Wölfe in Österreich

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vielleicht w
Wir leben dzt in NÖ nord, an der cz Grenze auf unserem 2twohnsitz

vor Tagen haben wir eindeutig in der Nacht Wolfsgeheul gehört
von offizieller Seite wird das Ganze bagatellisiert und verniedlicht
die lieben Tierchen sind ja eh so scheu usw

ist das wirklich so harmlos, wie viele tun?
Wir persönlich sehen das nicht so
was meint ihr?
vielleicht wars aber auch ein köter aus der Umgebung?
 
nein, ist es nicht. das wölfe in unseren breiten wieder heimisch werden sollen ist romantische heile welt träumerei von städtern, deren kontakt zu natur sich auf den wochenendausflug in den lainzer tiergarten beschränkt! sobald mal ein kind von herumstreunenden wölfen auf nahrungssuche angegriffen wird, wird das wehklagen wieder mal gross sein. raubtiere und kulturlandschaft sind ein widerspruch in sich!

wölfe finden in östereich weder den lebensraum noch dass nahrungsangebot dass sie benötigen, daraus resultieren gerissene nutztiere auf almen und unliebsame kontakte mit dem menschen.
die welt ist zu klein für solche romantischen anfälle - früher durften die menschen nicht in den wald gehen - heute - überall forststrassen, Mountainbiker - wanderer etc - siehe Italien, wo vor kurzem ein mann von einem bären angefallen wurde - er kann sein leben seinem Hund verdanken, aber was ist wenn du mit so einer tabernakelwanze sprich bellender ratte unterwegs bist?
 
Tatsache ist, ein Wolf ist ein Raubtier.
Ein Wolfsrudel hat ein Jagdrevier von (glaube ich mal gelesen zu haben) 50km im Radius.

Wenn die Hunger haben is alles und jeder der denen begegnet der Zweite...

Griechenland: Englische Touristin von Wölfen getötet - SPIEGEL ONLINE

Die alten Kindermärchen gibt es nicht umsonst.

Wenn Wolf und Bär wieder heimisch werden dürfte es interessant werden.

Der Bär macht ja jetzt schon Schäden, wo die Hälfte nicht an die Öffentlichkeit kommt.....
 
Tatsache ist, ein Wolf ist ein Raubtier.
Ein Wolfsrudel hat ein Jagdrevier von (glaube ich mal gelesen zu haben) 50km im Radius.

Wenn die Hunger haben is alles und jeder der denen begegnet der Zweite...

Griechenland: Englische Touristin von Wölfen getötet - SPIEGEL ONLINE

Die alten Kindermärchen gibt es nicht umsonst.

Wenn Wolf und Bär wieder heimisch werden dürfte es interessant werden.

Der Bär macht ja jetzt schon Schäden, wo die Hälfte nicht an die Öffentlichkeit kommt.....


So 60 tote Nutztiere sind heuer amtlich... nur in Kärnten...dann wird noch gestritten, was Bär und Wolf war und was natürliche Weideverluste. Von Alleinsteig hörte ich, dass die Wölfe im Heeresforst 15 Tonnen !!! Wild zsammenfressen. Sobald es zur Rudelbildung kommt, steigen die Schäden rasant an, weil sie dann wesentlich effektiver reissen können.
 
So 60 tote Nutztiere sind heuer amtlich... nur in Kärnten...dann wird noch gestritten, was Bär und Wolf war und was natürliche Weideverluste. Von Alleinsteig hörte ich, dass die Wölfe im Heeresforst 15 Tonnen !!! Wild zsammenfressen. Sobald es zur Rudelbildung kommt, steigen die Schäden rasant an, weil sie dann wesentlich effektiver reissen können.
A Bekannter am Berg hat der Bär fast die halbe Jungherde weggefressen.

Er sagt, die zahlen echt gut für das Tier, damit man die Klappe hält. Es löst aber nix an seinem Problem und er treibt die Tiete nit als Spaß rauf...
 
A Bekannter am Berg hat der Bär fast die halbe Jungherde weggefressen.

Er sagt, die zahlen echt gut für das Tier, damit man die Klappe hält. Es löst aber nix an seinem Problem und er treibt die Tiete nit als Spaß rauf...


Eigentlich ein Schwachsinn, dass in einer Kulturlandschaft Nutztiere bewusst für Grossraubwild geopfert werden, weil sich sonst die Wolfs- & Bärromantiker aufpudeln.
 
Eigentlich ein Schwachsinn, dass in einer Kulturlandschaft Nutztiere bewusst für Grossraubwild geopfert werden, weil sich sonst die Wolfs- & Bärromantiker aufpudeln.
Ja eh. Vorallem wirds ja nit besser. Wenn die Population wächst wirst ihnen wohl kaum eine Karte in die Hand drücken können, damit sie wissen wo sie nicht hin sollen.

