Reise zum nächsten Stern

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Vor ein paar Tagen bin ich über diesen Artikel gestolpert:
Raumfahrt nach Proxima Centauri: Besatzung aus mindestens 49 Paaren notwendig
Dort wird von einer Untersuchung berichtet, dass es für eine Reise zu unserem nächstgelegenen Nachbarstern mindestens 49 Paare brauchen würde, um eine stabile Population ankommen zu lassen - nach über 6000 Jahren.

Abgesehen von ein paar Details, die an der Ernsthaftigkeit dieser Analyse zweifeln lassen, habe ich mir aber Gedanken gemacht:
- Um Inzest zu vermeiden, müsste ja ein klarer, vorgegebener Plan existieren, wer mit wem Nachkommen zeugen darf ... d.h. Sex und Kinder gibt's nicht nach Lust und Liebe, sondern gemäß Vorgaben
- Welche Gesellschaftsstruktur würde sich da wohl entwickeln ... demokratische Strukturen? Diktatorische? Hat der Kapitän immer das letzte Wort?
- Wie lange würde es dauern, bis sich die Crew vollständig selbst zerfleischt (weil - ankommen wird nur ein totes Raumschiff, egal wie viele Paare da an Bord sind)

Wenn man einfach des Gedankenexperiments mal davon ausgeht, dass die technische Realisierbarkeit gegeben wäre - welche sozialen Aspekte wären denn noch zu berücksichtigen, bzw. wie könnte das Experiment ausgehen?

PS: Nachdem es um Sex und Fortpflanzung geht, dachte ich, das passt hierher :cool::D
 
Hi,

steht eh, dass Inzucht nicht zulässig ist, Mindest- und Maximalanzahl an Kindern vorgegeben ist. Gibt genügend Inseln, Dörfer, etc mit nur 50 Familien, ich sehe kein Problem.

Das letzte Wort hat der, der die Waffen kontrolliert bzw. die Bewaffneten.

Die Gesellschaftsstrukturen sind nicht so interessant da kontrollierbar, interessant ist, wie man Dinge wie Gerichtsbarkeit löst, Todesstrafe ja/nein usw.

Wenn ein Terrorist mehr als z.B. 25 Frauen tötet, kommt nicht mehr genug Genmaterial an, um eine genetisch gesunde Bevölkerung sicherzustellen.

LG Tom
 
und vor allem wirds lustig, wenn einem nach nur wenigen wochen die atemluft und lebensmittel ausgehen - oder man draufkommt, dass der zielplanet zwar von weit weg gemessen theoretisch bewohnbar war, aber es leider praktisch nicht ist.

nein, ich halte diese hirnwixereien für gefährlich. weil es manchen vorgaukelt, wir hätten vielleicht eh irgendwo eine reservewelt in petto, wenn wir diese hier restlos versauen.
 
und vor allem wirds lustig, wenn einem nach nur wenigen wochen die atemluft und lebensmittel ausgehen - oder man draufkommt, dass der zielplanet zwar von weit weg gemessen theoretisch bewohnbar war, aber es leider praktisch nicht ist.

nein, ich halte diese hirnwixereien für gefährlich. weil es manchen vorgaukelt, wir hätten vielleicht eh irgendwo eine reservewelt in petto, wenn wir diese hier restlos versauen.
wir werdens nimma erleben, aber wenn der mars flügel hät, flappflappflapp.....:D
 
Vor ein paar Tagen bin ich über diesen Artikel gestolpert:
Raumfahrt nach Proxima Centauri: Besatzung aus mindestens 49 Paaren notwendig
Dort wird von einer Untersuchung berichtet, dass es für eine Reise zu unserem nächstgelegenen Nachbarstern mindestens 49 Paare brauchen würde, um eine stabile Population ankommen zu lassen - nach über 6000 Jahren.

Abgesehen von ein paar Details, die an der Ernsthaftigkeit dieser Analyse zweifeln lassen, habe ich mir aber Gedanken gemacht:
- Um Inzest zu vermeiden, müsste ja ein klarer, vorgegebener Plan existieren, wer mit wem Nachkommen zeugen darf ... d.h. Sex und Kinder gibt's nicht nach Lust und Liebe, sondern gemäß Vorgaben
- Welche Gesellschaftsstruktur würde sich da wohl entwickeln ... demokratische Strukturen? Diktatorische? Hat der Kapitän immer das letzte Wort?
- Wie lange würde es dauern, bis sich die Crew vollständig selbst zerfleischt (weil - ankommen wird nur ein totes Raumschiff, egal wie viele Paare da an Bord sind)

Wenn man einfach des Gedankenexperiments mal davon ausgeht, dass die technische Realisierbarkeit gegeben wäre - welche sozialen Aspekte wären denn noch zu berücksichtigen, bzw. wie könnte das Experiment ausgehen?

