Lärmschutz im Schlafzimmer

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https://www.mieterbund.de/index.php?id=544

Da schon selbst laut Mieterbund Zwischendecken die hier diskutiert wurden genehmigungswürdig sind wird das Einziehen einer solchen Zwischenwand ohne Genehmigng es definitiv ebenfalls nicht sein.

Was die Übernahme der Kosten betrifft so wird das kein Vermieter mit halbwegs Verstand machen, wenn es bislang keine Beanstandungen gab, der Bauzustand ok ist und dem des restlicen Gebäudes entspricht. Es gibt aber eine andere Variante die wir Mietern durchaus anbieten, wenn die betroffenen Dinge für uns ebenfalls von Interesse sind.
Der Vermieter lässt einen Kostenvoranschlag machen und lässt besagte Arbeiten auch selbst durchführen. Dafür verpflichtet sich der Mieter vertraglich auf die Übernahme der vollen Kosten welche zusammen mit den nächsten 24 Monatsmieten eingezogen werden. Kündigt der Mieter vorzeitig so wird der Restbetrag bei Auszug fällig.
Hat den Vorteil, dass man als Vermieter nicht irgeneinen Schundakzeptieren muss den ein Mieter als Laie oder ein von ihm beauftragter 'Kumpel' zusammenschustert und dann afür ggf. auch noch gezahlt hat. Im Gegenzug bekommt der Mieter was er möchte und muss nicht die vollen Kosten auf einmal aufbringen.
 
Was kann man zusätzlich machen damit der Nachbar weniger (Sex)Geräusche mitbekommt? Außer leiser sein oder die Wohnung in einen Bunker zu verlegen! :D
Habt ihr diesbezüglich Erfahrungen, Tipps? Also wenn man in eine bezugsfertige Mietwohnung einzieht, was man da noch an Möglichkeiten hat.
Mein Verlobter und ich sind schon seit Wochen auf Wohnungssuche und ich weiß nicht worauf wir noch achten können. Weil auf bloßes Nachfragen bekommt man als Antwort immer, dass die Wohnung nicht hellhörig ist bzw. sehr gut isoliert ist und Geräusche kaum wahrnehmbar sind.

Wir haben nämlich viel Stress mit der Nachbarin meines Freundes, es stört sonst niemanden, nicht mal ihren Mann. Aber sie hat sich schon mehrmals beim Vermieter beschwert und echt schräge Aktionen veranstaltet. Inzwischen macht sie mir Angst.
Und wenn ich daran denke wieder einen doofen Nachbar zu haben, wenn wir in die neue Wohnung zusammen einziehen, macht mir das schon Kopfzerbrechen. Weil logischerweise werden mein Freund und ich dann öfters Sex haben, wenn wir zusammen wohnen.
nun, als Lärmschutz würden sich Rigipsplatten anbieten, obwohl wenn die Wand frisch ausgemalt ist bzw. ihr dann alles neu machen müsstet ist das doch wieder nichts. Das ist die erstbeste Möglichkeit die zumindest ein wenig Schall unterdrückt, aber habt Ihr wirklich nur Sex im Schlafzimmer?
Wenn mich das interessieren würde ob meine Nachbarn was von meinem Sexleben mitbekommen dann müsste ich wohl die ganze Wohnung Schalldicht machen
 
beim vermieter wundert's mich kaum, dem wird's wurscht sein bzw. will der vermutlich nur seine ruhe haben und der mann wird's wohl wie die meisten männer geil finden. stellt sich auch die frage wieviele etwas des lieben friedens willen schweigend hinnehmen. mich stört halt generell das prinzipiell der aufzeiger eines übels der arsch sein muss, während der verursacher der gute ist ... ;) noch dazu wenn die gegenseite keine möglichkeit hat stellung zu nehmen.

