Glücklich mit dir selbst – oder nur gut im Ignorieren?

Ich geb mich gern der Illusion hin dass das was ich tue zumindest für irgendwem bedeutsam und positiv ist. Gibt ein gewisses Gefühl von Sinnhaftigkeit.
Richtig. Das denk ich mir auch. Es gibt ja noch immer den Unterschied zwischen Leben und Überleben. Ich habe mich fürs Erstere entschieden. Ist halt schwieriger, weil man das Überleben überwinden muss.
 
Um die famose Einzigartigkeit von @Mitglied #469517 noch zu unterstreichen gestatte ich mir, auch alle anderen Kontinente mit einzubeziehen.
Nein, es gibt durchaus anthropologische Berichte und Untersuchungen die aufzeigen, dass der Prozess des Erwachsenwerdens in vielen indigenen Völkern, die wenig Kontakt zur "Außenwelt" haben oder noch weitestgehend den alten Traditionen verbunden leben, wesentlich schneller und weniger konfliktreich abläuft. Die haben oft mit 18 bereits Kinder und werden von den restlichen Erwachsene auch wie vollwertig Erwachsene behandelt.
Es wird vorausgesetzt und davon ausgegangen, dass diese jungen Erwachsenen mit dem letzten Initiationsritus in ihrer Entwicklung fertig sind und da sich in diesen Kulturen das Individuum in der Regel dem Stamm und seinen Sitten unterordnet, gibt es auch keine Selbstfindung, keine pubertären Anwandlungen bis mitte 20 und dergleichen.

Natürlich sind die Strukturen relativ einfach nachvollziehbar und wer jagen und die restlichen Tätigkeiten die zum Leben gehören selbstständig verrichten kann, ist somit in seiner Entwicklung fertig.
Die haben auch kein Bedürfniss mit 50 nochmal ganz was neues zu beginnen und sie haben auch nicht das Gefühl still zu stehen, wenn sie sich nicht weiterentwickeln.
Das sind großteils Probleme die Menschen der westlichen Hemisphäre haben.
 
Nein, es gibt durchaus anthropologische Berichte und Untersuchungen die aufzeigen, dass der Prozess des Erwachsenwerdens in vielen indigenen Völkern, die wenig Kontakt zur "Außenwelt" haben oder noch weitestgehend den alten Traditionen verbunden leben, wesentlich schneller und weniger konfliktreich abläuft. Die haben oft mit 18 bereits Kinder und werden von den restlichen Erwachsene auch wie vollwertig Erwachsene behandelt.
Es wird vorausgesetzt und davon ausgegangen, dass diese jungen Erwachsenen mit dem letzten Initiationsritus in ihrer Entwicklung fertig sind und da sich in diesen Kulturen das Individuum in der Regel dem Stamm und seinen Sitten unterordnet, gibt es auch keine Selbstfindung, keine pubertären Anwandlungen bis mitte 20 und dergleichen.

Natürlich sind die Strukturen relativ einfach nachvollziehbar und wer jagen und die restlichen Tätigkeiten die zum Leben gehören selbstständig verrichten kann, ist somit in seiner Entwicklung fertig.
Die haben auch kein Bedürfniss mit 50 nochmal ganz was neues zu beginnen und sie haben auch nicht das Gefühl still zu stehen, wenn sie sich nicht weiterentwickeln.
Das sind großteils Probleme die Menschen der westlichen Hemisphäre haben.
Mit anderen Worten, unser @Mitglied #469517 ist mit einem indigenen Jugendlichen vergleichbar ?

DAS zu behaupten, hätte ICH mich nicht getraut.

