Gedanken zum Älterwerden

Das sei dir unbenommen. Nur hat es sich bislang als äußerst hilfreich erwiesen, wenn man sich in einer Diskussion mit anderen, auch einer gemeinsamen Sprache mit gemeinsamen Begrifflichkeiten bedient. Und die Definition für eigenartig ist gemeinhin eine andere als die deinige:
Die Definitionen, die du selbst gepostet hast, gehen doch ziemlich genau in die Richtung von dem, was ich gemeint habe: ungewöhnlich, seltsam, merkwürdig etc. - also etwas, das von der eigenen "Normvorstellung" abweicht. 🙂

Ich habe daraus aber nie eine moralische Wertung gemacht. Du scheinst aus dem Wort deutlich mehr Negatives herauszulesen als ich ursprünglich hineingelegt habe.
 
Das Alter kommt nicht zack mit einem Geburtstag oder über Nacht. Es entwickelt sich langsam und logisch.
Irgenwann stellt man fest, dass die jungen Damen nett zum ansehen sind, ein nettes Abendessen beiden mehr Spaß macht als abschleppen spät nach Mitternacht ... Man hat einfach geänderte Interessen, Vorstellungen wobei ein GB nie zu meinen Wünschen gehörte und zum Glück nie Präferenz meiner Partnerinnen war. Aber der Mensch entwickelt sich lfd. weiter manches Mal schneller - manches Mal langsamer. Was nicht heißen soll, dass Mann nicht bis ins höhere Alter noch "Blödheiten" machen kann!
Bei Damen würde ich vordichtig sagen, dass das moderne 50ig, das frühere 30+, ersetzt. Auch aufgrund Erfahrung, Wissen, Kognition usw.
 
sich mit Hilfe eines roten Gummireifens zu befriedigen. Der Gedanke daran ist für mich eigenartig und nicht nachvollziehbar
Wenn du das Nachvollziehen willst schreib ihm eine Nachricht und frag ihn direkt nach seiner Geschichte... irre interessant (für Leute wie mich) und mehr will ich dazu jetzt nicht großartig schreiben weil: Seine Geschichte.
Aber @Mitglied #283409 ist ein echt interessanter Teilnehmer hier im Forum und ich bin echt dankbar für unsere Konversation vor ein paar Jahren. Hab vor kurzem mal wieder drüber gelesen und war wieder fasziniert!

Was das Thema seltsam/eigenartig/komisch angeht gibts da für mich 3 Kategorien:
1) Mein Bier
2) Nicht mein Bier
3) Illegal, gefährlich und irgendjemand sollte dem Typen die Hilfe zukommen lassen die er braucht!

Die allermeisten Dinge in dem Forum hier fallen für mich in Kategorie 2. Was sie aber nicht weniger interessant oder spannend macht!
 
Entschuldigung bitte, die TE ist wie ich lt. Profil gelesen habe eine junge Frau Mitte 20 ... so gesehen am Beginn der Reise ...

Was ich ehrlich gesagt nicht verstehe sind die älteren Schreiberlinge hier, die mehr oder minder am Zusteuern auf das Ende des sexuellen Weges sind, und wo sich viele Möglichkeiten ohnehin zumeist nicht mehr in greifbarer Distanz befinden - sich bemüßigt fühlen hier festzuhalten Was denn Alles nichts für Sie Ist und Wie Dinge zu sehen sind und aus ihrer aktuellen, zumeist in Gemütlichkeit und/oder Frustration festbetonierten Sichtweise Wertungen auf Basis Ist Zustand abgeben ...

Ich will mir ehrlich gesagt keine Personen vorstellen, die Mit 20 die gleiche Sichtweise haben, wie mit 50 :fies:
Schmunzel.

Ich gehöre ja zu den Älteren. Und- du magst es nicht glauben- diese Phase habe ich mit 20+ ausgelebt. Sexpositive Partys hießen dabei schlicht Partys, meine Freundinnen waren nicht nur platonisch, und nicht nur einmal wollten sie ihren neuen Freund nicht allein ausprobieren.

