Marsch für die Familie versus "Gender-Wahnsinn"

"was so daherkommt"? Finde diese Ausdrucksweise schon sehr abwertend. Daher Gegenfrage: Wieso muss mensch "andere" Lebensweisen abwerten? Wieso kann mensch diese nicht akzeptieren? Ohne sich aktiv zu solidarisieren ist das ja nicht wirklich ein Aufwand etwas zu akzeptieren was niemanden schadet, oder? Mehr Aufwand ist es hingegen sich gegen "andere" Lebensformen zu stellen und diese abzuwerten oder zu diskriminieren.

Wer wertet denn was ab? Ich werte überhaupt nichts und niemanden ab wenn ich sage, ein anderes Ideal zu haben. Nur weil man nicht "Hurra Schwulenehe" schreit, heißt es noch lange nicht, dass man auf der Straße dagegen ankämpft... ;)

Ich arbeite nicht mit Händen und Füßen gegen Schwule. ich lehne mich auch nicht auf- aber warum soll ich "einfach akzeptieren"? Ich tu ja keinem was wenn ich "nicht akzeptiere". Ich akzeptiere ja, mein Ideal bleibt trotzdem ein anderes. Darf das nicht sein? Gibt's nur gut und böse in dem Fall?
Wo wir wieder bei schwarz/weiß wären... :lol:

Mit deinen Fragen drehen wir uns übrigends im Kreis... Denn die selben Fragen kann dir der mit anderem Ideal zurückgeben. ;)

Witzig ist's doch immer wieder wie intolerant, die von sich aus sagenden toleranten, sind.

WEILS MIR WICHTIG IST: Ich schimpfe nicht gegen Schwule! Ich arbeite in keinsterweise gegen Gleichberechtigung!
 
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Nein, dein Ideal lass ich dir und jede_n (solange es niemand anderen abwertet). Auf Abwertung bin ich wegen den Formulierungen "was so daherkommt" und "jede Krot" gekommen. Formulierungen die in meinem Sprachgebrauch eher abwertend und negativ konnotiert sind. Und auch "Warum muss man heutzutage alles akzeptieren.." war für mich ein Hinweis, dass du nicht akzeptierst. Keine Ahnung wie ich auf so eine von den Haaren heran gezogenen Schlussfolgerung komme :schulterzuck: Sorry, dass ich dich da falsch interpretiert habe ;)

Dass du auf der Strasse dagegen ankämpfst oder gegen Gleichberechtigung bist, habe ich wirklich nicht behauptet, sondern einfach ein sprachliche Abwertung. Also wer denkt da jetzt schwarz/ weiß ;)
 
Ich kann und will nicht alles "flauschig" ausdrücken, nur damit sich keiner angegriffen fühlt... ;)

Aber lass mas- ich glaub meine Message ist angekommen. :winke:
 
Witzig ist's doch immer wieder wie intolerant, die von sich aus sagenden toleranten, sind.

Das ist die neueste "Keule" hier, die klassische Täter-Opfer-Umkehr, wie man sie von gewissen politischen Strömungen ja auch zur Genüge kennt.
Man veröffentlicht irgend einen intoleranten Mist, daraufhin wird man auf diese Intoleranz hingewiesen und plötzlich ist dann der Hinweisgeber der Intolerante und der eigentliche Urheber ist fein raus. Spitzenmethode, leider aber durchschaubar :daumen:
 
Witzig ist's doch immer wieder wie intolerant, die von sich aus sagenden toleranten, sind.

Ui und wenn das auch noch auf mich bezogen ist: War ich gerade intolerant? Ich mein, ja - ich hab bisschen was gegen Abwertungen und Diskriminierungen (wie es bei den Fundis ganz klar der Fall ist - ich hoffe da stimmst du mir zu!?). Und Diskriminierungen will ich nicht tolerieren, sondern ein Zeichen setzen, dass es nicht ok ist Menschen auf Grund von Begehrensstrukturen als Bedrohung zu verstehen!

