Wieviel Sex ist "normal"?

Täglichen Geschlechtsverkehr finde ich jetzt nicht so außergewöhnlich. Kommt halt immer auf die Rahmenbedingungen an, wie beispielsweise gemeinsamer Urlaub oder vermehrt Homeoffice während der Pandemie, etc. Ein Fick muss ja nicht jedesmal in einer Doktorarbeit enden, der kann auch nach 10 Minuten in einem gemeinsamen Höhepunkt gipfeln. Das Zeitargument finde ich wenig überzeugend.
 
So oft, wie Du das Verlangen hast und die Umstände günstig sind. Bei mir lief das etwa auf folgenden Rhythmus hin aus:
Als Teenager: Täglich wichsen bis zum Spritzen.
Als Twen täglich abwechslungsweise Solo- und Partnersex.
Im mittleren Alter jeden zweiten Werktag und am Sonntag Sonderzulage.
Als Rentner: in der Woche zwier macht im Jahre hundertvier ()Martin Luther).
 
Zuletzt bearbeitet:
Da eines meiner Lebensmotto heißt, ich bin nicht normal, denn dann wäre ich wie die Mehrheit der Menschen, so ist auch mein Sexleben nicht normal. Ob ich jetzt keinmal oder siebenmal in der Woche Sex habe spielt für mich keine Rolle und für viele ist wahrscheinlich eine unterschiedliche Anzahl an Sex in der Woche normal.
Mir ist wichtig dass es jedesmal ein besonderes Erlebnis ist und alle Beteiligten es genießen und nicht für etwas Normales oder und Alltägliches halten.
Und da meine Frau nicht jeden Tag Lust auf Sex hat, ist es auch bei uns in der Ehe nicht Alltäglich und Normal, sondern jedes Mal etwas Besonderes was wir wie oft auch immer genießen.
 
Ich finde dafür gibt es keine Zahl ! Jeder so viel wie er möchte , sofern es Arbeit , Kinder , usw.erlauben ! Das muss ja jeder für sich raus finden!
 
Es.gibt für jeden, im jeweiligen Lebensabschnitt, eine Zahl des Faktums und des Wunsches.

Das kann zw. 0 uns 10 mal am Tag sein.

Aber kaum einer wagt es über die eigene Realität und den Wunsch zu schreiben.

Das scheint das Tabu dieses Forums zu sein.
 
Es.gibt für jeden, im jeweiligen Lebensabschnitt, eine Zahl des Faktums und des Wunsches.

Das kann zw. 0 uns 10 mal am Tag sein.

Aber kaum einer wagt es über die eigene Realität und den Wunsch zu schreiben.

Das scheint das Tabu dieses Forums zu sein.
warum? wie klmmst darauf? vielleicht erachten es einfach viele als irrelevant …
ich denk ständig an sex und oftmals ist mir das selbst zu viel und ich sehs dann nahezu als sucht …
 
Ist es nicht erschütternd, dass wir jetzt wo wir soweit frei sind, unsere Leben so leben zu können, wie es einfach gut ist nach "Zustimmung" hecheln, dass es eh super und gut ist, weil.....
.....ja weil es sonst nicht perfekt wäre, wenn die Bestätigung fehlt?
Die Suche und Frage, nach dem "Besten", nach "entweder/oder" bei fremden Leuten?

Warum kann man sich nicht einfach drüber freuen, wenn man es sich gerichtet hat, wie es einem entspricht, Lebensfreude und Zufriedenheit macht?

Warum nur muss man sich selbst Galle versuchen unterzumischen, dort wo alles o.k. ist?
Fragt man sich beim wundervollen Sonnenuntergang ob man je wieder einen so schönen sehen wird?
Will man beim Essen wissen, ob man je wieder diese Speise so gut zubereitet essen wird?

Himmelherrgott, haben die Menschen verlernt Geschenke anzunehmen, oder müssen sie diese permanent auf Tauglichkeit überprüfen.
Kann man seinen Sinnen nimmer vertrauen?
Woher nur kommt diese Gier, sich immer mehr und mehr sichern zu wollen und von außen bestätigt zu werden wie toll man es hat.

Jedes Individuum ist einzigartig.
Fühlst Dich besser, wenn andere sagen "bei uns ist es weniger", "ich bin krank und kann nimmer so", "Mein Mann/meine Frau ist kacke" oder "oh Du Glücklicher, so gut ist es mir in den letzten 40 Jahren nicht gegangen"?