Da hast Du natürlich nicht ganz unrecht, aber es ist gar nicht der Sinn dahinter vieler MeinungsverfasserInnen den Aufzeiger als Arsch hin zu stellen oder vorzuführen. So wie jeder Mieter das Recht hat auf eine angenehme Atmosphäre und Ruhe in seinen eigenen 4 Wänden, so hat natürlich kein Mieter das Recht auf Teufel komm raus Lärm zu machen. Aber man muss so blöd es sich vielleicht anhören mag durchaus unterscheiden ob es sich um mutmaßlichen Lärm handelt der gezielt stattfindet, eben eine Party mit stundenlanger lauter Musik wo die Ungunst von Nachbarn schon irgendwie vorprogrammiert ist, oder eben ob es sich um Lärm handelt welcher durch eine prickelnde Liebesnacht ensteht, wo es von Mensch zu Mensch verschieden ist wie sich Lust akustisch bemerkbar macht, aber ich glaube das nur die wenigsten sich mit Ihrem Partner zum Liebesakt zusammenfinden mit dem Hauptziel ordentlich Lärm zu machen.

Wenn ein Nachbar täglich mit trönend lauter Musik beschallt wird dann mag so eine Reaktion wie diese geschildert wurde für mich irgendwie verständlich, nachvollziehbar und auch durchwegs gerechtfertigt sein, schließlich muss der Verursacher des Lärms sich bewusst sein, dass im gleichen Haus auch andere Leute wohnen die vielleicht etwas mehr Ruhe haben wollen oder sich dadurch gestört fühlen. Da würde dann wahrscheinlich sogar ich einen hochroten Kopf kriegen und mal Dampf ablassen.

Wenn Nachbarn ein ausgeprägtest und glückliches Sexleben zu haben scheinen dann mag das vielleicht auch von manchem als ruhestörend empfunden werden, aber dennoch finde ich, dass es in so einem Fall wegen der sexuellen Geräuschkulisse nicht geringsten vergleichbar ist mit anderem Lärm und man bei solchen Dingen sich zwar vielleicht gestört fühlen mag, aber doch bitte nicht zur Furie werden muss. Oftmals wissen solche Paare gar nicht, dass die Nachbarschaft akustisch mitten im Geschehen ist und mit etwas Fantasie jegliche Art der Vereinigung nachspielen können.

Da finde ich durchaus, dass manche Nachbarn es sich diesbezüglich viel zu schwer machen und gleich auf Amok schalten bevor man den friedlichen Weg wählt und im Guten versucht einen Kompromiss zu finden.

Ich glaube im aktuellen Fall wenn die Nachbarin nicht ganz auf stur schalten würde und einmal auf einen kurzen Besuch käme um darauf hinzuweisen, dass der Sex doch etwas lauter als ihr lieb ist man sicher auf einen gemeinsamen Nenner kommen würde.

Wie geschrieben will ich den Aufzeiger wie sicher die meisten hier nicht als Bösewicht hinstellen weil er auf sein Recht an Ruhe pocht, aber ein gutes Nachbarschaftsverhältnis ist ein unverzichtbares Gut, und da darf man ruhig auch direkt ansprechen was einen stört um dann gemeinsam eine Lösung zu finden. Aber man kann auch nicht abstreiten, dass es wirklich Nachbarn gibt denen gute Nachbarschaft am Allerwertesten vorbeigehen und da kann man machen was man will, nur ist es auch für solche Menschen oftmals besser sich fernab von direkten Nachbarn anzusiedeln, den solchen Nachbarn kannst Du ohnehin früher oder später gar nichts recht machen.
 
@Mitglied #391280: Wir reden hier gezielt von der Dämmung von WÄnden und nicht von z.B. Trittschalldämmung. Letztere wirst du allerdings vermutlich auch in allen Altbauten haben, wenn sie nicht gerade extra original Dielenböden aufgearbeitet haben.
Was jedoch Wände betrifft so hat man in so alten Gebäuden wie hier bereits schon einmal erwähnt wurde (abgesehen von schlecht isolierten /gedämmten Leitungen) lärmtechnisch immer weniger Probleme als in Gebäuden etwas jüngeren Datums, weil seinerzeit die Innenwände auch noch immer voll gemauert wurden. Und damit fallen die Wände Schallschutztechnisch als Problem meist weg.
 
nun, als Lärmschutz würden sich Rigipsplatten anbieten, obwohl wenn die Wand frisch ausgemalt ist bzw. ihr dann alles neu machen müsstet ist das doch wieder nichts. Das ist die erstbeste Möglichkeit die zumindest ein wenig Schall unterdrückt, aber habt Ihr wirklich nur Sex im Schlafzimmer?
Wenn mich das interessieren würde ob meine Nachbarn was von meinem Sexleben mitbekommen dann müsste ich wohl die ganze Wohnung Schalldicht machen
Ich habe zu dem Thema mehr auf der Seite 2 dazu geschrieben.
Für gewöhnlich haben wir so gut wie immer Morgensex im Bett. Das aktuelle Wohnzimmer müssten wir nicht schalldicht machen, weil sich die Nachbarn auf der anderen Seite nicht gestört fühlen.

