"Unverbindlicher Sex"...

Zahlen und aus der Tür raus?
Naja, "Suche versaute Frau, die kochen kann mit eigenem Nest" verschiebt mitunter die finanzielle Last.
Andererseits freut sich eine Frau doch, wenn ein Mann sie geil genug für Sex findet und danach noch die von ihr bereitgeschätzte Stärkung schätzt.
Was weiß ich denn schon.
 
Naja, "Suche versaute Frau, die kochen kann mit eigenem Nest" verschiebt mitunter die finanzielle Last.
Andererseits freut sich eine Frau doch, wenn ein Mann sie geil genug für Sex findet und danach noch die von ihr bereitgeschätzte Stärkung schätzt.
Was weiß ich denn schon.
Wahrscheinlich. Wobei ich denke das sei mehr ein Fall für bezahlten Sex.
 
Ich würde das nicht so interpretieren, dass das bei "unverbindlichem Sex" gefragt wäre.
Davon gehe ich aus.
Tut man denn das?
Wird sicher nicht für jene gelten, die sich quasi mit Haut und Haar auf diesen Moment einlassen. Beim Rest: eindeutig ein JA.
Ich hätte unverbindlich immer so verstanden, dass nicht zwingend eine langjährige Lebenspartnerschaft daraus werden muss. Keine Kinder, keine gemeinsame Wohnung, aber nicht zwingend keine Gemeinsamkeiten.
Ich kenne einige in meinem Bekanntenkreis, die sich für dieses Lebensmodell entschieden haben und super damit klar kommen.
Muss das für jeden gelten?
Nein.
Muss das für alle gelten?
Nein.
Alles hat seinen Preis, der muss aber nicht immer negativ sein.
Da magst du recht haben.
Sollen sie ihren Spaß haben, ich bin der letzte Mensch der irgendjemandem etwas absprechen möchte.
 
Ich erinnere mich vermutlich daran.
Bei welcher Anzahl würde es schwierig werden... die sind dann halt net so wichtig, wahrscheinlich, was weiß ich.
Wenn es keine Spuren hinterlassen soll, ist es langweilig und ich würde es nicht tun
Das glaube ich dir.
Aber vielleicht ist unverbindlich ein schlechtes Wort. Bindungsloser Sex vielleicht
Genau, in China arbeiten sie hart daran um diesem Wunsch gerecht zu werden.
 
Davon gehe ich aus.
Vielleicht weil Du es nicht kennst, die Annahme muss nicht stimmen.
Wird sicher nicht für jene gelten, die sich quasi mit Haut und Haar auf diesen Moment einlassen.
Du meinst man hat Sex so nebenbei, zwischendurch?
Ich kenne einige in meinem Bekanntenkreis, die sich für dieses Lebensmodell entschieden haben und super damit klar kommen.
Ich sprach ja nicht von einem Lebensmodell, das gibt's bei älteren sicher auch. Aber ich habe zwei liebe Freundinnen bei denen dies von Anfang an von beiden Seiten klar war. Für uns war das damals genau richtig, wir haben sogar noch regelmäßig Kontakt zueinander. Jeder lebt heute Partnerschaft mit jemand anderem.
Sollen sie ihren Spaß haben, ich bin der letzte Mensch der irgendjemandem etwas absprechen möchte
Und trotzdem meinst Du sie würden einen Teil ihres Menschseins aufgeben.
Was soll das denn überhaupt sein?
Die Menschen die andere in Gaskammern getrieben haben, waren die weniger Mensch?
Hitler, Stalin, Putin oder sonstwer weniger Mensch als Jesus?

Menschsein ist mMn so nicht gesund definierbar, in dieser Aussage schwingt etwas mit das In mir ein ganz ungutes Gefühl erzeugt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Mitglied #490263 Aufgrund mangelnder Zeit (muss gleich los Kinder quälen) ganz kurz: Nein, du sprichst hier nur für dich und lässt sich nicht auf andere ummünzen. Vieles ist eine Frage der persönlichen Wertekatalog (Moral, Erfahrung, Erziehung, kultureller, religiöser und ideologischer Hintergrund) und Anspruchsdenken. Unverbindlich bedeutet (für mich) nicht verantwortungs- oder respektlos. Unverbindlich bedeutet (für mich), dass ich keinerlei weiteren Erwartungen (Verbindlichkeiten) für das "danach" hege. Es ist vermutlich ein besonders ehrlicher Umgang mit einer freien Sexualität, die aber oft moralisch aufgeladen wird.
 
