Liebe und Sexualität

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Vergleicht man Liebe und Sexualität, fallen einige Unterschiede auf: Sexualität ist ein in erster Linie biologisches Bedürfnis, das alle Menschen teilen. Ihr Ziel liegt in der körperlichen Befriedigung.

Nein! Sexualität ist meiner Meinung nach, soviel mehr als körperliche Befriedigung. Sie ist entdeckend, spielend, zusammenschweißend und wenn sie mit Liebe verbunden ist, mit das innigste was zwei Menschen teilen. Sexualität kann aus zwei Menschen, einen machend.

Die Partnerliebe ist kein universelles, biologisches Bedürfnis - zu allen Zeiten soll es Menschen gegeben haben, die diese Liebe nicht erlebten. Und während das sexuelle Bedürfnis nach seiner Befriedigung verschwindet - wie der Hunger nach der Sättigung - löst die Trennung von der geliebten Person heftige Sehnsucht nach ihr aus.

Das sexuelle Bedürfnis verschwindet nicht, es tritt sicherlich in den Hintergrund, aber es ist da, oftmals kanns verschüttet werden, aber ist das bei Liebe nicht genauso? Gerade in langen Partnerschaften verschiebt sich dieses. Man liebt aber neigt dazu es nicht mehr so genau zu benennen und Sehnsucht nach dem Anderen ist sicherlich auch nicht in einem sooo großem Maße da, wie zu Anfang einer Beziehung. Weil die Liebe nicht mehr so laut ist, sie ist ruhiger geworden, aber sie ist dennoch da. Sie muss nur immer mal wieder wachgekitzelt werden.
Liebe und Sexualität sind also voneinander verschieden, aber sehr eng verbunden

Wie seht ihr es.......
Am Anfang steht die sexuelle Anziehung einer Liebe.....

Das wage ich zu bezweifeln, am Anfang ist die Symphatie da und bei der weiß man auch nicht sofort, ob sie reicht um Sexualiät haben zu wollen, oder?
 
:dito:
auch ich behaupte, dass Liebe und Sexualität jetzt nicht unmittelbar miteinander verbunden sind.
Ich denke, dass Sexualität und Liebe durch unsere Gesellschaftsform/Bürgerlichkeit verbunden wurden.

Interessanter Ansatz, der vielleicht gar nicht so weit hergeholt ist. Eine wichtige Frage scheint in diesem Zusammenhang jedoch zu sein, von welcher "Liebe" wir denn sprechen.
Denn...obwohl ich jetzt bei weitem nicht alle soziologischen Beobachtungen von Völkern und Gesellschaften parat habe, in denen Sexualität anders und offener gelebt wird, als in der unseren, würde ich wohl annehmen, dass zumindest eine besonder Nähe, wahrscheinlich auch starke Gefühle zwischen dem Großteil der Menschen herrscht, die miteinander sexuelle intim sind.


Mutige These ... :roll: Meine bisherigen Beziehungen beinhalteten immer Liebe, Sexualität und Partnerschaft und auch mein Leben wird durch meinen Glauben beeinflusst..

Das widerspricht morejoys These nicht im Geringsten...denn du lebst ja in einer Gesellschaft, in der Sexualität und Liebe gemeinhin aneinander gekoppelt sind (sein sollten ;))

ich denke, so unterschiedlich die menschen sind, so unterschiedlich ist auch der zugang zu liebe und sexualität. insofern lässt sich - meiner meinung nach - auch kein allgemein gültiges schema erstellen.

:daumen: Ja, da hast du Recht...wohl aber bestimmen die Normen, Regeln, Moralismen, Verhaltensformen die in der Gesellschaft/Umgebung/Familie herrschen, in der wir groß werden unser Gewissen, unsere Einstellungen und unser Handeln in erheblichem Maße.
 
