Langjährige Affären wie ist sowas möglich?

Das kommt auf die Ansprüche an. "Ausreichend" ist ein sehr subjektiver Begriff, bei dem wir Männer in unserer Einschätzung oft daneben liegen. Und organisieren bedeutet faktisch ja nur, dass man die Zeit woanders wegnimmt, da die Menge der Zeit pro Tag nicht erweitert werden kann. Vorausgesetzt man hat also bislang nicht stundenlang Zeit sinnfrei abgegammelt, muss es an anderer Stelle auf kurz oder lang Folgen haben.

Die Woche hat 168 Stunden. Wenn ich da nicht 5 Stunden unterbring in meinem Leben ohne anderes zu vernachlässigen, mach ich eh was falsch.
 
Was passiert bei Affären die so lange halten? z.B. über 10 Jahre, wie ist das möglich? Ist das nicht ein Doppelleben?
Wie kommst du darauf?
Am Anfang ist es Verliebtheit dann ensteht Liebe dann wenn sich beide gut tun. Und dann entsteht eine immer tiefere Vertrautheit
und Intimität. Es gibt überhaupt rein gar nichts was einem der Partner nicht geben kann oder möchte.
Das Gefühl der Geborgenheit und des blind Vertrauen können, ist einfach großartig. Alles andere ist kalter Kaffee.
Ja ich habe es erlebt. Und wenn Sie nicht gestorben wäre, so würde ich auch heute noch zu Ihr stehen.

Doch es gab auch Krisen. Doch der Wille von beiden Seite diese zu überwinden, hat einen wachsen lassen.
Und jede überwunden Krise hat die Stabilität der Beziehung weiter wachsen lassen.
 
Die Woche hat 168 Stunden. Wenn ich da nicht 5 Stunden unterbring in meinem Leben ohne anderes zu vernachlässigen, mach ich eh was falsch.
Wenn das alles so einfach wäre, blieben ja nicht teilweise die einfachsten Dinge liegen: die Dehnübungen, die man nach Ende der Physiotherapie eigenständig Zuhause weiter machen sollte, obwohl es jeden Tag nur 10 Minuten wären, das Bild was man aufhängen wollte, dieses oder jenes was man eigentlich machen wollte, das Geschenk für Jemanden, was man erst einen Tag vorher besorgt, weil man es nicht anders hinbekommen hat.

Du hast Recht in dem Sinne, dass man es natürlich erzwingen kann, für irgendwas Zeit rauszuschnitzen. Aber ist nichts anderes als eine Priorisierung, was faktisch immer eine Depriorisierung von anderen Dingen ist, wenn das System ausgelastet ist. Nichts anderes mache ich Woche für Woche mit meinen Aufgaben und Terminen bei der Arbeit.
 
Wenn das alles so einfach wäre, blieben ja nicht teilweise die einfachsten Dinge liegen: die Dehnübungen, die man nach Ende der Physiotherapie eigenständig Zuhause weiter machen sollte, obwohl es jeden Tag nur 10 Minuten wären, das Bild was man aufhängen wollte, dieses oder jenes was man eigentlich machen wollte, das Geschenk für Jemanden, was man erst einen Tag vorher besorgt, weil man es nicht anders hinbekommen hat.

Du hast Recht in dem Sinne, dass man es natürlich erzwingen kann, für irgendwas Zeit rauszuschnitzen. Aber ist nichts anderes als eine Priorisierung, was faktisch immer eine Depriorisierung von anderen Dingen ist, wenn das System ausgelastet ist. Nichts anderes mache ich Woche für Woche mit meinen Aufgaben und Terminen bei der Arbeit.

Ich würde es Selbstdisziplin nennen.☝️
Oder Organisationstalent, was bei einem jeden anders ausgeprägt ist.😌
Ob ich auf eine Stunde in ein Café gehe, oder ich einen Seitensprung in der Mittagspause habe ist belanglos.
Ein Quickie ist allemal unterzubringen.😃
 
Wenn das alles so einfach wäre, blieben ja nicht teilweise die einfachsten Dinge liegen: die Dehnübungen, die man nach Ende der Physiotherapie eigenständig Zuhause weiter machen sollte, obwohl es jeden Tag nur 10 Minuten wären, das Bild was man aufhängen wollte, dieses oder jenes was man eigentlich machen wollte, das Geschenk für Jemanden, was man erst einen Tag vorher besorgt, weil man es nicht anders hinbekommen hat.

Es ist so einfach. Wir sind die Herren unseres Lebens. Wenn wir für 10 Minuten dehnen oder ein Bild aufhängen keine Zeit haben, dann machen wir einfach etwas falsch.

Me time ist essenziell für ein erfülltes Leben. Egal ob für Sport, Freunde, chillen - oder eben eine Freundin.
 
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Wenn das alles so einfach wäre, blieben ja nicht teilweise die einfachsten Dinge liegen: die Dehnübungen, die man nach Ende der Physiotherapie eigenständig Zuhause weiter machen sollte, obwohl es jeden Tag nur 10 Minuten wären, das Bild was man aufhängen wollte, dieses oder jenes was man eigentlich machen wollte, das Geschenk für Jemanden, was man erst einen Tag vorher besorgt, weil man es nicht anders hinbekommen hat.

Du hast Recht in dem Sinne, dass man es natürlich erzwingen kann, für irgendwas Zeit rauszuschnitzen. Aber ist nichts anderes als eine Priorisierung, was faktisch immer eine Depriorisierung von anderen Dingen ist, wenn das System ausgelastet ist. Nichts anderes mache ich Woche für Woche mit meinen Aufgaben und Terminen bei der Arbeit.
Ich glaube, bei den Meisten scheiterts nicht an der Zeit, sondern an der Motivation ;)
Und die fehlende zeit wird dann vor allem als Ausrede herangezogen, wenn mans wieder mal nicht zum Sport geschafft hat :mrgreen:
 
Ich glaube, bei den Meisten scheiterts nicht an der Zeit, sondern an der Motivation ;)
Und die fehlende zeit wird dann vor allem als Ausrede herangezogen, wenn mans wieder mal nicht zum Sport geschafft hat :mrgreen:
Ich denke für den Vergleich muss ich nicht herhalten 😄.

Aber es ist gerade ein gutes Beispiel: ich priorisiere Sport sehr hoch und nehme mir die Zeit. Diese steht dann für andere Dinge nicht mehr zur Verfügung, die bleiben dann mal liegen.
 
Ich denke für den Vergleich muss ich nicht herhalten 😄.

Aber es ist gerade ein gutes Beispiel: ich priorisiere Sport sehr hoch und nehme mir die Zeit. Diese steht dann für andere Dinge nicht mehr zur Verfügung, die bleiben dann mal liegen.
Und genauso werden Leute, die ihre Affären pflegen, die Zeit dafür eben priorisieren ;)
Da kann das Bild schon mal warten, das gerne aufgehängt werden würde... Und Dehnen bringt man dann halt irgendwie anders unter :mrgreen:
 
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