Darf ich fragen auf welcher gesicherten Grundlage dieses Wissen basiert?
Denn das ist das Feine an Wissen und Bildung, dass sie eine solide Grundlage hat.
Wir haben an den Schulen Religionsunterricht.

Ein Ethikunterricht für alle basierend auf deren Grundlagen ist längst fällig.
Ein Unterrichtsfach betreffend des menschlichen Körpers gekoppelt mit dem Basiswissen der Neurologie und Psychologie fehlt ebenso. (Abläufe des Körpers, das Zusammenspiel von Physis und Psyche z.B. einem Schilddrüsenerkrankten bekannt sein. Ernährung, Sport und auch mentale Fähigkeiten wie jeder Mensch der unter Panikattacken leidet erlernen muss und die Stärke die darin liegt, gibt es fast nur in Form von Lernkonzentrations-Übungen)
Was Religion in der Bildung verloren hat ist mir nicht klar. Tatsächlich in einem Schulfach zu unterrichten was nach unserem Ableben geschieht, halte ich für äußerst bedenklich, auch wenn es seit Jahrhunderten praktiziert ist. Es gibt einen einzigen Fall, der eventuell in Jahrtausend alte urbane Legende, fällt, der als Indiz dienen kann, andere warten noch immer drauf. Nur weil etwas immer schon so war wird es nicht richtiger. Das unterrichte ich zwei mal die Woche auf Schulzeit lang?
Alles das außerhalb liegt ist ganz interessant, kein Thema.
Was mich doch stutzig macht ist, dass ein doch recht beachtlicher Teil der Menschen, die sich der Welt außerhalb unserer Erkenntnis und Wahrnehmung widmen, erschreckend wenig Wissen betreffend erwiesener Grundlagen haben.
Mir fällt es sehr schwer (ich erlaube mir den Sammelbegriff) Esoteriker ernst zu nehmen, wenn sie einfachstes Wissen über die Funktion von Körper und Geist nicht kennen.
Dann nämlich, gerade wenn sie praktizieren, halte ich sie für schwer fahrlässig.
Ein Schritt nach dem anderen.
Hier wird allzuoft, ja auch lächerlich versucht ein Pferd von hinten aufzuzügeln.
Manche Menschen, die ganz gerechtfertigt durch das Menschsein Probleme haben, mit dieser Welt wie sie sich nun mal dreht zurecht zu kommen, flüchten in eine Scheinwelt. Nicht wenige verlieren Haus, Hof und Verstand. Es ist durchaus gefährlich und es birgt unheimlich viel an Gewinnmöglichkeiten, ist wirtschaftlich ein brummender Motor. Ja und in Krisenzeiten brummts noch mehr.
Das gefällt mir nicht und Scharlatane sowie Gaukler stehlen Menschen Lebenszeit und stürzen sie in eine fiktive Welt.
Sie bringen Menschen sogar dazu, andere die nicht bereit sind sich auf glaubensabhängige Thesen einzulassen mit Aggression gegenüber treten.
Auf die Faule und Dumme geht gar nix, bzw. nehme ich es dann nicht ernst.
Ich erwarte mir von Menschen, die sich in unsicheres Gebiet vorwagen, dass sie das gesicherte Wissensgebiet mal kennen.
Ansonsten betrachte ich als nebulös und uninteressant
Man lehrt Kinder von Anfang an, wenn sie Informationen bekommen: Wer hat das gesagt? Kann ich den ersnt nehmen. Was ist seine Meinung wert? Warum ist diese Information für mich glaubhaft?.