Gedanken zum Älterwerden

Ich bezweifle das diese wilde Phase wirklich notwendig ist, ich brauch das heute auch nicht irgendwie nachholen... aber geil stell ich es mir irgendwie vor.
Dürfte hinkommen. Zumindest wenn man danach ein erfülltes Leben hat.

Denke ich heute an meine extremen Exzesse aus der Jugend kommt zwar ab und zu ein schmutziger Grinser hoch und ich kann in guter Runde, zu später Stunde ein paar Geschichten erzählen wo anderen der Atem stockt, aber weder möchte ich diese Dinge heute noch einmal erleben, noch würde ich es überhaupt empfehlen solche Erfahrungen zu haben.

Oft wird diesbezüglich argumentiert man muss solche Erfahrungen sammeln um erwachsen zu werden, aber in der Realität könnte man auch gut auf die jungen Jahre zurück blicken ohne jeden Wahnsinn erlebt zu haben.
Grundsätzlich muss man sich wohl nicht den Arm brechen um zu wissen das es nicht toll ist, außer natürlich man ist ein Idiot.

Und da fallen mir jene aus meiner Jugend ein die sich nie weiterentwickelt haben und heute nur noch von den Geschichten der wilden Jahre leben. Verpfuschte Leben und Existenzen die sich in die Vergangenheit flüchten. Glücklich ist nur geworden wer den Absprung geschafft hat.

Und ob etwas geil ist hat irgendwann eben nicht mehr die Priorität von früheren Jahren.
In der Jugend stürmt man auch nach vorne weg und riskiert sein Leben, fühlt sich geil an. Später findet man dann heraus, besser die Flanken zu nutzen. Manch einer ist aber von Natur aus schlauer, besser erzogen, besser geschult. Das jene dann oft glauben etwas verpasst zu haben ist oft mehr Einbildung die durch die Geschichten jener generiert wird die sich nicht eingestehen wollen das so manche Erfahrung aus wilden Zeiten einfach nur auf Schwachsinn basierte.
 
Töchterlein ist stolz darauf , dass ihre Mutter schon immer polyamor war 🙂.
Ich glaube nicht, dass ich sie eingeengt habe, wobei ich immer gepredigt hab: Mach nur das, was du willst und nichts deinem Partner zuliebe!

Wenn jeder danach lebt, ist es ja kein Problem, oder? :unsure: :fies:
Ist das jetzt deine heutige Illumination für mich? :mrgreen:

"Mach nur das, was du willst und nichts deinem Partner zuliebe!" ist natürlich ein Ansatz ... allerdings stellt das dann das individuelle Glück eines Teiles einer Partnerschaft über das Gesamtglück und wertet damit die Relevanz der Bedürfnisse des Partners ab, was für eine ausbalancierte Beziehung eine negative belegte Diskrepanz verursacht ...
Optimales Gesamtglück verlangt nach bestmöglicher Abdeckung der Bedürfnisse aller Involvierten ...


Und unter uns Betschwestern ... ich habe eigentlich überhaupt keine Bubble :cool: ...
 
Und da fallen mir jene aus meiner Jugend ein die sich nie weiterentwickelt haben und heute nur noch von den Geschichten der wilden Jahre leben. Verpfuschte Leben und Existenzen die sich in die Vergangenheit flüchten. Glücklich ist nur geworden wer den Absprung geschafft hat.

Und ob etwas geil ist hat irgendwann eben nicht mehr die Priorität von früheren Jahren.
In der Jugend stürmt man auch nach vorne weg und riskiert sein Leben, fühlt sich geil an. Später findet man dann heraus, besser die Flanken zu nutzen. Manch einer ist aber von Natur aus schlauer, besser erzogen, besser geschult. Das jene dann oft glauben etwas verpasst zu haben ist oft mehr Einbildung die durch die Geschichten jener generiert wird die sich nicht eingestehen wollen das so manche Erfahrung aus wilden Zeiten einfach nur auf Schwachsinn basierte.
Anders formuliert mehr oder weniger "Berufsjugendliche" und "Stecken Gebliebene" die sich in die Vergangenheit zurückwünschen und in einer "Verhaltenstechnischen Schleife" verharren ...

Man kann auch unter anderen Vorzeichen und in späteren Jahren viel Neues Kennenlernen, dieses für sich und die aktuelle Lebenssituation auf Tauglichkeit prüfen und wenn es passt Integrieren und so eigene Wege finden sein Leben optimal zu gestalten ... gerade das ist für mich "Erwachsen" ...
 
Ansonsten generell: alt werden ist sowieso Scheiße, alle die von der Schönheit des Herbst des Lebens und ähnlichem Unsinn daher schwadronieren, lügen sich nur selbst an.
Muss ich Dir leider GROSSTEILS Recht geben.
Man/n kommt einfach drauf was man noch auf der Bucketlist hat und abarbeiten möchte.
Ich hab in den letzten Jahren öfter mal meine Bucketlist "inventiert" und manches von dem Inhalt mitleidig mir selbst gegenüber kalt lächelnd entsorgt.
Wo wenn nicht hier soll/darf Mensch all das äußern was er zwischen Phantasie und erlebter Realität alles vorfindet.....
Kann ich Dir leider GROSSTEILS Recht geben. Auf den ersten Blick klingen manche Formulierungen "konfrontativ", aber dann wirds oft anders :up:

Ich bin zwar immer noch neugierig und experimentierfreudig, aber ich genieße auch seeehr, dass der permanente Sextrieb von früher deutlich nachgelassen hat. Irgendwie befreiend. Ich kann mittlerweile sogar ganz entspannt eine erotisch wirkende Frau einfach nur optisch bewundern, sogar gemeinsam mit meiner Liebsten. Ich kann ihr auch zustimmen, wenn sie einen Mann sexy findet. Lustig irgendwie!
 
"Mach nur das, was du willst und nichts deinem Partner zuliebe!" ist natürlich ein Ansatz ... allerdings stellt das dann das individuelle Glück eines Teiles einer Partnerschaft über das Gesamtglück und wertet damit die Relevanz der Bedürfnisse des Partners ab, was für eine ausbalancierte Beziehung eine negative belegte Diskrepanz verursacht ...
Optimales Gesamtglück verlangt nach bestmöglicher Abdeckung der Bedürfnisse aller Involvierten ...
Endlich mal! Es funktioniert nur auf Gegenseitigkeit. Eine ehrliche, AUCH sexuell befriedigende Partnerschaft kann nur funktionieren, wenn beide versuchen, den anderen auch zu befriedigen. Ist das nicht in anderen Weltreligionen sogar Ehepflicht? Das heißt aber nicht, dass jeder Wunsch erfüllt werden muss!
 
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