Und weil ich's grad gelesen hab: "Die Kirche denkt, dass es unnatürlich sei, wenn sich Personen desselben Geschlechts lieben. Über Wasser gehen ist aber total normal" :lol:
 
Das ist die neueste "Keule" hier, die klassische Täter-Opfer-Umkehr, wie man sie von gewissen politischen Strömungen ja auch zur Genüge kennt.
Man veröffentlicht irgend einen intoleranten Mist, daraufhin wird man auf diese Intoleranz hingewiesen und plötzlich ist dann der Hinweisgeber der Intolerante und der eigentliche Urheber ist fein raus. Spitzenmethode, leider aber durchschaubar :daumen:

du meinst die blauen, triffst damit aber die linken (speziell die grün_Innen) ;-)
 
Na was, lass ma's jetzt oder nicht..

Klar ist es persönliche Wahrnehmung. Hab ja auch geschrieben in meinem Sprachgebrauch. Die Frage ist dann wie SchwuLesben es wahrnehmen, wenn du sie als "dahergekommen" und "Krot" bezeichnest...

Sorry, dass ich da so rumreite drauf. Können es gerne dabei belassen, dass es für dich nicht abwertend war. Ich bin einfach eine Sprachfetischistin, ist halt mein Tick. Und da geh ich davon aus, dass Sprache schon viel aussagt und eben auch gewisse Strukturen und "Wirklichkeiten" stärkt, reproduziert oder eben auch aufbrechen kann.
 
Siagst, ich meinte es genauso wie ich es schrieb und du interpretierst rein, dass ich Schwule und Lesben als Krot usw bezeichne! :shock:

Ich sprach ganz allgemein, dass man nicht alles akzeptieren und jede "Krot" schlucken muss.
Das hatte konkret nichts mit Menschen zu tun- eher mit dem was sie fabrizieren und alle anderen einfach akzeptieren sollen...

Du verstehst mich nicht...
 
Du schreibst im ersten Satz, dass es mehr als ein Problem ist welches von katholischen Fundamentalist_innen ausgeht.
Nö .... im ersten Satz, den Du allerdings nicht zitiert hast, schrieb ich:
Leute, welche gegen Homosexualität eingestellt sind, wird's immer geben ....
Dann erst den Rest, und wenn man den Zusammenhang belässt, dann ergibt sich aus dem Satzaufbau ziemlich eindeutig, dass das Problem aus meiner Sicht darin besteht, dass man vorgaukelt, dass es genügen würde, die katholischen Fundamentalisten zur Sau zu machen, und schon würde es keine Gegner der Homosexualität mehr geben.

Und widersprichst du dir dann nicht, wenn du sagst es ist kein einziges Wort wert?
Nö, in der Gesamtheit meiner Aussage ist es sicher kein Widerspruch. In meinen Augen ist es kein Wort wert, wenn jemand eine Meinung hat, welche ich nicht teile - ist ja sein gutes Recht. Wenn jemand Homosexualität nicht goutiert, nau, soll er. Ich fühle mich weder berufen noch berechtigt, ihn deshalb zu verurteilen, oder ihn zu bekämpfen oder zu meiner Meinung zu bekehren.

Und ich bleibe dabei, dass es letztlich eine verschwindende Minderheit ist, welche gegen Homosexuelle und gleichgeschlechtliche Beziehungen eingestellt ist. Dem Großteil der vernünftigen Menschen wird's einfach wurscht sein, wie ein anderer sexuell tickt. Das ist ein Thema für Leute, welche keine anderen Sorgen haben.

