arbeiten?
Da ich Deutsch kann kommt dann an die Reihe an einer Beziehung zu arbeiten und bisher ist mir das nicht so sehr gut gelungen.Ein haufen Missverständnise und vieles mehr haben dazu gefürt das es ist wie es ist:ein Singleleben!!;);)
 
Ich schliesse daraus das du der Ansicht bist das man nur ein gutes und zufriedenes Leben führen kann wenn man liebt bzw. geliebt wird.
Meiner Ansicht nach könnte man das wahre Leben erst führen wenn man von niemanden geliebt wird.

Nein, das wird Dich überraschen, da bin ich voll bei Dir!
Ich "predige" hier fast schon 100fach in fast jedem meiner Beiträge, dass Selbstliebe absolute Voraussetzung für ALLES andere im Außen ist, und "Abhängigkeit" zu Menschen keine "Liebe" ist, sondern Bedürftigkeit.
In DEM Punkt bin ich voll bei Dir.

Ein zufriedenes Leben kannst Du nur leben, indem Du Dich aus Dir heraus völlig selbst-liebst, so dass Du erfüllt bist.
Soweit sehe ich da keinen Widerspruch, zu obig zitiertem.

Nur, WENN man das ehrlich aus dem Herzen tut, und das tue ich zB OBWOHL ich grad Single bin, genauso wie wenn ichs nicht wäre,
dann reagiert man bei "Antreffen von Liebe" nicht mit
Herablassung, Verachtung, verächtlichen Bemerkungen, Härte, Zynismus usw.
DAS alles sind Gefühle aus dem verletzen Ego, und kommen rein aus dem Kopf/Verstand.

Auch wenn Du sagst "das ist nur ne Sichtweise". Jein. Ist es. Aber was Du "spüren läßt" sind die fett markierten Begriffe. DAS KOMMT AN.
Bei mir, sicher auch bei @Mitglied #470492 oder anderen, die mit dem Herz fühlen.

Und das spürt man halt.
Ich krieg keinen Puls, wenn jemand behauptet "er liebt" ... weil sich die "Kopf-"Sichtweise NIE sicher sein kann, ob sie sich selbst AUCH lieben, und daher auch EINANDER in einer Weise, die DU ablehnst, wo es Dir Haare aufstellt, und Du sagst "sowas gibts nicht". Das erkennt NUR der, der das im Herz spürt, und nicht der, der das Konzept der Selbstliebe VERSTANDEN hat. Verstand bringt da nichts.

Ich sage... wenn DU DICH aufrichtig liebst, liebst Du auch alle anderen in dem Maße, was Du aber eben mit einer kopflastigen Sichtweise NICHT kannst. Das ist Hochmut der Liebe gegenüber, Hochmut dem Leben gegenüber ... und für andere verletzend, denn es IST verletzend, wenn Du @Mitglied #470492 unterstellst, sie würde das nicht "haben" oder "empfinden können", nur weil DU in Deinem Kopf nichts als Verachtung für diese "Schilderung/Darstellung ihrer Liebe" hast.

Du bist so im Kopf, dass Dein Herz wohl sehr verbittert ist (auch wenn Du das in Souveränität verpackst, verdrängst und dem Leben ein wenig trotzig "die Fratze zeigst", es "Sichtweise" nennst... usw. Ich nenne es Verdrängung und Nicht-Hin-Sehen-Wollen auf den Bereich, der schmerzt und lieber im Zynismus badet).

Ich sehe da keine vollständig erlöste, aufrichtige, reine Selbstliebe, die befähigt, diese Liebe in anderen zu (an)erkennen.
Das ist leider schon eine Voraussetzung mit sich so im Reinen zu sein, dass man keine negativen Gefühle mehr entwickelt, egal worauf. So erkennt man im Außen nichts "wahrhaftes", auch keine "wahre Liebe", in den Menschen, und untereinander.

Und Liebe und Leben sind für mich -zwar nicht gleich- aber eines ohne das andere nicht existent.