Mit 30 ähnlich, nur eben mit Familie.

Mit 60 nun Monogamie, sofern man das mit Ehe und Freund sagen kann.

Warum sprichst du anderen ihre Art zu leben ab? Bislang warst du wenigstens halbwegs objektiv. Aber nun?

Und übrigens- selbst mit fast 70 ist man noch nicht am Ende seiner Potenz. Nur kommt hier die Erfahrung noch dazu 🙂.

Warum sollte ich etwas suchen, was ich täglich in einem Ausmaß bei ihm bekomme, das mir ein Fremder nie bieten kann, da er mich - wie auch- nicht kennt?
 
Schmunzel.

Ich gehöre ja zu den Älteren. Und- du magst es nicht glauben- diese Phase habe ich mit 20+ ausgelebt. Sexpositive Partys hießen dabei schlicht Partys, meine Freundinnen waren nicht nur platonisch, und nicht nur einmal wollten sie ihren neuen Freund nicht allein ausprobieren.

Mit 30 ähnlich, nur eben mit Familie.

Mit 60 nun Monogamie, sofern man das mit Ehe und Freund sagen kann.

Warum sprichst du anderen ihre Art zu leben ab? Bislang warst du wenigstens halbwegs objektiv. Aber nun?

Und übrigens- selbst mit fast 70 ist man noch nicht am Ende seiner Potenz. Nur kommt hier die Erfahrung noch dazu 🙂.

Warum sollte ich etwas suchen, was ich täglich in einem Ausmaß bei ihm bekomme, das mir ein Fremder nie bieten kann, da er mich - wie auch- nicht kennt?
Ich glaube nicht, dass @Mitglied #125812 infrage stellen wollte, dass man mit 60 oder 70 nicht auch noch offen und experimentierfreudig sein kann.
Vielleicht war es aus deiner Sicht zu überspitzt formuliert - aber ich denke es ging dabei nicht wirklich um das biologische ALter an sich, sondern eher um die Haltung, aus der heraus manche Menschen ihre eigene aktuelle Lebensweise schnell zur allgemeingüktigen "reifen" Sicht erklären und dass, unabhängig vom Alter, viele dazu neigen, ihre momentane Komfortzone rückwirkend als die "richtige" Entwicklung zu betrachten.

(Mein Gott... die richtigen Worte zu finden, ist manchmal schwieriger als gedacht - vor allem, weil manche sich an Formulierungen und/oder einzelnen Worten aufhängen, denen man selbst ursprünglich gar keine so große Bedeutung beigemessen hat.) 😅

Im Grunde denken wir doch wahrscheinlich alle etwas Ähnliches: Menschen sind unterschiedlich - und solange man glücklich ist und niemand anderem schadet, sollte jeder sein Leben so leben dürfen, wie es für ihn passt.
 
Ich gehöre ja zu den Älteren. Und- du magst es nicht glauben- diese Phase habe ich mit 20+ ausgelebt. Sexpositive Partys hießen dabei schlicht Partys, meine Freundinnen waren nicht nur platonisch, und nicht nur einmal wollten sie ihren neuen Freund nicht allein ausprobieren.
:unsicher:Das sind Erfahrungen die ich bis heute ein wenig vermisse bzw bereue sie nicht gemacht zu haben. Mir fehlte dieses "Studentenwohnheim Leben" in seiner wunderschönen Klischee Variante. Hätte ich damals gerne gehabt. Strippoker, Beer-Bong, NakedTwister und sonstige Sexspielchen mit irgendwelchen Gruppen.

