Mollig oder dünn

Okay, bewerten wir Cola und Kekse :-)
Klar Cola ist da. Die Frage ist, Cola Licht für dünne oder Cola normal für mollige? :-)
 

Hier in diesem Thread, gleich mein erster, liest sich wie Deiner.
Im zweiten habe ich mich zurück genommen.
Ich habe übersehen, dass ich im BDSM-Fetisch-Forum bin.
Da ist es etwas anderes. Es läuft gerade einer in entsprechendem Forum, für die meisten Posts hier.

Meine selbst eröffneten Threads zum Thema Körpergewicht in dem richtigen Unterforum, sprechen sogar noch eine weit intensiver Sprache, der Akzeptanz, bzw. bekenne ich mich persönlich, dass für mich Körpergewicht, keinerlei Bedeutung hat - weder in der Partnersuche, noch im Beziehungsleben.

Ich lasse mich regelmäßig hauen, weil ich das so sehe.
Da gibt´s nix an mir zu belehren in die Richtung.

Ein Mensch für den es unabdingbar ist um sexuelle Erregung zu empfinden, wenn sein Fetisch nicht dabei ist, ist es vermutlich anders.
Kennst Du nicht, kenne ich nicht.

Gibt es bis ins Extrem, wie ebenfalls angeführt.
(Kein Feeder wird mit einer BMI-Normalbereich-Frau sexuelle Erregung empfinden.)

Weder für Gesundheit-, Beziehungs- oder alltägliche Sexualthemen ist hier das richtige Forum.
Hier sind die speziellen Wünsche abseits der Norm daheim.
Das respektiere ich und hatte hierforums mit dem ersten Beitrag eine Themenverfehlung.
 
o.t. Schade, über den die absolute Vorliebe für stärkere Partner, hätte ich gerne gesprochen bzw. da ich mich da nicht auskenne, von den Betroffenen gehört.
Die Möglichkeit konnte hier, auch durch mein eigenes Fehlpost, nicht in Gang kommen.
Hier hätte ich, so ich diese Affinität, Fetisch etc. haben würde, sicher auch nix drüber geschrieben haben. Da stimmt das Klima leider nicht.
 
Auf die Figur reduzieren, für mich kein Kriterium. Aber wenn ich explizit gefragt werde gefällt mir eine etwas füllige Frau mit schönen großen schweren Hängebrüsten sehr gut
 
o.t. Schade, über den die absolute Vorliebe für stärkere Partner, hätte ich gerne gesprochen bzw. da ich mich da nicht auskenne, von den Betroffenen gehört.
Die Möglichkeit konnte hier, auch durch mein eigenes Fehlpost, nicht in Gang kommen.
Hier hätte ich, so ich diese Affinität, Fetisch etc. haben würde, sicher auch nix drüber geschrieben haben. Da stimmt das Klima leider nicht.


Leider ist das Thema selbst so polarisierend, daß die Einordnung im BDSM-Unterforum leicht übersehen wird. Dabei gibt's da natürlich Überschneidungen, gerade wenn's um Feederismus geht. Nicht jeder, der explizit auf dicke, fette oder "nur mollige" Partner/innen steht, ist Fetischist (mein Mann ist keiner, sonst hätte ich mich gar nicht erst in ihn verlieben können), nicht jeder, der dicke Partner/innen als Fetischist braucht, ist Feeder usw.

Das Forum, über das ich meinen Mann kennengelernt habe, hatte einen Unterbereich speziell für diesen Feeder-Kram. Ehrlich gesagt habe ich mich dort nur registriert, um meiner Empörung über diese Richtung Luft zu machen. Klappte aber nicht, die Betreiberin war zu der Zeit selbst Feedee (also eine, die sich in Gewichtskategorien hat mästen lassen, die schon mehr als bedenklich waren). Was mich so massiv entsetzt hat war der Gedanke, daß aus meiner Sicht sehr oft ein Abhängigkeitsverhalten zum Tragen kommt, das bei anderen Praktiken oder Vorlieben nicht so stark im Vordergrund steht, soll heißen: ein sehr großer Teil derjenigen Frauen (den umgekehrten Fall habe ich noch nirgends gelesen), die sich von einem Feeder mästen lassen, tun dies nicht aus eigenem Kick, sondern weil sie tatsächlich abhängig davon sind, daß jemand sie zu lieben scheint - "endlich" so anzunehmen scheint, wie sie sind.

Na egal, führt jetzt zu weit... interessanterweise war die Forenbetreiberin später mit neuem Partner bekennende BDSMerin und hat abgenommen, wie es mit ihr weiterging weiß ich leider nicht, hätte ich interessant gefunden.

In Bezug auf den Eingangspost könnte ich mir schon vorstellen, daß die Frage nach der Figur eine Rolle spielen kann, je nachdem, was der eigene Kink ist. Aber ich glaube, da eher als Einzelfall, so wie bei nicht-BDSMern halt auch, wenn man nicht grad als Bondage-Meister eine 130-kg-Frau schick aufhängen will, dürfte die Figur für die meisten Praktiken nicht so wahnsinnig wichtig sein.

