Lustlose Frauen

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Ist das für dich festgeschrieben?
ich frage nur nach, weil ich das gänzlich anders wahrnehme...
Naja nicht in Stein gemeißelt, ich habe auch eine Bekannte, mit der ich mich blind verstehe und wo wir total auf einer Wellenlänge sind.
Auf freundschaftliche Weise halt.

In einer Beziehung kristallisiert sich das mit der „Logik“ leider zu einem hohen Prozentteil heraus.

Es gibt ja offenbar, wenn man so querliest und im Bekanntenkreis guckt offenbar mehr Beziehungen mit Problemen (gerade sexuell „nach“ den Kindern und darin geht es ja hier in dem Threat), als Friede-Freude-Eierkuchen Partnerschaften.

Aber ist halt meine subjektive Wahrnehmung.
 
Männer- und Frauenlogik passen halt einfach nicht zusammen.
Sagt wer?

Studien zu gemischtgeschlechtlichen Teams sprechen eine ganz andere Sprache.

Liest man Artikel zu dem Thema, ist durchweg die Rede von höherer Innovationskraft, tieferer Reflexion und besseren wirtschaftlichen Ergebnissen. Ich kann es aus eigener Erfahrung bestätigen.
Man liest aber auch von Nachteilen, dass diese Teams weniger harmonisch sind und Entscheidungsprozesse meist länger dauern.
 
Wenn man hier mitliest, kann dieser Eindruck entstehen. Die lieben Gewohnheiten schleifen sich schnell ein und ehe man sich versieht, ist es zum Alltag geworden. Dem unzufriedenen Part in der Beziehung fällt es auf, der Zufriedene wundert sich, was der andere hat, passt doch alles, denkt sich dieser womöglich. Oder beide spüren eine Unzufriedenheit, wenn keiner was spürt, auch gut. Alles ist möglich.
Zu Beginn vieler Beziehungen erweckt es einen anderen Anschein: beide sind bemüht, der Wunsch, dem Partner sexuelle Erfüllung zu bescheren, ist sicher vorhanden. Das möchte ich nicht absprechen.

Wenn ich mir meinen "Einstieg" in die Welt er Erotik rückwirkend anschaue, gab es Pornos. Ich habe mich ins Zeug gelegt. Nicht zu vergessen, das gesamte Paket an Glaubensvorstellungen und so bin ich losmarschiert als weibliches Wesen in die große und unbekannte Welt der Erotik.
Den Männern schätze ich, erging es da groß teils ähnlich.
Es kann gut möglich sein, dass dieser Zugang zu Erotik irgendwann einfach nicht mehr trägt. Ich habe mich nicht nur einmal bei dem Gedanken ertappt, dass ich mir gedacht habe, ma net schon wieder... Kinder sind eh schon gemacht, also wozu noch.
Also ja, ich kenne das und kann es gut nachempfinden.
Ich hatte keinen einzigen Porno gesehen bevor ich um die 30 war.
Ich hab aber auch nie versucht zu entsprechen.
Jeder hat Tage an denen er keine Lust auf Sex hat, das ist ja vollkommen normal. Ich möchte trotzdem gerne weiterhin daran glauben, dass weder die Mutter meiner Kinder, noch meine Frau, Sex mit mir hatten und haben, weil es halt dazugehört. Ich nehme an auch Du wirst hin und wieder Lust darauf haben.
 
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Sagt wer?

Studien zu gemischtgeschlechtlichen Teams sprechen eine ganz andere Sprache.