Dem Leben mit diesem "theoretisch ja richtigen Kopf-Konzept der Selbstliebe" zu begegnen, sich selbst aber mit dieser fehlenden "Weichheit im Herzen" nicht aufrecht zu lieben, macht nicht "liebenswert im Außen", und wirkt auch nicht "liebenswert", egal wieviele "SCNR" man dazuschreibt. Die Abwertung der Liebe/Freude der anderen, die Respekt verdient hätte, bleibt im Raum. Und wenn Du ehrlich zu Dir bist, GRUNDLOS kommt kein Gefühl. Negative Gefühle sind immer ein Zeichen von Resonanz, und einem Problem "im Innen".

Mehr kann ich dazu nicht sagen...

doch :) ... das mit der "Chemie", btw, sehe ich grundlegend anders, ich bin mehr als ein Zell-Automat, der nach statisch-vorprogrammiertem Reiz-Reaktions-Muster diverse Hormone emittiert... das wäre ebenfalls eine "hochmütige" und sehr reduzierte Sichtweise der Schöpfung.

Und ich denke nicht -weil der Hinweis kam-, dass da "eine Therapie" nötig ist, Du wirkst extrem klar, analytisch und ich denke dass da nur der "berühmte Schalter" umkippen muss, das eine oder andere noch "verarbeitet werden wird", und schon läufst mit einem Dauergrinsen (im Herzen) durch die Gegend, und fragst Dich, warum plötzlich alle um Dich herum so glücklich wirken... ich wünsche Dirs! ;)

Das Leben ist so schön, so offen das Herz für die Liebe ist.
Platt, aber wahr.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das Leben selbst bittet sehr viele Facetten in denen der Mensch glücklich sein kann.
absolut
Die Liebe, oder zumindest die Form von Zuneigung welcher hier angestrebt wird, ist eine davon. Das ganze hat viel mit Heuchelei zu tun.
Warum ist es in deinen Augen nicht erstrebenswert nach Liebe zu streben?
Woher nimmst du die Gewissheit, ob es sich um "Heuchelei" handelt, was andere Menschen fühlen? Sprichst du anderen Menschen etwa die Liebe ab...
Mein Eindruck: in deinem Kopf läuft ein Film, du willst es nicht hören, aber dein Herz ist außer Betrieb. Da ist Sehnsucht in deinen Zeilen... aber selbstverständlich kann ich mich täuschen...
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Ein theoretisches Konstrukt - Praktisch nicht umsetzbar.
hätte mich gewundert, wenn dem so sei
 
in deinem Kopf läuft ein Film

Ich denke der "Film" ist das jeweilige Selbst-Bildnis, von sich und seiner eigenen Selbstliebe, die man zu empfinden glaubt.
Das ist ein häufiger Irrtum, beim Meistern der Selbstliebe über Selbst-Verliebtheit zu stolpern, und in der Hochmut zu landen.
Das Ego, sein Wissen, seine Fähigkeiten, Konzepte, "Verstandenes", mit dem Verstand anzubeten, ist nicht Selbstliebe.
Selbstliebe ist tiefste Demut im Herzen, mit sich und mit allem, was ist.
Und aus dieser heraus könnte einem nie die Abwertung einer "anderen Liebe" passieren.

Nur aus der Selbst-Verblendung des Egos, der "Selbst-Anbetung" geht man von der eigenen Erhöhung aus, und erniedrigt all jene, die das nicht "erreichen, was man selbst erhöht hat" (nur durch die eigene Verblendung/starre Innensicht erkennt man aber nicht mal, was die anderen wahrhaft erreicht haben, dazu müßte man mit dem Herzen "hinsehen").

Eine Möglichkeit/Folge ist, dass man diese "verdrängte Negativität, die man in sich hat" ins Außen kehrt. Dann vergiftet man das Leben der anderen.
Oder man kehrt es ins Innen, verbittert, isoliert sich... und lebt entweder Hochmut gegen sich ("Schmerz ignorieren" = eigene Erhöhung gegenüber dem leidenden Anteil) oder Selbstmitleid (Verstärkung des Schmerzes = eigene Erniedrigung) aus.