Ok, Zofen-Fummelchen als schwarzer Mini schaut u.U. auch Scheiße an 1,80 m / 250 kg aus, aber das wär jetzt eh nicht mein Metier. :undweg:
 
Leider ist das Thema selbst so polarisierend, daß die Einordnung im BDSM-Unterforum leicht übersehen wird. Dabei gibt's da natürlich Überschneidungen, gerade wenn's um Feederismus geht. Nicht jeder, der explizit auf dicke, fette oder "nur mollige" Partner/innen steht, ist Fetischist (mein Mann ist keiner, sonst hätte ich mich gar nicht erst in ihn verlieben können), nicht jeder, der dicke Partner/innen als Fetischist braucht, ist Feeder usw.

Das Forum, über das ich meinen Mann kennengelernt habe, hatte einen Unterbereich speziell für diesen Feeder-Kram. Ehrlich gesagt habe ich mich dort nur registriert, um meiner Empörung über diese Richtung Luft zu machen. Klappte aber nicht, die Betreiberin war zu der Zeit selbst Feedee (also eine, die sich in Gewichtskategorien hat mästen lassen, die schon mehr als bedenklich waren). Was mich so massiv entsetzt hat war der Gedanke, daß aus meiner Sicht sehr oft ein Abhängigkeitsverhalten zum Tragen kommt, das bei anderen Praktiken oder Vorlieben nicht so stark im Vordergrund steht, soll heißen: ein sehr großer Teil derjenigen Frauen (den umgekehrten Fall habe ich noch nirgends gelesen), die sich von einem Feeder mästen lassen, tun dies nicht aus eigenem Kick, sondern weil sie tatsächlich abhängig davon sind, daß jemand sie zu lieben scheint - "endlich" so anzunehmen scheint, wie sie sind.

Na egal, führt jetzt zu weit... interessanterweise war die Forenbetreiberin später mit neuem Partner bekennende BDSMerin und hat abgenommen, wie es mit ihr weiterging weiß ich leider nicht, hätte ich interessant gefunden.

In Bezug auf den Eingangspost könnte ich mir schon vorstellen, daß die Frage nach der Figur eine Rolle spielen kann, je nachdem, was der eigene Kink ist. Aber ich glaube, da eher als Einzelfall, so wie bei nicht-BDSMern halt auch, wenn man nicht grad als Bondage-Meister eine 130-kg-Frau schick aufhängen will, dürfte die Figur für die meisten Praktiken nicht so wahnsinnig wichtig sein.

Ok, Zofen-Fummelchen als schwarzer Mini schaut u.U. auch Scheiße an 1,80 m / 250 kg aus, aber das wär jetzt eh nicht mein Metier. :undweg:

Feeding ist ein Thema, das leider viel zu sehr tabuisiert wird.
Dabei ist es Körperverletzung hoch tausend... und auch die Seele wird dabei verletzt...
Ich verstehe auch gar nicht, warum das noch immer nicht bestraft wird.
Es hat mit Fetisch und Liebe nichts mehr zu tun, wenn man dafür sorgt, dass der Partner so fett wird, dass er sich nicht mehr bewegen und gar nichts mehr machen kann.
 
@Mitglied #470492, ich versteh dich schon. Trotzdem wird keiner einem Wirt die Lizenz entziehen, weil der Alkohol ausschenkt, auch wenn viele seiner Kunden alkoholkrank sind. Und es ist auch nicht so, daß alle Feeder so unverantwortlich handeln... das Spektrum reicht auch da von zärtlichem Füttern ohne nennenswerte Gewichtszunahme bis zur harten Schiene, wo z.B. mit Zucker angereicherter Rahm mittels Trichter eingeflößt wird. Solange eine Feedee das mitmacht - freiwillig- kannst (und solltest) da nicht eingreifen.
 
@Mitglied #470492, ich versteh dich schon. Trotzdem wird keiner einem Wirt die Lizenz entziehen, weil der Alkohol ausschenkt, auch wenn viele seiner Kunden alkoholkrank sind. Und es ist auch nicht so, daß alle Feeder so unverantwortlich handeln... das Spektrum reicht auch da von zärtlichem Füttern ohne nennenswerte Gewichtszunahme bis zur harten Schiene, wo z.B. mit Zucker angereicherter Rahm mittels Trichter eingeflößt wird. Solange eine Feedee das mitmacht - freiwillig- kannst (und solltest) da nicht eingreifen.

Die Freiwilligkeit ist dabei aber nicht gegeben...
Natürlich wird sich das sowohl von Feeder als auch von der Feedee eingeredet, aber von Freiwilligkeit kann in einem derartigen Abhängigkeitverhältnis nicht die Rede sein...
 
Die Freiwilligkeit ist dabei aber nicht gegeben...
Natürlich wird sich das sowohl von Feeder als auch von der Feedee eingeredet, aber von Freiwilligkeit kann in einem derartigen Abhängigkeitverhältnis nicht die Rede sein...


