nein. Zufriedenheit, Glücklichsein, sind subjektive Dinge. Man kann lernen, mit sich und der Situation zufrieden zu sein.
Das ist „love it.“ … stimmt das ist ein Weg.
Das Problem dabei ist, dass eine Veränderung keineswegs positiv sein muss. Es kann immer noch schlechter werden.
Da spricht die Angst. Es könnte ja schlimmer werden. Ja könnte es … und? Change it again.
Für eine Veränderung muss zumindest eine wahrscheinliche positive Perspektive da sein.
Nein. Für eine Veränderung braucht es nur Vertrauen ins Leben. Die Welt will Dir nichts schlechtes…
In einer Partnerschaft mag das noch sein, zumindest wenn die Situation so ist, dass man sagt "da bleibe ich lieber alleine".
Tja und dann? … dann hast Du Dir gesagt ich bleib allein und hast Dich darauf eingerichtet … und dann - bäng - schlägt der Blitz ein … springen oder allein bleiben und den Menschen davonjagen?
Beruflich ist das schon ganz anders.
Nein … beruflich ist es nur deshalb schwieriger, weil wir eher gewillt sind unser Herz zu verraten, als unsere Bequemlichkeit und vermeintliche Sicherheit aufs Spiel zu setzen.
Du brauchst nur den Glauben an Dich selbst, dass Du es überall schaffst.
Und es ist hart. Den Job aufzugeben, ohne schon was Neues zu haben war wirklich kein Spaziergang… ich hatte 3 Monaten bei vollen Bezügen. Klingt viel und entspannt um etwas zu finden … ist es nicht. Es ist die Hölle … nervenaufreibend … beängstigend… Vor allem wenn Du wert darauf legst, dass zu Dir passt, was Du zukünftig machst … und nicht die „Nummer sicher“-Variante wählen willst, wo Du zwar weißt was Dich erwartet, aber der gleiche Scheibenkleister, höchstwahrscheinlich wieder von vorne beginnt.
Und die Realität ist eben auch, das die Perspektiven oft keineswegs besser sind, als der Status quo. Gerade das kann sehr zermürbend sein.
Was alles möglich ist, siehst Du oft erst, wenn Du abgesprungen bist.
Bitte nicht falsch verstehen, ich will niemanden dazu anstiften alles hinzuwerfen und ganz neu anzufangen nur der Änderung wegen.
„Love it.“ ist immer eine Option. „Change it.“ auch … aber wenn es „Leave it.“ braucht, kann man sich auch trauen.
Unglücklich sein und zu wissen, dass es nicht besser werden wird.
Woher alle immer die Kristallkugeln haben

… glauben „zu wissen“ ist mit der tatsächlichen Zukunft nicht kongruent.