Liebe und Sexualität

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Ich möchte hier die Leute nennen, die meinen "Untreue beginne im Kopf". Heisst das nun, wenn ich Sexualität ALLEINE auslebe ist es Betrug?
Ganz streng ausgelegt, ja. Kommt einfach darauf an, wie du Betrug definierst...

Ich behaupte - und meine damit NICHT mutig zu sein - dass die Erwartung Sexualität NUR mit dem Partner zu teilen vorallem mit dem Besitzwünschen der Menschen zu tun hat. :!:
Sicher spielen dabei in sehr vielen Fällen Verlustängste mit, dennoch kann man das nicht allgemeingültig Formulieren.
 
Ist dir nicht aufgefallen, dass in vielen Glaubensformen die Partnerschaft Mann-Frau favorisiert wird?
Ist mir aufgefallen, und es würde mich auch sehr wundern, wenn es anders wäre, da ja die meisten Glaubensformen den Menschen als ein Geschöpf sehen, welches sich auch fortpflanzen soll, und wenn es um das Zeugen von Kindern geht, scheint es mir verständlich, dass man Partnerschaften mit weiblicher und männlicher Form favorisiert. Anders würde es gar nicht gehen.

Besitztum habe ich deswegen ins Spiel gebracht, weil das Bürgertum ebenfalls die Partnerschaft Mann-Frau als Ideale Beziehungsform ansieht. Und ohne Zusätze.
Was Partnerschaft mit Besitztum zu tun hat, verstehe ich zwar ned, ist aber wurscht. Das Bürgertum hat annähernd die gleichen Motive wie die Religionen. Sie wollen Partnerschaften und Kinder. Da ist es naheliegend, dass eine Partnerschaft zwischen Mann und Frau die ideale Lösung ist, weil es die einzige Möglichkeit ist, direkt und ohne fremde Hilfe Nachkommen zu zeugen.
Komisch, dass man das einem so aufgeschlossenen Menschen im Erotikforum erklaren muss ..... :roll:

ich glaube sehrwohl, dass sich alle hier im EF in diesem Sinne "ausserhalb der Norm" bewegen.
Du willst damit hoffentlich nicht andeuten, dass hier alle abnormal sind? Das würden Dir die Mods übelnehmen. :mrgreen:

aber "wir hier" sind ja auch etwas "offenere Menschen", die sich mit Sex/Erotik/Fetisch-Themen auseinandersetzen - was nicht auf den Durchschnittsmenschen zutrifft.
Jössas ........ ich glaub', Du solltest daraus keine allzu großen Vorzüge ableiten, obwohl mir natürlich klar ist, dass sich sehr viele hier als etwas besseres vorkommen. Aber wenn sie das nur auf ihre sexuelle Unersättlichkeit gründen, dann würde ich das nicht automatisch als "offene Menschen" bezeichnen.

Davon abgesehen gibt es genug Menschen, die sich und ihre Entwicklung nicht ausschließlich durch die Brille der Sexualität sehen, und es gibt auch genug Menschen, welche nicht bereit sind, für geilen Sex, was immer das sein soll, alles andere aufs Spiel zu setzen oder gar aufzugeben.

Aber ich sprach von Sexualität , nicht von Sex.
Alles klar! 8-)
 
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Sicher spielen dabei in sehr vielen Fällen Verlustängste mit, ...
jup. sehe ich auch so. Allgemein hin od her, ich denke es gibt eine deutliche Tendenz hierzu.

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Also für drei von denen übernehm's ich schon dazu. Damit passt die Statistik dann wieder :)
für mich auch. mindestens 3.

... meisten Glaubensformen ... verständlich, dass man Partnerschaften mit weiblicher und männlicher Form favorisiert. Anders würde es gar nicht gehen.
Aber Sexualität nur im Bezug auf Mann-Frau zu sehen ist wohl nicht zielführend. Und im klassischen Sinne ist Sex sowieso tabu, wenn es nicht der Fortpflanzung dient, oder?
Wo ist der Steirer der hilft? :mrgreen:
 
Aber Sexualität nur im Bezug auf Mann-Frau zu sehen ist wohl nicht zielführend.

Spreche ich in Rätseln? Verwende ich Wörter einer fremden Sprache?

Erklär' mir doch bitte einmal, welche Form der Sexualität Du im Sinne der Fortpflanzung für zielführend ansiehst?

Außer Mann/Frau kann ich mir da wenig vorstellen. Aber ich lasse es mir gerne erklären. :mrgreen:
 
Allgemein hin od her, ich denke es gibt eine deutliche Tendenz hierzu.

Wer, wo, wann, gibts dazu auch eine Quelle oder spekulierst vor dich hin ... ???

Aber Sexualität nur im Bezug auf Mann-Frau zu sehen ist wohl nicht zielführend.

Das habe ich bei "wir hier" eigentlich vorausgesetzt :)

Und im klassischen Sinne ist Sex sowieso tabu, wenn es nicht der Fortpflanzung dient, oder?

Aus der Sicht wessen ... ??? Kirche, Nachbar's Lumpi, Eisverkäufer, Dalai Lama? Irgendwie mühsam deinen Gedankengängen zu folgen ... :roll:
 
Vergleicht man Liebe und Sexualität, fallen einige Unterschiede auf: Sexualität ist ein in erster Linie biologisches Bedürfnis, das alle Menschen teilen. Ihr Ziel liegt in der körperlichen Befriedigung.

sexualität - beginnend mit den kleinsten teilen - kann sehr wohl auch seelische zufriedenheit schaffen.

Und während das sexuelle Bedürfnis nach seiner Befriedigung verschwindet - wie der Hunger nach der Sättigung - löst die Trennung von der geliebten Person heftige Sehnsucht nach ihr aus.

muss auch nicht zwingend sein, sehnsucht nach nähe kann aus beidem entstehen, wage ich mal zu behaupten.

Am Anfang steht die sexuelle Anziehung einer Liebe.....

:nono:
 
Seufz, gibts hier ein morejoy-Übersetzungsbuch, ich versteh ihn nicht oder leide ich an geistiger Umnachtung?
 
Seufz, gibts hier ein morejoy-Übersetzungsbuch, ich versteh ihn nicht oder leide ich an geistiger Umnachtung?

ja. keiner versteht mich. ich merks auch. sinnlos. einfach sinnlos. :cry:
aber dass meine worte bis nach wahalla kommen, dachte ich mir schon - keine ahnung wo das liegt...
 
So.
Back to the topic.
eigentlich wollte ich nur sagen, dass
Sexualität und Liebe nicht zwangsläufig miteinander was zu tun haben. Mahlzeit.
 
Seufz, gibts hier ein morejoy-Übersetzungsbuch, ich versteh ihn nicht oder leide ich an geistiger Umnachtung?

Verzeih ihm Mylene,der kann nix dafür!
Der kommt vom Klassenfeind und paßt somit nicht in unser Marxistisch Leninistisches Weltbild! :lehrer:


:ironie: :ironie: :ironie:
 
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