Wenn man die Beschaffenheit von Österreich ansieht und die Städte raus nimmt kann sich jeder ausrechnen, wie lange es dauert bis Mensch und Tier mal einander treffen, wenn sie so weitermachen....

Is ja das selbe mit den Fischottern... frag mal an Angler...

Oder den Pappelzüchter bei uns, wie cool die Biber sind ...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja eh. Vorallem wirds ja nit besser. Wenn die Population wächst wirst ihnen wohl kaum eine Karte in die Hand drücken können, damit sie wissen wo sie nicht hin sollen.

Wenn man die Beschaffenheit von Österreich ansieht und die Städte raus nimmt kann sich jeder ausrechnen, wie lange es dauert bis Mensch und Tier mal einander treffen, wenn sie so weitermachen....

Is ja das selbe mit den Fischottern... frag mal an Angler...

Oder den Pappelzüchter bei uns, wie cool die Bieber sind ...
"Wer für die wiederansiedelung von Wildtieren (natürlich oder durch anthropogene Maßnahmen) ist, muss auch für die Erlegung dieser sein" ich finde diesen Satz ja furchtbar passend. Allerdings gilt hier in jeder Hinsicht wie so oft im Leben: alles mit Maß und Ziel
 
"Wer für die wiederansiedelung von Wildtieren (natürlich oder durch anthropogene Maßnahmen) miss auch für die Erlegung dieser sein" ich finde diesen Satz ja furchtbar passend. Allerdings gilt hier in jeder Hinsicht wie so oft im Leben: alles mit Maß und Ziel
Ich mag Tiere auch. Aber in der heutigen Zeit, wo freie Natur immer knapper wird, Raubtiere wieder ansiedeln, die im Extremfall Menschen gefährlich werden (vom Vieh reden wir mal garnicht) is geistig schon sehr flach ...
 
Ich mag Tiere auch. Aber in der heutigen Zeit, wo freie Natur immer knapper wird, Raubtiere wieder ansiedeln, die im Extremfall Menschen gefährlich werden (vom Vieh reden wir mal garnicht) is geistig schon sehr flach ...
Aber dass menschen neue bereiche besiedeln die im extremfall (und eig nicht nur im extremfall) heimischen wildtieren gefährlich werden/können ist ethisch korrekt? :hmm:
 
Aber dass menschen neue bereiche besiedeln die im extremfall (und eig nicht nur im extremfall) heimischen wildtieren gefährlich werden/können ist ethisch korrekt? :hmm:
Nö. Hab ich nit gesagt. Passt a nit.

Aber speziell Wölfe sind nicht Ortsgebunden ... vorallem wenn die Jungtiere ein neues Rudel gründen. Dann müssten quasi 100kn dazwischen sein ( je 50km Radius) ... da wird Kärnten schon sehr klein
 
Nö. Hab ich nit gesagt. Passt a nit.

Aber speziell Wölfe sind nicht Ortsgebunden ... vorallem wenn die Jungtiere ein neues Rudel gründen. Dann müssten quasi 100kn dazwischen sein ( je 50km Radius) ... da wird Kärnten schon sehr klein
Die frage die ich mir immer stelle. Wieso hat es früher geklappt dass Mensch und Natur ZUSAMMEN leben und heute nicht?

Weil jeder gezwungen wird früher od später in den raum des anderen einzugreifen. Und damit sind nicht nur tiere und menschen sondern ja auch die flora gemeint
Die natur holt sich ja früher od später doch zurück was einst ihr gehört hat

Es is ein heikles thema und sehr behutsam zu behandeln
 
Aber dass menschen neue bereiche besiedeln die im extremfall (und eig nicht nur im extremfall) heimischen wildtieren gefährlich werden/können ist ethisch korrekt? :hmm:

Bei der Vermehrungsrate der Menschheit kannst auf ethische Korrektheit sch**ssen. Wie ich schon öfter feststellte: wir übervögeln die Erde, irgendwann ist sowieso Game over.
 
Die frage die ich mir immer stelle. Wieso hat es früher geklappt dass Mensch und Natur ZUSAMMEN leben und heute nicht?

Weil jeder gezwungen wird früher od später in den raum des anderen einzugreifen. Und damit sind nicht nur tiere und menschen sondern ja auch die flora gemeint
Die natur holt sich ja früher od später doch zurück was einst ihr gehört hat

Es is ein heikles thema und sehr behutsam zu behandeln
Früher gab es nur kleine Dörfer.
Die Menschen ware speziell was Medizin und Gewürze angeht bzw. die Vorräte (Gefrierschrank gabs ja nit) sehr viel mehr auf die Natur angewießen....

Es gab auch weniger. Natürliche Auslese usw...
 
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