:hahaha:
 
Nein, es gibt durchaus anthropologische Berichte und Untersuchungen die aufzeigen, dass der Prozess des Erwachsenwerdens in vielen indigenen Völkern, die wenig Kontakt zur "Außenwelt" haben oder noch weitestgehend den alten Traditionen verbunden leben, wesentlich schneller und weniger konfliktreich abläuft. Die haben oft mit 18 bereits Kinder und werden von den restlichen Erwachsene auch wie vollwertig Erwachsene behandelt.
Es wird vorausgesetzt und davon ausgegangen, dass diese jungen Erwachsenen mit dem letzten Initiationsritus in ihrer Entwicklung fertig sind und da sich in diesen Kulturen das Individuum in der Regel dem Stamm und seinen Sitten unterordnet, gibt es auch keine Selbstfindung, keine pubertären Anwandlungen bis mitte 20 und dergleichen.

Natürlich sind die Strukturen relativ einfach nachvollziehbar und wer jagen und die restlichen Tätigkeiten die zum Leben gehören selbstständig verrichten kann, ist somit in seiner Entwicklung fertig.
Die haben auch kein Bedürfniss mit 50 nochmal ganz was neues zu beginnen und sie haben auch nicht das Gefühl still zu stehen, wenn sie sich nicht weiterentwickeln.
Das sind großteils Probleme die Menschen der westlichen Hemisphäre haben.
Was auch sicher daran liegt, indigene Völker haben keine Bobo- und Helikopter-Eltern. Kinder werden auch durch die Gemeinschaft erzogen und Kinder werden nicht als Eigentum gesehen, sondern als Altersversicherung. Daher haben Kinder einen ganz anderen Status und müssen schon früh eigenständig werden. Wenn man sich heutige Kinder anschaut, die mit 6 kaum eine Schere halten können, geschweige selbst ihr Zimmer aufräumen, dann mag das durchaus stimmen.
 
Mit anderen Worten, unser @Mitglied #469517 ist mit einem indigenen Jugendlichen vergleichbar ?

DAS zu behaupten, hätte ICH mich nicht getraut.

:hahaha:
Nein, nicht wenn er in Wien geboren und aufgewachsen ist.
Es gibt ja auch durchwegs in der westlichen Hemisphäre Menschen die mit 18 eigene Unternehmen gründen und das zielstrebig und konsequent durchziehen. Das ist halt eher eine Minderheit und ich kenne niemanden. Und dss bedeutdt auch nicht, dass sie erwachsen sind.
Aber lesen tut man hin und wieder von solche Fällen. :mrgreen:
Was auch sicher daran liegt, indigene Völker haben keine Bobo
Die haben in der Regel einen Ältesten und welche die das Langhaus mit allen Lebensmitteln verwalten. Der Rest ist gleichgestellt. Manchmal gibt es geschlechtsspezifische Tätigkeiten aber bei weitem nicht immer.
Kinder werden auch durch die Gemeinschaft erzogen
Genau, so wie der Mensch das über Jahrhunderttausende hinweg getan hat. Die Jüngeren versorgen die Älteren und Alten...und alle gemeinsam kümmern sich um die Kinder.
die mit 6 kaum eine Schere halten können
Ich bin mit 5 den ganzen Tag alleine oder mit Kindern von anderen Höfen auf dem Berg herumgehirscht und keiner wusste wo wir sind. Wir haben mit nichts gespielt, aber jeder hatte ein scharfes Taschenmesser dabei und er wusste auch wie man es schärft. Es gab alle Arbeitsgeräte in Kindergröße und wenn Not am Mann war, haben wir mitgearbeitet. Man ist als Kind halt mitgelaufen, man wollte ja wie die Erwachsenen sein.
Fast all meine damaligen Spielkameraden haben mit Anfang 20 Familien gegründet und die Höfe übernommen, das gibt es durchaus auch heute noch.
Aber halt selten in der Großstadt.
Und alleine dadurch, dass die Schul und Ausbildung in der Regel bis 18 oder länger dauert, brauchen viele länger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

Schon Mal Heroin probiert?
Wenn nicht... Geht da wohl theoretisch noch was. Also rein von der Hirnchemie her. :unsure:

wozu?


Das hört sich jetzt weder glücklich noch produktiv an. Sondern einfach nihilistisch. Und ich weiß nicht ob das so die positivste Einstellung aller Einstellungen ist.

