Jungfrau in 2026

Du willst keine Hilfe. Du willst Mitleid. Zuspruch. Gleichgesinnte finden um gemeinsam zu jammern.
Oder aber beides zusammen, a bissl a Mitleid und dann a bissl a Hilfe ;)

ein paar tipps:

1. investiere einmal ein paar euro in eine sexworkerin, damit einmal der druck weg ist und du sexuell erfahrungen sammelst.
2. komm zu den diversen forentreffen.
3. besuche eine tanzschule. in dem alter - wennst nicht ausschaust wie prinz oberork oder dich anstellst wie obelix - bist king of the road.
Tanzschulen wappnet euch für den Ansturm :lol:
 
Geschafft! Durch den ganzen Thread gequält.
Zuerst wollte ich Worte der Aufmunterung und des Trostes schreiben, weil der TE doch immerhin ganze und sinnvolle Sätze korrekt schreiben kann und diese Eigenschaft ja zusehend verloren geht - somit positiv auffällt.

Aber dann:

Doch, hast Du. Du denkst, Du musst unbedingt und möglichst schnell Deinen ersten Sex mit einer Frau haben. Dabei ist Dir die Beziehung oder die Frau recht egal, Hauptsache einen wegstecken.
Du solltest diesen Weg unbedingt überdenken. Schau Dir die vielen traurigen Existenzen hier im Forum an, die noch immer genau das wollen und nicht bekommen.
Willst Du mit 40 auch noch immer hier sein und irgendeine Frau zum "unverbindlichen Sex" suchen? Und während Du auf eine der paar Frauen wartest, die auch nur schnellen Sex suchen und sonst nix wollen, triffst Dich halt über Chat mit ein paar Männern und Ihr wichst gemeinsam? Oder triffst Dich dann mit denen real?
Keinen Sex zu haben ist kein so großes Manko, das um jeden Preis geändert werden muss.
Löse Dich von dieser Verkrampftheit, wenn Du das nicht kannst, dann geh wirklich zu einer SW. Dann hast Du Dein eingebildetes Problem aus Deinem Kopf und Du kannst die echten angehen.


Gut so. Lügen sind gerade im zwischenmenschlichen Bereich erbärmlich. Aber man muss auch nicht gleich jedem alles erzählen. Wenn Du einer Frau alle möglichen Lügen erzählst, um sie ins Bett zu kriegen, hast Du vielleicht schnellen Erfolg, aber gerade wenn sie auch noch jung ist, verletzt Du sie oft sehr schwer. Was auch ihr späteres Leben und ihre Beziehungen zu Männern negativ beeinflussen kann.

Nein, ist keine Übertreibung. Ich hab mir das schon beim Post vom @Mitglied #750965 gedacht, dass klingt schon nach Incel.
Ich bin auch so ein Urzeitwesen und es mag ja sein, dass Du denkst, Leute in meinem Alter haben ja keine Ahnung, wie es heutzutage ist und wie es einem geht. Ich habe das mit 17 auch zu meiner Oma gesagt, sie hat gelacht und mir erzählt, dass sie das auch zu ihrer Mutter gesagt hat. Wahrscheinlich geht das schon seit der Steinzeit so.
Nutze Deine Jugend doch nicht dafür, Weiblein und Männlein weiter auseinanderzudividieren. Macht es besser als wir es gemacht haben und arbeitet an einem gemeinsamen Weg. Einen Weg, der für beide (oder noch mehr) Geschlechter gewinnbringend ist. Dazu gehört aber sicher nicht, den anderen nur als Bedürfnisbefriedigung zu sehen oder als Geldmaschine.

Es gibt Menschen, die sind an konstruktivem Feedback interessiert und es gibt Menschen, die sind schlichtweg beratungsresistent. Die aus der zweiten Gruppe gehören halt nur in ganz seltenen Ausnahmefällen zu den Erfolgreichen. Macht aber nix. Er hat eh gleich im Ausgangsposting klar gemacht, dass er nur jammern will und Gleichgesinnte sucht, die mitsudern. Da darf er dann schon auch ein bisserl hintreten und hinspucken auf den blöden Mülleimer, der immer im Weg steht. Und wo andere sich das Krönchen richten, wischt man sich halt mal ganz erwachsen den Rotz in den Ärmel. Schließlich hat man ja kein Problem.
 
Ich bin 24, Student, hetero, noch Jungfrau und ich möchte einfach mal meinen Frust loswerden, weil es langsam wirklich an mir zehrt. Ich weiß nicht mehr weiter und hoffe dass sich hier jemand findet der ähnliches kennt.