...dass zumindest eine besonder Nähe, wahrscheinlich auch starke Gefühle zwischen dem Großteil der Menschen herrscht, die miteinander sexuelle intim sind. [/COLOR]
das wird die fähigkeit bestimmen, wie weit sich die handelnden personen auch darauf einlassen wollen.

denke mal, dass vergangene beziehungen auch verletzungen in sich bergen. wenn man nun diese wegschiebt, dann verliert man immer mehr die fähigkeit, sich wirklich auf eine partnerschaft einzulassen....

denn...jede intensiver die verbindung wird, desto mehr birgt sie die gefahr des neuerlichen scheiterns und der damit verbundenen schmerzen in sich...
 
denn...jede intensiver die verbindung wird, desto mehr birgt sie die gefahr des neuerlichen scheiterns und der damit verbundenen schmerzen in sich...

:hmm: ähem sorry kurz. warum sollte eine intensivere verbindung die gefahr des scheiters steigern ??? oder haben wir das nun falsch gedeutet ???
je intensiver ich meinen partner kenne, je genauer kann ich auf seine wünsche eingehen, desto genauer kenne ich seine macken und gewohnheiten, seien es positive oder negative.
und eben diese kenntnis, welche bei einer weniger intensiven vielleicht noch nicht so ausgeprägt wäre, verabreicht mir die möglichkeit, diversen gefahren vorzubeugen :!:
was eben unserer bescheidenen meinung nach die gefahr des scheiterns abschwächt............ :winke:
 
für mich sind diese zwei dinge untereinander trennbar!
ich kann den sex geniessen ohne gleich von liebe zu sprechen( was nicht ausschliesst das eine gewisse sympatie vorhanden sein muss ,sich riechen können)
sowie ich lieben kann ohne das dabei die sexuallität eine rolle spielt!
fällt liebe und sex zusammen so ist das sicher ein idealfall und ergibt ungleich schönere momente!
ich für meinen teil geniesse den sex sowie ich auch gutes essen oder einen tollen film geniesse
 
:hmm: ähem sorry kurz. warum sollte eine intensivere verbindung die gefahr des scheiters steigern ??? oder haben wir das nun falsch gedeutet ???
je intensiver ich meinen partner kenne, je genauer kann ich auf seine wünsche eingehen, desto genauer kenne ich seine macken und gewohnheiten, seien es positive oder negative.
und eben diese kenntnis, welche bei einer weniger intensiven vielleicht noch nicht so ausgeprägt wäre, verabreicht mir die möglichkeit, diversen gefahren vorzubeugen :!:
was eben unserer bescheidenen meinung nach die gefahr des scheiterns abschwächt............ :winke:
ja....sorry...habe mich sehr unverständlich ausgedrückt...:oops:

ich meinte die verletzungen die entstehen, wenn eine beziehung in die brüche geht.
versuche es an einem beispiel zu verdeutlichen:
es könnte ja sein, dass einer der beiden, den anderen mit seiner liebe erdrückt. dieser jene checkt das nicht und "beendet" damit die beziehung...erklär das dem mal...wird er schwer verstehen, weil er so gestrickt ist.

nun sind durch diesen bruch der beziehung, verletzungen aufgetreten. diese unaufgearbeitet, stellen sich einer neuen beziehung vehement in den weg. das fatale....es wird so nicht wahr genommen. die öffnung zum neuen partner erfolgt spärlicher, zögerlicher, weil eine innere stimme zur äussersten vorsicht mahnt.

ich hoffe, dass ich mich jetzt besser verständlich machen konnte... habe den von euch zitierten abschnitt nochmal durchgelesen und bin zum selben schluss gekommen wie ihr...naja...manchmal überhole ich mich eben selbst...:oops:
 
Liebe und Sex ist sicherlich trennbar, zb meine Liebe zu einem Kind hat sicherlich nichts mit Sex zu tun.
Bezieht man die zwei Begifflichkeiten auf eine Partnerschaft zw. Erwachsenen sind sie im Idealfall sehr eng verbunden.
Geht Liebe und Sex eine Synergie ein ist es vorallem daran erkennbar, dass nach der sexuellen Befriedigung das Verlangen nicht schwindet dem Partner nah zu sein, vielmehr verspürt man ein noch viel stärkere Verbundenheit mit dem Partner.
Liebe in Verbindung mit Sex ist auch duch den Wunsch geprägt sich dem anderen hinzugeben, es bedarf keiner lagen Diskussion um die Befriedigung seiner sexuellen Bedürfnisse zu erreichen, sondern der/die Liebende spürt förmlich dieses Verlangen.
Die Verbindung dieser zwei Koponenten ist in bestimmten Lebensabschnitten die Krönung der menschlichen Zweisamkeit und kann meiner Meinung nach durch nichts übertroffen werden.
 
