Also ohne verallgemeinern zu wollen, Äpfel mit Birnen vergleichen zu wollen, (es werden sicher trotzdem genug nach mir aufschreien, wie ich da Vergleiche anstellen kann... trotzdem) aber mich erinnert dieser Thread sehr an die Diskussion 'Sex und/oder Liebe lieber mit schlank, mollig, dick...?' ?
Sowohl als auch kommt es immer auf die innere Haltung an und das man eine ehrlich positive Einstellung hat. Diese strahlt man dann auch nach außen aus und dann ist nichts ein Problem, auch wenn es dann noch immer welche gibt, die mit der eigenen Eigenheit, ob Behinderung oder aus der gesellschaftlichen Akzeptanz fallender Figur, oder was weiß ich sonst, ein Problem haben - es gibt dann genug, die
kein Problem damit haben, sodass es weniger Bedeutung für einen hat, einem weniger ausmacht!
Das merkt man aber eben erst mit entsprechend positiver Einstellung, wie man auf andere wirkt...
Klar wird es immer welche geben, die damit ein Problem haben, ob sie es sich bzw. allgemein offen eingestehen, oder dem Ganzen einen anderen Anstrich geben macht da keinen Unterschied.
Es ist nunmal unsere Natur und war früher von überlebenswichtiger Bedeutung, dass alles Außergewöhnliche, Unbekannte bei uns zu Unsicherheit, Vorsicht, evtl. sogar Angst führt ("Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht" im übertragenen Sinn) und die äußert jeder eben unterschiedlich, manche in Ablehnung, manche in Abgrenzung, manche in Ausgrenzung, manche durch direkte negative Konfrontation, manche durch indirekte negative Konfrontation... dazu kann dann noch kommen, dass eben manchen Menschen der eigene Ruf bzw. das Bild, das sie darstellen bzw. haben in der Gesellschaft wichtiger ist, als anderes. Manche schützen dies indem sie gemäß "Angriff ist die beste Verteidigung" aktiv ausgrenzen oder sogar angreifen, mobben und manche eben einfach indirekt durch Ignoranz oder Meidung...
Ich hab ebenso wenig mit Behinderung(en) noch mit molligen, dicken oder sagen wir einfach gesellschaftlich nicht akzeptierten Körpermaßen bzw. betroffener Personen ein Problem und auch keines, bezüglich Freundschaft, Liebe und oder Sex im Allgemeinen, die positive Einstellung, Ausstrahlung ist wichtig, zusammengefasst kann man sagen das daraus resultierende Charisma - denn das macht attraktiver als es alles andere vermag! Aber zurück zur Behinderung. Natürlich kommt es dann auf die Details an, in welcher Form und was möglich ist und was nicht, aber Problem habe ich damit überhaupt keines, wie die Person damit umgeht, was sie ausstrahlt ist wichtig (positiv! nicht negativ!) und wie man für die Person fühlt u über sie denkt und dazu steh ich sowohl hier wie real mit jeder Faser meines Körpers denn das ist meine Überzeugung. Ich hatte selbst noch keine behinderte Partnerin, aber wenns passt dann passts, da schau ich sicher nicht auf derartiges bzw. tangiert mich das sicher nicht, Amen!
Just my 2 cents
Sensual
PS bzw. Ergänzung:
Was Steirerbua schrieb bzgl. wenn denn mal die Wege auseinandergehen sollten kann ich nicht ganz abstreiten auch wenn ich sonst kaum seiner Meinung bin, das kann sicherlich schwierig werden, da die Gründe für die gewollte Trennung plausibel zu begründen, sodass es auch als das anerkannt und nicht als "Ausrede" verstanden wird. JEDOCH nur, wenn die behinderte Frau oder Mann eine negative Einstellung hat, sonst denke ich nicht, dass eine Trennung ein Problem wäre, wenn sie/er keines mit ihrer/seiner Behinderung selbst hat... und ich sprach ja von der positiven Einstellung, die den entscheidenden Unterschied macht.