Weiß sie es oder weiß sie es nicht?

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Weiß sie es?

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Hi,

wir sind da aber weit weg vom Thema.

Ob der dem Sex abgeneigte Partner weiß, dass der andere ihn betrügt war die Frage ...

LG Tom

Möglich und gar nicht so selten ist auch, dass der betrügende Partner auch derjenige ist, der dem ehelichen Sex abgeneigt ist. Also nicht immer die sich verweigernde Frau die Schuld am Fremdgehen des Mannes trägt. Eher ist es so, dass in die Jahre gekommene Männer gerne nach jüngeren Frauen lüstern. Notfalls in Bordellen.

Und wenn ein Mann dann nur noch gelegentlich seine Lust auf die Schnelle an seiner eigenen Frau abreagiert, wundert es mich nicht, dass diese die Lust an ihm verliert und ganz auf ihn verzichtet. Und sich nach einer Weile einen Lover zulegt. Oder/ und sich scheiden lässt.
 
Menschen generell spüren viel mehr, als man glauben möchte. Natürlich auch Kinder, aber oft ist es natürlich auch eine Tatsache, dass man unerfreuliche Tatsachen nicht wahrhaben möchte und deshalb wegdrängt, fort sind sie damit nur blöderweise nicht. ;) Weil man auch kommuniziert, was man nicht sagt.

Kinder spüren unterdrückte Gefühle - science.ORF.at

Die 5 Axiome der Kommunikationstheorie von Paul Watzlawick

Ich habe ja auch nicht sagen wollen, dass es für alle Beteiligten immer einfach ist, "perfekt" vor Kindern dazustehen bzw. auf diese zu wirken oder gar, es zu SEIN. Nein, aber ich glaube auch nicht, dass eine vorgespielte heile Welt für Kinder eine wirklich solche ist, die spüren Anspannungen, die von Menschen in angespanntem Zustand ausgehen und das ist nun einmal der Fall, wenn einer dauernd lügt, sich wegschleicht mit Ausreden etc. Wo dann der Punkt erreicht ist, wo man Kindern diese Heuchelei nicht mehr zumuten kann oder soll, das muss (und wird) jedes Paar für sich selbst entscheiden. Und wo es halt grad noch so durchgeht als scheinbar heile Familie.

Ich selber habe keine Kinder, rede das also nur aus der Theorie, doch ich kenne einige Frauen und auch Männer, die immer in Lug und Trug lebten und nebenbei Kinder großzogen. Deren Kinder - kann auch sein, dass es Zufall ist - hatten jedoch ziemlich viele psychische Probleme und auch jetzt im Erwachsenenleben noch enorme Schwierigkeiten bezüglich Partnerschaft etc....
 
Mich würde ja mal interessieren, warum bei solch einer Frage fast automatisch angenommen oder unterstellt wird, dass die Frau DER Part ist, der mit wenig Sex auskommt...und der Mann (der arme Leidende ist), dem nichts anderes übrig bleibt, als sein Heil in einer Affäre zu suchen?

Sind es eigene Erfahrungen? Klischees, die bedient werden wollen? Ein verqueres Welt- oder Männerbild?

Ich persönlich kenne z.Zt. mehr FRAUEN, die darunter leiden, dass ihr Mann zu wenig Sex möchte als umgekehrt.
Sicher, mein Freundes- und Bekanntenkreis ist vielleicht nicht repräsentativ...mag sein...
...aber automatisch, fast reflexhaft, immer gleich davon auszugehen, dass die Frau "frigide" wäre und der Mann ja immer gern wollen würde...

...ist meiner Meinung nach schlichtweg falsch.

Und besonders putzig sind dann DIE, bei denen das Weltbild folgendermaßen aussieht:
Kommt die arme Frau sexuell zu kurz...
...ist es ja klar, dass sie sich einem "besseren" Stecher sucht...

...geht jedoch der Mann fremd...
...das blöde Schwein, der gewissenlose Kerl!

:haha:
 
Bei dieser ganzen Diskussion gefällt mir nicht die Rolle, die (Ehe-)Partnern zugeteilt wird. Dass sie für die sexuelle Auslastung des jeweils anderen zuständig sein müssen, denn sonst vergnügt er sich halt woanders. Ist das nicht ein bisschen zu viel Druck?

na ja, sollten einem in einer guten beziehung die bedürfnisse des anderen wichtig sein? ich würde meinen: ja!

Wie häufig muss er Sex haben, damit er nicht auf dumme Gedanken kommt?

ich weiß nicht .... vielleicht ihn fragen?

Und wie sieht es mit der Qualität aus? Muss der Sex auch gut sein?

na ja, sollte das essen, das man dem partner/der partnerin zubereitet ihm/ihr schmecken?