Ich leb auch ganz gut ohne. Aber die verpassten Gelegenheiten beziehungsweise Phasen finde ich manchmal ein wenig schade. Wobei ich mir da einrede dass das vermutlich eben eh nur die Klischee Varianten sind. Von meinen Freunden die ihre Zeit in Studentenheimen abgesessen haben, war sowas nie zu vernehmen. Die waren eher hart aufs Studieren fokussiert und haben Medikamente genommen um 16 Stunden am Tag aufmerksam bleiben zu können und ihre Studien in Mindestzeit durchzuziehen. In der Zeit hab ich schon gemütlich mit meiner ersten Freundin in meiner ersten Wohnung gehockt.

Ich bezweifle das diese wilde Phase wirklich notwendig ist, ich brauch das heute auch nicht irgendwie nachholen... aber geil stell ich es mir irgendwie vor.
 
Schmunzel.

Ich gehöre ja zu den Älteren. Und- du magst es nicht glauben- diese Phase habe ich mit 20+ ausgelebt. Sexpositive Partys hießen dabei schlicht Partys, meine Freundinnen waren nicht nur platonisch, und nicht nur einmal wollten sie ihren neuen Freund nicht allein ausprobieren.

Mit 30 ähnlich, nur eben mit Familie.

Mit 60 nun Monogamie, sofern man das mit Ehe und Freund sagen kann.

Warum sprichst du anderen ihre Art zu leben ab? Bislang warst du wenigstens halbwegs objektiv. Aber nun?

Und übrigens- selbst mit fast 70 ist man noch nicht am Ende seiner Potenz. Nur kommt hier die Erfahrung noch dazu 🙂.

Warum sollte ich etwas suchen, was ich täglich in einem Ausmaß bei ihm bekomme, das mir ein Fremder nie bieten kann, da er mich - wie auch- nicht kennt?
Du musst mir helfen ... ich gehöre ja mit Mitte 50 auch schon zu den etwas Älteren :) ... ich erkenne nämlich eigentlich keinen Zusammenhang deines Statements, mit meiner Anmerkung ...

Ich spreche auch überhaupt niemanden seine Art zu Leben ab ... wichtig ist Glücklich ... nur traut sich ein Jeder Glücklich nach seiner Facon zu sein, wenn der Weg ein seltsam sonderbarer ist ? ;)

Wobei halt die Formel und Zutaten für "Glücklich" sich in den meisten Fällen auch über Zeit ändern - aus meiner Sicht negieren das Einige hier ... oder Sie verdrängen ihre eigene Entwicklung ...

Auch wird hier teilweise in eine Richtung argumentiert, als wäre Alles in Stein gemeißelt und man müsste sich schon von Anfang an (über Alles 100% klar sein und der Weg ist Betoniert und wir reiten auf weißen Pferden in den Sonnenuntergang ... so kindlich naive Vorstellungswelt a'la Disney) .. und man kann ja Alles gleich beim Kennenlernen Abklären, weil das ja mit absoluter Gewissheit nie nicht ändern wird.

Pustekuchen ... auf den letzten Metern vielleicht ... aber sicher nicht Mitte 20 ...

Und da hörts bei mir dann auf mit Verständnis, denn erstens kommt es Anders und Zweitens als man denkt ...


Aktuell krachen da zwei Vorstellungs-Welten aufeinander noch_eine in oben genannter Altersklasse mit Tom der Pi mal Daumen in unserer Altersklasse ist ... noch_eine beim Erforschen einer wohl noch recht frischen monogamen und sexuell exklusiven Paarbeziehung - wo sie über das Forum jetzt mit Begrifflichkeiten wie Wifesharing, Gangbang etc. in Kontakt kommt und sie diese befremden

Tom mit Jahrzehntelanger Swingererfahrung und etwas abgeklärter Sichtweise der Dinge ...

noch_eine hat eine implizite Wertung abgegeben, die eigentlich nur für Sie selbst gilt ... Tom hat diese Wertung in Frage gestellt ...

Etwas zu bewerten ohne praktische Erfahrung in der Thematik zu haben rangiert dann eher unter Vorurteil oder ...
Es ist Kompliziert ...


