Reise zum nächsten Stern

Sagte ich ja, wie der kleine Max sich die große, weite Welt vorstellt.....Ionenantriebe sind derzeit für größere Massen nicht sonderlich gut geeignet, weil zu leistungsschwach.


:schulterzuck: Und dennoch das Beste, Zuverlässigste und Schnellste was wir zurzeit haben. Leistungsschwäche wird durch die lange Laufzeit und fehlender Schwerkraft im All wettgemacht, Deep Space One bewies das recht eindrucksvoll.

@Mitglied #469517 hat es ja schon ein wenig umrissen.... auch im All gibt es Verschleißerscheinungen, Kurskorrekturen sind gegebenenfalls notwendig, Elektronik hält nicht ewig, die verschiedensten Kontroll-und Aufbereitungssysteme müssen gewlartet und gegebenenfalls in Stand gesetzt werden,.....

Gerade drum sollte es so einfach wie möglich gehalten werden das Ganze.
:hmm: Also Voyager 1 und 2 wurden 1974 gestartet und brauchten seitdem keine Korrektur, Elektronik funktionierert heute noch, wenn's nicht an der schwachen Stromversorgung gescheitert wäre, es laufen aber immer noch die Strahlungsdetektoren und funken ihre Werte zur Erde.

Nach 44 Jahren und Kurs durch die dichtesten Bereiche des Sonnensystems haben's immer noch keine strukturellen Schäden durch Staub und Steine. Pioneer 10 und 11 sind seit 1972 unterwegs, waren aber nur für einen Kurztrip ausgelegt, weil die sollten eigentlich nur testen ob man überhaupt durch den Asteroidengürtel zum Jupiter fliegen kann ohne Kollision. Solche Bereiche könnte man mit höherer Geschwindigleit ja umfliegen, wenn man sich außerhalb der natürlichen Bahnebenen bewegt, obwohl die größeren Planeten sich gut eignen zur weiteren Beschleunigung.
 
Ja, aber ein lustiges Gedankenspiel, vor allem, wenn es im EF diskutiert wird :lol:

Stimmt:)
Wie bei einem Aquarium auch, je größer umso sicherer.
Technische Probleme mal aussenvorgelassen, wäre eine sinnvolle Anzahl an Besatzungsmitgliedern eher 20000.
Je mehr umso besser und sicherer.

Aber wenn ich mir den Aufwand so ansehe den einige hier in sehr guten Ansätzen aufzeigen. Es würde sich durchaus lohnen auf die Erde etwas besser aufzupassen. Wir haben nämlich noch gar nicht davon gesprochen, dass der Planet, der da um Proxima Zentauri kreist, höchst wahrscheinlich unbewohnbar ist. Und dabei liegt der Quasi vor unserer Haustür. Die nächsten Orte an denen wir auf bewohnbare Planeten hoffen dürften (und wirklich nicht mehr als hoffen) liegen so unerreichbar weit weg:(

Wäre ich aber für die Crewauswahl zuständig. Beim Start im Verhältnis 1:10 Männer zu Frauen :D:D:D
 
Du willst einen Kurs halten, durch Rotation Schwerkraft simulieren, und Menschen über 6.000 Jahre mit Bildung versorgen.


:lol: Den Kurs gibst ihr ja schon vor beim Start, danach wirds freilich eine fade Gschicht :rolleyes: weil von den 6300 Jahren des Fluges wird es wahrscheinlich 6290 Jahre lang einfach nichts zu sehen geben draußen.

Hast dir schon mal das letzte Bild von Voyager angeschaut das sie zur Erde funkte?

Keine Berechtigung Bilder zu betrachten - Bild entfernt.

Aus 6 Milliarden Km Entfernung, also kosmisch gesehen immer noch nichts quasi, aufgenommen 13 Jahre nach dem Start, der kleine blaue Pixelfehler ist die Erde.
 
Zuletzt bearbeitet:
:kopfklatsch:
Ernsthaft? Das Teil hatte eine Masse von knapp 500kg und eine Schubkraft von 0,0irgendwas N. Der Vergleich ist so schlecht, dass er nichtmal hinkt.


:unsicher: Warum? Das schnellste Trumm was der Mensch jemals baute! Die staubt sogar die Saturn V. locker, wenn's mal auf Tempo is......

;) aber auf lange Zeit gesehen ist Endgeschwindigkeit wichtiger als obst jetzt eine Stunde nur beschleunigst oder ein paar Jahre lang, nach ein paar weiteren Jahren überholst ja den Schnellstarter wieder und fliegst ihm davon.
 
Also Voyager 1 und 2 wurden 1974 gestartet und brauchten seitdem keine Korrektur, Elektronik funktionierert heute noch, wenn's nicht an der schwachen Stromversorgung gescheitert wäre, es laufen aber immer noch die Strahlungsdetektoren und funken ihre Werte zur Erde.

6000 Jahre und irgendwo um die 50 Jahre ist aber ein bisserl ein Unterschied. Und wo schwirrt Voyager herum und wo das fiktive Raumschiff, sind auch nochmal Welten dazwischen.
 
6000 Jahre und irgendwo um die 50 Jahre ist aber ein bisserl ein Unterschied. Und wo schwirrt Voyager herum und wo das fiktive Raumschiff, sind auch nochmal Welten dazwischen.

:oops: Ups, jetzt woost mich zitiertst.....sehe gerade....nicht 1974, Voyager starteten 1977.

Aber immerhin, ich glaub 21 Lichtstunden hat's schon dapackt von den 4 Lichtjahren :D




:schulterzuck: Jo, willst jetzt 6000 Jahre lang warten wie sich Voyager solange schlagen und traun ma sich dann erst starten - oder riskiern ma jetzt a bisserl was und schicken ein paar Leute auf gut Glück los? :haha:
 
Und wo schwirrt Voyager herum


scratch_one-s_head.gif Gute Frage, Richtung Centauri nicht..........i hobs scho moi gwusst owa......ah....do is:
Nach derzeitigen Berechnungen wird Voyager 1 in 38.000 Jahren den nächsten Stern erreichen. Er befindet sich im Sternbild Kleiner Bär und trägt die Bezeichnung AC+793888. Allerdings wird der Abstand 1,7 Lichtjahre betragen. Voyager 2 wird in 40.000 Jahren in ähnlicher Entfernung an dem Stern Ross 248 im Sternbild Andromeda vorbeiziehen.

Wobei AC+793888 rund 17 Lichtjahre von uns entfernt ist.
 
Nach derzeitigen Berechnungen wird Voyager 1 in 38.000 Jahren den nächsten Stern erreichen

Wenn und vorallem falls er dort überhaupt ankommt, kann er ja kurz Bescheid geben, dann kann man eventuell über ein derart hirnrissiges Projekt beginnen nachzudenken. :D
 
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