bernar1;1811614]Liebe und Sex ist sicherlich trennbar, zb meine Liebe zu einem Kind hat sicherlich nichts mit Sex zu tun.[/QUOTE]

Richtig, für Babys ist es das höchste Glücksgefühl die nackte Haut der Mutter, und auch des Vaters zu spüren.
Das hat überhaupt nichts mit Sex zu tun.

Die Verbindung dieser zwei Koponenten ist in bestimmten Lebensabschnitten die Krönung der menschlichen Zweisamkeit und kann meiner Meinung nach durch nichts übertroffen werden.

Menschen die diese Liebe, als Kind nicht erfahren und bekommen haben, sind diese innige Nähe nicht gewohnt, fühlen sich sogar bedrängt. Ich will jetzt aber nicht sagen, das sie nicht lieben können.

Ich kann auch Sex und Liebe trennen, aber dann fehlt mir einfach etwas.
 
Menschen die diese Liebe, als Kind nicht erfahren und bekommen haben, sind diese innige Nähe nicht gewohnt, fühlen sich sogar bedrängt. Ich will jetzt aber nicht sagen, das sie nicht lieben können.

Ich kann auch Sex und Liebe trennen, aber dann fehlt mir einfach etwas.
irgendwie hast du recht :oops: hab es als kind nie erfahren dürfen, leider......aber ich weiss dass meine mutter mich liebt :) von meinen vater red ich gar nicht ........
da ich ein mensch bin, der sehr auf körperlichen kontakt steht, egal welcher hinsicht jetzt,hatten es einige nicht leicht mit mir......
aber mein mann verstand mich, er kannte mein ganzes leben.
und er gab es mir auch......... die liebe, die ich wollte und brauchte.
Vor über 3jahren kam dann das aus.....aber egal :)
und heute ist es so, das ich , wenn ich wen kennen lerne, einfach nicht gleich alles haben möchte....zeit ist angesagt und wenn er die nicht mitbringt....pech für ihn .wenn ich merke , ich werde bedrängt oder zumindest, ich habe das gefühl bedrängt zu werden, dann sag ich es ihm gleich............
dumm ist die sache dann nur, wenn es wegen sowas zu streit kommt, eigentlich schade ...........denn dann , glaube ich, hat er mich nicht verstanden ........
aber wenn er mein leben weiss, was ich auch nicht jedem sage, dann glaube ich, dass er mich versteht und auf mich eingehen kann....liebe und sex gemeinsam, ist das schönste, was es gibt.....
ich hoffe du verstehst mich, was ich meine ;)
 
biene69;1811720]irgendwie hast du recht :oops: hab es als kind nie erfahren dürfen, leider......aber ich weiss dass meine mutter mich liebt :) von meinen vater red ich gar nicht ........

Das tut mir sehr, sehr leid für dich:bussal:

aber wenn er mein leben weiss, was ich auch nicht jedem sage, dann glaube ich, dass er mich versteht und auf mich eingehen kann....liebe und sex gemeinsam, ist das schönste, was es gibt.....
ich hoffe du verstehst mich, was ich meine ;)[

Sicher verstehe ich was du meinst. Alles braucht seine Zeit, und wenn dem Mann etwas an dir liegt, dann gibt er dir diese Zeit auch.
Mann/Frau sollte es nur wissen, dass der andere diese Zeit aus bestimmten Gründen braucht.
Wenn der andere aber kein Licht am Horizont sieht, könnte er die Geduld verlieren.
 
nun sind durch diesen bruch der beziehung, verletzungen aufgetreten. diese unaufgearbeitet, stellen sich einer neuen beziehung vehement in den weg. das fatale....es wird so nicht wahr genommen. die öffnung zum neuen partner erfolgt spärlicher, zögerlicher, weil eine innere stimme zur äussersten vorsicht mahnt.