Kannst Du den unheimlichen Schatz nicht sehen, einen Menschen gefunden zu haben, der Dir ähnlich gleich tickt?
Jedes Paar als solches ist einzigartig und ihr habt es geschafft.

Warum damit prahlen, anstatt die Zeit zu genießen?
Ist es weniger gut, wenn es nur Euch alleine gehört?
Wird es durch plattes Veröffentlichen besser?
Wird es besser wenn man es ans Licht zerrt, was Euer süßer Hausbrauch ist?
Verliert es nicht an Wert, wenn man sich Lorbeeren abholen will, für etwas, das viele Paare leben (Sexualität) in der Häufigkeit und nach Lust wie es als Paar schön ist erleben? Ist "außergewöhnlich mehr" besser, perfekter, erstrebenswerter?
Von allem möglichst viel, möglichst laut, möglichst bemerkt, bewertet - wird Deine Freude und Zufriedenheit dann "besser" oder "wertiger"?
Ist "außergewöhnlich" zu sein, etwas Bemerkenswertes, wenn es keinerlei Nutzen für die Welt und andere hat?

Ausreißer nach oben und nach unten hin gibt es immer.
Na und? Schön ist das, oder?
Und zwar für beide, wenn sie den Partner haben, der es genauso als Paar will.

Tod, Schlaganfall, Stoffwechselerkrankungen, onkologische notwendige Therapien, Unfall, Demenz, Trennung......und vieles andere - ja es wird weniger werden. Bei jedem.

o.t. Womit ich mich grad beschäftige: "Fickt dumm besser?" und "Verdammt wo bleibt die Sinnlichkeit und die Ruhe zu erleben und zu genießen, was einem beschieden ist?"
Einfach nur schön und so treffend geschrieben.
Wir leben mehr und mehr in einer Zeit, da die Bestätigung durch völlig fremde Menschen offenbar das wichtigste ist im Leben.
Und nicht nur im Leben der Jugendlichen, der Kinder.
 
Da shabe ich die Bla-Bla , Schamgrenze überschritten.

Gleichzeitig schreiben hier zig Notgeile und hoffen das sich wer schnell meldet.

Vielleicht sollte man fragen wie viel Zeit ihr vorm TV Kastl versitzt

Nur keiner will verraten was für ihn persönlich "normal" ist, was er hat und was er sich wünscht.

Dafür seitenweise Allgemeinplätze und Bla-Bla.

Nach 3 Seiten bla-bla traut sich keiner sagen was für ihn persönlich normal ist.

Hier werden wohl viele Menschen sein die kaum.realen Sex mit einem Partner haben und das mit dem Forum kompensieren.

Das Fehlen von. Sex scheint vielen peinlich zu sein.

Ich bemerke noch mal das ich es sonderbar finde wie aufgeregt man bei so einer einfachen Frage sein kann.

So viel Text der am Thema vorbei geht. Die Frage war ja wie oft es vorkommt bzw. Normal erscheint oder gewollt ist.

Aber kaum einer wagt es über die eigene Realität und den Wunsch zu schreiben.

Das scheint das Tabu dieses Forums zu sein.

Hervorragend, wie geschickt und diffizil du den Thread am Laufen hältst. :sneaky: Die besten Antworten kommen sicherlich erst! Kann ja gar nicht sein, dass die Frage keinen interessiert. Muss definitiv an der Feigheit und der Scham der User liegen. Die genieren sich einfach nur, weils eh keinen Sex haben. Oder halt viel weniger als du! Oder so.
 
warum? wie klmmst darauf? vielleicht erachten es einfach viele als irrelevant …
ich denk ständig an sex und oftmals ist mir das selbst zu viel und ich sehs dann nahezu als sucht …
Wäre es irrelevant dann würde man dazu nicht seitenweise was schreiben sondern es ignorieren.

Ab wann wäre es Sucht?

Für mich ist es Sucht wenn es die Gesundheit, das Sozialleben oder den Beruf zu sehr belastet.

Das schließe ich für uns noch aus. Wir sind auch sonst sehr aktiv. Sport, Freunde, Kultur... sicher 4 Abende (Tage) die Woche unterwegs. Kein Fernsehen. Keine Computerspiele

Kind ist Erwachsene und aus dem Haus.

Gesundheit lässt tägliche Sex noch zu. Das wird sicher auch am Training liegen.

Gesundheit ist mit Mitte 50 ein großes Thema. Bei Frauen pfuscht der Wechsel rein. Bei Männern die Sünden des Lebenswandels
 
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