Darf ich mir einen Liebhaber anlachen, wenn mein Partner es mir nicht mehr richtig besorgen möchte, weil ihm das z.B. im Laufe der Jahre zu anstrengend wurde?

also wäre es meine beziehung: ja, selbstverständlich!
 
Und besonders putzig sind dann DIE, bei denen das Weltbild folgendermaßen aussieht:
Kommt die arme Frau sexuell zu kurz...
...ist es ja klar, dass sie sich einem "besseren" Stecher sucht...

...geht jedoch der Mann fremd...
...das blöde Schwein, der gewissenlose Kerl!

§ 1: der mann ist immer die charakterliche drecksau.
§ 2: sollte der mann einmal nicht die charakterliche drecksau sein, tritt automatisch § 1 in kraft.
 
§ 1: der mann ist immer die charakterliche drecksau.
§ 2: sollte der mann einmal nicht die charakterliche drecksau sein, tritt automatisch § 1 in kraft.

Jepp...nur fragt man(n) sich da schon, welche Art von Gehirnwäsche nötig war, um das wirklich zu glauben und zu postulieren? :kopfklatsch: :hahaha:

Ich kenne so einige Frauen, die ihre Männer betrügen oder zumindest kurz davor stehen, dies zu tun.
DA wird dann gesagt "Dann hat der Mann doch selbst Schuld, wenn er auf die Wünsche seiner Partnerin nicht eingeht!" :lehrer:

Im umgekehrten Fall jedoch... :hau:
 
Zu einer funktionierenden Beziehung gehören immer zwei, bevor man aber die Schuld beim Partner sucht, sollte man sich selbst reflektieren, im Idealfall tun das beide.
 
Oh.. die Gattin unseres Gemeindearztes wurde auch immer mit Frau Doktor tituliert
Mein Vater war einmal dabei, sah sie an und sagte ..schön sie haben auch schon ihren Doktor gemacht ..
promovieren am Standesamt ist in Österreich üblich. meine frau war mit einem Arzt verheiratet, und sie haben gemeinsam die ordi aufgebaut. das ist jetzt mehr als 25 jahre aus, und immer wieder passiert das, wenn wir wo essen sind oder in einem Geschäft, dass ehemalige Patienten sie mit Grüß Frau Doktor begrüßen, und manche so penetrant sind, und sie gleich um Rat fragen:hahaha:
 
Zuletzt bearbeitet:
also es wurden hier ja alle möglichen szenarien beschrieben

also eins geht für mich gar nicht - und das ohne wenn und aber - den partner belügen

wenn einer unter zuwenig oder keinem sex leidet dann muss man das als paar besprechen und eine lösung finden
sei es das einer sich sex aus auswärts holen darf - bis hin zu trennung

lügen zerstört vertrauen - und ohne vertrauen gibts keine funktionierende partnerschaft
und auch wenn der vermeintl betrogene davon angeblich nix mitbekommt - dann nur deswegen weil er es nicht mitbekommen will - und daher sich selber belügt

und ich höre quasi tgl die ausreden fremdgehender männer - ja aber du kannst nicht urteilen - du kennst die situation nicht etc

doch ich kann urteilen - lügen geht 100% gar nicht - erklärungen sind nur ausreden

ps ich beziehe mich auf die männer - weil ich damit einfach mehr zu tun habe - gilt alles natürlich andersrum genauso
 
Das Problem:

Im Erotikforum werden wir nie erfahren, was in den Köpfen derer vorgeht, die keinen Sex mehr wollen.
Die sind nämlich nicht hier
 
Das Problem:

Im Erotikforum werden wir nie erfahren, was in den Köpfen derer vorgeht, die keinen Sex mehr wollen.
Die sind nämlich nicht hier

Mag sein...WENN denn da überhaupt etwas im Kopf herum geht?
Vielleicht denken ja manche Menschen einfach gar nicht so weit?
So nach dem Motto: "Also...ICH vermiss NIX...mir geht's gut!" Warum sollte der- oder diejenige, deren "Ist-Zustand" beschwerdefrei ist, über so eventuell unangenehme Dinge nachdenken, dass ja vielleicht dem Partner dabei etwas fehlen könnte? :schulterzuck:

Das würde dann ja wohlmöglich darauf hinauslaufen, sich selbst gegenüber zugeben zu müssen, dass der eigene Standpunkt ein ziemlich egoistischer wäre? :roll:

So weit wollen wir es doch, bitte schön, gar nicht erst kommen lassen! :lehrer:
Uns selbst hinterfragen...:kopfklatsch: Das wäre ja verrückt... :haha:
 
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