Ach ja, und meine Wenigkeit nimmt hier die Rolle des Illuminationsbeauftragten ein, der jetzt mit Freuden auf Illumination deinerseits wartet :mrgreen:
 
:unsicher:Das sind Erfahrungen die ich bis heute ein wenig vermisse bzw bereue sie nicht gemacht zu haben. Mir fehlte dieses "Studentenwohnheim Leben" in seiner wunderschönen Klischee Variante. Hätte ich damals gerne gehabt. Strippoker, Beer-Bong, NakedTwister und sonstige Sexspielchen mit irgendwelchen Gruppen.

Ich leb auch ganz gut ohne. Aber die verpassten Gelegenheiten beziehungsweise Phasen finde ich manchmal ein wenig schade. Wobei ich mir da einrede dass das vermutlich eben eh nur die Klischee Varianten sind. Von meinen Freunden die ihre Zeit in Studentenheimen abgesessen haben, war sowas nie zu vernehmen. Die waren eher hart aufs Studieren fokussiert und haben Medikamente genommen um 16 Stunden am Tag aufmerksam bleiben zu können und ihre Studien in Mindestzeit durchzuziehen. In der Zeit hab ich schon gemütlich mit meiner ersten Freundin in meiner ersten Wohnung gehockt.

Ich bezweifle das diese wilde Phase wirklich notwendig ist, ich brauch das heute auch nicht irgendwie nachholen... aber geil stell ich es mir irgendwie vor.
Ach Gott - geil? Nein, irgendwie selbstverständlich. Studium in den 80ern. Übrigens hat Töchterlein +-2010 studiert, und hat, soweit ich weiß, ähnliches erlebt. Und trotzdem mit Auszeichnung promoviert.

Notwendig? Natürlich nicht. Es ergab sich. Und irgendwann habe ich lieber monogam gelebt.

Weil jemand fremdes vielleicht aufregender ist, aber mich nicht kennt.

Und irgendwann ist mir die Tiefe der Beziehung wichtiger geworden, als kurzfristige Erlebnisse.

Denn ich verbinde mich dabei mit dem Partner.
 
:unsicher:Das sind Erfahrungen die ich bis heute ein wenig vermisse bzw bereue sie nicht gemacht zu haben. Mir fehlte dieses "Studentenwohnheim Leben" in seiner wunderschönen Klischee Variante. Hätte ich damals gerne gehabt. Strippoker, Beer-Bong, NakedTwister und sonstige Sexspielchen mit irgendwelchen Gruppen.

Ich leb auch ganz gut ohne. Aber die verpassten Gelegenheiten beziehungsweise Phasen finde ich manchmal ein wenig schade. Wobei ich mir da einrede dass das vermutlich eben eh nur die Klischee Varianten sind. Von meinen Freunden die ihre Zeit in Studentenheimen abgesessen haben, war sowas nie zu vernehmen. Die waren eher hart aufs Studieren fokussiert und haben Medikamente genommen um 16 Stunden am Tag aufmerksam bleiben zu können und ihre Studien in Mindestzeit durchzuziehen. In der Zeit hab ich schon gemütlich mit meiner ersten Freundin in meiner ersten Wohnung gehockt.

Ich bezweifle das diese wilde Phase wirklich notwendig ist, ich brauch das heute auch nicht irgendwie nachholen... aber geil stell ich es mir irgendwie vor.
Schau viele Möglichkeiten und Szenarien und Lebensweisen sind einem ja in der Jugend oft noch nicht bekannt ... wir z:b. hatten damals auch diese Informationen und Plattformen nicht zur Verfügung, wenn Du nicht in den entsprechenden Kreisen verkehrt hast ... gab es da einfach keine Berührungspunkte ...

Dann kamen Lebensphasen mit für Einige ganz anderen Prioritäten - berufliches Etablieren, Karriere, dann ernsthaftere Beziehungen, Nachwuchs etc., etc. etc. ... da liegen die Prioritäten einfach woanders .... irgendwann kehrt dann etwas Ruhe ein und die Bahnen werden geordneter und dann hat man wieder Zeit zum Nachdenken ... ... manchmal nehmen die Partnerschaften schaden durch Alltagsthemen ... oder die Süße und tiefen Vertrautheit mit dem eigenen Partner lässt oberflächliche, unbekümmerte und gedankenlose Leichtigkeit verschwinden ...