An sich nicht schwer zu erkennen, Handlung und Worte sind immer eine Wirk-Kette beginnend mit Gedanken/Emotionen.
Was "da ist" will raus, und hier geht das "Gift" nach Außen, gegen andere.

Selbstverständlich nur eine Sichtweise.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Aus purer reiner Liebe... das Gefühl der Liebe ist nichts anderes als eine Hormonausschüttung des Körpers welche man nicht oder nur sehr schwer kontrollieren kann. Ähnlich einem Rauschverhalten. Man kann es eigentlich sehr gut damit vergleichen. Ist ja auch nichts anderes als ein chemischer Prozess.
Ich gebe dir insofern Recht dass man manche Gefühle hormonell messen, beschreiben oder ausdrücken kann. Durch Nähe, Intimität oder gar Sex werden Hormone wie Oxytozin, Seratonin, Dopamin und viele weitere ausgeschüttet. Und das kann schön sein... wie ein Rausch. Wie du schreibst!

Aber “Liebe“ ist weit mehr als das. Liebe hab ich auch wenn ich 1-2 Wochen von meiner Freundin getrennt bin und keine Hormonausschüttung durch Nähe stimuliert wird (Fernbeziehung). Das ist Dankbarkeit und Freude über jede Nachricht von ihr. Das ist Neugier auf jedes noch so kleine Detail aus ihrem Leben. Ehrliches Interesse daran wie es ihr in der Arbeit gegangen ist. Freude jeden Morgen aufzuwachen, eine Nachricht zu finden und zum Morgencafe erstmal noch ein Stündchen zu chatten. Der Wille einen Wecker (freiwillig) auf 0530 zu stellen um diesen Morgenchat genießen zu können... oder wenn wir zusammen sind und einer früher munter wird Cafe ans Bett zu bringen und Frühstück zu machen.

Für mich ist Liebe der Wille und das Bedürfniss für einen Menschen da zu sein. Mein Möglichstes zu tun ihr das Leben schöner und angenehmer zu gestalten. In meinem Fall habe ich das für 2-3 Leute. Auch meinen besten Freund zum Beispiel.

Die klassische Beziehungs-Liebe unterscheidet sich dann nur noch dadurch dass das ebenso zurück gespiegelt wird... und durch ein schönes Sexleben.
Ich schliesse daraus das du der Ansicht bist das man nur ein gutes und zufriedenes Leben führen kann wenn man liebt bzw. geliebt wird.
Der Ansicht bin ich.
MINDESTENS sich selbst sollte man lieben um ein ansatzweise glückliches Leben zu führen. Andere zu lieben eröffnet dann abseits vom Egoismus noch ganz neue Welten von Glück durch Mitgefühl oder gar Mitfreude.
Ansonsten könnte ich alles Geld der Welt haben... wenn ich niemanden außer mich selbst lieben würde wäre all das Geld wertlos und würde vermutlich in Nutten und Drogenbuffets fließen.
. Somit hat man die Freiheit alles zu tun ohne sich für seine Taten und sein Tun rechtfertigen zu müßen.
Und was brächte mir die Freiheit?
Wie oG... ich könnt mich rücksichtslos den Drogenbuffets und kurzweiliger Ablenkung hingeben. Aber auf der Gedankenschiene fahrend käme ich schnell zu dem Schluss dass es genauso sinnvoll wäre einer 9mm einen zu blasen.

Was für Motivation hätte ich IRGENDWAS zu tun wenn ich nicht lieben würde? Die maximale Glückserfahrung nur für mich selbst zu suchen? Auch ohne es je probiert zu haben wüsste ich: das ist Heroin.


Ich halte das Gerede von Liebe nicht für Heuchelei. Sondern für das was dieses Leben lebenswert macht... nicht unbedingt nur die romantische Liebe. Sondern auch die unseren Mitmenschen gegenüber, der Familie vielleicht, Freunden, Kollegen....
...Liebe ist die basis einer harmonisch funktionierenden, guten Gesellschaft wie ich finde!
 
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