Mittlerweile sind ja Reisen wieder möglich... Ich habe dieses "Affairen-Konstrukt" überdacht, 'ihn' _näher_ kennen gelernt und denke, dass es für alle sehr viel leichter wäre, wenn unterschiedliche Beziehungsmodelle gesellschaftlich akzeptiert wären.
Wenn ich mit Person A zusammen lebe, feststelle, dass mir gewisse Dinge fehlen (seien es sexuelle Praktiken, Freizeitaktivitäten o.a.), woran Person A kein Interesse hat, was sollte daran verwerflich sein, dieses mit Person B zu teilen?
Bezogen auf das Thema dieses threads: Ich erlebe unsere Affaire als sehr lebensbereichernd: seine 'sie' ist glücklich, weil die beiden weiterhin ihren "Blümchensex" haben und 'er' ist glücklich, gewisse Praktiken mit mir auszuleben, was so oft zu Frust und Streit zwischen den beiden geführt hat.
Wenn 'sie' eine polyamore Beziehung leben und tolerieren würde, wäre ich die letzte, die sie von der Bettkante schubsen würde...
Allerdings wäre es dann keine Affaire mehr. Wie auch immer, von diesen affairebedingten Stippvisiten profitieren gerade drei Menschen vortrefflich. So far, so good.