PS: Nachdem es um Sex und Fortpflanzung geht, dachte ich, das passt hierher :cool::D


;) Ist meiner Meinung nach, nicht richt durchdacht. Die gehen ja nur von sexueller Fortpflanzung aus, mit Krankheitsansteckungen wie auf der Erde!

Als Sart-Crew reichen ein paar Frauen und vorher ausgewählte und befruchtete Embryos vollkommen. Es müssen nicht 98 Menschen starten. Statt der eingesparten ~ 90 lebenden Menschen, kann man tonnenweise Embryos mitnehmen, die auch viel leichter zu versorgen sind, ressourcenmäßig. Eine eingefrorene Eizelle, braucht noch weniger, da könntest theorethisch sattdessen sogar Milliarden davon mitnehmen. Auch stellt Inzest mittels künstlicher Befruchtung keine Gefahr dar, weil ja die mutierten Spermien ausgesondert werden und nur ein kompatibles des Bruders oder Vaters hergenommen werden würde. :idea: ( Aus diesem Grund ist dieser Inzest per künstlicher Befruchtung in Ö auch erlaubt)
Krankheitsraten wie auf der Erde wird es auch nicht geben, weil was ich an Viren und Bakterien nicht mitnehme, kann ich mir dann auch nicht einfangen in steriler Umgebung.


:cool: Also wenn, dann wird solch ein Generationenschiff, mal ganz sicher gänzlich ohne Männer aufbrechen, :lol: dafür aber mit einer Menge Vibratoren!

Denke mal, 5 ausgewählte, gut geimpfte, genetisch einwandfreie und nicht erblich vorbelastete Frauen würden reichen beim Start.
:hmm: Und statt einem einzigen 98 Personen-Schiffes, hätte ich erheblich kleinere Schiffe, aber, mit demselben Aufwand quasi, dafür gleich 19(!) Stück mit jeweils nur 5 Personen an Bord, was die Chance auf ein Durchkommen auch noch verbessert.
Selbst wenn eine mal durchdrehen würde und per Selbstmordanschlag sabotiert, flögen noch immer 18 Schiffe weiter.
 
Zuletzt bearbeitet:
:D Das weitergedacht, weil nur mehr gezielt weibliche Nachkommen gezeugt werden, wird die Menschheit in Zukunft in der ganzen Galaxie rein weiblich sein, die Männer bleiben über und verrecken derweil alle auf der Erde. :bucktooth:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das erinnert mich an "Reproduktionserfolg" mit mathematischem Modell getestet - derStandard.at ... irgendwie auch nicht uninteressant, wenn auch unnützes Wissen, dass anstatt der angeblichen 500 Konkubinen des Herrschers auch "nur" 65 - 110 für den genannten Fortpflanzungserfolg (insgesamt ca. 1200 Kinde, die 888 genannten sind nur die Söhne, Töchter wurden damals einfach nicht gezählt) nötig gewesen wären ...

Mah, was ist das verglichen mit maximal ein bissl Gruppensex heute bei uns :lol::lol::lol:

(Endlich wieder ein Thema, das zu beantworten sich lohnt :up::D)
 

Ja, schlussendlich ist das ein einfaches mathematisches Modell. Das mit den 100% ist ein Witz, sie haben 100 Simulationsläufe rechnen lassen, die halt mal alle zu positiven Ergebnissen geführt haben ... normalerweise rechnet so ein modell in sekunden, da hätten sie schon etwas mehr Zeit aufwenden können.

wenn auch unnützes Wissen

Ja, aber ein lustiges Gedankenspiel, vor allem, wenn es im EF diskutiert wird :lol:
 
und vor allem wirds lustig, wenn einem nach nur wenigen wochen die atemluft und lebensmittel ausgehen - oder man draufkommt, dass der zielplanet zwar von weit weg gemessen theoretisch bewohnbar war, aber es leider praktisch nicht ist.

Nein, in sich geschlossenen Systeme die jahrelang funktioniert haben, gibt es bereits und sind kein Problem mehr.
mars-hawaii-nasa-100

nein, ich halte diese hirnwixereien für gefährlich. weil es manchen vorgaukelt, wir hätten vielleicht eh irgendwo eine reservewelt in petto, wenn wir diese hier restlos versauen.

:shifty: Die paar Menschen würden beim Start noch eine Menge Dreck machen, aber die restlichen 8 Milliarden bleiben ja weiter hier auf der Erde und es ändert sich ja für die nichts. Denke nicht dass die dann noch mehr urass'n, nur weil ein paar Leute irgendwo hin fliegen.......
 
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