Angefangen habe ich wie wohl die meisten mit Dating-Apps. Tinder, Bumble, Hinge und was es sonst noch so gibt. Ich hab mir Mühe gegeben mit dem Profil, hab Fotos ausgesucht, eine Bio geschrieben, Nachrichten formuliert. Aber ich hab relativ schnell gemerkt: Wenn man nicht zu den Top 1% gehört, also wenn man kein Model ist, kein durchtrainierter Körper, kein perfektes Gesicht, dann ist man dort quasi unsichtbar. Keine Matches, keine Antworten, nichts. Irgendwann macht das einfach keinen Sinn mehr und ich hab die Apps aufgegeben.

Also hab ich mich auf dieses Forum fokussiert, und ehrlich gesagt war es hier anfangs deutlich besser. Ich hab mit vielen Frauen geschrieben, hatte auch einige wirklich lange und intensive Kontakte Gespräche die sich echt angefühlt haben, wo man über Stunden oder Wochen geschrieben hat und dachte, da entsteht gerade wirklich was. Wo man sich geöffnet hat, Zeit investiert hat, Hoffnung hatte.

Aber das Ende war jedes einzelne Mal dasselbe. Plötzlich ist sie doch vergeben. Plötzlich hat sie einen Partner gefunden, natürlich genau in dem Moment wo es zwischen uns interessant wird. Plötzlich bin ich doch zu jung oder zu unerfahren für sie, obwohl das vorher kein Thema war. Oder der absolute Klassiker: einfach geghostet, von einem Tag auf den anderen, ohne ein einziges Wort der Erklärung. Als hätte es die ganzen Gespräche nie gegeben.

Über verschiedene Plattformen hinweg waren das wirklich rund 1000 Frauen mit denen ich über die Jahre geschrieben habe. Tausend Mal Hoffnung aufgebaut, tausend Mal auf dieselbe Wand gefahren. Irgendwann fragt man sich ernsthaft, was da eigentlich läuft. Ob es an einem selbst liegt, ob man irgendwas falsch macht, oder ob das einfach so ist.

Das Schlimmste daran ist nicht mal der ausbleibende Erfolg. Damit könnte ich irgendwie leben. Was mich wirklich mitnimmt ist das Gefühl, immer wieder verarscht worden zu sein. Immer wieder Zeit und Energie investiert, immer wieder Hoffnung gehabt, und immer wieder dasselbe Ende. Das hinterlässt Spuren. Mittlerweile fällt es mir schwer, einer Frau zu vertrauen mit der ich aktuell schreibe, weil ich im Hinterkopf schon genau weiß wie es wahrscheinlich ausgeht. Dieses Misstrauen war früher nicht da, das hat sich über die Jahre aufgebaut.

Langsam merke ich wie die Energie dafür schwindet. Früher hab ich noch daran geglaubt dass es irgendwann klappt, dass die nächste Unterhaltung vielleicht die ist die was wird. Heute fällt mir das immer schwerer. Nach so vielen Jahren, so vielen Gesprächen, so vielen Enttäuschungen – irgendwann fragt man sich ob man überhaupt noch weitermachen soll. Ich weiß es ehrlich gesagt gerade nicht.
Wenn man ewig im Virtuellen bleibt, verliert das Gegenüber das interesse.
Wenn man 1000 Mal das selbe probiert und 1000 Mal das selbe Ergebnis bekommt ist, sofern Du nicht versuchst aus eigener Kraft zu fliegen, oder in einem runden Raum in die Ecke zu scheißen, der Fehler, mit allergrößter Wahrscheknlichkeit, tatsächlich bei Dir selbst zu suchen.
Also hör auf ewig lange herumzutexten und am Besten siehst Du Dich überhaupt auf der Uni um. Selbst wenn man Theologie studiert trifft man Frauen.
 
Ich bin 24, Student, hetero, noch Jungfrau und ich möchte einfach mal meinen Frust loswerden, weil es langsam wirklich an mir zehrt. Ich weiß nicht mehr weiter und hoffe dass sich hier jemand findet der ähnliches kennt.

Angefangen habe ich wie wohl die meisten mit Dating-Apps. Tinder, Bumble, Hinge und was es sonst noch so gibt. Ich hab mir Mühe gegeben mit dem Profil, hab Fotos ausgesucht, eine Bio geschrieben, Nachrichten formuliert. Aber ich hab relativ schnell gemerkt: Wenn man nicht zu den Top 1% gehört, also wenn man kein Model ist, kein durchtrainierter Körper, kein perfektes Gesicht, dann ist man dort quasi unsichtbar. Keine Matches, keine Antworten, nichts. Irgendwann macht das einfach keinen Sinn mehr und ich hab die Apps aufgegeben.