Wenn Nachbarn ein ausgeprägtest und glückliches Sexleben zu haben scheinen dann mag das vielleicht auch von manchem als ruhestörend empfunden werden, aber dennoch finde ich, dass es in so einem Fall wegen der sexuellen Geräuschkulisse nicht geringsten vergleichbar ist mit anderem Lärm und man bei solchen Dingen sich zwar vielleicht gestört fühlen mag, aber doch bitte nicht zur Furie werden muss.
Wobei wir uns schon sehr zurückhalten, frage mich manchmal ob sie mit dem Ohr an der Wand lauscht.
Aber dauert hoffentlich nicht mehr lange bis wir einen neue Wohnung haben ... und hoffentlich stimmt frietzies Behauptung, dass man für gewöhnlich nur einmal auf so unangenehme Nachbarn trifft :)
 
Ich habe zu dem Thema mehr auf der Seite 2 dazu geschrieben.
Für gewöhnlich haben wir so gut wie immer Morgensex im Bett. Das aktuelle Wohnzimmer müssten wir nicht schalldicht machen, weil sich die Nachbarn auf der anderen Seite nicht gestört fühlen.


Wobei wir uns schon sehr zurückhalten, frage mich manchmal ob sie mit dem Ohr an der Wand lauscht.
Aber dauert hoffentlich nicht mehr lange bis wir einen neue Wohnung haben ... und hoffentlich stimmt frietzies Behauptung, dass man für gewöhnlich nur einmal auf so unangenehme Nachbarn trifft :)

Na bitte, Morgensex das ist ja dann ganz was anderes, ist doch wohl angenehmer als ein schallender Wecker ;)

Wie schon erwähnt werdet ihr da sowieso machen können was ihr wollt, wenn es jemand auf Dich abgesehen hat dann findet diese Person immer was zum Nörgeln.
Du könntest Dir wahrscheinlich sogar eine Schallschutzmaske über den Kopf ziehen und sie würde noch immer was hören.

Finde ich schade wenn man solche Nachbarn hat, besonders wenn es um sowas geht.
Besonders weil ich Dich mal so einschätze, dass man als Nachbar nicht gleich verhauen wird wenn man mal bei euch vorbeikommt und sein Empfinden schildert.
Aber es stimmt schon, auf solche Musterexemplare trifft man normalerweise nur einmal in seinem Leben.
 
dass ich schon einen um "nur" 3 dB erhöhten Schalldurchgang als stören empfinde.
"nur 3dB mehr" heisst: doppelt so laut!

Ich habe keine Ahnung was genau du mit " Schalltrennwand" meinst, aber wenn hier mehr gemeint ist als Elemente die einfach vor die Wand gestellt werden sollen oder an jener befestigt werden sollen garantiere ich dir, dass es der Genehmigung durch den Vermieters bedarf,weil es sich um einen erheblichen Eingriff in die Bausubstanz handelt. Und diese sind fast ausnahmslos Zustimmungspflichtig !
Ich kann nur sagen, dass in Österreich, wo ich und die TE herkommen, es keiner Zustimmung und keiner Genehmigung bedarf, nicht einmal einer Bauanzeige für geringfügige Änderungen. Abgesehen davon ist es kein erheblicher Eingriff. Wenn du ein Bücherregal davorstellst, machst technisch gesehen etwas ziemlich ähnliches und auch dafür braucht du keine Genehmigung. Eine Zwischendecke oder Zwischenwand einzuziehen (wie in einem deiner Folgepost als Vergleich herangezogen) ist dagegen sehr wohl auch bei uns ein erheblicher Eingriff, weil das Einfluss auf die Nutzung und auf die Statik und die (theoretische) Belastung hat, die vorgesetzte Wandschale hingegen nicht.