Bei einigen kommt es zu Zäsur Ereignissen, die die bisherige Lebensführung etwas in Frage stellen .... da zählen dann auch verpasste Möglichkeiten dazu ..

Das kann dann zur Neubeurteilung von Lebensweise und Zukunftsvorstellungen und Werten führen und aufgrund der besseren Informationslage heute (unter anderem durch Plattformen wie diese) bekommt man einen ersten fragementarischen Eindruck was es sonst noch so Alles gibt ..

Mit dem Wunsch, den Status Quo zu Ändern ... zu Verbessern beginnt dann das, was ich mit "Phase Change" verbinde ...
Auswirkung kann sein, eine Beziehung zu beenden ... Nachzuholen (auch sexuell) und sich dann in die nächste (monogame Beziehung) zu stürzen
Es kann genauso sein, dass man aufgrund negativer Erfahrungen keine festen Partnerschaften haben möchte
Andere versuchen es mit Bereicherung und Abwechslung
Einige ziehen sich auch von Beziehung und mitunter auch von Sexualität zurück ... und auch hier gilt anscheinend mitunter "Use It or Lose It" und die Leutchen kippen aus Sexualität raus und verdingen sich in anderen Themen ...
Andere leben weiterhin in einem "kalten Krieg" und orientieren sich sexuell und/oder emotional Extern abseits der Partnerschaft ...

Für mich persönlich zählt, dass ich am Ende meines Lebens sagen kann ...Been there done that... und nicht den 100.000 Dingen nachtrauern muss, die ich nie getan habe ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Schau viele Möglichkeiten und Szenarien und Lebensweisen sind einem ja in der Jugend oft noch nicht bekannt ... wir z:b. hatten damals auch diese Informationen und Plattformen nicht zur Verfügung, wenn Du nicht in den entsprechenden Kreisen verkehrt hast ... gab es da einfach keine Berührungspunkte ...

Dann kamen Lebensphasen mit für Einige ganz anderen Prioritäten - berufliches Etablieren, Karriere, dann ernsthaftere Beziehungen, Nachwuchs etc., etc. etc. ... da liegen die Prioritäten einfach woanders .... irgendwann kehrt dann etwas Ruhe ein und die Bahnen werden geordneter und dann hat man wieder Zeit zum Nachdenken ... ... manchmal nehmen die Partnerschaften schaden durch Alltagsthemen ... oder die Süße und tiefen Vertrautheit mit dem eigenen Partner lässt oberflächliche, unbekümmerte und gedankenlose Leichtigkeit verschwinden ...

Bei einigen kommt es zu Zäsur Ereignissen, die die bisherige Lebensführung etwas in Frage stellen .... da zählen dann auch verpasste Möglichkeiten dazu ..

Das kann dann zur Neubeurteilung von Lebensweise und Zukunftsvorstellungen und Werten führen und aufgrund der besseren Informationslage heute (unter anderem durch Plattformen wie diese) bekommt man einen ersten fragementarischen Eindruck was es sonst noch so Alles gibt ..

Mit dem Wunsch, den Status Quo zu Ändern ... zu Verbessern beginnt dann das, was ich mit "Phase Change" verbinde ...
Auswirkung kann sein, eine Beziehung zu beenden ... Nachzuholen (acuh sexuell) und sich dann in die nächste (monogame Beziehung) zu stürzen
Es kann genauso sein, dass man aufgrund negativer Erfahrungen keine festen Partnerschaften haben möchte
Andere versuchen es mit Bereicherung und Abwechslung
Einige ziehen sich auch von Beziehung und mitunter auch von Sexualität zurück ... und auch hier gilt anscheinend mitunter "Use It or Lose It" und die Leutchen kippen aus Sexualität raus und verdingen sich in anderen Themen ...
Andere leben weiterhin in einem "kalten Krieg" und orientieren sich sexuell und/oder emotional Extern abseits der Partnerschaft ...

