"Unverbindlicher Sex"...

Unverbindlicher Sex ist ein Widerspruch. Nicht moralisch – biologisch und psychologisch. Dabei werden Bindungsprozesse aktiviert.
Ob wir wollen oder nicht.

Kann sein - kommt auf den Zugang an.

Sex ist maximale Verletzlichkeit: nackt, geöffnet, im Ausnahmezustand.

Absolut (für mich) nicht.

Das Emotionale in uns reagiert.

Und noch so eine Plattitüde. :X3:

Es ist wie immer: Es kann so sein. Aber es als allgemeingültig zu verkaufen ist Unsinn ...........
 
Für mich gibt es kein "unverbindlich" . Abgesehen davon dass ich verheiratet und somit ohnehin raus bin, ich hätte keine Lust mehr auf oberflächliche Begegnungen.
 
Ein paar Gedanken von mir: denkt man allen Ernstes, dass bei unverbindlichem Sex diese Komponente nicht greifen würde?
Ich würde das nicht so interpretieren, dass das bei "unverbindlichem Sex" gefragt wäre.
Ist einem klar, dass man auch diese Menschen weiter als Teil seines Lebens tragen wird und man sie nicht einfach so abschütteln kann?
Glaubt man, dass diese Art des Zuganges zur Sexualität keine Spuren hinterlässt, in welcher Form auch immer?
Auch das ist für mich kein Widerspruch.
Wozu reduziert man freiwillig sein eigenes Menschsein?
Tut man denn das?
Unverbindlicher Sex ist ein Widerspruch. Nicht moralisch – biologisch und psychologisch. Dabei werden Bindungsprozesse aktiviert.
Ob wir wollen oder nicht.
Ich hätte unverbindlich immer so verstanden, dass nicht zwingend eine langjährige Lebenspartnerschaft daraus werden muss. Keine Kinder, keine gemeinsame Wohnung, aber nicht zwingend keine Gemeinsamkeiten.
Sex ist maximale Verletzlichkeit: nackt, geöffnet, im Ausnahmezustand.
Muss das für jeden gelten?
Tun wir so, als sei das neutral, entsteht innerer Konflikt: Ein Teil bindet. Ein Teil flieht.
Das macht müde. Unklar. Hungrig.
Muss das für alle gelten?
Die Lösung ist nicht Moral, sondern Bewusstheit: Mit wem. In welcher Qualität. Mit welchem Maß an Vertrauen
Schließt Vertrautheit und die Frage mit wem denn aus, dass beide Partner keine Langzeitpartnerschaft mit gemeinsamer Lebensplanung anstreben müssen?

Alles hat seinen Preis, der muss aber nicht immer negativ sein.
DIeses Denken wäre mir persönlich zu einseitig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sex ist maximale Verletzlichkeit: nackt, geöffnet, im Ausnahmezustand.
Nein.

Ist einem klar, dass man auch diese Menschen weiter als Teil seines Lebens tragen wird und man sie nicht einfach so abschütteln kann?
Ich erinnere mich vermutlich daran. Aber was meinst du mit "abschütteln"? Warum sollte ich jemanden vergessen wollen?

Glaubt man, dass diese Art des Zuganges zur Sexualität keine Spuren hinterlässt, in welcher Form auch immer?
Wenn es keine Spuren hinterlassen soll, ist es langweilig und ich würde es nicht tun ;)

Wozu reduziert man freiwillig sein eigenes Menschsein?
tut man nicht.

Unverbindlicher Sex ist ein Widerspruch. Nicht moralisch – biologisch und psychologisch. Dabei werden Bindungsprozesse aktiviert.
Nein. Aber vielleicht ist unverbindlich ein schlechtes Wort. Bindungsloser Sex vielleicht ;)

Mit wem. In welcher Qualität. Mit welchem Maß an Vertrauen.
Das sowieso, aber das ist aus meiner Sicht ein anderes Thema.
 
Gerade in einem Forum wie diesem hier, kommt einem beim Lesen dieser Wunsch immer wieder unter die Augen. Für mich war diese Sichtweise nie wirklich stimmig. Ich bin über ein Kommentar gestolpert (nicht von hier) das mEn diesen Widerspruch, den ich wahrnehme, gut abbildet.

Zusätzlich angeregt durch einen Kommentar einer Userin von hier. In einem anderen Fred, wo es darum ging, dass man Menschen mit denen man in Beziehung stand, niemals vergessen würde. Es wäre schlicht und ergreifend: eigenartig.

Ein paar Gedanken von mir: denkt man allen Ernstes, dass bei unverbindlichem Sex diese Komponente nicht greifen würde?
Ist einem klar, dass man auch diese Menschen weiter als Teil seines Lebens tragen wird und man sie nicht einfach so abschütteln kann?
Glaubt man, dass diese Art des Zuganges zur Sexualität keine Spuren hinterlässt, in welcher Form auch immer?
Wozu reduziert man freiwillig sein eigenes Menschsein?


Hier nun der Kommentar, um den es sich dabei drehen soll:

Unverbindlicher Sex ist ein Widerspruch. Nicht moralisch – biologisch und psychologisch. Dabei werden Bindungsprozesse aktiviert.
Ob wir wollen oder nicht.
Sex ist maximale Verletzlichkeit: nackt, geöffnet, im Ausnahmezustand.
Wiederholung verstärkt das: Der Körper lernt. Das Nervensystem prägt.
Das Emotionale in uns reagiert.
Tun wir so, als sei das neutral, entsteht innerer Konflikt: Ein Teil bindet. Ein Teil flieht.
Das macht müde. Unklar. Hungrig.
Die Lösung ist nicht Moral, sondern Bewusstheit: Mit wem. In welcher Qualität. Mit welchem Maß an Vertrauen.
Sexualität kann nähren. Aber nicht, wenn sie als folgenlos verkauft wird.

Die Moral haben wir ein gutes Stück weit bereits hinter uns gelassen.
Unsere biologische Prägung können wir nicht ablegen.
Sie zu ignorieren, hat einen Preis.
 

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