Vielleicht weil Du es nicht kennst, die Annahme muss nicht stimmen.
Ich kenne es nicht, das stimmt.
Du meinst man hat Sex so nebenbei, zwischendurch?
Ist nicht ungewöhnlich.
Ich sprach ja nicht von einem Lebensmodell, das gibt's bei älteren sicher auch. Aber ich habe zwei liebe Freundinnen bei denen dies von Anfang an von beiden Seiten klar war.
Ja, um nix anderes ging es mir im Fred. Klarheit wird kaum zu herben Enttäuschungen führen, würde ich meinen.
Und trotzdem meinst Du sie würden einen Teil ihres Menschseins aufgeben.
Ohne Klarheit, solltens dann nicht jammern, ob es sich vermeiden lässt, steht wieder auf einem anderen Blatt.
Was soll das denn überhaupt sein?
Alles was es in der Welt gibt, gute wie böse Erscheinungen.
Die Menschen die andere in Gaskammern getrieben haben, waren die weniger Mensch?
Nein.
Hitler, Stalin, Putin oder sonstwer weniger Mensch als Jesus?
Nein.
Menschsein ist mMn so nicht gesund definierbar, in dieser Aussage schwingt etwas mit das In mir ein ganz ungutes Gefühl erzeugt.
Wie willst du etwas definieren, was ein Mysterium darstellt. Du kannst dich maximal annähern. Abgründe tun sich dabei auf, das ist klar.
Was das in dir für Gefühle erzeugt, musst mit dir ausmachen.

Den Satz mit dem Schild hast Du gesehen?
Klaro :up: :mrgreen:.

Jahrhunderte lang war es den Männern vorbehalten. Die galten als die tollen Casanovas. Frauen hingegen bekamen das schmeichelhafte Etikett einer Bettmatratze umgehängt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerade in einem Forum wie diesem hier, kommt einem beim Lesen dieser Wunsch immer wieder unter die Augen. Für mich war diese Sichtweise nie wirklich stimmig. Ich bin über ein Kommentar gestolpert (nicht von hier) das mEn diesen Widerspruch, den ich wahrnehme, gut abbildet.

Zusätzlich angeregt durch einen Kommentar einer Userin von hier. In einem anderen Fred, wo es darum ging, dass man Menschen mit denen man in Beziehung stand, niemals vergessen würde. Es wäre schlicht und ergreifend: eigenartig.

Ein paar Gedanken von mir: denkt man allen Ernstes, dass bei unverbindlichem Sex diese Komponente nicht greifen würde?
Ist einem klar, dass man auch diese Menschen weiter als Teil seines Lebens tragen wird und man sie nicht einfach so abschütteln kann?
Glaubt man, dass diese Art des Zuganges zur Sexualität keine Spuren hinterlässt, in welcher Form auch immer?
Wozu reduziert man freiwillig sein eigenes Menschsein?


Hier nun der Kommentar, um den es sich dabei drehen soll:

Unverbindlicher Sex ist ein Widerspruch. Nicht moralisch – biologisch und psychologisch. Dabei werden Bindungsprozesse aktiviert.
Ob wir wollen oder nicht.
Sex ist maximale Verletzlichkeit: nackt, geöffnet, im Ausnahmezustand.
Wiederholung verstärkt das: Der Körper lernt. Das Nervensystem prägt.
Das Emotionale in uns reagiert.
Tun wir so, als sei das neutral, entsteht innerer Konflikt: Ein Teil bindet. Ein Teil flieht.
Das macht müde. Unklar. Hungrig.
Die Lösung ist nicht Moral, sondern Bewusstheit: Mit wem. In welcher Qualität. Mit welchem Maß an Vertrauen.
Sexualität kann nähren. Aber nicht, wenn sie als folgenlos verkauft wird.

Die Moral haben wir ein gutes Stück weit bereits hinter uns gelassen.
Unsere biologische Prägung können wir nicht ablegen.
Sie zu ignorieren, hat einen Preis.
Eine Sache ist Das, Was Du selbst damit Assoziierst ..

Nicht Alle Menschen "ticken" gleich ...
Nicht Jeder tickt zu jedem Zeitpunkt gleich ...