Also hab ich mich auf dieses Forum fokussiert, und ehrlich gesagt war es hier anfangs deutlich besser. Ich hab mit vielen Frauen geschrieben, hatte auch einige wirklich lange und intensive Kontakte Gespräche die sich echt angefühlt haben, wo man über Stunden oder Wochen geschrieben hat und dachte, da entsteht gerade wirklich was. Wo man sich geöffnet hat, Zeit investiert hat, Hoffnung hatte.

Aber das Ende war jedes einzelne Mal dasselbe. Plötzlich ist sie doch vergeben. Plötzlich hat sie einen Partner gefunden, natürlich genau in dem Moment wo es zwischen uns interessant wird. Plötzlich bin ich doch zu jung oder zu unerfahren für sie, obwohl das vorher kein Thema war. Oder der absolute Klassiker: einfach geghostet, von einem Tag auf den anderen, ohne ein einziges Wort der Erklärung. Als hätte es die ganzen Gespräche nie gegeben.

Über verschiedene Plattformen hinweg waren das wirklich rund 1000 Frauen mit denen ich über die Jahre geschrieben habe. Tausend Mal Hoffnung aufgebaut, tausend Mal auf dieselbe Wand gefahren. Irgendwann fragt man sich ernsthaft, was da eigentlich läuft. Ob es an einem selbst liegt, ob man irgendwas falsch macht, oder ob das einfach so ist.

Das Schlimmste daran ist nicht mal der ausbleibende Erfolg. Damit könnte ich irgendwie leben. Was mich wirklich mitnimmt ist das Gefühl, immer wieder verarscht worden zu sein. Immer wieder Zeit und Energie investiert, immer wieder Hoffnung gehabt, und immer wieder dasselbe Ende. Das hinterlässt Spuren. Mittlerweile fällt es mir schwer, einer Frau zu vertrauen mit der ich aktuell schreibe, weil ich im Hinterkopf schon genau weiß wie es wahrscheinlich ausgeht. Dieses Misstrauen war früher nicht da, das hat sich über die Jahre aufgebaut.

Langsam merke ich wie die Energie dafür schwindet. Früher hab ich noch daran geglaubt dass es irgendwann klappt, dass die nächste Unterhaltung vielleicht die ist die was wird. Heute fällt mir das immer schwerer. Nach so vielen Jahren, so vielen Gesprächen, so vielen Enttäuschungen – irgendwann fragt man sich ob man überhaupt noch weitermachen soll. Ich weiß es ehrlich gesagt gerade nicht.
Hör einfach auf alles zu tun um anderen gefallen zu wollen.

Ich z. B. akzeptiere jeden wie er/ sie ist.
Das bedeutet aber nicht, daß ich alle an meinem Leben teilhaben lasse.
Akzeptieren bedeutet nicht, jedes Verhalten zu tolerieren.
 
Ich komme mir furchtbar alt vor, aber ich kann das Internet auch nicht empfehlen, um reale Treffen zu bekommen. Habe ich als Student auch ewig probiert, aber der Schritt von der Digitalität zur Realität passierte nie, weder bei Mädchen noch bei Jungs. Stattdessen brachten zufälliges Kennenlernen bei Hobbys und Engagement Sex und Beziehungen.
 
Als es mir beschissen ging, hatte ich keine Freundin. Jetzt, wo es mir seit einiger Zeit gut geht, hat sich die Situation nicht geändert. Nun, dann kann das Thema "Partnerschaft" wohl nicht so wichtig sein bzw. vielleicht würde sie mich vielleicht stressen - nachdem ich im Gesundheitsbereich tätig bin, bin ich einfach nur froh, privat nicht ständig reden zu müssen.

Ich habe aufgehört zu suchen. Ich habe aufgehört, mein Wohlbefinden von äußeren Umständen und Bedingungen abhängig zu machen. Das gibt mir innerliche Ruhe und Gelassenheit. Das Leben ist zu kurz, um in einer Warteposition zu verbleiben und sich geistig abzustrampeln, ich habe fertig mit dieser Strategie. Alles, was ich erzwingen möchte, wird sich nur weiter von mir entfernen.

Gleichzeitig finde ich es wichtig, aufmerksam zu bleiben. Wenn sich die Chance auf ein nettes Gespräch gibt: high five! Und nicht jedes Gespräch muss philosophische Tiefe besitzen.
 