Und dass das Thema Islam innerhalb von 4 Seiten schon wieder aufkommt ist unfassbar!
Das ist nicht unfassbar, das ist sogar sehr nahe liegend.
Wenn das Thema darauf abzielt, die Intoleranz des religiösen Fundamentalismus anzuprangern, dann wär's im Gegenteil unfassbar, wenn der Islam dabei nicht erwähnt werden dürfte.
 
und auch normal. denn wenn zb strache eine veranstaltung abhält ,dann maschieren zb die

homo-schwulen-antikirchen-ja-zum-kindegarten ab der geburt-antifa und die anti-schwulen-undhomo-pro-islam-antifa selig neben einander....

das einzige was beide gruppen verbindet ist die forderung nach null-deutschunterricht für migrant_Innen

wie sie das mit dem binnen-I jemals lernen sollen ist mir zwar schleierhaft, aber bitte ;-)


außerdem ist die regenbogenparade ned a verfrühter/verspäteter faschingsumzug? muss i da lauter nackerte sehen?
 
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Dann erst den Rest, und wenn man den Zusammenhang belässt, dann ergibt sich aus dem Satzaufbau ziemlich eindeutig, dass das Problem aus meiner Sicht darin besteht, dass man vorgaukelt, dass es genügen würde, die katholischen Fundamentalisten zur Sau zu machen, und schon würde es keine Gegner der Homosexualität mehr geben.

Nö, in der Gesamtheit meiner Aussage ist es sicher kein Widerspruch. In meinen Augen ist es kein Wort wert, wenn jemand eine Meinung hat, welche ich nicht teile - ist ja sein gutes Recht. Wenn jemand Homosexualität nicht goutiert, nau, soll er. Ich fühle mich weder berufen noch berechtigt, ihn deshalb zu verurteilen, oder ihn zu bekämpfen oder zu meiner Meinung zu bekehren.

War nur eine ganz einfache Verständnisfrage ;) Seh ich eh auch so, dass Homophobie nicht verschwindet wenn ein paar Fundis an den Pranger gestellt werden. Daher auch dieser Thread hier.... und meine Fragen.

Das ist nicht unfassbar, das ist sogar sehr nahe liegend.
Wenn das Thema darauf abzielt, die Intoleranz des religiösen Fundamentalismus anzuprangern, dann wär's im Gegenteil unfassbar, wenn der Islam dabei nicht erwähnt werden dürfte.

Wirklich? Es geht hier um die Frage wie stark Homophobie/ Sexismus verbreitet ist, oder ob es tatsächlich eine Meinung von ein paar religiösen, christlichen (!!!!) radikalen Fundamentalist_innen ist? Also ich komm einfach nicht auf den Zusammenhang mit dem Islam. Wie viele Threads gibt es eigentlich bei denen der fundamentalistische Islam angeprangert wird, aber der christliche Fundamentalismus genau gar nicht zur Sprache kommt? Ist das dann auch unfassbar?

und auch normal. denn wenn zb strache eine veranstaltung abhält ,dann maschieren zb die

homo-schwulen-antikirchen-ja-zum-kindegarten ab der geburt-antifa und die anti-schwulen-undhomo-pro-islam-antifa selig neben einander....

Huch, und ich dachte ich bin eine Linke, die sich mit linken Organisationen und Zusammenschlüßen auskennt. Seit wann gibt es denn eine anti-schwulen-undhomo-pro-islam-antifa oder eine homo-schwulen-antikirchen-ja-zum-kindegarten ab der geburt-antifa? Hast du Links dazu, dass ich mich informieren kann?

außerdem ist die regenbogenparade ned a verfrühter/verspäteter faschingsumzug? muss i da lauter nackerte sehen?

Nö, musste nicht! Musst nicht hingehen und dein Problem hat sich erledigt ;) ... wenn nur alles so einfach wäre!
 
Ach, die "schweigende Mehrheit" wird gerne zitiert, wenn die echte kein Gesicht zeigt. Nix, worüber ich mir große Gedanken machen würde, außer natürlich, ich will sie größer aussehen lassen, als sie ist.

Blechtrommeln, nix weiter.



naja; wenn man schaut wieviele in paris unlängst auf der strasse waren kann man nicht mehr von "ein paar radikalen" sprechen.
 
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