"Unverbindlicher Sex" steht für die Leichtigkeit einer spielerischen Begegnung ... zeitlich und Thematisch Beschränkt

"Partnerschaftliche Sexualität" ist ein Teil eines Beziehungsgeflechts und Verbundenheit auf mehreren Ebenen.

Es sind unterschiedliche Aspekte .... mitunter will man auch Beides parallel erleben und die Puzzleteile zusammenführen.
 
Also ich hab kein Problem mit unverbindlichen Sex.
Sonst müsste sich das liegende Gewerbe beim AMS anstellen.
Was auch wieder keinen recht wäre.
Sind wir doch froh, dass es die SW gibt.
Oft ist es auch ein Zeitproblem.
Ich will mich ja nicht verlieben.
Obwohl das vor einigen Jahren auch schon vorgekommen ist, dass ein Freier die SW geheiratet hat.
 
Ich kenne es nicht, das stimmt.
Wie kommst Du dann zu dieser Annahme?
Ist nicht ungewöhnlich.
Es gibt natürlich Fälle von pathologisch ungesundem Sexualverhalten, das ist vollkommen klar. Dem liegt aber im Normalfall eine andere psychische Krankheit zugrunde. Selbst mit Groupies hat man keinen belanglosen Sex, so nebenbei. Es ist auf Dauer nicht sonderlich erfüllend, wenn man sonst kein Leben hat, aber nebenbei passiert auch das nicht. Man verbring meist mehrere Stunden, manchmal auch ganze Tage miteinander. Auf einer Tour mit einem nicht unbekannten irischen Künstler, hatten wir Mädels die drei Wochen lang jeden Tag im Puplikum standen, die haben im Grunde bei uns gewohnt und sind teilweide im Tourbus mitgefahren.
Ohne Klarheit, ja.
Wenn Du also keine Klarheit darüber hast, ob Du im kommenden Jahr noch einen Partner haben wirst, bist Du weniger Mensch?
Diese "Klarheit" hat man doch in Wahrheit nie.
Wie willst du etwas definieren, was ein Mysterium darstellt. Du kannst dich maximal annähern.
Menschsein ist kein Mysterium, Gattung Homo Sapiens sapiens, mehr ist es nicht.
Nachdem was Du hier schreibst war Homo Sapiens vor 200 000 Jahren weniger Mensch. Die hatten null Klarheit, vermutlich keine festen Partner innerhalb der Sippe.
Was das in dir für Gefühle erzeugt, musst mit dir ausmachen.
Nein, das muss ich nicht nur mit mir ausmachen.
Wenn Du hier ein Zitat teilst in dem anders handelnden Menschen, wenn auch nur ein Teil ihres Menschseins abgesprochen oder schlechter bewertet wird, weil deren Leben für Dich nicht nachvollziehbar ist, dann ist man nicht weit weg von einer Vergangenheit die wir hoffentlich hinter uns gelassen haben.
Da muss und wird von Anfang an widersprochen werden!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie kommst Du dann zu dieser Annahme?
Blind bin ich nicht.
Wenn Du also keine Klarheit darüber hast, ob Du im kommenden Jahr noch einen Partner haben wirst, bist Du weniger Mensch?
Diese "Klarheit" hat man doch in Wahrheit nie.
Dein Glück sollte nicht an eine Partner gekoppelt sein. Wenn man das machen würde, könnte z.B. der überraschende Tod dessen dich aus der Umlaufbahn werfen.
Menschsein ist kein Mysterium, Gattung Homo Sapiens sapiens, mehr ist es nicht.
Nachdem was Du hier schreibst war Homo Sapiens vor 200 000 Jahren weniger Mensch. Die hatten null Klarheit, vermutlich keine festen Partner innerhalb der Sippe.
Das sehe ich anders. Für mich zeugt Menschsein von einem Wunder.
Wie du selber schreibst, liegt da eine lange Zeitspanne dazwischen. Bewusstwerdung geschieht nicht über Nacht. Ein Baby kommt nicht auf die Welt und kann laufen.
Nein, das muss ich nicht nur mit mir ausmachen.
Wenn Du hier ein Zitat teilst in dem anders handelnden Menschen, wenn auch nur ein Teil ihres Menschseins abgesprochen oder schlechter bewertet wird, weil sein Leben für Dich nicht nachvollziehbar ist, dann ist man nicht weit weg von einer Vergangenheit die wir hoffentlich hinter uns gelassen haben.
Da muss und wird von Anfang an widersprochen werden!
Dem ersten Satz kann ich vollumfänglich zustimmen. Handlungen geschehen nicht in einem luftleeren Raum. Ergo hat es immer auch Auswirkungen auf das Umfeld.
Ob wir diese Vergangenheit endlich überwinden können, wird sich weisen.