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Als es mir beschissen ging, hatte ich keine Freundin. Jetzt, wo es mir seit einiger Zeit gut geht, hat sich die Situation nicht geändert. Nun, dann kann das Thema "Partnerschaft" wohl nicht so wichtig sein bzw. vielleicht würde sie mich vielleicht stressen - nachdem ich im Gesundheitsbereich tätig bin, bin ich einfach nur froh, privat nicht ständig reden zu müssen.

Ich habe aufgehört zu suchen. Ich habe aufgehört, mein Wohlbefinden von äußeren Umständen und Bedingungen abhängig zu machen. Das gibt mir innerliche Ruhe und Gelassenheit. Das Leben ist zu kurz, um in einer Warteposition zu verbleiben und sich abzustrampeln, ich habe fertig mit dieser Strategie.

Gleichzeitig finde ich es wichtig, aufmerksam zu bleiben. Wenn sich die Chance auf ein nettes Gespräch gibt: high five! Und nicht jedes Gespräch muss philosophische Tiefe besitzen.
man kann ja auch nett miteinander umgehen, dann geht das Leben leichter
 
warum sollte ich es nicht erwähnen, früher oder später wird der chat schnell sexuell, man redet über Vorlieben etc. und ich kann da halt nicht viel mitreden, fühl mich schlecht wenn ich nicht ehrlich bin und sage das ich halt unerfahren bin

Wenn zu viel Ehrlichkeit und Bedürftigkeit zum Ausdruck kommen, wirkt das auf einige Menschen nicht attraktiv.
 
Jeder ist eben einzigartig. Man kann auch nicht mit jedem gut Freund sein.

Es gibt keine Notwendigkeit, am Beginn seine Jungfräulichkeit oder auch die Anzahl der sexuellen Kontakte zu erwähnen. Für mich hat das Ganze mit Vertrauen zu tun und das muss sich aufbauen durch Zeit, Kontinuität und wechselseitiges Engagement.

Wenn ein Mensch wegen seiner Jungfräulichkeit abgelehnt wird, wird das nicht nur bei diesem Thema der Fall sein.

Dann stellt sich mir die Frage: Will ich emotional von einem Menschen abhängig sein, der mich verurteilt? Auf solche Kontakte verzichte ich sehr gerne und das ist gut für meine Gesundheit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

Als es mir beschissen ging, ....

das haben wir alle gelernt, als wir Teenager waren.

Wenn ein Mensch wegen seiner Jungfräulichkeit abgelehnt wird, wird das nicht nur bei diesem Thema der Fall sein.

Bei welchem anderen Thema soll es sonst noch relevant sein? Also ich würde, wenn ich Sex will, definitiv keine Jungfrau haben wollen.

Wenn ich Pool spielen will, wäre es mir egal, da ist wichtig, dass der andere auf einem Niveau spielt, dass es mir was gibt.


Dann stellt sich mir die Frage: Will ich emotional von einem Menschen abhängig sein, der mich verurteilt? Auf solche Kontakte verzichte ich sehr gerne und das ist gut für meine Gesundheit.

Ich will emotional von niemandem abhängig sein. Da fängt es an. Jeder bildet sich ein Urteil von seinen Mitmenschen. Und es ist sinnvoll, sich diese Urteil anzusehen, zu bewerten, und sich zu überlegen, ob sie richtig liegen und man sie als Grundlage nehmen kann, sich zu verbessern.

Hier geht es um Eigenschaften. Jungfräulichkeit ist das eine, Alkoholkonsum wäre z.B. eine andere. Ich will weder mit einer Jungfrau eine Beziehung noch mit einer, die sich zwei mal die Woche ansäuft. Oder eine, die sich täglich stundenlang schminkt, immer nur in Kleidchen mit hohen Schuhen rumläuft, regelmäßig einen Therapeuten braucht oder täglich ins Fitnessstudio geht oder jemand, der zufrieden ist, wenn er schlampig ist und im Dreck lebt, sein Leben am Sofa vor dem Fernseher oder halt einem Tablet/Mobiltelefon verbringt.

Das ist immer eine Frage der Kompatibilität. Sojemand passt nicht zu mir.

Manche Dinge - z.B. der übermäßige Alkoholkonsum, oder die Antriebsschwäche, Bewegungsfaulheit - lassen sich beeinflussen und wären sicher nicht zum Nachteil der anderen Person.

Andere Dinge, z.B. die sexuelle Komponente, kann man nicht leicht ändern. Aber abgesehen davon, dass ich keine 26 jährige nehmen würde, wäre Jungfräulichkeit definitiv etwas, was abschreckt.

LG Tom
 
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