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Teilweise ja, aber so ganz pauschal würde ich das nicht unterschreiben. Wichtiger als das Gesamtgewicht ist der Körperfettanteil. Als ich noch extrem für den Kraftdreikampf trainiert habe hatte ich auch mal 100 Kilo. Aber fett war ich absolut nicht, weil das meiste eben Muskelmasse war. Für den Durschnitt mag der BMI schon ein wichtiger Orientierungspunkt sein. Aber wenn man Sport betreibt und sich für den Muskelaufbau ernährt wird man sogar oft schwerer werden. Weil Fett eben weniger wiegt als Muskeln.Hi,
Du bist wohl Jahrgang 1983, 177cm groß und 90 Kilo schwer (vermutlich nach dem Stuhlgang vor dem Frühstück) und bezeichnest Deinen Körperbau im Profil als "normal".
Normal wäre etwa 65 bis 78 Kilo. Das sieht man auch auf Deinem Profilbild. Dein BMI liegt bei 28, zwei, drei Kilo mehr und es ist ganz offiziell Adipositas.
Anzunehmender Weise sieht es bei Deiner Frau nicht viel anders aus.
Ich würde also - sofern gesundheitlich für Euch unbedenklich - Sport empfehlen.
Ab der Menopause sollten Frauen ohnehin Sport betreiben, um gesund zu bleiben (die ÖGK wird Euch da zumindest beratend weiterhelfen), Nebeneffekt ist, dass die Symptome des Wechsels oft mit Sport gelindert werden können, und wenn Du mitmachst, unterstützt Du sie nicht nur, Du siehst dann auch besser aus.
LG Tom
Ein untrainierter Mensch kann daher auch den gleichen BMI wie ein Bodybuilder oder Kraftsportler haben, nur hat der Kraftsportler einen niedrigen Körperfettanteil. Oft nur zwischen 10 und 15%. Bei Frauen muss man ebenso unterscheiden, da deren Körperfettanteil im Schnitt höher ist.
Aber zum Hauptthema. Hormonelle Veränderungen kann man heutzutage eigentlich sehr gut regulieren. Für die Möglichkeiten im legalen Bereich muss man eben auch professionelle ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Zusätzlich gibt es noch frei verkäufliche Mittel die geringen Einfluss nehmen können und auch Präparate aus dem Bereich Biohacking die derzeit eine Grauzone sind. Natürlich gibt es auch allerlei wirkungslosen Müll aus dem Eso, Naturheilkunde, Abzocker und Homöopathie Bereich.
Ohne professionelle Hilfe werden da viele Menschen mit der Thematik überfordert sein. Einen Zustand mit negativen Folgen für das Leben der hormonelle Ursachen hat muss man aber 2026 auf keinen Fall akzeptieren. Weder als Mann, noch als Frau.
Ja, darum verweiblichen auch viele Männer die einen Fettbauch haben. Bei Frauen ist es tatsächlich so das sie mit Fett am Bauch bessere Östrogenwerte haben. Aber die negativen Folgen für Herz und Kreislauf, Beweglichkeit im Alter und Attraktivität sprechen vielleicht doch eher für andere Lösungen.Ich hab gelesen, dass das Bauchfett Östrogene produziert? Keine Ahnung, bei mir scheint es so zu sein.
Kenne aber auch Frauen aus dem Kraftsport die gezielt das Testosteron gesteigert haben und trotzdem noch eine gute Libido haben, allerdings beschreiben sie oft das der sexuelle Drang sich nun anders anfühlt. Eher aggressiv und fordernd, ähnlich maskuliner Triebhaftigkeit. Allerdings sollte man nicht vergessen das wir Männer mit so einem Zustand von der Pubertät an den Umgang erlernen, jemand der plötzlich mit hohen Testosteronwerten konfrontiert wird kann da schon einmal ordentlich auszucken.
Mit hohen Testosteronwerten stellt man sich dann schon einmal vor das man dem Typen an der Kassa der mit Centmünzen bezahlt die Hand bricht und ihm das Kleingeld in den Mund stopft.