Was den Mietminderung oder auf was auch immer du anspielen möchtest betrifft so ist die Aussage schlichtweg falsch. So lange die betroffene Wand nicht im Zuge einer Renovierung heraus gerissen und neu eingezogen wird gelten für sie die Schallschutzbestimmungen des ursprünglichen Baujahrs.
Damit hab ich gemeint, dass die Wohnfläche durch die vorgesetzte Wandschale veringert würde. Deswegen dürfte der Vermieter vom Nachmieter dann nur mehr etwas weniger verlangen, wenn er die Wand nicht entfernen lässt. Hab ich vielleicht nicht klar ausgedrückt. Ist so.
(Alles weitere bitte in privater Diskussion per PN an mich, dann klär ich dich gern auf. Du scheinst ja vom Fach zu sein, aber offenbar mit den örtlichen Begrifflichkeiten Schwierigkeiten zu haben.)

Und hört bitte alle auf mit der Diskussion um die Normen. Das kann ein Laie nie beurteilen, ob es der Norm entsprechen kann oder nicht, nicht einmal ein Experte, wenn man die betreffende Wohnung nicht kennt. Sicher kann man mit dem Vermieter auch reden, aber da kostet ein Gutachter in der Stunde mehr, als die gesamten Materialkosten, vom Rechtsanwalt ganz zu schweigen, also ein (Rechts-) Streit macht hier keinen Sinn.

@Mitglied #332954: In jener neuen Wohnung, für die Ihr vorgemerkt seid, sollte das mit dem Luftschall kein Problem sein. Ist es Miete oder Eigentum? Über die Genossenschaft/Errichter oder über das Wiener Wohnservice? (wegen der Möglichkeiten, hier noch während der Errichtung eventuell zusätzliche Maßnahmen treffen zu können)
 
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@Mitglied #391280: Wir reden hier gezielt von der Dämmung von WÄnden und nicht von z.B. Trittschalldämmung. Letztere wirst du allerdings vermutlich auch in allen Altbauten haben, wenn sie nicht gerade extra original Dielenböden aufgearbeitet haben.
Was jedoch Wände betrifft so hat man in so alten Gebäuden wie hier bereits schon einmal erwähnt wurde (abgesehen von schlecht isolierten /gedämmten Leitungen) lärmtechnisch immer weniger Probleme als in Gebäuden etwas jüngeren Datums, weil seinerzeit die Innenwände auch noch immer voll gemauert wurden. Und damit fallen die Wände Schallschutztechnisch als Problem meist weg.

Wir reden hier über ""Lärmschutz im Schlafzimmer"" ( Titel TE ). Und auch der Aufbau der Geschoßdecken sowie der Belag gehört dazu.

Die von mir gemeinten Wohnungen sind hauptsächlich jene der Nachkriegszeit, in denen statt Ziegel bereits dünne Bimsbeton- oder spärer Gasbetonsteine geringer Dichte für nichttragende Innenwände verarbeitet wurden.

Wie dem auch sei, hellhörige Wände sind heutzutage eher selten, oder aber ein lösbares Problem.
 
Finde ich schade wenn man solche Nachbarn hat, besonders wenn es um sowas geht.
Besonders weil ich Dich mal so einschätze, dass man als Nachbar nicht gleich verhauen wird wenn man mal bei euch vorbeikommt und sein Empfinden schildert.
Überhaupt nicht! Ich bin auch diejenige gewesen, die zu ihr gegangen ist. Weil ich mir dachte, wenn sie uns das erste Mal beim Sex gehört haben - dann wird sie erst recht den extrem lauten Staubsauger hören. Und da ich weiß, dass man das Baby ja nicht aufwecken soll, wenn es mal endlich schläft - damit sich auch die frischgebackene Mutter erholen kann, wollte ich fragen ob ich gewisse Haushaltsarbeiten lieber zu bestimmten Tageszeiten erledigen sollte. Da hat sie nur gemeint, dass es ihr wurscht wäre, weil sich das Kinderzimmer am anderen Ende der Wohnung befindet. Bevor ich noch was sagen konnte, hat sie auch schon ohne was weiteres zu sagen, die Tür vor meiner Nase zugemacht.
Ein paar Wochen später gab es dann ihre erste Beschwerde beim Vermieter.