Interessant.

Ich geb mich gern der Illusion hin dass das was ich tue zumindest für irgendwem bedeutsam und positiv ist. Gibt ein gewisses Gefühl von Sinnhaftigkeit.

Korrekt. Für den wichtigsten Menschen in Deinem Leben soll es bedeutsam und positiv sein. Für Dich.

LG Tom
 
Hi,


Nein, nicht wenn er in Wien geboren und aufgewachsen ist.
Es gibt ja auch durchwegs in der westlichen Hemisphäre Menschen die mit 18 eigene Unternehmen gründen und das zielstrebig und konsequent durchziehen. Das ist halt eher eine Minderheit und ich kenne niemanden.
Aber lesen tut man hin und wieder von solche Fällen. :mrgreen:

das geht schon vor dem 18. Geburtstag (mit Unterstützung der Eltern) bedeutet aber nicht, dass sie erwachsen sind.

LG Tom
 
Meine Kinder zu begleiten ins Erwachsenenleben einzutreten, Freude und Spass an meiner Arbeit zu haben, mich immer noch weiter zu entwickeln, Neugierde und Wissensdurst zu empfinden - hoffentlich bis ins Hohe Lebensalter.
 
Wie soll das denn funktionieren? Mit 18 sind viele noch in der Schule oder in der Ausbildung. Ich denke, "ankommen" ist hier eher in dem Sinne gemeint, dass man auf einem gewissen Level der Sicherheit und der Zufriedenheit ist. Nach dem Motto: so darf es gerne bleiben, bzw. es muss nicht mehr mit so viel Volldampf weiter gehen.
WER hat hier gelacht?🕵️‍♀️
 
Das meinst Du nicht ernst, oder?
Jein. Ich selbst habe noch keinerlei chemische Drogen ausprobiert. Nicht einmal.

Aber ich habe genug Dokumentationen gesehen um zu ahnen dass, wenn wir von Glück und Zufriedenheit sprechen, Heroin einfach auf neurochemischer Ebene die ultimative Form davon sein dürfte.

Also wenn es um MAXIMALE Steigerung dieser Gefühle, über das natürlich vorgesehene Niveau, geht... Dann meine ich das ernst. Aber Nein! Ich empfehle es niemandem auf seinem Weg zur Zufriedenheit und seinem Lebensglück.
 
Aber ich habe genug Dokumentationen gesehen um zu ahnen dass, wenn wir von Glück und Zufriedenheit sprechen, Heroin einfach auf neurochemischer Ebene die ultimative Form davon sein dürfte.
Nur wenn man gerne die Kontrolle abgibt und sich ausschalten will. Ich bin der Meinung das man schon einen Schaden haben muss, um den Turn gut zu finden.
Eine körperliche Abhängigkeit entsteht erst mit der Zeit und die wenigsten bleiben darauf hängen.
Nicht umsonst haben die meisten Langzeitkonsumenten einschlägig negative Kindheitserfahrungen.
Die Droge ist, wie generell sehr oft in Suchtproblematiken, eine Art der Selbstmedikation.
Therapie ist nur erfolgreich, wenn die Ursache auch angegangen wird, was viele Entzugsprogramme nach wie vor leider vernachlässigen.
 
Jein. Ich selbst habe noch keinerlei chemische Drogen ausprobiert. Nicht einmal.

Aber ich habe genug Dokumentationen gesehen um zu ahnen dass, wenn wir von Glück und Zufriedenheit sprechen, Heroin einfach auf neurochemischer Ebene die ultimative Form davon sein dürfte.

Also wenn es um MAXIMALE Steigerung dieser Gefühle, über das natürlich vorgesehene Niveau, geht... Dann meine ich das ernst. Aber Nein! Ich empfehle es niemandem auf seinem Weg zur Zufriedenheit und seinem Lebensglück.
Dann würde ich das auch nicht schreiben, das ist doch kein Spaß.
 
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