...naja...manchmal überhole ich mich eben selbst...:oops:

:hmm: wir würden sogar noch weiter gehen: jeder bruch verletzt - auch wenn man danach oft hört - gut, das ich den/die los geworden bin. auch wenn die beziehung nicht das gelbe vom ei war, so hat man doch gemeinsame zeit verbracht und auch diese muß erst mal aufgearbeitet werden. jene, die vergangenem keine träne nachweinen und befreit aufatmen sind wohl doch eher die ausnahme.
was die öffnung neuem gegenüber betrifft, so wirst du mit deiner annahme der verzögernden zuneigung durchaus recht haben. wobei aber diese zitierte innerliche stimme ja nicht unbedingt negativ sein muß. nach enttäuschungen neigt wohl jeder von uns zur vorsicht. sie sollte halt nur nicht soweit gehen, das der neue partner dadurch übertriebene ablehnung, ja eventuell sogar antiphatie erfährt, welche er vermutlich nicht verdienen würde.

zum überholen: du weißt schon, das die strafen für solche verwaltungsdelikte erst kürzlich drastisch erhöht wurden ;):mrgreen:

Liebe in Verbindung mit Sex ist auch duch den Wunsch geprägt sich dem anderen hinzugeben, es bedarf keiner lagen Diskussion um die Befriedigung seiner sexuellen Bedürfnisse zu erreichen, sondern der/die Liebende spürt förmlich dieses Verlangen.

:nono: meinst du vielleicht sex in verbindung mit liebe ?? :hmm: fällt jetzt die körperliche hingabe mehr unter sex oder doch liebe ? :lol:

Menschen die diese Liebe, als Kind nicht erfahren und bekommen haben, sind diese innige Nähe nicht gewohnt, fühlen sich sogar bedrängt. Ich will jetzt aber nicht sagen, das sie nicht lieben können.

:hmm: willst du damit andeuten, das es sich bei solchen menschen großteils um gefühlserkaltete handelt ?? die eben doch zu einer art liebe fähig sind, es jedoch am notwendigem innigen gefühl mangelt ?
oder sprichst du von seitens morph weiter oben angeführten berechtigten vorsicht, sei sie begründet oder nicht ?
wobei du aber sicherlich recht hast, ist die bedrängnis, die jenes unbehagen bereitet, die eben mangelnde wärme in jungen jahren als auslöser hat.
hier lernen wir eigentlich wichtiges für die erziehung unserer eigenen kinder ... ;):mrgreen:

irgendwie hast du recht :oops: hab es als kind nie erfahren dürfen, leider......aber ich weiss dass meine mutter mich liebt :) von meinen vater red ich gar nicht ........

findest du das nicht schade ? oder sind die gräben so tief und unüberwindbar ?
 
:hmm: willst du damit andeuten, das es sich bei solchen menschen großteils um gefühlserkaltete handelt ?? die eben doch zu einer art liebe fähig sind, es jedoch am notwendigem innigen gefühl mangelt ?
oder sprichst du von seitens morph weiter oben angeführten berechtigten vorsicht, sei sie begründet oder nicht ?
wobei du aber sicherlich recht hast, ist die bedrängnis, die jenes unbehagen bereitet, die eben mangelnde wärme in jungen jahren als auslöser hat.
hier lernen wir eigentlich wichtiges für die erziehung unserer eigenen kinder ... ;):mrgreen:

Von dem spreche ich....die Folgen daraus können auch gerade das Gegenteil sein...z.B Kuscheln, manche können diese Nähe nicht aushalten....für andere wird es fast wichtiger wie Sex, sie haben Nachholbedarf...und wieder andere, lieben es weil sie es schon immer so gewohnt waren, und diese Nähe und Wärme brauchen.
 
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