Jein. Aber spielen wir‘s gedanklich mal durch. Angenommen, du würdest eingreifen, den Feeder bestrafen, die abhängige Person „befreien“, was glaubst du, würde passieren? Würde sich ihre Abhängigkeit verlieren dadurch?

Wir glauben immer, von außen einwirken zu müssen, wenn wir mitkriegen, daß jemand anscheinend in einer hilflosen Position ist. In Wahrheit ist aber der Feeder so wie die Feedee auch eine Hälfte eines Ganzen. Sie benutzt ihn, um ihre Abhängigkeit von dem Gefühl, nicht liebenswert zu sein, zu beschwichtigen. Es ist wie ein Vertrag zwischen Macht und Ohnmacht. Es sieht nur so aus, als wäre die „Ohnmacht“ der schwächere Part, aber sobald sich die „ohnmächtige“ Person zurückzieht, bricht der Vertrag auseinander.

Willst du da eingreifen? Das würde bedeuten, daß du der anscheinend „ohnmächtigeren“ Person absprichst, selbst entscheiden zu dürfen.
 
Willst du da eingreifen? Das würde bedeuten, daß du der anscheinend „ohnmächtigeren“ Person absprichst, selbst entscheiden zu dürfen.
Ernst gemeinte gegen Frage da diese mir gerade im Kopf schwirrt.
Warum ist Selbstzerstörung in der Erotik durch die Erotik gerechtfertigt und es soll daher von einem dritten nicht eingegriffen werden?

Wenn jemand sich aus Trauer, wirklich deutlich über ernährt greifen wir auch ein.
Wenn jemand sich einfach zum Spass ständig in die Haut ritzt. Greifen wir ein.

Warum dann nicht hier? Wenn es von aussen sichtbar ist, das hier essen ein Gefühl ersetzt was essen nicht ersetzen sollte, warum sagen wir halt aber die steht drauf.

Das ist wirklich keine Kritik oder so sondern ein Gedankengang der sich gerade entwickelt hat.
 
@Mitglied #509406, ich habe jahrelang an mir rumgeschnibbelt. Versuche anderer, da einzugreifen, hat dazu geführt, daß ich’s verheimliche. Bis mir vor 30 Jahren eine Therapeutin knallhart sagte, sie lehne meine Behandlung ab, weil sie nicht Verantwortung für mich übernehmen wolle. Paar Monate später hab ich die Rasierklingen weglegen können. Ähnlich mit Alk, Tabletten, Essen. Will sagen: wenn man jemanden helfen will, dann nicht indem man ihm den letzten Rest Selbstachtung und Eigenverantwortung wegnimmt. Ich bin heute sehr stark, weil alles, was ich tue, ganz alleine aus mir selbst heraus erarbeitet ist.

Das heißt nicht, daß man nicht helfen soll und kann, wenn es angebracht ist. Und das ist es erst, wenn der Betroffene selbst darum bittet.
 
Wenn es von aussen sichtbar ist, das hier essen ein Gefühl ersetzt was essen nicht ersetzen sollte, warum sagen wir halt aber die steht drauf.
weil lustbefriedigung, per se, keinen negativen aspekt mit sich bringt (das sind dann kombinationen, also lustbefriedigung durch moralisch verurteilbare aktionen kann, unter umständen, den negativen aspekt herbeiführen).
die krux besteht darin, zu evaluieren, ab wann eine moralische grenzübertretung am eigenen leibe zur eigenen lustbefriedigung, moralisch so verurteilbar wird, dass das wohlergehen der person in den augen dritter (das sind in diesem fall wir, die die gesundheit der betroffenen person gefährdet sehen), dem wohlergehen der person in ihre eigenen augen, übergeordnet werden kann.
das ist eine sehr schwierige gratwanderung, und im prinzip muss man sich da schon auf die menschen verlassen, die ihr leben lang schon solches verhalten studieren und etwas besser einsicht geben können.

im prinzip müsste die frage ja eine völlig andere sein : wieso denken wir bei etwas, was sexuelle befriedigung involviert, kritischer und alarmierter, als wir es ohne dem kontext tun?
wenn jemand aus sexuellen gründen ein "dubioses" verhältnis (feeder/feedee) eingeht, dann läuten die alarmglocken, und es ist von "holt den/die feedee da raus" die rede (aufwand, aktiv werden, etc).
wenn jemand sich alleine daheim zu 300kg rauffuttert, und die wohnung nicht verlässt, soll jegliche hilfeleistung eingestellt werden, damit die person endlich aufhört, sich vollzustopfen und vom sozialgeld (ned immer) zu leben ...

irgendwie, ich find beim feeder/feedee verhältnis nix "indikativ für eine intervention", was ich nicht auch ex aequo auf diverse andere, weitaus "harmlosere" bdsm-verhältnisse anwenden könnte (durch abhängigkeit sich selbst in relative gefahr bringen, um die eigene sexualität zu befriedigen).
 
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