Für mich persönlich zählt, dass ich am Ende meines Lebens sagen kann ...Been there done that... und nicht den 100.000 Dingen nachtrauern muss, die ich nie getan habe ...
Kann man alles so sehen.
Muss man aber nicht.
Vielleicht war mein Leben aber steht's ausgefüllt genug.
Wenn man im fortgeschrittenen Alter dem nachrennen muss, irgendwie traurig.
Ich genieße mit fast 70 das angekommen sein.
 
Kann man alles so sehen.
Muss man aber nicht.
Vielleicht war mein Leben aber steht's ausgefüllt genug.
Wenn man im fortgeschrittenen Alter dem nachrennen muss, irgendwie traurig.
Ich genieße mit fast 70 das angekommen sein.
Ich denke, eine Beziehung in unserem Alter ist anders.

Wir sind uns unserer Endlichkeit bewusst, und genau so gehen wir miteinander um.

Nein, ich werde es sicher nicht bedauern, andere Optionen in dieser Zeit nicht wahrgenommen zu haben. Ich würde es bedauern, wenn ich die Zeit, die wir haben, nicht vollständig unserer Beziehung gewidmet hätte.
 
Kann man alles so sehen.
Muss man aber nicht.
Vielleicht war mein Leben aber steht's ausgefüllt genug.
Wenn man im fortgeschrittenen Alter dem nachrennen muss, irgendwie traurig.
Ich genieße mit fast 70 das angekommen sein.
Raiser ... die Wege sind unterschiedlich ... die Frage ist, wie kommst Du zum größtmöglichen Gesamtglück für Dich selbst (und die Deinen) ..

"Angekommen" sind wir/bin ich vor ca. 30 Jahren :mrgreen: und das Schiff liegt übrigens auch immer noch im selben Hafen :eek: ... Jessas, wie die Zeit vergeht ... die Besatzung neigt halt mittlerweile mitunter zu Sexpeditionen :cool: ...Gaaaanz fürchterlich, grauenvoll und abartig ... ich weiß

Was Du "Nachrennen" nennst tituliere ich als "mit positiven und neuen Erlebnissen bereichern" .... und sich "eigene Eindrücke verschaffen" ...

Andere reden ja oft gerne von Dingen, die sie selbst nicht wirklich "praktisch" kennen ... das Problem haben wir halt weniger ... wir können uns auch sehr gut über Monogamie UND sexuell exklusiv Unterhalten ... das hatten wir Beide auch schon .... in aktueller Beziehung 10 Jahre sexuell Exklusiv und die Vorbeziehungen dazu .... ist ja nicht so, als würden wir das nicht kennen ...

Und Ja ... Monogamie hat schon Vorteile ... Situativ ... wenns't z.B. eine Familie gründen willst, weil das Zeitintensiv ist und sich beide Partner vordringlich gemeinsam um Nachwuchs und das Gegenüber kümmern sollen ... weils halt Negativ ist, wenn dann nur eine(r) Zuhause sitzt und sich am End alleingelassen fühlt, während der andere Part fröhlich frei herumvögelt .... ich meine wir sind da auch Pärchen mit recht interessante Ansätzen begegnet ... einer Part bleibt zu Hause bei den Kids und der jeweils andere hat dann Freigang ... einmal sollte dann mit Handy aufgenommen werden ... es gibt Nichts, was es nicht gibt :rofl:

Vielleicht könnte man ja, mit Verlaub, auch in Erwägung ziehen, dass dann mit 70 die Möglichkeiten zum Bereichern nicht mehr gaaaanz so Umfangreich und in Griffweite ausfallen und man dann andere Verhaltensweisen für sich selbst unter negativem Licht bewertet .... wäre ja sonst eher ein Negativ für einen selbst, oder ? :fies:
 
Für mich persönlich zählt, dass ich am Ende meines Lebens sagen kann ...Been there done that... und nicht den 100.000 Dingen nachtrauern muss, die ich nie getan habe ...
Ist auch eine schöne Einstellung und ein gutes Ziel. Kann ich verstehen.