Ich habe meine Großeltern, bezüglich dieser Vergangenheit gelöchert. Wie konnte das geschehen usw.
Die letzten sechs Jahre haben (mir) gezeigt, dass es nach wie vor sehr fragil ist. Und wir uns nicht sicher sein können.
Wenn man z.B. als Blinddarm bezeichnet wird, auf den die Gesellschaft verzichten kann, muss widersprochen werden, von Anfang an. Da gebe ich dir recht.
 
Blind bin ich nicht.

Dein Glück sollte nicht an eine Partner gekoppelt sein. Wenn man das machen würde, könnte z.B. der überraschende Tod dessen dich aus der Umlaufbahn werfen.

Das sehe ich anders. Für mich zeugt Menschsein von einem Wunder.
Wie du selber schreibst, liegt da eine lange Zeitspanne dazwischen. Bewusstwerdung geschieht nicht über Nacht. Ein Baby kommt nicht auf die Welt und kann laufen.

Dem ersten Satz kann ich vollumfänglich zustimmen. Handlungen geschehen nicht in einem luftleeren Raum. Ergo hat es immer auch Auswirkungen auf das Umfeld.
Ob wir diese Vergangenheit endlich überwinden können, wird sich weisen.

Ich habe meine Großeltern, bezüglich dieser Vergangenheit gelöchert. Wie konnte das geschehen usw.
Die letzten sechs Jahre haben (mir) gezeigt, dass es nach wie vor sehr fragil ist. Und wir uns nicht sicher sein können.
Wenn man z.B. als Blinddarm bezeichnet wird, auf den die Gesellschaft verzichten kann, muss widersprochen werden, von Anfang an. Da gebe ich dir recht.
Wir sprechen hier von grundsätzlich verschiedenen Dingen.
Es wurde bereits von mehreren anderen außer mir erklärt, dass "unverbindlicher Sex" nicht bedeutet, dass man sich nicht aufeinander einlässt. Es bedeutet für die Mehrheit auch nicht, dass man Sex konsumiert und die Sexualpartner wechselt wie andere die Unterwäsche.
Es bedeutet, dass klar ist, dass außerhalb der gemeinsam gelebten Sexualität und allem was dazugehört, keine Verpflichtungem entstehen.
Das kann natürlich mit der Zeit trotzdem passieren, aber es muss nicht sein.

Das wovon Du sprichst ist für mich Menschen und deren Sexualität zu konsumieren, auch wenn man nicht dafür bezahlt. Das gibt es vereinzelt.
Wenn Du viele davon in Deinem Bekanntenkreis oder Umfeld hast, belehrt mich das eines Besseren. Ich dachte immer, dass ich mich in meiner Künstlerblase in einem Bereich bewege, in der ein in Relation gesehen höherer Prozentsatz mit pathologischen Problemchen zu kämpfen hat, vor allem was die Sexualität betrifft. Aber offenbar stimmt das nicht.

Auch bei Bewusstheit sprechen wir vermutlich von verschiedenen Dingen. Bei Dir schwingt da für mich schon wieder eine "Bewusstheit" mit rein, die einem auserwählten Kreis von Menschen zugänglich ist.
Sich seiner selbst bewusst zu sein bedeutet wissenschaftlich, dass man im Spiegel erkennt, dass man das selbst ist und nicht jemand anderer.
Und selbst das Fehlen dieser Form des Bewusstseins ist kein Maßstab für Menschsein.
Ein Mensch ist nicht mehr oder weniger Mensch und er gibt nichts von seinem Menschsein auf, ganz egal was er wann wo und wie tut.

Eine Bewusstheit darüber wie Aktionen oder Begebenheiten und Gewohnheiten sich langfristig im Außen oder Innen auswirken werden oder können, entwickeln viele Menschen zeit ihres Lebens nicht.
Sie bleiben trotzdem vollwertige Menschen.
 
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