Liest man Artikel zu dem Thema, ist durchweg die Rede von höherer Innovationskraft, tieferer Reflexion und besseren wirtschaftlichen Ergebnissen. Ich kann es aus eigener Erfahrung bestätigen.
Man liest aber auch von Nachteilen, dass diese Teams weniger harmonisch sind und Entscheidungsprozesse meist länger dauern.
Es geht bei meiner Aussage um den Zusammenhang dieses Threats, also die sexuellen Aktivitäten von Paaren (Frauen und Männern) nach der Niederkunft.
Und Studien hin oder her, entweder sind diese zu allgemein gehalten oder stimmen einfach nicht.
Liest man im EF quer, unterhält sich im realen Leben über dieses Thema und liest den vom Threatersteller angeführten Artikel, begreift die Männerlogik nicht, was die Frauen „wollen“ und die Frauen verstehen die „Geilheit“ der Männer nicht.

Daher gibt es schon eine Diskrepanz dahingehend zwischen den Geschlechtern.
 
Liest man im EF quer, unterhält sich im realen Leben über dieses Thema und liest den vom Threatersteller angeführten Artikel, begreift die Männerlogik nicht, was die Frauen „wollen“ und die Frauen verstehen die „Geilheit“ der Männer nicht.
Ja, wenn man das so lesen möchte, dann liest man es auch so.
Es ist natürlich auch eine äußerst bequeme Ausrede. Ich bin nur ein Mann, eine Frau, ich kann nichts dafür.
Rational und logisch gedacht wefden beide Partner in einer Bezidhung dafan arbeiten am selben Strang zu ziehen. Sie werden miteinander reden, darauf achten das sie immer auch ein Paar bleiben, sich gegenseitig unterstützden und füreinander da sein. Und ich bin mir sicher, sie werden dakn auch regelmäßig Lust auf Sex miteinander haben. Vielleicht nicht mehr jeden zweiten Tag oder jede Woche, aber regelmäßig.
Weil, von täglichem Sex reden und träumen ja eh nur die, die nie Sex haben.
 
Rational und logisch gedacht wefden beide Partner in einer Bezidhung dafan arbeiten am selben Strang zu ziehen. Sie werden miteinander reden, darauf achten das sie immer auch ein Paar bleiben, sich gegenseitig unterstützden und füreinander da sein. Und ich bin mir sicher, sie werden dakn auch regelmäßig Lust auf Sex miteinander haben.
Das ist ein romantischer Gedanke von dir, aber die Realität (inkl. Scheidungsraten, die zum Teil höher sind als die vollzogenen Eheschließungen) sprechen eine andere Sprache.
Aber ich bin bei dir, es sollte so sein, dass Kommunikation und „an einem Strang ziehen“ höchste Priorität genießen sollte … wobei ich als Mann jetzt wohl sagen muss Hauptsache sie zieht an meinem Strang
😉
 
aber die Realität
DIe Realität ist, dass Scheidungsraten wären früher genauso hoch gewesen wären wie heute. Aber Frauen waren von ihren Männern abhängig und Scheidung war verpönt.
Tatsächlich wurden Ehen in Deutschland vor rund 20 Jahren nach durchschnittlich 12 Jahren geschieden, heute sind es schon über 15.
In meiner Generation ist der Großteil der Paare, auch mit Kindern, einfach nicht verheiratet, oder hat das erst nach 10+ Jahren getan. Die sind oft bei der Eheschließung länger ein Paar als ihre Elterngeneration verheiratet war.
wobei ich als Mann jetzt wohl sagen muss Hauptsache sie zieht an meinem Strang
Das finde ich eher unangenehm, lutschen darf sie aber gerne :mrgreen:.
 
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Es geht bei meiner Aussage um den Zusammenhang dieses Threats,
Zusammenhang womit?

Du begründest deine Behauptungen mit der allgemeinen Feststellung 'Männer- und Frauenlogik passen halt einfach nicht zusammen.' und mit solchen Verallgemeinerungen habe ich immer ein Problem.

Und Studien hin oder her, entweder sind diese zu allgemein gehalten oder stimmen einfach nicht.
Klar, das ist das Totschlagargument schlechthin, wenn etwas nicht zur eigenen Meinung passt.