@Mitglied #332954: In jener neuen Wohnung, für die Ihr vorgemerkt seid, sollte das mit dem Luftschall kein Problem sein. Ist es Miete oder Eigentum? Über die Genossenschaft/Errichter oder über das Wiener Wohnservice? (wegen der Möglichkeiten, hier noch während der Errichtung eventuell zusätzliche Maßnahmen treffen zu können)
Es ist eine Mietwohnung, da habe ich direkt bei der Genossenschaft angerufen. Aber sie haben mir auch gesagt, dass ein paar Wohnungen auch über WienerWohnservice vergeben werden. Da habe ich aber keinen Anspruch, weil in meiner jetzigen Wohnung kein Überbelag vorhanden ist.
 
Ehrlich gesagt, wo finde ich so eine Wohnung heutzutage? die meisten Wohnungen haben dünne Wände. Früher war alles besser, da waren die Wände noch so richtig dick. ;)

Ich wohn in einem Altbau.
Das in der WG jeder alles von jedem mitbekommt ist ja noch irgendwie normal. Aber mit meinem Hochbett lieg ich nah genug an der Decke um hin und wieder noch die über uns zu hören (vor allem Musik, hin und wieder aber eindeutige Geräusche die ein Bett dessen strukturelle Integrität gerade überlastet wird von sich gibt).
 
Überhaupt nicht! Ich bin auch diejenige gewesen, die zu ihr gegangen ist. Weil ich mir dachte, wenn sie uns das erste Mal beim Sex gehört haben - dann wird sie erst recht den extrem lauten Staubsauger hören. Und da ich weiß, dass man das Baby ja nicht aufwecken soll, wenn es mal endlich schläft - damit sich auch die frischgebackene Mutter erholen kann, wollte ich fragen ob ich gewisse Haushaltsarbeiten lieber zu bestimmten Tageszeiten erledigen sollte. Da hat sie nur gemeint, dass es ihr wurscht wäre, weil sich das Kinderzimmer am anderen Ende der Wohnung befindet. Bevor ich noch was sagen konnte, hat sie auch schon ohne was weiteres zu sagen, die Tür vor meiner Nase zugemacht.
Ein paar Wochen später gab es dann ihre erste Beschwerde beim Vermieter.


Es ist eine Mietwohnung, da habe ich direkt bei der Genossenschaft angerufen. Aber sie haben mir auch gesagt, dass ein paar Wohnungen auch über WienerWohnservice vergeben werden. Da habe ich aber keinen Anspruch, weil in meiner jetzigen Wohnung kein Überbelag vorhanden ist.

Und genau das ist es was ich meinte ohne die Nachbarin jetzt schlecht machen zu wollen, wenn grundsätzlicher Wunsch bestünde nur Ruhe zu haben dann reagiert man als Nachbar auch anders. Aber es gibt Nachbarn die sind permanent auf so einem Kurs und wollen gar keine Lösung sondern einfach evtl. Frust oder so auf anderen austragen.
Wenn Du schon zu Ihr gehst obwohl Du eh schon weißt dass sie akustisch dein Sexleben sprichwörtlich komplett nachvollziehen kann und auch jeden deiner Höhepunkte sozusagen mit Lauten kennt, Du dann dennoch erscheinst dann zeigt das von Mut sich wegen des lauten Staubsaugers bei der Nachbarin zu erkundigen.
Also keinen Kopf darauf machen, Du wirst hoffentlich ebenso dein wahrscheinlich erstes und einziges Mal auf so eine Nachbarin getroffen sein. :)
 
Vor 20 Jahren dürfte kein Problem sein. Bei 50 und mehr schon eher. Aber diese Wohnungen werden mittlerweile als "modernisierter Altbau/ Wohnraum " angeboten. Und da gehört dann neben Zweifachverglasung auch ein den heutigen Anspruchen an die Wohnqualität angemessener Schallschutz dazu. Z.B. auch Trittschalldämmung.


In meiner vor 3 Jahren von der Gemeinde generalsanierten Wohnung wurden zwar
Schallschutzfenster eingebaut, aber die Zwischenwand zur Nachbarin ist eine 7cm Mauer.
 
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