Wirkt aber ein wenig hedonistisch auf mich. Du stellst deine Erfahrungen und deine Lust sowie deine Bedürfnisse sehr in den Mittelpunkt.

Das mache ich wiederum nicht. Ich lebe mit den Karten die ich bekomme und versuche das Beste aus meiner jeweiligen Situation zu machen. Das Beste für alle Beteiligten. Nicht nur für mich sondern auch die Menschen um mich.

Wenn ich dabei Gelegenheiten versäume ist das in Ordnung! Ich werde noch viele Leben haben diese Chancen nachzuholen.

Ich gehe den Weg der mir gegeben ist... Und vertraue dabei aufs Karma. Und ich werde immer der Beste sein der ich sein kann. Der beste Verkäufer, der beste Techniker oder der beste monogame Lebensgefährte. Abhängig davon was den Leuten um mich am Besten tut.
 
Ich denke, eine Beziehung in unserem Alter ist anders.

Wir sind uns unserer Endlichkeit bewusst, und genau so gehen wir miteinander um.

Nein, ich werde es sicher nicht bedauern, andere Optionen in dieser Zeit nicht wahrgenommen zu haben. Ich würde es bedauern, wenn ich die Zeit, die wir haben, nicht vollständig unserer Beziehung widmen gewidmet hätte.
Ja und Nein .... Zäsurpunkte und auch solche Aspekte und Überlegungen kommen auch durchaus früher ... meine Wenigkeit ist so ein Fall ... und nicht der Einzige ;)
 
Raiser ... die Wege sind unterschiedlich ... die Frage ist, wie kommst Du zum größtmöglichen Gesamtglück für Dich selbst (und die Deinen) ..

"Angekommen" sind wir/bin ich vor ca. 30 Jahren :mrgreen: und das Schiff liegt übrigens auch immer noch im selben Hafen :eek: ... Jessas, wie die Zeit vergeht ... die Besatzung neigt halt mittlerweile mitunter zu Sexpeditionen :cool: ...Gaaaanz fürchterlich, grauenvoll und abartig ... ich weiß

Was Du "Nachrennen" nennst tituliere ich als "mit positiven und neuen Erlebnissen bereichern" .... und sich "eigene Eindrücke verschaffen" ...

Andere reden ja oft gerne von Dingen, die sie selbst nicht wirklich "praktisch" kennen ... das Problem haben wir halt weniger ... wir können uns auch sehr gut über Monogamie UND sexuell exklusiv Unterhalten ... das hatten wir Beide auch schon .... in aktueller Beziehung 10 Jahre sexuell Exklusiv und die Vorbeziehungen dazu .... ist ja nicht so, als würden wir das nicht kennen ...

Und Ja ... Monogamie hat schon Vorteile ... Situativ ... wenns't z.B. eine Familie gründen willst, weil das Zeitintensiv ist und sich beide Partner vordringlich gemeinsam um Nachwuchs und das Gegenüber kümmern sollen ... weils halt Negativ ist, wenn dann nur eine(r) Zuhause sitzt und sich am End alleingelassen fühlt, während der andere Part fröhlich frei herumvögelt .... ich meine wir sind da auch Pärchen mit recht interessante Ansätzen begegnet ... einer Part bleibt zu Hause bei den Kids und der jeweils andere hat dann Freigang ... einmal sollte dann mit Handy aufgenommen werden ... es gibt Nichts, was es nicht gibt :rofl:

Vielleicht könnte man ja, mit Verlaub, auch in Erwägung ziehen, dass dann mit 70 die Möglichkeiten zum Bereichern nicht mehr gaaaanz so Umfangreich und in Griffweite ausfallen und man dann andere Verhaltensweisen für sich selbst unter negativem Licht bewertet .... wäre ja sonst eher ein Negativ für einen selbst, oder ? :fies:
Mach dir bitte keine Sorgen um meine Griffweite.
Jeder nach seiner Facon.
Ich für mich brauche eben keine fremde Haut, mir reicht emotionale Verbindung.
Schnöder Sex bringt keine tiefe Befriedigung.
Aber jeder tickt oder fickt anders.9
Gut so.
 