Liest man im EF quer, unterhält sich im realen Leben über dieses Thema und liest den vom Threatersteller angeführten Artikel, begreift die Männerlogik nicht, was die Frauen „wollen“ und die Frauen verstehen die „Geilheit“ der Männer nicht.
Im EF und ähnlich gelagerten Systemen tummeln sich dem Thema entsprechend viele Frustrierte, was wenig repräsentativ ist.
Unterhält man dann direkt, stellt sich meist heraus, dass die einfach nicht miteinander reden. D.h. reden schon, aber in einer Weise, dass nur einer dem anderen seine Sichtweise aufdrängen möchte und wenn der/die diese nicht übernimmt, heißt es: hat eh alles keinen Sinn, ich werde nicht verstanden, alles zwecklos usw. usw. usw.

Daher gibt es schon eine Diskrepanz dahingehend zwischen den Geschlechtern.
Ich habe nicht behauptet, dass es keine Unterschiede gibt, sondern habe im Gegenteil sogar auf Nachteile hingewiesen z.B. 'dass diese Teams weniger harmonisch sind'

H2O also Wasser besteht in der Hauptsache aus zwei unterschiedlichen Elementen, die für sich toxisch sind lebensfeindlich sein können oder sind. In der Verbindung ergeben sie aber eine überlebenswichtige Substanz.
(Anmerkung: Satz aufgrund nachfolgender Beschwerden ergänzt bzw. geändert)
 
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H2O also Wasser besteht aus zwei unterschiedlichen Elementen, die für sich toxisch sind. In der Verbindung ergeben sie aber eine überlebenswichtige Substanz.
Das was ich geschrieben habe, ist meine subjektive Meinung zu dem Thema „lustlose Frauen“, die ja von lustvollen Männern so tituliert werden.
Du darfst gerne eine andere Meinung haben, egal ob lustlos oder lustvoll.

Worüber es allerdings keine zwei Meinungen gibt ist die Tatsache, dass weder Wasserstoff, noch Sauerstoff toxisch sind, bzw. Sauerstoff nur bei 100% Konzentration, die so nicht natürlich vorkommt.
Da bist du also falsch informiert.
Vielleicht ja auch beim Thema „lustlose Frauen“ … 🤔

Wo ich dir aber absolut zustimme ist, dass Wasser überlebenswichtig ist 👍🏻.
 
H2O also Wasser besteht aus zwei unterschiedlichen Elementen, die für sich toxisch sind. In der Verbindung ergeben sie aber eine überlebenswichtige Substanz.
Chemisch gesehen ist das nicht korrekt.

Reines H20, also nur aus diesen beiden Elementen bestehend ohne Spuren von Mineralien, sprich destilliertes bzw. demineralisiertes Wasser würde einen Körper dehydrieren und bei übermäßiger Konsumation zum Tod führen.
 
Worüber es allerdings keine zwei Meinungen gibt ist die Tatsache, dass weder Wasserstoff, noch Sauerstoff toxisch sind
Chemisch gesehen ist das nicht korrekt.
Stimmt, da habt ihr beide mit Einschränkungen (Stichwort Oxikose) recht.
Chemie war noch nie meine Stärke, nicht zuletzt aufgrund lustloser Chemielehrerinnen.

Den Satz habe ich ergänzt bzw. geändert, um der geforderten Korrektheit zu entsprechen.
 
H2O also Wasser besteht aus zwei unterschiedlichen Elementen, die für sich toxisch sind.
Wasserstoff gilt physiologisch als inert. Er ruft im menschlichen Körper keine direkten chemischen Vergiftungsreaktionen hervorruft. In hohen Konzentrationen eingeatmet wirkt er erstickend, weil er den Sauerstoffgehalt ausdünnt.
 
Lustlose Frauen gibt es zuhauf
Lustlose Menschen gibt es ebenso zuhauf. Dieser Umstand muss sich nicht zwangsläufig rein auf sexuelles Verlangen beziehen.
Ich nehme an auch Du wirst hin und wieder Lust darauf haben.
Ich habe einen Mann, dem Sex in der Beziehung sehr wichtig ist. Er beschreibt es gerne so: für ihn ist es wie der Klebstoff in der Beziehung. Für meinen Mann war Nähe also immer ein primäres Bedürfnis, für mich war es phasenweise anstrengend, diesem Wunsch gerecht zu werden.

Zu viele Dinge vom Alltag standen mir dazwischen, um mich fallen lassen zu können. Für ihn verhielt es sich so, dass mit dem Schließen der Schlafzimmertüre alles an Alltagssorgen draußen stand. Ich nahm sie mit hinein. Der, der abschalten kann ist klar im Vorteil!
Heute sind unsere Kinder erwachsen und heuer werden es dreißig Jahre, die wir als Paar Seite an Seite zusammenstehen.
Jeder hat Tage an denen er keine Lust auf Sex hat, das ist ja vollkommen normal.
Ich denke das ist etwas sehr Entscheidendes, was oft aus den Augen verloren wird: alles im Leben ist Zyklen unterworfen. Phasen, in denen anderen Dingen mehr Prioritäten eingeräumt werden. Wenn ein Paar gewillt ist, das so im Hinterkopf zu behalten, werden auch Phasen sexueller Unlust leichter zu bewältigen sein.
Für mich war bereits als Jugendliche klar, weshalb ich eine Paarbeziehung anstrebe: ich möchte mit einem Partner gemeinsam wachsen. Ich hatte nicht den Anspruch, dass ich ausschließlich mit Partnerschaft glücklich sein kann. Wenn ich jemals den Eindruck gehabt hätte, dass dies in unserer Partnerschaft nicht mehr gegeben ist, hätte ich einen Schlußstrich gesetzt.

Gegenseitige Inspiration, sich verändern dürfen, voneinander lernen, auch Reibung aushalten und trotzdem in dieselbe Richtung schauen, das macht für mich gemeinsam wachsen aus.
Dass ich das so früh gespürt habe, wann eine Beziehung für mich ihren Sinn verliert, war meine starke innere Orientierung. Ein Schlussstrich wäre für mich dann kein Scheitern gewesen, sondern eine Form von Selbsttreue.

Ich denke, es ist wichtig, sich im Klaren darüber zu sein, weshalb man Partnerschaft anstrebt. Dann können Phasen der "Lustlosigkeit" leichter durchtaucht werden.
Und vielleicht sind solche Phasen im Leben einer Partnerschaft uns nicht böse gestimmt, sondern zeugen von etwas Lebendigem, dass in uns Ausdruck finden möchte.
 
H2O also Wasser besteht in der Hauptsache aus zwei unterschiedlichen Elementen, die für sich toxisch sind lebensfeindlich sein können oder sind. In der Verbindung ergeben sie aber eine überlebenswichtige Substanz.
Ich finde das Beispiel ist trotzdem gut gewählt...
auch wenn es fachlich nicht korrekt ist. Und damit das hier nicht als naive Metapher stehen bleibt, tragen hier gewisse Herren phänomenal Sorge, denen entgeht nix, was fachlich nicht korrekt ist 😁 :up:.

Dieses Beispiel kann genau so gut aus struktur-, natur- und erkenntnistheoretischer Sicht verstanden werden.
In dem gebrachten Vergleich mit Wasser, besteht dieses aus zwei hochreaktiven Elementen, die in reiner Form kein lebensfreundliches Milieu bieten, deren Verbindung jedoch eine für Leben essenzielle Substanz hervorbringt.

Die Natur wird von Polaritäten beherrscht. Männlein und Weiblein spiegeln dieses Prinzip wider. Also wie wird das jetzt was, mit der eingeschlafenen Libido, damit Annäherung wieder stattfinden kann...:lol::mrgreen:
 
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