Ja und Nein .... Zäsurpunkte und auch solche Aspekte und Überlegungen kommen auch durchaus früher ... meine Wenigkeit ist so ein Fall ... und nicht der Einzige ;)
Ich bin seit 24 Jahren verheiratet 🙂.

Nichts desto trotz möchte ich nichts lieber, als das unsere Beziehung noch lang dauert.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ich in 10 Jahren alleine bin, ist relativ groß. Umso mehr möchte ich wenigstens schöne Erinnerungen haben.
 
Mach dir bitte keine Sorgen um meine Griffweite.
Jeder nach seiner Falcon.
Ich für mich brauche eben keine fremde Haut, mir reicht emotionale Verbindung.
Schnöder Sex bringt keine tiefe Befriedigung.
Aber jeder tickt oder fickt anders.
Gut so.
Ist Ok ... dann Sorge ich mich halt um deine Sichtweite ... Besser? :mrgreen:
Du, wie gesagt ... Hauptsache Glücklich ...

Nur engts mir mit limitierenden Sichtweisen nicht die nächste Generation ein ...
Sprich (d)ein dogmatisches "Schnöder Sex bringt keine tiefe Befriedigung" ... könnte man ja Nachsetzten, "für Dich sicher nicht mehr Boomer" :mrgreen:
 
Ich bin seit 24 Jahren verheiratet 🙂.

Nichts desto trotz möchte ich nichts lieber, als das unsere Beziehung noch lang dauert.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ich in 10 Jahren alleine bin, ist relativ groß. Umso mehr möchte ich wenigstens schöne Erinnerungen haben.
Ich wünsche Euch jedenfalls Alles, Alles Gute ... und Ja ... wir Beide können das Durchaus Nachempfinden ... :up:

Zäsurpunkt war bei mir vor etwas über 23 Jahren .. war oft nicht so "prickelnd" .... es lohnt sich zu Kämpfen, auch wenn man oft eher für die Seinen kämpft ... und es gibt medizinische Fortschritte :up:
 
Ist Ok ... dann Sorge ich mich halt um deine Sichtweite ... Besser? :mrgreen:
Du, wie gesagt ... Hauptsache Glücklich ...

Nur engts mir mit limitierenden Sichtweisen nicht die nächste Generation ein ...
Sprich (d)ein dogmatisches "Schnöder Sex bringt keine tiefe Befriedigung" ... könnte man ja Nachsetzten, "für Dich sicher nicht mehr Boomer" :mrgreen:
Alles Sorgen unbegründet.
Es gibt durchaus glückliches Leben außerhalb deiner bubble.
 
Ist Ok ... dann Sorge ich mich halt um deine Sichtweite ... Besser? :mrgreen:
Du, wie gesagt ... Hauptsache Glücklich ...

Nur engts mir mit limitierenden Sichtweisen nicht die nächste Generation ein ...
Sprich (d)ein dogmatisches "Schnöder Sex bringt keine tiefe Befriedigung" ... könnte man ja Nachsetzten, "für Dich sicher nicht mehr Boomer" :mrgreen:
Töchterlein ist stolz darauf , dass ihre Mutter schon immer polyamor war 🙂.
Ich glaube nicht, dass ich sie eingeengt habe, wobei ich immer gepredigt hab: Mach nur das, was du willst und nichts deinem Partner zuliebe!

Wenn jeder danach lebt, ist es ja kein Problem, oder? :unsure: :fies:
 
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